UFO-Abbau im August

Die bisher letzte vorbereitete Mugrug hat endlich auch einen schönen Rand bekommen.

So langsam lichten sich die Regale, hin und wieder taucht jedoch etwas auf, das dort schon jahrelang schlummert. In diesem Fall waren das zwei Taschenprojekte, die bestimmt schon seit 2016 auf eine Umsetzung warten. Da wären erstens die vier Taschen von farbenmix (Bags to love: Geometric). Einfach ausschneiden und loslegen. Man braucht nicht einmal ein Innenfutter. Bis man auf der Suche nach der Anleitung an verzierten Taschen hängen bleibt und plötzlich auch noch was ergänzen muss… Schließlich wurden zwei Taschen einfach so schnell zusammengenäht, die anderen beiden bekommen noch ein Extra. Eine davon ist auch schon fertig. Durch unsere Namen in dem Buchstabengitter ist sie eine Familieneinkaufstasche geworden.

Und dann wurde noch ein vorbereitetes Stoffpaket einer einfachen Hängetasche mit Canvas und Kunstleder gefunden. Glücklicherweise in einwandfreiem Zustand (also das Kunstleder hat sich noch nicht aufgelöst). Genau das richtige für den Mann, der nicht gerne mit buntem Zubehör in der Stadt gesehen wird ;-).

Bleiben also noch folgende UFOs übrig: viele unterschiedliche Blöcke, HSTs aus zwei Charm Packs und die Kopie des Leinenhosenschnitts. Sofern nichts Neues auftaucht!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

PS: So langsam freunde ich mich auch mit dem Gutenberg-Editor an.

Summer Sampler 2020 in den Sommerferien

Heute war der letzte Schultag dieses besonderen ersten Schuljahres. Frederik war nach einer Stunde schon wieder zu Hause 😉 Von seiner Lehrerin hat er gestern schon ein Blümchen bekommen und heute ein wundervolles Zeugnis. Außerdem konnte er sich noch von den Zweitklässlern verabschieden, die im nächsten Jahr in einer anderen Kombiklasse sein werden. Jetzt ist erst einmal Erholung angesagt. Ein bisschen Radeln, und ein bisschen Schwimmen. Bevor es dann Mitte August auf eine kleine Wohnmobiltour mit Oma und Opa geht. Beim Stadtradeln haben wir für die Grundschule übrigens 289 Kilometer geschafft!

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Ich habe in dieser Woche endlich mit meinem neuen Projekt angefangen (von den alten ist zwar noch keines fertig, allerdings war ich in diesem Monat auch sehr experimentierfreudig): Anfang Mai habe ich bei Cluck Cluck Sew über den Summer Sampler 2020 gelesen. Es wird von Juni bis Ende September jede Woche am Montag ein Block genäht. Insgesamt werden es 16 Blöcke, die ziemlich raffiniert ausschauen. Es stand schnell fest, dass ich mir das nicht entgehen lassen kann 🙂 Mit einem Gutschein für die Stoffwelt, den ich zum 40. Geburtstag bekommen habe, habe ich Mitte Juni das Material besorgt (erst da waren im Laden wieder genügend Baumwollstoffe vorhanden). Die sehr nette Verkäuferin und ich haben versucht, die vorgestellte Farbpalette nachzubilden, es ist uns auch einigermaßen gelungen. Auch wenn ich im Moment der Meinung bin, dass ich besser zwei Farben getauscht hätte. Aber mittlerweile sind immerhin vier Blöcke genäht, der fünfte am Entstehen und der sechste in der Vorbereitung.

Trellis
Trellis

Infinite Pinwheels
Infinite Pinwheels

Lakeside
Lakeside

Tide Pool
Tide Pool

Das macht Spaß! Und ist wirklich was für zwischendurch, wenn man nur mal kurz Zeit hat.

Am Dienstag ist unser neuer Kühlschrank angekommen – jetzt muss hoffentlich nichts mehr in den Keller getragen werden…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verregnete Pfingstferien

Ich weiß, ich weiß, die Natur braucht den Regen… Aber ein bisschen weniger hätte es schon sein dürfen in diesen Ferien. Wir hatten gerade einmal drei richtig warme Tage, der Rest war Regen oder Temperaturen um die 15 Grad. Oder beides zusammen…

Die Zeit haben wir aber trotzdem gut rumgebracht. Opa hat begonnen, den Kindern eine eigene Hütte vor dem Komposthaufen zu bauen. Darin können sie sich aufhalten, wenn sie die Vögel bei den Fütterungsstationen beobachten wollen. Rückwand, Türe und die Tarnfarbe fehlen noch 😉

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Der neue Pool wurde eingeweiht. Und im Teich hat irgendein Tier mehrere Molche gefrühstückt und komische blaue Fragmente hinterlassen. Wir tippen auf den Reiher, der aus dem Nachbarsgarten alle Fische stibitzt hat. Die verbleibenden Molche wurden mit einem Netz gesichert. Benjamin kann seiner Lieblingsbeschäftigung – dem Algen entfernen und Tiere fischen – jetzt leider nicht mehr nachgehen.


