Alle Jahre wieder…

[WERBUNG, da ich auf Lillestoff verlinke und euch das vielleicht dazu animiert, in diesem Jahr beim Adventskalender ab dem 1.12 mitzumachen]

Ihr werdet euch bestimmt fragen, warum ich das mache? Das ist ganz einfach: Im letzten Jahr habe ich doch tatsächlich was gewonnen beim Lillestoff-Adventskalender! Und zwar ein Kinder-Überraschungspaket, das hinter Türchen 23 versteckt war. Im Januar kam ein kleines Päckchen mit 1m Pinguin-Sweatstoff und 0,5m zimtfarbenem Bündchenstoff an. Aufgrund der Faschingssaison bin ich leider erst jetzt dazu gekommen für Benjamin etwas draus zu nähen.


Und wenn ich schon dabei bin, zeige ich euch, was in den letzten Monaten hier alles entstanden ist (sehr passend, weil auch einige Stoffreste aus meiner Lillestoffsammlung endlich zum Einsatz gekommen sind – und ich aufgrund spezieller Ereignisse dort auch ein paar neue Sachen erworben habe…)

Frederiks Maskensortiment musste dringend erweitert werden, weil die Kinder nun auch im Unterreicht andauern Maske tragen müssen. Da kam das neue Tiermasken-Paneel gerade recht. Die erste Variante habe ich schon Mitte Mai vernäht.

Diese Masken hat er sofort akzeptiert und vergisst in der Regel auch nicht, welche einzupacken – außer es geht in die Musikschule 😉
Die Sachen für Mädchen habe ich für meine Masken geschnappt und die schwarz-weißen Drucke sind für Mike übrig geblieben.

Aus den abgeschnittenen Rändern der neuen Maskenstoffe habe ich für Frederik noch ein Kissen gezaubert. Und mal wieder Freihandquilten geübt.


Für den neuen Familienzuwachs (bei der entfernten Münchner Verwandtschaft), der im Oktober das Licht der Welt erblickt hat, gab es einen Spielzeugteppich zur Geburt. Flitzhausen, mit „Fahrzeugen“, die mit Füllwatte gefüllt sind – und die ich offenbar nicht fotografiert habe…

Weil mir das erste Ergebnis mit dem zu einem Beutel zusammenziehbaren Teppich nicht gefallen hat, habe ich noch einmal den Rand abgetrennt, Knopflöcher angebracht, und ein Hoodieband eingezogen. Rückseite wurde ein Fundstück im Regal, das während des Row by Row Quilts entstanden ist.


Für das Baby durfte ich außerdem noch ein paar Klamotten nähen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Mädelsstoffe wurden drastisch reduziert.


Die Jungs haben aber auch was bekommen. Ich habe hauptsächlich Shirts, Pullis und Schlafanzughosen in den Größen 134 und 116 genäht. Die sollten noch eine Weile passen.

Wie ihr seht, ist bei uns das Hoodie-Fieber ausgebrochen. Schuld daran war eine Freundin, die mir Wikinger-Sweatstoff vorbeigebracht hat, den sie vor zwei Jahren bei einem Holländischen Stoffmarkt erworben hatte. Sie kam einfach nicht dazu, ihn zu vernähen. Und bevor ihre Jungs da ganz rauswachsen, bat sie mich, ihr zwei Wendemützen zu machen. Da war dann noch einiges an Stoff übrig, was zu meinem ersten Hoodie für Kinder geführt hat. Und zu allen weiteren… Ist aber im Moment ziemlich praktisch, wenn im Klassenzimmer lange gelüftet wird – da kann man wenigstens den Kopf warm einpacken.


Und für mich sind noch Shirts und ein Rock aus Resten entstanden.


Dann wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem ersten Türchen – bei jedem Adventskalender, den ihr morgen öffnet! Für die Jungs habe ich in diesem Jahr abwechselnd Schokolade und Playmobil gepackt – etwas, das sie am 24. zusammen aufbauen dürfen und dann beiden gehört… Ob das gut geht?

