Reparieren von 12 bis 12

Ein Projekt meiner Stick-UFOs habe ich im letzten Jahr nur deshalb begonnen, um ein anderes, das mit denselben Farben gestickt wurde, reparieren zu können.

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Das Lesezeichen war meine zweite fertig gestellte Stickerei und offenbar habe ich damals noch Knoten in die Rückseite gemacht, bzw. auf der Rückseite zu kurze Fäden vernäht. Die Seitenumrandung war jedenfalls an einer Seite aufgerissen. Also wurden kurzerhand die Fransen mit Tesa gesichert, die Stelle aufgetrennt und mit einem neuen Faden wieder gestickt.

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Auf die Rückseite habe ich dann noch Schneidervlies in der passenden Größe gebügelt. Jetzt sieht man die verhunzten Fadensicherungen nicht mehr und es verleiht dem Lesezeichen eine gewisse Stabilität.

Das Sofa musste an einer Stelle erneut geflickt werden, dafür habe ich mir aber extra ein robustes Garn besorgt. Durch eine hohe Reißfestigkeit ist es perfekt für das Nähen von Leder und anderen schweren Geweben geeignet – und hält jetzt bitte länger als der erste Versuch…

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Das linke Garn sieht doch um einiges haltbarer aus, oder?

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Tag 66/x. Glückspilz wurde ich letzten Samstag genannt, ich finde das trifft es genau! Am Samstagvormittag wurde ich benachrichtigt, dass ich beim TS5SA die Overlock gewonnen habe und heute Mittag stand sie schon vor der Tür. Auch hier noch einmal vielen Dank an die Losfee! Ein wunderbares Geburtstagsgeschenk 🙂 Ich packe sie auch erst am Samstag aus. Das Wetter soll sich ja bestens für ein paar Probestücke eignen.IMG_2112 (2)

 

Am Samstag ging dann leider auch unser Kühlschrank kaputt. Oben war noch alles einigermaßen kalt, im Gemüse- und Fleischbereich herrschten allerdings beinahe tropische Temperaturen. Es musste einiges entsorgt werden, doch glücklicherweise kam schon gestern der Kundendienst und konnte das Problem in eineinhalb Stunden auch lösen.

Die Kinder haben alte Löwenzahn-Folgen angesehen und dann gleich mit Oma und Opa ein Kartoffelbeet vor dem Komposthaufen angelegt. Außerdem wurden Muscheln um die Tomaten drapiert und vom Opa mehrere Florfliegen-Unterkünfte gebaut. Im Beet gedeihen die Johannisbeeren und die Vespergurke verspricht eine reiche Ernte.

TaschenVielfalt

Es ist geschafft, die letzte Tasche für den TS5SA wurde auch genäht. Um genau zu sein, die letzten Taschen, denn bei der TaschenVielfalt handelt es sich um 10 Taschen in unterschiedlichen Größen und zwei Varianten. Ich habe schon in der ersten Woche des SewAlongs damit begonnen und jede Woche eine kleine Tasche genäht. Mit übrigen Reißverschlüssen und Rest-Taschenstoffen, bzw. Rest-Patchwork-Stoffen, um wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man Reißverschlüsse einnäht.

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Diese ersten zehn Exemplare wurden alle mit Schneidervlies verstärkt.

Am letzten Wochenende habe ich dann noch einmal sechs Exemplare genäht. Mit Überbleibseln von meinen diesjährigen Taschen und einem alten Hemd als Futterstoff.

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Und Kunstleder, das von meiner Kurventasche übrig geblieben ist.

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Da war keine Verstärkung mehr nötig. Allerdings musste ich hier die Reißverschlussöffnung vor dem Einnähen schon einmal absteppen.

Diese kleinen Taschen machen Spaß! Und eignen sich für Stifte, Puzzle, Stickzeug, Geldeinsammlungen und Kleinkram, den man mal kurz aufräumen will und später nicht mehr wieder findet.

Das war die letzte Tasche vom fünften Taschenspieler-Sew-Along. Ich bin froh, wieder mit genäht zu haben. An vielen Abenden und Wochenenden war das mein Ausgleich zum „neuen“ Alltag. Ich habe zwar nicht jede Tasche aus vorhandenen Stoffen genäht, allerdings habe ich die dafür gekauften Stoffe komplett aufgebraucht.
Ich danke außerdem allen, die auf ihren Blogs auch ein paar Details zu ihren Taschen geschrieben haben. Zu Lesen, was man alles ändern kann, welche Stoffe/Gurtbänder/Verschlüsse man besser nicht benutzt und ob diese Tasche jemals benutzt wird, ist für mich genauso schön, wie das Nähen an sich.

