Die Barfuß-Tage sind gezählt

Heute war nach allen Prognosen der letzte warme Tag dieses „Sommers“. Wir haben uns noch einmal in kurze Klamotten geworfen und eine Fahrt auf die Felder unternommen. Nur der Mais steht noch, alles andere wurde schon abgeerntet. Und ein paar Barfußrunden im Garten waren auch noch drin 😉

In der letzten Woche waren die Kinder drei Tage mit Oma und Opa und dem Wohnmobil auf dem Schwarzfelder Hof in Leipheim. Dort haben sie Wanderungen zur Straußenfarm unternommen, Tiere gefüttert und unzählige Karten für die Daheimgebliebenen geschrieben.

Hier wurde die freie Zeit natürlich gut genutzt: für zwei Besuche im Fitness-Studio, eine Walkingrunde nach Hegelhofen, das Quilten des Skillbuilders und diverser kleiner Projekte. Aber vor allem wurde die herrliche Ruhe genossen…
Und Inventur gemacht. Na ja, das Stoffregal wieder einmal richtig aufgeräumt und alles was beschriftet werden kann, mit einem Label versehen. Sieht gleich viel ordentlicher aus.

Benjamins letzte Kindergartenwoche ist angebrochen, da müssen wir in der rechten Gruppe auch noch ein paar Mugrugs verteilen.

Morgen seht ihr, wie es mit der UFO-Beseitigung vorangegangen ist!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Die Pfingstferien waren auch schon wieder vorbei, kaum dass sie richtig begonnen hatten. An einem wunderschönen Montag machten die Jungs mit Oma und Opa einen Ausflug in den Brenzpark zum Klettern. Sie kamen begeistert zurück und sind an diesem Tag ausnahmsweise mal vor 21 Uhr eingeschlafen.

Hin und wieder hat es ganz kräftig geschüttet, die Pflanzen haben das sehr genossen – ich auch, konnte so doch eine Menge repariert, upgecycelt, ausgetüftelt und sogar gestickt werden.

Insgesamt lagen 6 Jeans von vier Kindern (eine davon zwei Mal), drei Jogginghosen unserer Familie, eine kurze Hose und eine Unterhose von Frederik auf meinem Reparaturstapel.

Die Reparatur der Dinosaurierhose ist mir auffällig unauffällig gelungen :-). Leider war nur noch Ritterstoff übrig zum Kaschieren. Aber um im Garten auf Bäume zu klettern, reicht das vollkommen aus.

Der Stapel ist jetzt komplett abgearbeitet. Das hat mir so viel Energie gegeben, dass ich endlich den Skillbuilder fürs Quilten vorbereiten konnte, aus den Anleitungen des 10-Jahre-Jubiläums-Summer-Sampler ein Top erstellt habe (dazu später mehr), „Türstopper“ genäht habe, damit man Lüften kann, ohne dass einem die Glastüren um die Ohren fliegen und dann noch in die Massenproduktion von Schraubdeckelöffnungshilfen eingestiegen bin. Im Englischen heißen sie Jar-Opener, das hört sich viel besser an. Die Anleitung dazu habe ich in einem Newsletter entdeckt und wollte es natürlich unbedingt probieren – es funktioniert auch tatsächlich hervorragend. Dazu brauch man aber rutschfeste Teppichunterlage. Und immer wenn ich etwas ausprobieren will, wofür man eigentlich ganz wenig von einer Sache braucht, landet von dieser am Ende ganz viel im Atelier. Eben, weil es sich ja nicht rentiert, wenn man nur 30 cm bestellt, da kann man doch gleich zwei Meter nehmen und schauen, was man noch damit anstellen kann.

Das bringt mich dann zu den Kommentaren von Elke und Katrin. Vielen Dank für eure Anmerkungen, ich habe schon gedacht, so etwas passiert nur mir… Aber es kommt wohl öfters vor, dass man sich in der Menge verschätzt und dann nicht schnell genug mit dem Verarbeiten hinterherkommt. Das Wort „Überlagerung“ ist genial, da fällt mit noch mein Sockenstopp ein, der eingetrocknet war, als ich ihn zum ersten Mal benutzen wollte…