Wir werden es sehen…
Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im November

Zwei kleine Mugrugs wurden in diesem langsam vor sich hinplätschernden aber durchaus kreativen Monat ein wenig weiter bearbeitet. Die beiden Hintergründe waren schon fertig und zwei Jahre im Regal verschollen. Ich erinnere mich noch, wie ich bei Frederiks Schwimmkursen – während ich draußen warten musste – bei einigen Mugrugs das Binding angebracht habe…

Lebkuchenmännchen und Marienkäfer sind schon vollständig appliziert. Die Kringel beim Lebkuchenmännchen habe ich sogar per Hand aufgestickt. Den Rückseitenstoff habe ich auch schon aufgeklebt. Fehlt also ein Quiltmuster und das jeweilige Binding.

Eine schöne Arbeit für den Dezember, falls es da mal langweilig werden sollte 😉

Aber Moment – da war doch was! Die Farbenmix-Adventskalendertasche will wieder genäht werden. Und außerdem muss ich euch noch ein paar tolle Sachen zeigen, die hier entstanden sind.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Reparieren von 12 bis 12

Auf der Suche nach neuen UFOs habe ich im August einen gewebten Wandbehang gefunden, der jahrelang im Elternhaus den Zugang zum Kamin verdeckte. Leider war da ein kleines Loch drin. Ob das durch falsche Lagerung, Katzen oder andere Tiere da hineingekommen ist, weiß ich leider nicht.

Ebenfalls im Stoffregal war eine verstaubte Rolle Lamifix. Um davon mal wieder was zu verbrauchen habe ich kurzerhand den Webteppich eingekürzt und beidseitig Lamifix aufgebügelt. Anschließend wurde der nun abwaschbare Untersetzer mit einem Schrägband eingefasst. Und kann jetzt für unsere zahlreichen Pflanzen verwendet werden…


Gestern haben wir das wunderschöne Wetter für einen Spaziergang genützt. Diese Farbpracht hat uns sehr beeindruckt.

Auf dem Rückweg durften wir bei einem netten Nachbarn Äpfel mitnehmen, die wir gleich danach verspeist haben. Sie waren gar nicht so sauer, wie sie ausgesehen haben…

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Chain Reaction

Die Reisequilts der Kinder sind letzte Woche fertig geworden. Um genau zu sein, am 3. Oktober, deshalb habe ich auch dieses Datum auf die Schildchen aufgestickt. Begonnen habe ich mit beiden Quilts bereits im Oktober 2019

Im Jahr 2018 bin ich bei Cluckclucksew über diesen Quilt gestolpert: Er heißt Chain Reaction und ist perfekt geeignet, um Tiere und Pflanzen bunt durcheinander auf einem Top unterzubringen.

Die insgesamt schnell genähten 126 Blöcke lagen hier monatelang auf einem Haufen. Frederiks gelbes Top wurde zwar im Januar mit den Zwischenstreifen versehen, aber dann geriet wegen des Lockdowns alles etwas durcheinander. Im März bestellte ich noch das Baumwollvlies und den Stoff für die Rückseiten. Richtig weiter ging es aber erst im Juni. Benjamins Top war da auch schnell zusammengenäht. An einem regnerischen Wochenende wurden beide Quilts zum Quilten vorbereitet – um dann wieder monatelang im Atelier über dem Geländer zu hängen.

Anfang September wurden beide Quilts innerhalb von 4 Tagen gequilted. Das Binding habe ich in der letzten Septemberwoche zusammengenäht und angebracht, auf der Rückseite habe ich es bei beiden Quilts mit der Hand angenäht. Und dafür zusammen mit der Erstellung des Labels bestimmt 15 Stunden gebraucht.

Im nächsten Jahr werden sie bestimmt ausprobiert, wenn das Wohnmobil wieder für ein paar Tage an den Breitenthaler Weiher fährt.


Am Freitag haben wir bei allerbestem Wetter Frederiks Kindergeburtstag gefeiert. Acht Kinder waren eingeladen. Der Kuchen war innerhalb von 15 Minuten verputzt, für uns sind nicht einmal ein paar Krümel übrig geblieben. Kurze Zeit später sind wir auf eine drei Kilometer lange Schatzsuche in den Wald aufgebrochen.