Ein bisschen unterwegs waren wir auch: Die Kinder waren nach drei Monaten endlich mal wieder beim Friseur. Und Benjamin musste beim Augenarzt ganz tapfer sein, weil er im Garten Dreck ins Oberlid bekommen hatte.


Mike hat Ableger der Monstera zum Wurzeln gebracht und einige auch schon eingepflanzt. Überhaupt grünt es gerade wunderbar auf den Fensterbrettern… Wir durften außerdem die Öffnung eines Elefantenohr-Blattes beobachten (da ist dieses tolle Zeitraffer-Video entstanden).


Am letzten Freitag haben wir zu viert abends eine etwas größere Radtour durch den Wald, über die Felder und auf dem Radweg unternommen. Frederik kommt mit dem neuen Rad und der Gangschaltung selbst den steilsten Berg hinauf. Benjamin muss zwar schieben, ist aber mit Frederiks altem Rad um einiges flotter unterwegs als mit seinem Anfänger-Puky.

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Wir haben Marmelade gekocht, im Dörrautomat Rhabarberstückchen und Zucchini-Knoblauch-Chips hergestellt, viel gebacken und haufenweise Aufläufe mit Brokkoli, Kartoffeln und Zucchini gemacht.

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Im Chaosschrank wurden zwei Bastel-Sets gefunden, mit denen die Kinder ihre Handabdrücke verewigen konnten. Normalerweise macht man sowas ja mit Babys… Für den 3-D-Abdruck der Hand musste diese jedoch eine halbe Stunde in eine Gummiartige Masse gedrückt werden. Frederiks Geduld wurde arg strapaziert, denn in der Anleitung stand, dass die Masse nach spätestens vier Minuten fest wird. Ein jüngeres Kind hätte das niemals geschafft, ich war froh, dass wir es nicht schon vorher probiert hatten. Allerdings kann es auch sein, dass die Sets hier einfach schon zu lange gelegen sind…


Natürlich wurde auch genäht 😉 Die neue Overlock wollte ja getestet werden. Nachdem ich mit den Einstellungen einigermaßen zufrieden war, sind ein paar neue Shirts für mich und die Kinder entstanden. Dabei habe ich sämtliche Reste eines Modalstoffes in grau und blau aufgebraucht, einen fünf Jahre alten indianisch gemusterten Jersey komplett verwendet und mit einem Meter Musselin aus dem Adventskalender von 2017 experimentiert. Hier kommt eine Auswahl, der Rest ist in der Wäsche oder wird gerade getragen.

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Außerdem sind zwei Quilttops entstanden von denen die einzelnen Blöcke schön länger auf diversen Haufen dahinvegetierten. Insgesamt gibt es jetzt drei fertige Tops, wovon ich zwei schon zum Quilten vorbereitet habe (die Reisequilts für die Kinder). Und wenn ich diese großen Brocken von irgendeiner Liste streichen kann, geht es auch hier mal mit dem Skillbuilder weiter.


Gestickt habe ich auch. Oder besser gesagt, ein UFO fürs nächste Jahr begonnen 😉

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Wir haben heute übrigens Tag 91/x. Benjamin darf morgen das erste Mal seit dem 13. März wieder in den Kindergarten. Und ist schon sehr aufgeregt. Denn in dieser Zeit ist er zwei Zentimeter gewachsen und spricht jetzt ab und zu ein „sch“ dort, wo eines hingehört. Vor drei Stunden habe ich noch schnell seinen Kindergartenrucksack repariert (Details folgen) und gewaschen. Du liebe Zeit, er sah aus, als ob er mit ihm eine Ausgrabung im staubtrockenen Dreckelberg unternommen hätte…

Frederik hat erst nächste Woche wieder Präsenzunterricht. Den findet er übrigens viel besser, als mit Mama daheim Mathe zu machen.

Ich bin gespannt, was uns erwartet. Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Zwischendurch-Projekte

Um nicht ganz dem Kostüm-Wahnsinn zu verfallen, habe ich auch einige andere Sachen begonnen 😉

Da wäre das Top von Frederiks Wohnmobilquilt.

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Und viele Reste des Row By Row, die ich zu kleinen Versuchsstückchen zusammengesetzt habe – gut, um mal wieder Freihandquilten zu üben.

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Da haben sich auch zwei Mug Rugs aus Batikstoffen drunter geschmuggelt.

Bei diesem habe ich nur den Hintergrund eng gequiltet, dadurch ploppen die bunten Quadrate geradezu in die Höhe.

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Bei dieser Gelegenheit wurden auch ziemlich kleine Vliesreste zusammengebracht und somit Platz im Atelier geschaffen 🙂

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Bis demnächst,
Sonja 😉

Der Tiny Quilt ist fertig!

Hat man erst einmal das Top zusammengenäht (ein Video über das Zusammensetzen gibt es bei Teresa), geht alles andere wie von selbst. Der fertige Tiny Quilt hat eine Größe von ca. 35×35 cm, entsprechend schnell ging das Quilten mit dem Pseudo-Handquiltstich. Das Binding in einer Kontrastfarbe habe ich wieder mit der Hand angenäht.

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Frederik gefällt es sehr gut – was der Hundi dazu sagt, erfahren wir erst an Heiligabend.

Bis demnächst,
Sonja 😉