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Reparieren von 12 bis 12

Außer Unmengen Jeans und Jogginghosen der Familie habe ich in den letzten Tagen auch die Jeans eines dreieinhalb-jährigen Jungen repariert. Da musste es schnell aufs Klo gehen und der Opa hatte unglücklicherweise den Schiebeknopf übersehen. Nach kurzer Recherche habe ich ein Ersatzteil dafür gefunden, es bestellt, innen einen Wonder Dot angebracht, das neue Stück eingesetzt (der zweite Versuch hat auch in die richtige Richtung gezeigt) und die Hose wieder ausgeliefert. Deshalb bekommen die Kinder jetzt ein Asterix Heft und eine Playmobilüberraschung geschenkt…

Restauriert haben wir auch: Die Kaffeemühle der Oma konnte nicht auf dem Tisch verwendet werden ohne alles zu zerkratzen, weil ein Nagel unten herausgestanden ist. Den hat Mike wieder eingeschlagen und die anderen vier auch noch ein kleines bisschen. Ich habe dann mit der Heißklebepistole ein Stück Filz aufgeklebt und auf dieses vier Lineal-Anti-Rutsch-Punkte angebracht. Jetzt kann man sie locker mit einer Hand halten, und die vom Christkind bekommenen aromatisierten tschechischen Kaffeebohnen mit Mandelextrakt mahlen.


Gestern, an Tag 356/x haben wir das Testzentrum in Weißenhorn kennen gelernt – und erstmals eine Ahnung davon bekommen, wieso das mit dem Impfen der Gruppe 1 derart lange dauert. Schüler und Lehrer können sich jedenfalls seit Wiederbeginn des wechselnden Präsentunterrichts zu ausgewählten Zeiten kostenlos testen lassen. Frederik hat das sehr gut gemacht fürs erste Mal und glücklicherweise ein negatives Ergebnis bekommen.

Dann haben wir Eisplatten aus dem Teich dekorativ in den Beeten verteilt, Ostereier aufgehängt, uns am Feuer gewärmt und als es dann doch zu kalt war, die Geburtstagssendung mit der Maus angeschaut.

Letzten Mittwoch war zum ersten Mal wieder Flöten in der Musikschule, Benjamin und ich haben die Wartezeit für das erste Eis des Jahres genutzt. Da hat der untere Schneidezahn noch nicht wie ein Kuhschwanz gewackelt…

Mein gelegentlich auftretendes Kommentarproblem konnte ich leider immer noch nicht zufriedenstellend lösen. Aber ich arbeite dran!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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FlexiBag

Zeit zum Durchschnaufen! Mit der FlexiBag steht in dieser Woche eine Tasche auf dem Programm, die wirklich einfach genäht werden kann – vor allem, wenn man die Schablone verwendet. Und die Reißverschlusstasche weg lässt (was ich natürlich nicht getan habe). Die Aufsatztasche außen sollte unbedingt genäht werden, dadurch lässt sich die FlexiBag wirklich platzsparend falten und aufbewahren.

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Bei meiner FlexiBag habe ich tatsächlich nur Stoffe aus dem Bestand verwendet, so wie es eigentlich für alle Taschen geplant war 😉

Der blaue mit den Blümchen hat gerade so gereicht. Das Innenfutter ist aus gelbem Baumwollstoff, die Aufsatztasche auch. Als Träger habe ich ein Kordel-Überbleibsel der „Packs ein“ verwendet, ein blau gelber Tassen-Knopf verschließt die Außentasche. Also ganz schlicht 🙂

Die KleineFeine ist schon zugeschnitten – in drei Varianten, eine davon werde ich bestimmt schaffen in dieser Woche.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt auf dem Farbenmix-Blog.


Tag 20/x war eigentlich der erste Tag der „Osterferien“. Für die nächsten zwei Wochen ist tatsächlich Erholung angesagt – falls es den Kindern langweilig ist, können sie natürlich weiterhin Plus- und Minusaufgaben machen, in verschiedenen Apps arbeiten, viel lesen. Und die Lehrerin fragen, sie schickt dann Material. Heute war eigentlich Pause angesagt, das Wetter war einfach zu schön. Am Mittag haben wir gegrillt, die Kinder waren lange im Garten. Als es Frederik dann am späten Nachmittag langweilig wurde, hat er tatsächlich noch Matheaufgaben gemacht – und gelesen sowieso. Wie es nach den Osterferien weitergeht, erfahren die Lehrer in der zweiten Ferienwoche. Ich glaube, es rechnet im Moment niemand damit, dass dann die Schule wieder losgeht.

