Chevron-Quilt

Und wieder kann ein Element vom Work-In-Progress-Haufen als erledigt markiert werden! Im Mai 2017 habe ich voller Enthusiasmus begonnen, einen Chevron-Quilt nach der Video-Anleitung von MSQC herzustellen. Aus zwei 5″-Charmpacks ist so eine kleine Decke entstanden, bei der ich lange nicht gewusst haben, wie es weiter gehen soll. Läufer fürs Atelier? Vergrößern und eine richtige Decke draus machen? Badvorleger und die alten Fusselteile entsorgen?

Auf eine große Decke hatte ich keine Lust mehr nach dem Samplerquilt, dem Triangle-Quilt und der Aussicht auf den Row-By-Row, der wahrscheinlich alle bisher dagewesenen Dimensionen sprengt. Also habe ich einen 2,75″ breiten schwarzen Rand angenäht, in den ich Wellen gequiltet habe. Mit Verlaufsgarn und nachdem ich die Wellen mit einer Schablone angezeichnet hatte. Zwischendurch war ich versucht, den Rand wieder abzuschneiden, weil er mir nicht mehr passend erschien. Der Rand hat aber sehr viel Spaß gemacht und ich habe was neues ausprobiert beim Free-Motion-Quilten, deshalb ist er letztendlich dran geblieben.

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Damit das Chevron Muster hervorploppt, habe ich die bunten Dreiecke nur mit zwei parallel verlaufenden Linien mit dem Pseudo-Handquiltstich der Nähmaschine gequiltet und den schwarzen Zwischenraum mit hunderten von Pebbles gefüllt…

Und weil meine Schwiegermutter das gute Stück eventuell aufhängen will, habe ich oben drei Schlaufen an der Rückseite unter dem Binding mit angebracht. Den schwarzen Stoff der Rückseite habe ich übrigens zugeschnitten, bevor der Rand an der Vorderseite dran war, deshalb musste da auch noch gestückelt werden. Und eine weitere Panne gab es auch hier: Beim Annähen des Bindings ist mir auf der Vorderseite ein klein wenig Stoff ausgekommen. Gemerkt hab ich das erst, als ich das letzte Stück Binding auf der Rückseite annähen wollte. Glücklicherweise ließ sich dieser Fauxpas leicht reparieren.

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Jetzt fehlt nur noch der geeignete Platz. Die Größe muss ich mir merken, falls wir neue Sitzauflagen für den Balkon brauchen.

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Heute waren die Kinder, Oma Hedi und ich übrigens im Puppentheater Topolino und haben „Wie Findus zu Petterson kam“ angeschaut. Die Parksituation war katastrophal, weil mein bevorzugtes Parkhaus geschlossen hatte. Das Theater fing ca. 15 Minuten zu spät an, was beinahe die Stimmung unter allen kleinen Zuschauern zum Kippen gebracht hätte, für manche war der Dachs zu gruselig und einige konnten es wiederum gar nicht glauben, dass es nach 40 Minuten schon zu Ende war…

Wenigstens hatten Benjamin und Frederik keine Angst vor dem grummeligen Dachs, ihnen hat es sehr gut gefallen 🙂 Im Februar schauen wir „Ein Feuerwerk für den Fuchs“ an!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Wie die Zeit vergeht…

Heute wird Frederik sechs Jahre alt.

Herzlichen Glückwunsch!

Am Morgen wurden schon ein paar Geschenke geöffnet, das Geburtstagsshirt angezogen und der Schokoladenkuchen mit der Smarties-Zahl in den Kindergarten transportiert.

In einem Geschenk war sogar was richtig Cooles von Lego-City drin, nicht dass jemand denkt, hier bekommt man nur selbstgemachte Sachen, wie das Dschungelbild oder das Segelboot-Shirt 😉

Ich habe dann am Vormittag noch den im Juni entdeckten schnellen Apfelstreuselkuchen gebacken (der mittlerweile unser Lieblingsapfelkuchen ist, dieses Mal besteht er aus Weißenhorner Äpfeln von Frederiks Freund Julian – danke Elisabeth!), der Karottenkuchen mit Schokoüberzug und Kerze ist gestern schon gebacken worden. Der Tisch ist gedeckt, unsere Gäste können kommen. Und die Sonne lässt sich auch gerade blicken, was will man mehr?

