Schnittmusterbereinigung 12/12

Meine ausgedruckten Schnittmuster, die zum Teil seit mehreren Jahren auf einen Stoff warteten, wurden in diesem Jahr ziemlich ausgedünnt. Mehrere Taschenschnittmuster, die ich aufgrund ihrer Größe bestimmt nie wieder nähen werde, wurden zusätzlich entsorgt, ebenso Schnittmuster für Babykleidung. Jetzt sind noch sechs ausgedruckte Schnittmuster vorhanden, hauptsächlich Kindershirts, bei denen ich in der Regel immer nur neue Größen für Frederik auf Folie abpause, da die kleineren Größen für Benjamin ja schon vorhanden sind. Und ein Männerpulli, der vielleicht im nächsten Jahr genäht wird. Aber meinen Mann muss man langsam an selbst genähte Sachen gewöhnen, und da er jetzt endlich sein Geburtstagsgeschenk bekommen hat, muss das erst einmal reichen 😉

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Bereits im Februar zu seinem 40. Geburtstag habe ich ihm einen Gutschein über eine Jogginghose geschenkt. Er durfte sich eine ganz nach seinem Geschmack zusammenstellen. Nur nicht in schwarz. Schließlich wurde es eine Jogginghose aus Jacquard Sweat in Navy Blau, mit Gummibund und Bindeband, nach einem Schnittmuster von Fadenkäfer. Und einer aufgesetzten Gesäßtasche, die in der Anleitung nicht vorgesehen war. Das Bindeband wird durch zwei in Kulörtexx eingeschlagene Ösen geführt – dafür habe ich bestimmt zehn Versuche mit unterschiedlichen Ösen und unterschiedlichem Werkzeug benötigt. Bis jetzt ist das Konstrukt ziemlich stabil, sie ist beinahe täglich im Einsatz und wurde sogar schon gewaschen 🙂

Sie gefällt ihm gut, muss allerdings noch ein paar Zentimeter gekürzt werden.

Fazit: Ich liebe es, Jogginghosen zu nähen. Da bekommt man dann wirklich die Taschen und die Bündchen (oder auch nicht), die man haben will. Es ist noch reichlich Jacquard vorhanden, ich kann ihm also noch eine nähen, deshalb bleibt dieses Schnittmuster vorerst da.

Im kommenden Jahr werde ich weiterhin ausmisten und einmal meine in Ordner einsortierten Schnittmuster genauer unter die Lupe nehmen! Ich werde mit Sicherheit den einen oder anderen Artikel dazu auf dem Blog veröffentlichen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 10/12

Als ich mit dem Nähen anfing, habe ich ziemlich viele Jungs-Schnittmuster erstanden. Vor allem Shirts/Pullis, Schlafanzüge, kurze Hosen, Jogginghosen, Unterhosen und Mützen werden hier gerne angezogen, wenn sie selbst genäht sind. In meinem Schnittmusterverhau befindet sich auch das Raglanshirt „Leo“ von pattydoo. Gekauft im Oktober 2015, war es eines der ersten Shirts, die ich überhaupt genäht habe. Seither sind bestimmt zwanzig Stück in unterschiedlichen Größen entstanden. Meistens mit kurzen Ärmeln. Die gehen sehr schnell – und mittlerweile auch ohne Anleitung 😉 Sie werden von den Kindern gerne getragen und passen wie angegossen, wenn man die richtige Größe nimmt.

Aus einem Panelstoff, der aus Schwertern und einem Drachenreiter besteht und eigentlich ziemlich jungstauglich rüberkommt, habe ich das Shirt in Größe 128 zugeschnitten. Frederik hat zwar erst vor kurzem die 120 cm überschritten, aber das Shirt sollte eher luftig sein. Gesäumt wurde mit dem Stretch-Dreifach-Geradstich, der hält einfach am besten. Selbst beim Sport geht da nichts kaputt.

Das Shirt ist schön geworden, leider lag es zwei Wochen im Schrank und ich dachte schon, es wird nie benutzt. Aber letztes Wochenende wurde es erstmals zu Hause getragen und mittlerweile auch schon einmal in der Schule. So peinlich kann es also gar nicht sein 😉

Im Gegensatz zum Pulli, für den ich roten Rennauto-Stoff mit schwarz-weißem Restjersey kombiniert habe. Das wird wohl ein Schrankhüter bleiben.

Fazit: „Raglanshirt Leo“ ist einer meiner Lieblingsschnitte für die Jungs, sehr variabel, wobei wir hier bisher weder Kapuze noch Kängurutasche ausprobiert haben. Das Papierschnittmuster bleibt auf jeden Fall erhalten, so lange Frederik noch selbst genähte Shirts trägt.

Zwei Schnitte kann ich in diesem Jahr noch ausprobieren oder vielleicht auch aussortieren, ich bin gespannt, was ich in den letzten beiden Monaten in Angriff nehmen werde!

