Déjà-vu

Am 4. Januar ist meine Brille wieder einmal kaputt gegangen. Ausgerechnet an einem Samstagnachmittag eines langen Wochenendes…

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Es hat natürlich nichts mehr gepasst, der Bügel hat hinter dem rechten Ohr gescheuert und höllische Kopfschmerzen verursacht. Mit den Tageslinsen bin ich auch nicht zurechtgekommen, die Augen waren allgemein zu trocken. Am Dienstagmorgen war ich deshalb die Erste beim Optiker und habe mir ein neues Gestell herausgesucht. Ohne Kunststoff. Heute Morgen durfte ich sie abholen!

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Bis jetzt ist das Tragegefühl sehr toll. Man merkt gar nicht, dass sie da ist 😉

Leider konnte ich deshalb im Januar noch keines meiner Nähprojekte starten, bzw. weitermachen. Allerdings wurde hier viel gestickt (dazu aber erst am letzten Donnerstag im Januar), gebastelt (Ritterschilde für die Jungs – das Wappen ist vom Nachbarort, hat ihnen besser gefallen als das vom Städtle und war glücklicherweise leichter abzukleben und aufzumalen 🙂 ), das Faschingskostüm geplant (die Listen hängen aus, ich hoffe, es machen viele mit), in Gips nach Artefakten gegraben, ein Ochse repariert und die Speisekammer entrümpelt.

Gestern habe ich auch endlich eine Entschädigung für meine abgebrannte Ambition erhalten. So kann der Januar weitergehen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Frohe Weihnachten!

Der Baum ist geschmückt, die Geschenke verpackt. Wir warten morgen gespannt aufs Christkind und werden tagsüber Lego und Playmobil aus dem Adventskalender zusammenbauen, Kartoffelsalat für neun Personen kochen, die Nachspeise für Mittwoch vorbereiten und am späten Nachmittag unsere Gäste empfangen. Frederik und ich werden (versuchen) „Alle Jahre wieder“ zweistimmig auf der Blockflöte spielen.

Allen Lesern wünsche ich Frohe Weihnachten!

Bleibt gesund über die Feiertage und lasst eurer Kreativität freien Lauf. Und falls ihr das Gedicht „Die Tiere bei der Krippe“ im letzten Jahr nicht gelesen habt, holt es einfach nach.

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Was hier in den letzten Wochen noch gebastelt, genäht, gefalzt, geschnitten und geklebt wurde, möchte ich euch aber auch noch zeigen:

Geschenke und Transportbehälter für die Kindergartenerzieherinnen und die Lehrerinnen der Kombiklasse wurden organisiert und genäht, der zweite Miniquilt für Benjamins Hundi ist entstanden, endlich wurde mein „Medaillon-Quilt“ fertig gestellt, der aus Resten des „No Point Stars“-Quilt genäht wurden. Aus denselben weihnachtlichen Stoffen ist auch ein weiterer Schuhabsteller entstanden. An beiden Quilts habe ich Freihandquilten geübt. Außerdem wurden beide Bindings mit der Maschine angenäht. Kann man machen, aber nicht bei großen Decken, in die man sich einkuscheln will, oder die man am Ende verschenkt…
Das Skillbuilder-Top ist vorläufig fertig und kann hier angesehen werden. Beim Bastelabend im Kindergarten habe ich ein ziemlich großes Windlicht gemacht (das Zerschneiden der Dose hat über eine Stunde gedauert), Kaminanzünder und ein Moosbäumchen. Alles wurde aus im Wald gesammelten Naturmaterialien, Recyclingmüll oder schon vorhandenen Bastelsachen aus dem Kindergarten hergestellt. Die Engel hätte man dort auch machen können, ich habe diese aber mit hier vorhandenen Resten selbst nachgebastelt. Die Kinder und Papa haben zwischendurch mit Kerzen und Luftströmen aus Trichtern und Lautsprechern experimentiert. Und ich habe am Wochenende die Reparatur des Jahres gemacht: Frederiks Jeans sieht aus wie neu, nachdem die kaputten Knie komplett ersetzt wurden.

Aber jetzt: Frohes Fest!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Adventskalendertasche II

Heute ging das letzte Näh-Türchen vom farbenmix-Adventskalender auf. Für mich war allerdings gar nichts mehr zu tun: Die Wendeöffnung habe ich gestern aus lauter Gewohnheit gleich nach dem Annähen der Innenseiten verschlossen. Und als Gurtband wird – als Zeichen der Nachhaltigkeit – mein „Universal-Gurtband“ verwendet. Hier ist sie, meine Adventskalendertasche 2019:

Genau meine Farben – wie man in diesem Beitrag an der Alltagsheldin, dem Fünf-Fach-Organizer, diversen Geldbeuteln und Taschentüchertaschen sehen kann. Sie kommt nicht so aufgeplustert daher wie die Alltagsheldin, was auch daran liegen kann, dass ich nur auf die Hauptinnenseiten Vlies H630 aufgenäht habe, der Gedanke, den Baumwollstoff zu verstärken kam mir nämlich relativ spät 🙂 Vom Schnitt her sind sie sich aber sehr ähnlich, die neue Tasche ist ein kleines bisschen größer. Die Paspel war äußerst schlecht anzubringen, es wurden immer wieder Stiche ausgelassen. Ich bin noch am Recherchieren, ob das an der Paspel, am Außenstoff, dem Reißverschlussfüßchen, dem Faden oder der Nadel lag. Deshalb wurde die Paspel ein zweites Mal mit dem Standardfüßchen angenäht. Sicher ist sicher…

Ich habe hier doch tatsächlich meinen letzten Magnetverschluss verwendet. Er wurde mir von einer Bekannten geschenkt, die eine alte Ledertasche ausrangiert hatte.