Und weil noch ein bisschen Zeit übrig war, habe ich immerhin schon mal die unbunte Variante begonnen. Der neue Block geht schnell, es muss aber – je nach Farbwahl und Hintergrundfarben – wieder sehr viel zugeschnitten werden…

Bis demnächst, ich geh jetzt die Kinder abholen,
Sonja 😉

Mal was anderes

Mitte September war Frederik zwei Tage krank zu Hause, weil es ihm nicht gut ging. Offenbar hatte er sich schon vor unserem Ausflug was eingefangen und deshalb ist es ihm auf dem Bahnhofsfest schlecht geworden…
Er hat sich dann am Donnerstagvormittag für beinahe zwei Stunden freiwillig ausgeruht und später auch noch einen langen Mittagsschlaf gemacht. Ab da ging es wieder aufwärts. Da ich nicht nur Traktorenquartett spielen wollte, haben wir in verstaubten Kisten nach Farben und Leinwänden und bei der Oma im Keller nach meiner alten Staffelei gesucht. Auf dem Balkon haben wir schließlich alles fachmännisch abgedeckt (zumindest am zweiten Tag) und drauf los gemalt.


Frederik hat nach dem ersten Bild das Mischen der Farben entdeckt und dann richtig losgelegt. Eine Vogelscheuche nach der anderen ist entstanden (eine davon war ich) und das letzte Bild ist ein Bauernhof geworden, mit einem Schwein vor dem Schweinestall und einem Kuhstall daneben. Bei allen weiteren Werken hat Benjamin dann allerdings mit gemalt und Frederiks Tiere hinter einer dunklen Wand versteckt.
Ich sehe furchtbar gerne zu, wenn die Kinder Pinsel schwingend vor der Staffelei stehen. Vor dem ersten Strich wird immer ausgiebig im Wasser gerührt, das schon zu Beginn rabenschwarz ist, denn zuallererst müssen natürlich die Augen gemalt werden. Dann wird genau überlegt, welche Farbe verwendet wird und schon erklärt der Künstler, was er da gerade zu Papier bringt 😉

Ich selbst habe vor Jahren Bilder mit Acrylfarbe und Windowcolor gemalt und ein paar Bilder aus einem Vorlagenbuch auch tatsächlich umgesetzt. Bei der letzten Entrümpelungsaktion auf dem Dachboden habe ich sehr viele Keilrahmen in unterschiedlichen Größen gefunden, die nur darauf warten, endlich verschönert zu werden. Zahlreiche Acrylfarben lagern im Moment in durchsichtigen Boxen im Atelier und werden da auch nicht besser. Deshalb habe ich mir vorgenommen, noch ein paar Bilder zu malen (und alles, was dann noch übrig ist, Frederik zu überlassen, inklusive der Staffelei).

Das Inkamuster und die vier Blumenbilder sind vor zwei Wochen entstanden. Außerdem wurde noch ein Dschungelbild begonnen, das Frederik zum Geburtstag geschenkt bekommt, sobald ich weiß, wie ich den verhunzten Tiger retten kann… Und hier sind alle weiteren Bilder, die ich von 2010 bis 2012 gemalt habe. Da nicht ersichtlich ist, ob sie jemals wieder aufgehängt werden, möchte ich sie wenigstens hier in Erinnerung behalten 😉

Ein Gutes hatte diese Mal-Aktion auf jeden Fall, nebenbei wurde nämlich das Atelier aufgeräumt und ausgemistet. Das Regal neu sortiert und beschriftet, neue Spiegel-Aufkleber auf das Regal aufgeklebt, Bilder ausgewechselt, Stoff schön gefaltet und zusammengelegt. Jetzt bin ich gerüstet für die nächste Reihe des Row by Row 🙂


In einer meiner Kisten habe ich dann noch 120 Meter Textilgarn gefunden, das ich 2014 gekauft habe, um auszuprobieren, ob ich noch häkeln kann. Die Antwort ist „Ja!“. Ich musste zwar an die 50 Mal wieder auftrennen, bis der Fadenring für den Boden des Korbes so gehäkelt war, das ich weitermachen konnte, aber dann war der Korb auch gleich fertig. Das Textilgarn ist toll und kann zudem selbst hergestellt werden, wenn man denn Shirts hat, die groß genug sind. Ich werde das demnächst mit Jerseyresten und ausrangierter Kleidung ausprobieren, es hat nämlich sehr viel Spaß gemacht.