Bis demnächst (oder bis morgen),
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 9/12

Im September musste ein Freebook herhalten, das bereits drei (!) Jahre ausgedruckt zwischen den anderen Schnittmustern verbracht hat. Über den Jerseyrock von Ki-ba-doo ist man vor einigen Jahren unweigerlich gestolpert, wenn man Kleidung selbst genäht hat. Natürlich wollte ich auch unbedingt einen haben, allerdings scheiterte das – zumindest im Jahr 2016 – an der Auswahl der richtigen Größe. Und dann fehlte die Zeit…

Mit dem Zuschnitt hatte ich ja schon im Juni begonnen. Für das Testobjekt wurden deshalb Reste von Benjamins Geburtstagsshirt mit einem wunderschönen roten Blumenstoff kombiniert. Der Rock ist in Größe 38 genäht und ziemlich bunt geworden. Eine dezentere Farbwahl wäre im Nachhinein besser gewesen. Er passt allerdings wie angegossen 😉

Fazit: Das Schnittmuster bleibt. Es ist ein toller Rock, der schnell genäht ist und Ösen vorsieht (eine tolle Übung, wenn man schon wieder vergessen hat, wie man die Teile aufeinanderlegen muss). Außerdem ein Gummiband, rutschen kann da wirklich nichts mehr. Die Passform überzeugt. Dadurch, dass die vorderen und hinteren Rockteile geteilt werden können, kann man sehr viele Reste verwenden – oder auch sparsamer mit den Farben umgehen, je nach Gusto. Es gibt hier unzählige Möglichkeiten, kreativ zu werden.


Morgen gibt es einen großen Block von den 6 Köpfen und im November startet ein Mystery-QAL, der heute im Bernina Blog Newsletter vorgestellt wurde. Den werde ich mir auf jeden Fall aufmerksam anschauen – auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich jemals wieder bei einem Row By Row Quilt mit nähen werde…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 8/12

Auch im August habe ich ein Schnittmuster gefunden, das in mehreren ausgedruckten Größen viel Platz im Schnittmuster-Holzwagen wegnimmt. Aber Shirts und kurze Hosen kann man eben immer brauchen. Die Super-Kid Summer Rockies von Almfee habe ich im letzten Jahr erstmals genäht. Dabei muss mir ein Fehler beim Ausmessen des Bündchens passiert sein – oder ich habe die falschen Maße abgelesen… Eine Hose vom letzten Jahr wurde deswegen als kurzer Schlafanzug genutzt und die andere beim wenigen Tragen immer wieder hochgezogen 😉

Um so ein Debakel zu verhindern, habe ich es dieses Mal sehr genau ausgemessen und noch genauer zugeschnitten. Was soll ich sagen: mein berechnetes Büdchen war ziemlich genau so breit, wie das in der Anleitung angegebene. Deshalb vermute ich, dass ich beim ersten Mal einfach nicht genau gelesen habe…

Hier sind die beiden Hosen, die im Sommer wunderbar zum Sport genommen werden können. Und zum Schlafen. Und überhaupt immer.

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Fazit: Das Schnittmuster wird auf jeden Fall wieder genäht. Es geht noch bis Größe 146 und beinhaltet außerdem den Schnitt für ein T-Shirt. Sowohl Hose als auch Shirt sind schnell genäht, man kann den Abschluss entweder mit Saum oder mit Bündchen nähen. Und hier liegen noch einige Stoffe für Jungs rum, die aufgebraucht werden sollten, bis sie zu alt für selbst genähte Kleidung sind.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 6/12

Auch wenn mein Monatsprojekt im Juni unter keinem guten Stern stand – mir fehlt immer noch meine Maschine – habe ich tatsächlich ein paar Papierschnittmuster entsorgen können. Aber vor allem auch schon abgepauste Schnittmuster bis zur Größe 86/92.

Im „Ausgedruckt und geklebt“-Sortiment habe ich „Mini-Bene“ von Rockerbuben gefunden. Der Schnitt geht bis Größe 98/104, anschließend muss man auf „Bene“ ausweichen. Ich liebe diesen Schnitt! Er lässt sich herrlich aus Resten zusammensetzen. Kunterbunt oder mit wenigen ausgewählten Unis. Oder mit gemustertem Stoff. Dieser Schnitt war einer der ersten, den ich für meine Jungs gekauft habe. Und neben „Leo“ von Pattydoo habe ich ihn einige Male genäht. Er wird auch sehr gerne von den Jungs getragen. Deshalb habe ich für Benjamin ein Geburtstagsshirt genäht, das konnte nicht auf die Reparatur der Ambition warten, denn am Mittwoch muss es ja einsatzbereit sein. Schon das Applizieren der Zahl auf der Vorderseite war eine Herausforderung mit der alten Maschine. Die ungewohnte Nadelposition beim Zickzackstich hat mich etwas verwirrt, dennoch hat das Aufnähen mit dem Obertransportfuß gut geklappt und kaum nennenswerte Wellen auf der Vorderseite verursacht.

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Saum und Ärmelsaum habe ich mit einem elastischen Zierstich der Maschine gemacht. Er gefällt mir sehr gut. In den nächsten Tagen werde ich mich einmal hinsetzen und auch für diese Maschine alle möglichen Stiche und vorhandenen Füße ausprobieren…

Hier ist das Shirt – noch ungetragen und ohne Flecken vom Schokoladenkuchen 😉

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Für mich habe ich in den gleichen Farben und einem gemustertem Rest dann auch noch etwas zugeschnitten.

Was das genau wird, zeige ich, wenn es fertig ist. Das Einschlagen einiger Ösen hat mich schon wieder Nerven gekostet. Außerdem ist es hier im Atelier mit beinahe 30 Grad viel zu heiß, um Anleitungen zu verstehen.

Fazit: Der Ausdruck „Mini-Bene“ wurde in die Papiertonne geworfen. Vorher habe ich natürlich das T-Shirt auf Folie übertragen, es wird sicherlich noch öfters genäht im nächsten Kindergartenjahr. Und dann wird auf „Bene“ umgestiegen…


Im Städtle war heute Chorfestival und die Kindergärten durften als erstes auftreten. Um 13:00 Uhr, glücklicherweise im Schatten des Rathauses. Frederik stand beim Singen direkt hinter einem Mikrofon, er hat es allerdings sehr gut gemacht 🙂

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Bis demnächst,
Sonja 😉