Gestern Nachmittag waren wir auch im Garten, der Opa hat das gebastelte Vogelhäuschen aufgehängt, die Kinder im Sandkasten einen Tunnel nach Island begonnen. Plötzlich roch es nach Rauch, Asche wehte ums Haus und verteilte sich auf Balkon, Grill, Polstern, dem Klettergerüst. Also ab nach drinnen, alles verstaut, alle Fenster und Türen geschlossen. Nach kurzer Recherche durch das Dachbodenfenster sahen wir in einer Nebenstraße gelbe und graue Rauchwolken in den Himmel steigen. Sirenen waren zu hören. Der Brand war glücklicherweise schnell gelöscht. Drei Feuerwehrfahrzeuge und zwei Polizeiautos waren vor Ort, wir haben sie nach dem Brand zurückfahren sehen, als wir wieder auf dem Balkon waren. Später wurde bekannt, dass wohl eine Hecke und eine Papiermülltonne in Brand geraten waren.


Ich habe mich in den letzten Tagen an ein ziemlich anspruchsvolles Projekt gewagt, für das ich 2019 leider keine Zeit hatte: Die Eierhenne Hennriette. Wenn Ostern dieses Jahr anders gefeiert werden muss, dann darf hier auch neue Dekoration entstehen. Ein Huhn, das Eier legt, bereichert bestimmt unseren Frühstückstisch 🙂

Der Nahttrenner war mir zwar ein treuer Begleiter, aber letztendlich hat alles so hingehauen, wie es in der Anleitung stand. Obwohl eine Nahtzugabe von 0,5 cm wirklich gewöhnungsbedürftig ist. Auch die Arbeit mit dem Schrägband hat mich nicht abgeschreckt. Bei mir funktioniert das Annähen auf der anderen Seite zwar nie so, wie es sein soll. Deshalb habe ich hier immer auf der sichtbaren Seite einmal mit einem Zickzack-Stich abgesteppt, da wird dann alles mitgefasst und sieht auch auf der Rückseite halbwegs professionell aus. Bei diesem Projekt können viele Stoffreste, Webbänder, Borten und Zackenlitzen zum Einsatz kommen – perfekt, um vorhandenes Material zu reduzieren.
Jetzt fehlt nur noch die Kükenbande – vielleicht hilft mir Frederik ja dabei…


Neben der Hennriette habe ich in dieser Woche auch einige Mund-Nasen-Schutzmasken für die Verwandtschaft genäht, da probiere ich gerade noch Schnittmuster aus (Anleitungen von ChezNu und Nähfrosch).
Seitdem die Schulen und Kindergärten geschlossen sind, wurden hier allerdings auch über 30 Utensilos hergestellt (selbst an einem total stressigen Tag kann am Abend wenigstens ein Utensilo genäht werden und schon hat man wieder ein Lächeln im Gesicht 😉 ). Aus allen Stoffen, die vom Taschennähen übrig bleiben, bzw. geblieben sind und Kunstleder, mit dem wir vor Jahren unsere Esszimmerstühle im alten Haus renoviert haben, entstehen mehr oder weniger stabile Exemplare. Und es werden bestimmt noch einige folgen!

Benjamin wird mobil

Zu seinem vierten Geburtstag hat Benjamin sein erstes richtiges Rad mit Pedalen geschenkt bekommen. Am Anfang hat das Treten nicht gleich geklappt und er ist wieder auf das Laufrad umgestiegen. Seit dem ersten August jedoch üben wir beinahe täglich mit dem Rad, und gestern hat er zum ersten Mal geschafft, alleine loszufahren. Kurven funktionieren bereits bestens, eine rasante Fahrt geradeaus auch – nur am Berg geht ihm schnell die Kraft aus. Aber das wird sich ändern, wenn der Kindergarten wieder losgeht, denn jetzt können wir die 700 Meter mit dem Radl fahren und sind ruckzuck dort. Heute Morgen haben wir eine kleine Ausfahrt auf dem Radweg gemacht und die schon abgeernteten Felder angesehen.

Am Mittag wurden dann im Garten auf dem Feuerkorb Burger gegrillt. Die Brötchen werden bei jedem Mal besser – auch den Wespen hat es geschmeckt.

Am Nachtmittag war ich mit Frederik noch eine halbe Stunde im Freibad. Wir haben den wahrscheinlich letzten richtig heißen Augusttag optimal genutzt & sehr genossen.

Bis demnächst,
Sonja 😉