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Um keine Reste übrig zu haben, habe ich einfach das komplette Garn verwendet. Und zudem noch zwei Henkel angebracht.


Bei Bernina gibt es gerade wieder eine tolle Mitmachaktion, bei der ich dieses Mal zwar nur begeistert mitlese aber auch schon den Teppichschnitt mit geraden und weniger geraden Streifen und Wellen ausprobiert habe. Aus dem daraus entstandenen langen Probestück habe ich einen Stehbeutel und eine Popuptasche genäht. Aus den Wellen ist ein kleiner Wandbehang mit Segelbooten beim Sonnenuntergang entstanden. Diesen hat Oma Haia mitsamt den vier Blumenbildern zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich hoffe, dass sie noch wartet, bis ich den Wandbehang aufhänge und das Stück nicht schon mit Reißnägeln an der Wand befestigt hat…


In den letzten Wochen haben wir selbstverständlich noch das schöne Wetter ausgenutzt und waren sehr häufig draußen im Garten oder im Wald unterwegs. Hier ein paar Impressionen von unseren nachmittäglichen Wanderungen oder frühmorgendlichen Walkingrunden:

Der kleine Tümpel war fast ausgetrocknet, es sind nur noch wenige Fische vorhanden. Deshalb dachte Frederik kurz nach, sagte dann „Wir sind ja eh gleich daheim, da gibt’s ja was zu trinken“ und schüttete dann die volle Flasche Mineralwasser in die Pfütze.


Heute Nachmittag waren wir mal wieder in der Vogt-Mühle, dieses Mal mit dem Kindergarten. Das Jahresthema ist „Tierisch gut“ durchs Kita-Jahr, deshalb bekamen die Kinder die Gelegenheit zum Ziegenfüttern und Eselstreicheln. Den Kindern hat es wie immer sehr gut gefallen, langsam kennen sie sich da ja auch aus. Das aufgebaute Buffet war sehr lecker und wurde komplett vernichtet.

So, für heute verabschiede ich mich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang, den wir gestern vom kleinen Balkon aus beobachten duften – und mit einem Ausblick auf nächste Woche: the best is yet to come 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Öchsle Bahnhofsfest

Heute Morgen sind wir nach Ochsenhausen aufgebrochen, um das Bahnhofsfest 2018 mit zahlreichen Attraktionen für Jung und Alt zu besuchen. Das Wetter war gut, und wir hatten vor, mit Oma & Opa in der Öchsle-Dampflok von Warthausen nach Ochsenhausen zu fahren und dort die Waschweiber, Kindereisenbahn, Oldtimer und Kaffee & Kuchen zu genießen. Leider haben wir uns gestern nicht mehr genau angesehen, wann man aufstehen und losfahren muss, damit man mit zwei Autos zunächst nach Warthausen kommt, dort Frauen und Kinder aussteigen lässt, ein Auto nach Ochsenhausen fährt, mit dem anderen wieder nach Warthausen fährt und dann noch pünktlich dort ankommt, um den Zug um 10:30 Uhr zu erwischen. Wir waren um 09:05 Uhr abfahrbereit und haben dank Navi bemerkt, dass wir zwar vor 10:30 Uhr in Warthausen angekommen wären, aber für die Autoumparkerei definitiv keine Zeit mehr gewesen wäre.

Also haben wir beschlossen nur nach Ochsenhausen zu fahren um den Bahnhof mitsamt Rahmenprogramm dort anzuschauen. Die Überlandfahrt war ziemlich kurvig und der Straßenbelag auch nicht erste Sahne, deshalb war es beiden Kindern schon schlecht, als wir dort auf dem Parkplatz aus dem Auto ausgestiegen sind. Dieser Zustand hat sich dann in den nächsten eineinhalb Stunden eher noch verschlechtert, deshalb haben wir noch vor Ankunft der Dampflok in Ochsenhausen den Rückweg angetreten. Oma und Opa sind dortgeblieben und haben wenigstens noch ein paar Bilder mitgebracht, die schauen wir uns morgen zusammen an 😉

Auf dem Rückweg ist Tante Ingrids Spiel- und Spuckeimer drei Mal zum Einsatz gekommen (da brauchen wir unbedingt noch einen) und wir haben auch drei Mal angehalten um diesen mit Mineralwasser wieder zu reinigen. Nach dem dritten Mal sind beide Kinder glücklicherweise eingeschlafen, sonst hätten wir wahrscheinlich den ganzen Nachmittag gebraucht, um die restlichen 25 km nach Hause zu fahren.