Falls in zwei Jahren wieder ein Sew-Along veranstaltet wird, werde ich sehr gerne wieder teilnehmen 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Tag 52/x. Die Spielplätze sind wieder offen! Das haben wir heute gleich ausgenutzt und sind nach dem Besuch bei der Oma noch auf eine halbe Stunde zum Klettern ins große Spinnennetz gegangen. Frederik darf demnächst wieder in die Schule. Er weiß im Moment noch nicht, wie er das finden soll. Gerade haben wir eine Struktur gefunden, Zoom-Meetings und Kopfrechen-Telefonate mit Mitschülern sinnvoll in den Tagesablauf zu integrieren. Benjamin darf wahrscheinlich erst nach Pfingsten wieder in den Kindergarten gehen und wird in der Zwischenzeit als Zoologe im Garten tätig sein. Weder die abgestreifte Haut einer geschlüpften Libellenlarve, winzige Tausendfüßler, Feuerwanzen, Engerlinge, Kellerasseln, Ameisen oder Wasserläufer sind vor ihm sicher. Er schaut sich die gefundenen Tiere ganz genau an, bevor er sie wieder in ein Beet oder ihr Zuhause setzt. Nur Nacktschnecken mag er nicht.
Beide haben in dieser Woche von Schule und Kindergarten Material für eine Muttertagsbastelei erhalten (bei Frederik war es in einem Umschlag mit dem Zusatz „geheim“, da weiß ich wirklich nicht, was drin ist – Benjamin hat heute mit dem Papa was gehämmert – da habe ich schon ein bisschen mehr gesehen, ich musste ja den Eltern die Anleitung zukommen lassen).
Der Dachbodenausbau schreitet voran. Und weil jetzt alle Taschen genäht sind, kann ich mich endlich mit den Quilts beschäftigen, die hier auf Fertigstellung warten. Das kann allerdings dauern – auch weil mir andauernd Zwischenprojekte über den Weg laufen 😉

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Diese Herzen habe ich bei Katharina entdeckt und gleich zwei genäht. Jetzt muss ich sie auch gar nicht mehr mit der Post verschicken 🙂

SeaShell

Ein wenig komisch ist der Name schon, wie eine Muschel sieht meine Tasche jedenfalls nicht aus – was natürlich auch am verwendeten Stoff liegen könnte… Die SeaShell wird als eher leicht zu nähende Tasche eingestuft – hat bei mir aber zu Schweißausbrüchen und langen Pausen zwischen den einzelnen Schritten geführt.
Ausgeschnitten sind die großen Teile im Nu, man braucht nur zwei Teile Innenfutter, zwei Teile Außenstoff und eine „Zunge“. Ja und dann noch die Reißverschlusstaschen. Hier habe ich sowohl in die Außen- als auch in die Innentasche eine Reißverschlusstasche eingenäht. Und nach dem Zusammennähen befinden die sich sogar auf der gegenüberliegenden Seite!

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Die beiden langen Reißverschlussteile, von über 60 cm, welche die Seiten zusammenhalten sind fix vorbereitet, allerdings muss man dann auch langsam und sorgfältig damit umgehen. Mir ist bei einer stürmischen „Teileverlagerung“ ein Zipper vorne rausgerutscht, deshalb durfte ich das Endstück wieder abtrennen, erneut auffädeln und das Endstück wieder dran nähen…

Wenn alle Teile vorbereitet sind, geht es an das Zusammennähen. Reißverschluss oben einklappen, Unmengen Stylefix an allen Reißverschlussseiten anbringen, auf den Außenstoff aufkleben, Innenteil drüberlegen, annähen, wenden, von außen absteppen und für die zweite Seite wiederholen.

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Und schon hat man ein riesiges Teil in der Hand, das mit jedem Schritt unförmiger wird. Sobald der Boden zusammengenäht wurde, lässt sich aber eine Tasche erkennen! Dann fehlen nur noch die Henkel. Eigentlich wollte ich vorgefertigte blaue Kunstlederhenkel verwenden, diese waren allerdings zu kurz. Deshalb wurde zu Gurtband gegriffen.

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Platz hat es darin jedenfalls mehr als genug, für einen kleinen Einkauf mit dem Rad ist sie bestens geeignet. Der stabile Jacquard außen ist ziemlich robust. Die Innenseite wurde aus einem beschichteten Stoff genäht und hält so auch Obst- und Gemüseflecken gut aus.
Außerdem passt sie farblich hervorragend zu meiner JetSet-Tasche und kann bestimmt für spontane Übernachtungsbesuche bei den Großeltern verwendet werden.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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RundTasche

Zugeschnitten waren die Teile für die RundTasche ziemlich schnell. Ich habe mich dafür entschieden, die Rest-Stoffe der CityStyle zu verwenden. Davon war noch ausreichend vorhanden – obwohl ich auch aus diesen Stoffen inzwischen einige Utensilos genäht habe 😉

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Verstärkt werden musste nichts, ins Guckloch habe ich wieder den reflektierenden Stoff eingearbeitet, die Aufsatztasche habe ich entgegen aller Ratschläge aus dem Außenstoff zugeschnitten (weil überlesen, dass man bei einem dickeren Außenstoff dafür besser den Innenstoff verwendet). Damit die runden Seiten besser zur Geltung kommen, habe ich mich für eine Paspel entschieden.