Eineinhalb Stunden später waren wir wieder zu Hause, die Kinder haben den großen Schatz in der Hütte gefunden, es wurde gespielt, gegessen und dann war es auch schon vorbei. Wir waren am Abend alle sehr müde und haben das komplette Wochenende zur Erholung und zum UNO-Spielen gebraucht… Außerdem habe ich noch ein bisschen am Summer Sampler 2020 weitergearbeitet.

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im September

Letzte Woche habe ich Post bekommen und mich wahnsinnig gefreut! Die liebe eSTe hat mir die Anleitung für das „einfachste Binding aller Zeiten“ von Verena / einfach bunt geschickt, das sie bei ihrem Harry-Potter-Quilt erstmalig verwendet hat. Vielen Dank dafür, ich probiere es bestimmt aus und werde dann berichten! Die beiden Reisequilts der Jungs und der Summer Sampler 2020 liegen in den letzten Zügen, vielleicht kann ich es da ja ausprobieren 😉


Im September habe ich das Leinenhosen-UFO abgeschlossen, das mir bestimmt seit 2016 im Kopf rumschwirrt. Die bequeme und luftige Leinenhose in Größe 38, die ich 2014 in einem Ulmer Jeansladen erstanden habe, hat leider die Schwangerschaft mit Benjamin nicht unbeschadet überstanden… Am Hinterteil war ein langer Riss vorhanden, der durch einen kleinen Ausrutscher im Garten entstanden ist. Sogleich wurde ein Hosenbein aufgetrennt und analysiert, wie man das vorher wohl zusammengefügt hat.

Und dann lag das aufgetrennte Hosenbein mitsamt dem intakten Bein im Schrank und wartete auf das letzte Wochenende.

Alle Teile wurden auf dem Boden ausgelegt. Der Stoff war auch nach dem Bügeln noch wellig, verzogen, ausgefranst. Aber der Anfang war gemacht und wenn ich es jetzt nicht gemacht hätte, wäre die Hose entsorgt worden. Alle Teile wurden mit Hilfe eines Rädchens und schweren Beilagscheiben auf stabiles Papier übertragen, die wichtigsten Stellen markiert, sehr krumme Linien begradigt und schließlich ausgeschnitten. Im Atelier herrschte Chaos.

Dann habe ich aus einem Rest Leinenstoff (rosa kariert und deshalb kein schöner Anblick für Frederik) die ersten Hosenteile ausgeschnitten. Bei den aufgesetzten Taschen habe ich darauf geachtet, dass die Teile einigermaßen übereinander passen und zusätzlich ein Innenfutter aus einfarbigem Baumwollstoff angebracht. Dafür brauchte ich nur die Unterkante mit Webband versäubern und nicht auch die Oberkante der Tasche. Jetzt sieht man allerdings gar nicht, wo die Tasche anfängt 😉

Das Vorderteil, das aus zwei Teilen und der aufgesetzten Tasche besteht, und das Hinterteil waren ziemlich schnell ausgeschnitten und zusammengenäht. Schon ging es an die pludrigen Unterteile mit Gummizug. Laut aufgetrennter Hose waren alle Teile (Außenstoff und Innenfutter, jeweils mit Vorderteil und Hinterteil) unterschiedlich groß. So habe ich das dann auch ausgeschnitten und den Gummi mit der Overlock angenäht. Der Gummi war eventuell zu breit, denn nach dem Umklappen – der Gummi war jetzt unsichtbar zwischen Außen- und Futterstoff – hat der Futterstoff viel zu weit herausgestanden. Also wurden ungefähr zwei Zentimeter abgeschnitten und das verkürzte Unterteil an die Hose genäht.

Fehlte noch das Bündchen an der Oberseite. Auch das habe ich doppelt genommen und kurz vor dem Zusammennähen ein breiteres Gummiband durchgezogen. Hält bestens!

Im nächsten Frühling probiere ich bestimmt noch eine Leinenhose aus. Dann aber mit einem unifarbenen Stoff und passendem Webband ohne Schnickschnack.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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