Wieder daheim haben sich die Kinder im Garten erstaunlich schnell erholt, am Abend war sowohl Appetit als auch richtiger Hunger vorhanden.

Bleibt nur die Frage: Soll ich sinnlose Fahrten irgendwohin unternehmen, damit die Kinder besser mit dem Autofahren zurechtkommen? Im Moment hoffe ich noch, dass das auch anders geht. Seitdem wir hier wohnen und fast alles zu Fuß oder mit dem Rad machen, müssen wir höchstens noch alle zwei Monate volltanken. Das Auto wird eigentlich nur eingesetzt, wenn ein Ausflug, der Großeinkauf oder Besuche beim Kinderarzt anstehen. Ist eben unser kleiner Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Hoffentlich finden wir noch vor Ende Oktober einen Weg das Autofahren erträglicher zu machen, sonst müssen wir schon sehr früh aufbrechen, um rechtzeitig zum Mittagessen in Dillingen zu sein 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Der letzte Tag in der Kinderkrippe

Heute ist Benjamins letzter Tag in der Kinderkrippe – und wenn beim Abholen jemand weinen muss, dann bin das bestimmt ich… Vier Jahre hatten wir unseren Platz auf der linken Seite ganz hinten. Vier Jahre sind wir so gut wie jeden Morgen gegen acht Uhr dort angekommen. Zwei Jahre Frederik, zwei Jahre Benjamin (nein, eigentlich drei, denn er war ja schon als Neugeborener immer dabei, um den Bruder hinzubringen). Die Kinder haben gute Freunde gefunden während dieser Zeit und ihre ganz eigene Persönlichkeit entwickelt. Viele Ausflüge gemacht, gemalt, getanzt, gesungen, gelesen, gekocht, gespielt, gekleckert, geklettert, gestritten, gelacht und geweint. Deshalb haben wir für „unsere“ Erzieherin auch ein kleines Geschenk vorbereitet und hoffen, dass sie sich immer gerne an uns erinnert 😉

Dies ist die zweite Umsetzung aus dem Buch „Learn to make quiltet Mug Rugs“ von Carolyn S. Vagts. Weitere werden folgen…

Am Montag geht es dann im Kindergarten los. Benjamin kommt in Frederiks Gruppe und freut sich schon sehr. Gestern ist sein Rucksack fertig geworden. Den kann er dann mitsamt der Brotzeit an den Taschenwagen hängen.

Das ist der „Rucksack Hannerl“. Das Schnittmuster habe ich vor Ewigkeiten gekauft, weil ich schon für Frederik einen Rucksack machen wollte. Damals hatte ich aber noch gar keine Taschen-Näherfahrung und weil es schnell gehen musste, haben wir ihm dann einen gekauft. Benjamins erster Kindergartentag steht ja schon einige Zeit fest, deshalb stand der Rucksack die ganze Zeit auf meiner August-Nähliste und am Dienstagmorgen habe ich dann tatsächlich damit begonnen. Eines vorweg: Immer wenn ich ein paar Monate gar keine Tasche mache, stelle ich mich an, wie jemand, der noch gar nie eine Tasche genäht hat. Also eigentlich schlimmer, denn ich lese dann die Anleitung auch nur sporadisch und nähe eher nach Gefühl. Da wird dann gerne mal die Wendeöffnung vergessen, etwas abgesteppt, obwohl noch zwei Schritte dazwischen gemacht werden müssen, Karabinerhaken vorbereitet, die dann nicht eingenäht werden, zur besseren Sichtbarkeit Reflexband aufgenäht, wenn das Teil eigentlich schon verschönert wurde und der richtige Zeitpunkt dafür sehr viel früher gewesen wäre. Außerdem habe ich hier Gurtband mit einer Breite von 2,5 cm verwendet, weil weder Band noch die zugehörigen Schnallen mit einer Breite von 2 cm vorrätig waren. Dies wiederum hat sich leider auf das Nähen der Träger ausgewirkt, denn nach dem Wenden derselben wollte ich das ganze Projekt schon in die Tonne stecken, weil das Gurtband nur noch halb angenäht im Träger steckte und ich hier zwei Mal auftrennen musste…