An die Reißverschlüsse habe ich weihnachtliche Anhänger aus dem Schmuckkästchen angebracht, da kommen die wenigstens auch einmal zu Einsatz. Ein Engel befindet sich am Hauptreißverschluss, die Reißverschlusstasche auf der Rückseite wird von einer Schneeflocke verziert.

Ich freu mich schon aufs nächste Jahr 🙂


Heute ist hier übrigens der erste Schnee gefallen – und nach zwei Stunden wieder weggetaut. Genug Zeit, um im Garten einen Schneemann zu bauen.

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Und am Abend sind noch zwei interessante Sterne entstanden. Was dabei rauskommt, wenn man erst faltet, dann einschneidet und schließlich klebt, seht ihr hier.

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Reparieren von 12 bis 12

In diesem Monat sind mir wieder ein paar Jeans unter die Nadel gehüpft. Darunter auch zwei von Benjamin, die ich mehr schlecht als recht schon mal repariert hatte. Dieses Mal wurde also alles anders gemacht, und wie üblich über die Seitennaht repariert – da ist bis jetzt noch an keiner Jeans ein zweites Loch entstanden. Zuerst habe ich meine Murksreparatur herausgeschnitten, dann ein Stück Jeansstoff von innen mit Zickzackstich am entstandenen Loch befestigt, und letztendlich noch von vorne ein größeres Stück Jeansstoff aufgebügelt und aufgenäht.

Mein genähter Adventskranz, der das ganze Jahr über an der Ateliertür hängt, wurde auch einer genauen Inspektion unterzogen, eventuell wird er ja demnächst gebraucht. Die Jungs haben damit gespielt und eine Knopfblume abgerissen. Andere Blumen waren an einem Ende lose und alles wurde wieder fest drangenäht.

Auf meinem Reparatur-Stapel lagen schon seit Wochen zwei Pullis von Benjamin, bei denen Ärmelbündchen und Ärmelsaum durchlöchert waren und eine kurze Hose, die er wahrscheinlich im nächsten Jahr sowieso nicht mehr anziehen kann. Diese hatte im Schritt ein Loch und war im Nu zusammengeflickt. Bei den Pullis machte ich dagegen kurzen Prozess und verwandelte sie in T-Shirts. Als Abschluss habe ich dann mit der Overlock ein „Bündchen für Faule“ drangenäht. Beide werden als Ersatzshirts in den Kindergarten mitgenommen.

Dann wurde noch eine Hose von Oma Haia gekürzt und neues Klettband an einen alten Vorhang angebracht. Davon gibt es nur keine Bilder 🙂

Folgende Dinge habe ich im Zuge des Bastel- und Reparaturrauschs auch noch repariert bzw. bearbeitet, sie wurden sozusagen upgecycelt:

  • Die Spendenbox für den Kindergarten hat neue bunte Kugeln aus Washi-Tape bekommen.
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  • Ein altes Solitaire-Spiel wurde bei Oma Haia in der Schublade entdeckt. Die Schachtel sah ziemlich ramponiert aus und wurde mit Acrylfarbe, bunten aufgetupften Tieren und einem Rest Einbandfolie zum echten Hingucker. Gespielt wird hier auch schon fleißig 😉
  • In den letzten Jahren habe ich im November immer wieder auf dem Markt einen  Kranz gekauft und diesen dann selbst geschmückt und aufgehängt. Vor kurzem fand ich in Frederiks Bastelanleitungen die Idee, den Rohling mit rotem Krepppapier und roter Filzwolle zu umwickeln und ihn dann mit Naturmaterialien zu schmücken. Wir hatten noch zwei Rohlinge in der Garage und diese beiden Kränze sind daraus entstanden. Einer hängt im Wohnzimmer, der andere an der Haustür.
  • Aus ausgemusterten Waschlappen und Jerseyresten habe ich einige bunte Abschminkpads genäht – der nächste Fasching kommt bestimmt, da werden sie wieder benötigt.
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Und jetzt verlinke ich noch bei Valomea und schau mal, was sonst noch repariert wurde.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Bastelwahnsinn bei den Bracks

In der ersten Novemberwoche haben wir mal wieder das Kinderzimmer entrümpelt und sind dabei auf einen Bastelordner mit wunderbaren Vorlagen für Weihnachtsdekoration gestoßen. Im Moment malen, basteln, kleben und schneiden die Kinder wahnsinnig gerne, deshalb haben wir einige Sachen daraus hergestellt und somit schon mal für eine tolle Einstimmung auf den Advent gesorgt.

Zudem haben wir mit Window Color unzählige Sterne und Tannenbäume fabriziert und diese im Wohnzimmer und im Atelier aufgehängt.

Manschetten für Weihnachtsterne, Fensterbilder, Teelichthalter, Flechtsterne, ein tierisches Spiel, eine Krippe aus Pappe, ein Nikolausstiefel, noch unfertige Engel für den Baum und ein Kranz-Upcycling standen ebenso auf dem Programm, wie eine Schulkind-Girlande und ein Anlautspiel, für das man 34 leere Streichholzschachteln benötigte (wir hatten leider vergessen, dass in diesem Ordner auch so tolle Basteleien für diesen einzigartigen Lebensabschnitt vorhanden waren).

Das Haus ist geschmückt, die Außenlichterkette hängt, die Adventskalender der Kinder werden im Laufe der nächsten Tage gefüllt.

Und dann seht ihr außerdem, dass während der Basteleien auch einiges genäht wurde…

Bis demnächst,
Sonja 😉