Fan

In diesem Monat stellt Dorthe den letzten großen Block für den Row By Row Quilt vor, den Fan. Als eigentlich geübte Kurvennäherin bin ich Anfang der Woche ganz zuversichtlich an diese Sache herangegangen. Die Mittelteile mit FPP waren auch ganz schnell zusammengestellt, ich habe mich dann doch nur für zwei Farben entschieden, die sich jetzt dunkel – hell abwechseln.

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Am Mittwoch habe ich dann – nach der Adventskalendertasche – die beiden Hintergrundstoffe herausgesucht und ausgeschnitten und wollte am Donnerstag möglichst früh loslegen. Offenbar war der Tag aber nicht für den Fan-Block geeignet…
Das kleine Hintergrundteil wollte einfach nicht ohne schwerwiegende Falten an das FPP-Mittelteil genäht werden. Alleine die beiden gelben Blöcke habe ich jeden an die 15 Mal wieder getrennt (und mich gefragt, wie oft man trennen kann, bevor man neu nähen muss 😉 ). Die Verzweiflung war zwischenzeitlich so groß, dass ich am liebsten die Adventskalender der Kinder geplündert hätte (natürlich nur die ungeraden Tage mit Schokolade, Lego hätte mir zu diesem Zeitpunkt eher nicht geholfen) und statt Nahttrenner die Schere benutzen wollte. Für die kleinen Hintergrundteile dieser beiden Blöcke habe ich sage und schreibe zwei (!) Stunden gebraucht. Als es dann einigermaßen funktioniert hat ist das passiert:

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Dann war es Zeit fürs Mittagessen. Die Kinder wurden abgeholt, wir haben Freunde besucht und waren noch beim Friseur.
Ich habe mich gegen Abend in aller Ruhe noch mal hingesetzt und an einigen Stellschrauben gedreht und es so geschafft wirklich alle zehn Blöcke am Donnerstag vernünftig zu beenden (aber erst gegen 22 Uhr).

    1. Musik wurde aufgedreht (Never give up von Sia und Merry Christmas von Shakin‘ Stevens haben ihren Zweck erfüllt)
    2. Ich habe die Nähmaschine auf Stichlänge zwei eingestellt (2,5 ist definitiv zu groß und kleiner lässt sich schlecht trennen, falls es doch mal nötig ist)
    3. Die kleine Rundung habe ich in der Mitte begonnen und dann erst mal nach außen genäht. Wenn alles gepasst hat, umgedreht und den Rest erledigt. Ab diesem Zeitpunkt musste ich nur noch einmal trennen!
    4. Die große Rundung war komischerweise überhaupt kein Problem, hier habe ich auch nur drei Nadeln benötigt, alles andere hat sich wunderbar angepasst.
    5. Bügeln!!!

Wahrscheinlich muss man einfach aufhören, wenn für eine bestimmte Zeit der Wurm drin ist, und am nächsten Tag unvoreingenommen und positiv wieder an die Sache rangehen.

Heute habe ich die zehn Blöcke getrimmt und jetzt muss ich mir überlegen, wie ich sie zu einer Reihe vernähe.

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So wie beim unbunten Quilt oder doch so, wie im Tutorial vorgestellt? Gewisse Ungenauigkeiten sprechen eher für die zweite Variante… Hoffentlich finde ich morgen DIE Lösung, dann kann es weitergehen mit dem Verbinden der Reihen.

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