Dieser Rucksack ist laut Anleitung in der Basisversion ohne aufgesetzte Taschen auch für Anfänger geeignet. Mittlerweile bin ich der Meinung, man sollte schon mindestens 30 Taschen genäht haben, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein und einem Nervenzusammenbruch vorzubeugen 😉
Erfahrungen im Quilten wären auch nicht schlecht. Denn um die zwei Schichten Thermolan auf der linken Seite der Rückseite zu fixieren, schneidet man am besten das Thermolan und die Rückseite großflächig aus und quiltet erst einmal drauf los. Das komplette Teil kann anschließend ganz bequem in der richtigen Größe ausgeschnitten werden. Aber am Wichtigsten ist wohl: Anleitung genau lesen und auch befolgen 🙂


Was sonst noch gemacht wurde im August

Die Kinder waren an ihrem letzten Ferientag – am Montag – mit Papa und Opa im Waldseilgarten und haben gut gesichert den Bambini-Parcours bewältigt. Das hat Spaß gemacht!

Aus zwei Metern herrlichem Stoff (gab es im Juli bei Alles für Selbermacher) habe ich in diesem Monat ein Kleid „Nuria“ für die Hochzeit, eine Babyhose „RAS“ von Nähfrosch in Größe 62 (Babygeschenk) und ein Mädchen-Shirt in Größe 134 gemacht (für Hanna, dann hat sie nächstes Jahr zum neunten Geburtstag auch was in der Farbe rosa zum Anziehen).

Einige Utensilos wurden zusammengenäht, die kann man schließlich immer brauchen (an einem Abend im Mai habe ich nämlich ganz viele Teile für Utensilos von Pattydoo ausgeschnitten – aus Canvas-Stoffen, von denen nur noch ein kleiner Rest vorhanden war). Die gestickte Tischdecke, die ich im April begonnen habe, wurde fertig gestellt (und eine neue für Weihnachten schon begonnen – ob die dann tatsächlich noch in diesem Jahr verwendet werden kann werden wir sehen…).

Zum Thema „Was ist Werbung und wie muss diese gekennzeichnet werden?“ mache ich mir auch schon seit Wochen Gedanken, man kommt ja nicht mehr dran vorbei. Ich habe das Gefühl, dass gerade auf Blogs zu viel gekennzeichnet wird und das gar nicht notwendig ist. Leider habe ich noch keine wirklich zufriedenstellende Antwort gefunden. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass Werbung nur dann gekennzeichnet werden muss, wenn man auch eine Gegenleistung dafür erhält (kostenlose Produktproben, über die man dann einen Artikel schreibt, Geld über Affiliate-Links, Equipment für das Hobby, das man gratis bekommt und testet und bewertet). Solange man alles, worüber man schreibt, vorher selbst gekauft & bezahlt hat, ist ein Artikel über ein bestimmtes Schnittmuster / einen tollen Stoff / ein niedliches Zubehör für die Nähmaschine / etc. einfach nur ein informativer Artikel, der den Leser in die Welt des Autors entführt und ihn hoffentlich ebenso begeistert und eventuell anregt auch selbst kreativ zu werden, womit auch immer. Darin enthaltene Links sehe ich als Service am Leser. Und vor allem als Quellenangabe. Es ist ja in der Regel so, dass man gekaufte oder kostenlose E-Books zum Nähen verwendet und sich nicht alles, was man näht selbst ausdenkt. Die Ersteller geben in der Anleitung meistens an, dass man bei der Präsentation auf dem Blog auch auf das benutzte Schnittmuster verlinken soll. Wie dieser Blogpost dann letztendlich verfasst wird, ob kurz oder lang, positiv oder negativ, bleibt allerdings dem Blogger überlassen. Manchmal bin ich froh, wenn in einem interessanten Beitrag auch noch wirklich nützliche Links vorhanden sind, die einem die ganze Sucherei ersparen. Und wenn ich nicht interessiert bin, dann lese ich eben nur, klicke aber nicht. Bleibt ja schließlich jedem selbst überlassen, wie der Kauf von Non-Food-Produkten im Supermarkt nach Lektüre der Wochenend-Werbung.

Ich bleibe auf jeden Fall dran! Sollte ich jemals richtige Werbung machen, werde ich das selbstverständlich deutlich kennzeichnen.

Jetzt warte ich aber erst einmal auf den September-Block!

Bis demnächst,
Sonja 😉