Und bei dieser Gelegenheit herausgefunden, dass meine Maschine, wenn die Nadelposition ganz links ist, die Stiche nur dann erfolgreich zusammennäht, wenn die Nadel ziemlich weit nach unten versetzt wird. Dann funktioniert allerdings der automatische Einfädler nicht mehr. Das werde ich wohl demnächst einmal anschauen lassen müssen (und das verursacht hier jetzt schon Bauchschmerzen).

Durch diese ganzen Nadelposition-Tests habe ich vergessen, zwischendurch Bilder zu machen…

Beim Annähen der Seitenteile des Futters ist mir dann ein kapitaler Fehler passiert. Ich habe nicht den Seitenstreifen eingeschnitten, sondern die beiden Seitenteile – obwohl es beim Außenteil so gut geklappt hat, und ich Sekunden davor noch einmal nachgelesen habe, was denn nun eingeschnitten werden muss…
Dann waren plötzlich meine geknipsten Markierungen weg und das Zusammennähen war etwas flutschig. Es wurden sehr viele Nadeln benötigt, am Ende hat es aber trotzdem funktioniert. Ist ja glücklicherweise innen, und da muss es nicht sooo rund aussehen 😉

Da waren es nur noch zwei!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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PerlMuschel

Geschafft, Tasche sieben von zehn ist fertig. Die Umsetzung der PerlMuschel war eine schweißtreibende und sehr langwierige Angelegenheit.

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Hat man erst einmal alle Teile zugeschnitten – und das kann dauern, vor allem, wenn man sich mal wieder total unsicher ist, ob die Kombination Kunstleder und Velours-Kunstleder zu dem gewünschten Effekt führt – geht es auch schon ans Verzieren der Taschenaußenseiten. Weil ich Ösen verwenden wollte, musste ich zuerst wieder ein paar Probelöcher in ein Reststück Kunstleder schlagen. Um die Haltbarkeit zu erhöhen, habe ich sowohl mit Wonder Dots, als auch mit Stylefix-Filz verstärkt. Die Löcher mussten dann zwar knapp ausgeschnitten werden, weil das Werkzeug dafür nicht scharf genug war, dafür halten sie jetzt und hoffentlich zukünftig bombenfest. Als die Ösen drin waren, wurden die Magnetverschlüsse eingebaut. Da war das oberste Gebot, die Seiten der kleineren Stoffteile nicht zu verwechseln.

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Hier sieht man die Taschenaußenseiten, die vorbereitete Reißverschlussblende und die eingesetzten Magnetverschlüsse. Alle anderen Teile warten noch nummeriert auf den Einsatz.

Dann geht es los mit dem Zusammennähen. Einfach stur die Anleitung abarbeiten, dann kann gar nichts schief gehen – vorausgesetzt, man näht die Teile nicht links auf rechts zusammen.

Wenn dann nur noch vier große Teile übrig sind, kommt die schwierigste Aufgabe: Die Randstreifen müssen so angenäht werden, dass ein Zentimeter oben übersteht und zwar an jeder Seite an genau der gleichen Stelle. An drei Stellen hat das auch wunderbar geklappt, an der vierten ist mir bei der unteren Kurve eine Ungenauigkeit die Nahtzugabe betreffend passiert und das hat sich dann bis nach oben ausgewirkt.

Das war allerdings nicht so gravierend, dass die Tasche nicht hätte vollendet werden können. War ich froh, als nach dem Wenden alles einigermaßen gepasst hat. Noch kurz die letzten Nähte von außen abgesteppt, die Wendeöffnung per Hand verschlossen und schon kann sie getragen werden. Ich finde allerdings die etwas höheren Innentaschenteile gewöhnungsbedürftig, da sie so instabil sind. Na ja, erst einmal ausprobieren, dann kann ich immer noch entscheiden, für was sich die PerlMuschel am besten eignet.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Tag 33/x war heute ein wunderschöner Osterferientag. Das Wetter war sommerlich, die Kinder waren den ganzen Tag über im Garten mit Instandhaltungsmaßnahmen beschäftigt. Zusammen mit den Großeltern wurde Unkraut im Erdbeer-Hochbeet entfernt, die Erdbeeren richtig eingesetzt und gedüngt. Frederik hat Seilhüpfen probiert, Benjamin hat über 30 Molche gezählt. Steine wurden von einem zum anderen Ort verlagert, bei der neuen Affenschaukel musste der Opa ein gerissenes Seil ersetzen. Beim Hochdruckreinigen eines Sitzplatzes durften sie immerhin zusehen.

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Am Montag bekommen wir wieder Wochenpläne geschickt. Mindestens für drei Wochen, dann schauen wir mal, wann die Erstklässler wieder in die Schule dürfen, bzw. müssen. Und ob der Kindergarten bis zu den Sommerferien überhaupt wieder besucht werden darf.

In dieser Woche habe ich zwei WalHaie genäht. Ein tolles Projekt für Zwischendurch. Die Anleitung ist wunderbar geschrieben und sehr ausführlich. Die Tipps und Tricks, wie man runde Flossen erhält, funktionieren wirklich – und am Ende hat man ein riesiges Schlampermäppchen. Warum es zwei WalHaie werden mussten könnt ihr euch sicherlich denken 🙂

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