Reparieren von 12 bis 12

In diesem Monat ist sehr viel kaputt gegangen – leider konnten nur zwei Sachen von uns repariert werden. Zum einen der Pool, der aus unerklärlichen Gründen zwei Stunden nach dem ersten Aufbau Luft verloren hat und dann über Nacht komplett leer gelaufen ist. Damals war es noch sehr heiß und den Rasen hat’s gefreut 😉

Drei Löcher wurden also teils fachmännisch mit Flickzeug bzw. kurzfristig mit Paketklebeband repariert. Und weiter geplanscht. Wenig später haben wir entdeckt, dass ein Ventil undicht ist und kontinuierlich winzige Mengen an Luft abgibt. Aber im Moment kann man ja eh keinen Pool aufstellen, also ist das nicht so tragisch.

Bei meiner Adventskalendertasche aus dem letzten Jahr hat sich das Gurtband im D-Ring eingefädelt und ein kleines Loch bekommen. Das hat mich sehr geärgert. Auch ein nochmaliges knappkantiges Zusammennähen des Gurtbandes unter dem D-Ring hat hier nichts geholfen. Also habe ich den D-Ring an der betreffenden Stelle mit Washitape umwickelt und jetzt gibt es kein Einfädeln mehr.

Vor zwei Wochen stand Wasser auf den Fliesen in der Waschküche. Wir hatten anfangs die Waschmaschine in Verdacht, zwei Tage und etliche Maschinen Wäsche bzw. Trocknergänge später hat sich herauskristallisiert, dass der Trockner Wasser verliert. Also wurde der Trockner im Anhänger zum Reparateur gebracht, der ihn schon zwei Tage später wieder funktionierend vorbeibrachte. An diesem Tag ist dann allerdings unsere Spülmaschine ausgelaufen und hat den Küchenboden sowie eine Schubblade unter Wasser gesetzt. Seitdem wird hier mehrmals am Tag gespült, abgetrocknet und wieder eingeräumt – wir freuen uns sehr, wenn das Ding wieder funktioniert! Es wurde ein Fehler angezeigt, bei dem man auf jeden Fall den Kundendienst bemühen sollte. Der war letzten Donnerstag auch da, hat ein neues Teil eingesetzt, gelaufen ist sie trotzdem nicht… Er kommt wieder, allerdings wissen wir noch nicht, wann. Hoffentlich widerfährt der Spülmaschine nicht das gleiche Schicksal wie dem Kühlschrank im letzten Jahr.


Unser Marmelade-Vorrat ist in den letzten Wochen sehr gewachsen – wenn es draußen so ungemütlich ist, muss man sich den Sommer wenigstens für die Wintermonate konservieren. Neben den Standards wie Erdbeer-Rhabarber, Kirsche, Aprikose, Pfirsich und Johannisbeere-Himbeere sind dabei auch zwei exotische Mischungen entstanden – die aber wirklich köstlich sind 🙂 Einmal Nektarine-Kiwi-Erdbeere-Stachelbeere und weil der Rest dann auch noch weg musste, Birne-Stachelbeere-Kirsche-Johannisbeere, wobei diese einen eher säuerlichen Geschmack aufweist.

Es ist noch Platz im Regal, vielleicht werden ja irgendwo noch Brombeeren reif, die fehlen noch in der Beeren-Sammlung.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Endlich 6 Jahre alt!

Was hat er auf diesen Tag hin gefiebert – Benjamin hat seinen Geburtstag am Samstag mit vier Kindern im Garten gefeiert. Inmitten von Schokoladekuchen, einem Geschicklichkeitsspiel mit Wasser, Versteckspielen und Abendgrillen haben sich alle hervorragend amüsiert. Auch uns hat es gefallen, wir werden von Jahr zu Jahr etwas relaxter, wenn ein magisches Datum naht 😉 Und Frederik ist sowieso der beste Animateur!

Am nächsten Tag durfte die Verwandtschaft zum Obstkuchenessen kommen und heute hat er im Kindergarten noch einmal gefeiert (mit Apfelstreuselkuchen) und ein ganz tolles Geschenk bekommen:

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im Mai

In diesem herbstlichen Monat schaffe ich es gerade mal einen halbfertigen Zustand zu präsentieren. Die letzte Tasche aus dem Farbenmix-Viererpack wurde endlich begonnen. Was ich dort applizieren wollte, wusste ich schon im Februar. Die Bienen passen doch gut zu den Bären, auch wenn ich sie am Ende nicht eckig, sondern rund gemacht habe.

Die Vorlagen waren also schon Monate lang auf das Vliesofix aufgezeichnet und als ich alles wieder gefunden hatte, begann sich das Papier schon vom Gewebe abzulösen. Unglücklicherweise habe ich ziemlich viel vorgezeichnet, weil ja in den nächsten Monaten einige Abschiedsgeschenke anstehen. Deshalb wurde hier gerettet, was zu retten war und alle vorhandenen Aufzeichnungen auf Batikstoff aufgebügelt.

Für die Tasche blieb deshalb wenig Zeit. Auch weil ich, nachdem meine Maschine aus der Reparatur zurück war, erst einmal einen neuen Quilt begonnen habe (den Jubiläums Summer Sampler, bevor nächste Woche der neue Summer Sampler startet) und einen ganzen Berg Hosen reparieren durfte. Die Bienen sind zwar jetzt drauf, aber das Innenfutter muss erst noch zugeschnitten werden.

