„Halberwachsen“

Frederik feiert heute seinen letzten einstelligen Geburtstag, wie er vorher festgestellt hat.

Neben dem obligatorischen, heiß erwarteten und selbst zusammengestellten Geburtstagsshirt, das wir am Samstag gemacht haben, gab es dafür natürlich auch reichlich Kuchen: Gestern wurden bereits der Standard-Schokoladenkuchen gebacken, der bei keinem Geburtstag fehlen darf und ein neuer Apfelkuchen mit Pudding und Quark ausprobiert. Das Rezept haben wir in einer „Kochen & Genießen„-Zeitschrift aus dem Jahr 2005 gefunden, die von Oma Hedi vor kurzem aussortiert wurde.

Die andere Hälfte des Feiertags haben wir auf den Feldern verbracht und einen Claas Maishäcksler und mehrere Traktoren bei der Arbeit beobachtet. Da war vielleicht was los!

Happy Birthday, Frederik!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Die Barfuß-Tage sind gezählt

Heute war nach allen Prognosen der letzte warme Tag dieses „Sommers“. Wir haben uns noch einmal in kurze Klamotten geworfen und eine Fahrt auf die Felder unternommen. Nur der Mais steht noch, alles andere wurde schon abgeerntet. Und ein paar Barfußrunden im Garten waren auch noch drin 😉

In der letzten Woche waren die Kinder drei Tage mit Oma und Opa und dem Wohnmobil auf dem Schwarzfelder Hof in Leipheim. Dort haben sie Wanderungen zur Straußenfarm unternommen, Tiere gefüttert und unzählige Karten für die Daheimgebliebenen geschrieben.

Hier wurde die freie Zeit natürlich gut genutzt: für zwei Besuche im Fitness-Studio, eine Walkingrunde nach Hegelhofen, das Quilten des Skillbuilders und diverser kleiner Projekte. Aber vor allem wurde die herrliche Ruhe genossen…
Und Inventur gemacht. Na ja, das Stoffregal wieder einmal richtig aufgeräumt und alles was beschriftet werden kann, mit einem Label versehen. Sieht gleich viel ordentlicher aus.

Benjamins letzte Kindergartenwoche ist angebrochen, da müssen wir in der rechten Gruppe auch noch ein paar Mugrugs verteilen.

Morgen seht ihr, wie es mit der UFO-Beseitigung vorangegangen ist!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Die Pfingstferien waren auch schon wieder vorbei, kaum dass sie richtig begonnen hatten. An einem wunderschönen Montag machten die Jungs mit Oma und Opa einen Ausflug in den Brenzpark zum Klettern. Sie kamen begeistert zurück und sind an diesem Tag ausnahmsweise mal vor 21 Uhr eingeschlafen.

Hin und wieder hat es ganz kräftig geschüttet, die Pflanzen haben das sehr genossen – ich auch, konnte so doch eine Menge repariert, upgecycelt, ausgetüftelt und sogar gestickt werden.

Insgesamt lagen 6 Jeans von vier Kindern (eine davon zwei Mal), drei Jogginghosen unserer Familie, eine kurze Hose und eine Unterhose von Frederik auf meinem Reparaturstapel.

Die Reparatur der Dinosaurierhose ist mir auffällig unauffällig gelungen :-). Leider war nur noch Ritterstoff übrig zum Kaschieren. Aber um im Garten auf Bäume zu klettern, reicht das vollkommen aus.

Der Stapel ist jetzt komplett abgearbeitet. Das hat mir so viel Energie gegeben, dass ich endlich den Skillbuilder fürs Quilten vorbereiten konnte, aus den Anleitungen des 10-Jahre-Jubiläums-Summer-Sampler ein Top erstellt habe (dazu später mehr), „Türstopper“ genäht habe, damit man Lüften kann, ohne dass einem die Glastüren um die Ohren fliegen und dann noch in die Massenproduktion von Schraubdeckelöffnungshilfen eingestiegen bin. Im Englischen heißen sie Jar-Opener, das hört sich viel besser an. Die Anleitung dazu habe ich in einem Newsletter entdeckt und wollte es natürlich unbedingt probieren – es funktioniert auch tatsächlich hervorragend. Dazu brauch man aber rutschfeste Teppichunterlage. Und immer wenn ich etwas ausprobieren will, wofür man eigentlich ganz wenig von einer Sache braucht, landet von dieser am Ende ganz viel im Atelier. Eben, weil es sich ja nicht rentiert, wenn man nur 30 cm bestellt, da kann man doch gleich zwei Meter nehmen und schauen, was man noch damit anstellen kann.

Das bringt mich dann zu den Kommentaren von Elke und Katrin. Vielen Dank für eure Anmerkungen, ich habe schon gedacht, so etwas passiert nur mir… Aber es kommt wohl öfters vor, dass man sich in der Menge verschätzt und dann nicht schnell genug mit dem Verarbeiten hinterherkommt. Das Wort „Überlagerung“ ist genial, da fällt mit noch mein Sockenstopp ein, der eingetrocknet war, als ich ihn zum ersten Mal benutzen wollte…

Bis demnächst,
Sonja 😉

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UFO-Abbau im März

In diesem Monat habe ich an einem Projekt gearbeitet, das ich im Dezember gar nicht auf meine UFO-Liste gesetzt habe. Da gehört es aber definitiv drauf, denn immerhin wurde damit schon im Juli 2019 begonnen. Mein Plan war ja, eine Abdeckung für unseren Balkonschrank zu machen, damit das Geschirr, auf dem das Grillgut drapiert ist nicht den Edelstahl zerkratzt. Aus den unzähligen genähten Blöcken sind dann aber zwei Miniquilts für die Kuscheltiere der Kinder entstanden und die weiteren Blöcke wurden eingelagert.