Bis zum nächsten Termin klappt das bestimmt – nur für meine Stickarbeiten sehe ich langsam schwarz…


Meinen Geburtstag haben wir am Sonntag mit der Familie bei Kaffee und Kuchen im Garten und auf dem Balkon gefeiert. Zum Mittagessen habe ich mir selbstgemachte Burger gewünscht, die Erdbeerkuchen, die ich kurz zuvor entdeckt hatte (Pudding Erdbeerkuchen ohne backen und Erdbeerkuchen vom Blech mit Haferflocken), waren beide sehr gut und werden bestimmt wieder gemacht. Frederik hat sich am Vormittag leider eine Platzwunde am Hinterkopf zugezogen, weshalb er mit dem Papa eine gute Stunde im Krankenhaus verbracht hat und mit drei Stichen genäht werden musste.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Same procedure as last year…

…zumindest was das Eierfärben angeht. Heuer haben wir Kurkuma, Heidelbeeren, braune und rote Zwiebelschalen und das abgeschnittene Grün von Radieschen ausprobiert, die der Gemüselieferant gestern Früh vorbei gebracht hat. Leider waren diesmal weder Rote Beete noch Spinat in der Kiste – meist wird das als irgendein Ersatz geliefert, aber wenn man es mal brauchen könnte, hätte man es tatsächlich bestellen müssen.

Aber das Ergebnis ist nicht schlecht geworden, die blauen Eier sind viel schöner als im letzten Jahr 😉

Bei dem Radieschengrün habe ich zwischendurch etwas Essig und die grüne Kräutermischung „Café de Paris“ hinzugefügt. Es ist eine undefinierbare Farbe herausgekommen, ich glaube in der Werbeagentur hat das damals „greige“ geheißen 🙂

Osterlamm und Osterhase wurden auch wieder gebacken und sind noch einen Hauch essbarer als letztes Jahr. Es kommt wohl wirklich drauf an, dass man jede Zutat einzeln dazugibt und ziemlich lange unterrührt. Außer den ganz feinen Mandeln haben wir in diesem Jahr noch Rumaroma ergänzt. Vom Kindergarten gab es „Ostern To Go“, da schon zum zweiten Mal in Folge das wirklich legendäre Osterfrühstück ausfallen musste.

Der Osterhase war natürlich schon ganz früh im Garten unterwegs und hat an den unmöglichsten Stellen vor allem Süßigkeiten verloren. Die wurden am meisten gewünscht, nachdem ja der Fasching ausgefallen war. Und die Fortsetzungs-CD vom kleinen Gespenst hat er auch noch gebracht. Am Mittag essen wir mit den Großeltern zusammen Burger. Die Wunderteig-Brötchen dafür sind gerade im Ofen.


Benjamin hat außerdem einen neuen Rucksack bekommen, der „Hannerl“ sieht inzwischen furchtbar aus. Der aufgebügelte Reflektorstreifen hat sich fast überall aufgelöst und die Farbe ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Der neue Stoff lag hier schon etwas länger herum, am Dienstag konnte ich mich endlich dazu aufraffen, loszulegen. Es ist ein Ukkolino von „sitzwackeltundhatLuft“ geworden – meinen Ukko benutze ich sehr gerne, da hat alles Platz, sogar einkaufen mit dem Rad ist damit kein Problem. Die Kindervariante hat außerdem einen tollen Verschluss oben, das wollte ich unbedingt probieren. Für ein derartiges Projekt, das so viele Schnitteile hat, die auch noch mit Vlies bebügelt werden sollen, muss man schon drei Tage einplanen – vor allem, wenn dann auch noch Effekte mit Reflektorfolie dazukommen und die Seitentaschen auf das richtige Maß vergrößert werden müssen.

Es hat alles wunderbar geklappt. Benjamins Getränkeflasche hat Platz, die Box für verlorene Zähne kann in der aufgesetzten Tasche aufbewahrt werden. Innen ist alles mit einem gelben beschichteten Staaars ausgestattet, verlorenes Gemüse oder verschmierte Butter kann also leicht wieder entfernt werden. Vorne gibt es einen reflektierenden Hexie-Anhänger, der einen weiteren Kreis verdeckt, auf dem Benjamins Name steht (die Inspiration dazu kam mir beim Lesen von Pamelas Blog / Bonnbon, ihre Wichtelpartnerin hat einen wunderschönen Hexie-Anhänger gestaltet). Auch an der Seite und auf der Klappe habe ich mit Reflektorstoff gearbeitet, bei der Klappe der aufgesetzten Tasche habe ich eine reflektierende Paspel eingesetzt. In der Dunkelheit kann er jetzt nicht mehr übersehen werden. Der mit Klett verschließbare Brustgurt kann komplett entfernt werden, wenn er nicht mehr benötigt wird.

Dann hoffe ich, dass ihr schon alle versteckten Eier gefunden habt – falls nicht, viel Spaß beim Suchen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im Februar

Der Februar scheint bei mir der Monat der Stickerei-Wiederentdeckung zu sein. Aber auch wenn das Rotkehlchen noch Monate drauf warten muss, inmitten einer Blumenwiese auf einem Baumstumpf zu stehen – ich bleibe dran!


Letzte Woche habe ich ganz unerwartet Frühlingsblumen geschenkt bekommen und mich sehr gefreut!

Das hat richtig gut zu diesem traumhaften Wetter gepasst. Die Bienen kommen auch gerne vorbei, wenn das Körbchen tagsüber auf der Terrasse steht. Heute Nachmittag hatten wir 15 Grad, die sich direkt in der Sonne angefühlt haben wie ein Sommertag, an dem man sofort den Pool aufbauen will.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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