Das ganze letzte Jahr über habe ich dann etappenweise die kompletten Stoffstücke aufgebraucht und teils mit Pineapple-Lineal, teils Freestyle weitere Blöcke genäht. So sah das Ganze im November aus:

Ein weiteres Teil hat in der Abdeckung keinen Platz mehr gehabt und ist ein Untersetzer geworden.

Das große Teil wurde inzwischen gequiltet. Ein bisschen fehlt allerdings noch. Bei den Wavy Lines im schwarzen Rahmen ist mir bereits zum dritten Mal der Faden gerissen.

Aber jetzt sind ja bald Osterferien – meine ersten seit 25 Jahren, ich freue mich schon sehr 😉


Inzwischen haben wir schon den Jahrestag des ersten Lockdowns hinter uns gelassen. Zusammen mit einigen Nachbargemeinden wurde im Impfzentrum eine Zeitspanne organisiert, in der sich alle, die an einer Schule arbeiten, zum Impfen anmelden können. An Tag 365/x wäre mein Impftermin gewesen, der wurde aber kurzerhand am Tag zuvor wegen bekannter Probleme abgesagt. Das hat die ganze Sache nicht unbedingt besser gemacht… Ab Montag konnte man sich dann wieder zum Impfen eintragen, tags drauf war es so weit. In meiner Altersklasse kommt man sich im Impfzentrum wirklich fehl am Platz vor, selbst wenn man eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorzeigt. Und wenn man dann auch noch in den Bereich mit dem blauen Kreis sitzen muss, indem man AstraZeneca verabreicht bekommt, muss man noch einmal kräftig schlucken und seinen ganzen Mut zusammennehmen. Die Organisation war allerdings sehr gut, es waren immer genügend Ansprechpartner vorhanden, die einem den richtigen Weg durchs weiße Labyrinth gezeigt haben. Als ich wieder draußen war, hatte ich auch schon den zweiten Termin auf dem Handy. Die Nebenwirkungen waren bis jetzt im normalen Bereich, starkes Kopfweh habe ich gestern mit einer Tablette und viel Schlaf in den Griff bekommen – glücklicherweise ist am Mittwoch mein freier Tag.


Frederik hat in dieser Woche seine erste Note bekommen. Eine 1 in einer Leseprobe 😉 Und das hat er im Religionsunterricht gestaltet:

In der Erde stecken Grassamen, die bis Ostern wohl noch über dem Grab von Jesus aufgehen sollen. Lassen wir uns überraschen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Reparieren von 12 bis 12

Außer Unmengen Jeans und Jogginghosen der Familie habe ich in den letzten Tagen auch die Jeans eines dreieinhalb-jährigen Jungen repariert. Da musste es schnell aufs Klo gehen und der Opa hatte unglücklicherweise den Schiebeknopf übersehen. Nach kurzer Recherche habe ich ein Ersatzteil dafür gefunden, es bestellt, innen einen Wonder Dot angebracht, das neue Stück eingesetzt (der zweite Versuch hat auch in die richtige Richtung gezeigt) und die Hose wieder ausgeliefert. Deshalb bekommen die Kinder jetzt ein Asterix Heft und eine Playmobilüberraschung geschenkt…

Restauriert haben wir auch: Die Kaffeemühle der Oma konnte nicht auf dem Tisch verwendet werden ohne alles zu zerkratzen, weil ein Nagel unten herausgestanden ist. Den hat Mike wieder eingeschlagen und die anderen vier auch noch ein kleines bisschen. Ich habe dann mit der Heißklebepistole ein Stück Filz aufgeklebt und auf dieses vier Lineal-Anti-Rutsch-Punkte angebracht. Jetzt kann man sie locker mit einer Hand halten, und die vom Christkind bekommenen aromatisierten tschechischen Kaffeebohnen mit Mandelextrakt mahlen.


Gestern, an Tag 356/x haben wir das Testzentrum in Weißenhorn kennen gelernt – und erstmals eine Ahnung davon bekommen, wieso das mit dem Impfen der Gruppe 1 derart lange dauert. Schüler und Lehrer können sich jedenfalls seit Wiederbeginn des wechselnden Präsentunterrichts zu ausgewählten Zeiten kostenlos testen lassen. Frederik hat das sehr gut gemacht fürs erste Mal und glücklicherweise ein negatives Ergebnis bekommen.

Dann haben wir Eisplatten aus dem Teich dekorativ in den Beeten verteilt, Ostereier aufgehängt, uns am Feuer gewärmt und als es dann doch zu kalt war, die Geburtstagssendung mit der Maus angeschaut.

Letzten Mittwoch war zum ersten Mal wieder Flöten in der Musikschule, Benjamin und ich haben die Wartezeit für das erste Eis des Jahres genutzt. Da hat der untere Schneidezahn noch nicht wie ein Kuhschwanz gewackelt…

Mein gelegentlich auftretendes Kommentarproblem konnte ich leider immer noch nicht zufriedenstellend lösen. Aber ich arbeite dran!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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