UFO-Abbau im August

Die bisher letzte vorbereitete Mugrug hat endlich auch einen schönen Rand bekommen.

So langsam lichten sich die Regale, hin und wieder taucht jedoch etwas auf, das dort schon jahrelang schlummert. In diesem Fall waren das zwei Taschenprojekte, die bestimmt schon seit 2016 auf eine Umsetzung warten. Da wären erstens die vier Taschen von farbenmix (Bags to love: Geometric). Einfach ausschneiden und loslegen. Man braucht nicht einmal ein Innenfutter. Bis man auf der Suche nach der Anleitung an verzierten Taschen hängen bleibt und plötzlich auch noch was ergänzen muss… Schließlich wurden zwei Taschen einfach so schnell zusammengenäht, die anderen beiden bekommen noch ein Extra. Eine davon ist auch schon fertig. Durch unsere Namen in dem Buchstabengitter ist sie eine Familieneinkaufstasche geworden.

Und dann wurde noch ein vorbereitetes Stoffpaket einer einfachen Hängetasche mit Canvas und Kunstleder gefunden. Glücklicherweise in einwandfreiem Zustand (also das Kunstleder hat sich noch nicht aufgelöst). Genau das richtige für den Mann, der nicht gerne mit buntem Zubehör in der Stadt gesehen wird ;-).

Bleiben also noch folgende UFOs übrig: viele unterschiedliche Blöcke, HSTs aus zwei Charm Packs und die Kopie des Leinenhosenschnitts. Sofern nichts Neues auftaucht!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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PS: So langsam freunde ich mich auch mit dem Gutenberg-Editor an.

Reparieren von 12 bis 12

Ein Projekt meiner Stick-UFOs habe ich im letzten Jahr nur deshalb begonnen, um ein anderes, das mit denselben Farben gestickt wurde, reparieren zu können.

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Das Lesezeichen war meine zweite fertig gestellte Stickerei und offenbar habe ich damals noch Knoten in die Rückseite gemacht, bzw. auf der Rückseite zu kurze Fäden vernäht. Die Seitenumrandung war jedenfalls an einer Seite aufgerissen. Also wurden kurzerhand die Fransen mit Tesa gesichert, die Stelle aufgetrennt und mit einem neuen Faden wieder gestickt.

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Auf die Rückseite habe ich dann noch Schneidervlies in der passenden Größe gebügelt. Jetzt sieht man die verhunzten Fadensicherungen nicht mehr und es verleiht dem Lesezeichen eine gewisse Stabilität.

Das Sofa musste an einer Stelle erneut geflickt werden, dafür habe ich mir aber extra ein robustes Garn besorgt. Durch eine hohe Reißfestigkeit ist es perfekt für das Nähen von Leder und anderen schweren Geweben geeignet – und hält jetzt bitte länger als der erste Versuch…

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Das linke Garn sieht doch um einiges haltbarer aus, oder?

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Tag 66/x. Glückspilz wurde ich letzten Samstag genannt, ich finde das trifft es genau! Am Samstagvormittag wurde ich benachrichtigt, dass ich beim TS5SA die Overlock gewonnen habe und heute Mittag stand sie schon vor der Tür. Auch hier noch einmal vielen Dank an die Losfee! Ein wunderbares Geburtstagsgeschenk 🙂 Ich packe sie auch erst am Samstag aus. Das Wetter soll sich ja bestens für ein paar Probestücke eignen.IMG_2112 (2)

 

Am Samstag ging dann leider auch unser Kühlschrank kaputt. Oben war noch alles einigermaßen kalt, im Gemüse- und Fleischbereich herrschten allerdings beinahe tropische Temperaturen. Es musste einiges entsorgt werden, doch glücklicherweise kam schon gestern der Kundendienst und konnte das Problem in eineinhalb Stunden auch lösen.

Die Kinder haben alte Löwenzahn-Folgen angesehen und dann gleich mit Oma und Opa ein Kartoffelbeet vor dem Komposthaufen angelegt. Außerdem wurden Muscheln um die Tomaten drapiert und vom Opa mehrere Florfliegen-Unterkünfte gebaut. Im Beet gedeihen die Johannisbeeren und die Vespergurke verspricht eine reiche Ernte.

TaschenVielfalt

Es ist geschafft, die letzte Tasche für den TS5SA wurde auch genäht. Um genau zu sein, die letzten Taschen, denn bei der TaschenVielfalt handelt es sich um 10 Taschen in unterschiedlichen Größen und zwei Varianten. Ich habe schon in der ersten Woche des SewAlongs damit begonnen und jede Woche eine kleine Tasche genäht. Mit übrigen Reißverschlüssen und Rest-Taschenstoffen, bzw. Rest-Patchwork-Stoffen, um wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man Reißverschlüsse einnäht.

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Diese ersten zehn Exemplare wurden alle mit Schneidervlies verstärkt.

Am letzten Wochenende habe ich dann noch einmal sechs Exemplare genäht. Mit Überbleibseln von meinen diesjährigen Taschen und einem alten Hemd als Futterstoff.

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Und Kunstleder, das von meiner Kurventasche übrig geblieben ist.

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Da war keine Verstärkung mehr nötig. Allerdings musste ich hier die Reißverschlussöffnung vor dem Einnähen schon einmal absteppen.

Diese kleinen Taschen machen Spaß! Und eignen sich für Stifte, Puzzle, Stickzeug, Geldeinsammlungen und Kleinkram, den man mal kurz aufräumen will und später nicht mehr wieder findet.

Das war die letzte Tasche vom fünften Taschenspieler-Sew-Along. Ich bin froh, wieder mit genäht zu haben. An vielen Abenden und Wochenenden war das mein Ausgleich zum „neuen“ Alltag. Ich habe zwar nicht jede Tasche aus vorhandenen Stoffen genäht, allerdings habe ich die dafür gekauften Stoffe komplett aufgebraucht.
Ich danke außerdem allen, die auf ihren Blogs auch ein paar Details zu ihren Taschen geschrieben haben. Zu Lesen, was man alles ändern kann, welche Stoffe/Gurtbänder/Verschlüsse man besser nicht benutzt und ob diese Tasche jemals benutzt wird, ist für mich genauso schön, wie das Nähen an sich.

Falls in zwei Jahren wieder ein Sew-Along veranstaltet wird, werde ich sehr gerne wieder teilnehmen 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Tag 52/x. Die Spielplätze sind wieder offen! Das haben wir heute gleich ausgenutzt und sind nach dem Besuch bei der Oma noch auf eine halbe Stunde zum Klettern ins große Spinnennetz gegangen. Frederik darf demnächst wieder in die Schule. Er weiß im Moment noch nicht, wie er das finden soll. Gerade haben wir eine Struktur gefunden, Zoom-Meetings und Kopfrechen-Telefonate mit Mitschülern sinnvoll in den Tagesablauf zu integrieren. Benjamin darf wahrscheinlich erst nach Pfingsten wieder in den Kindergarten gehen und wird in der Zwischenzeit als Zoologe im Garten tätig sein. Weder die abgestreifte Haut einer geschlüpften Libellenlarve, winzige Tausendfüßler, Feuerwanzen, Engerlinge, Kellerasseln, Ameisen oder Wasserläufer sind vor ihm sicher. Er schaut sich die gefundenen Tiere ganz genau an, bevor er sie wieder in ein Beet oder ihr Zuhause setzt. Nur Nacktschnecken mag er nicht.
Beide haben in dieser Woche von Schule und Kindergarten Material für eine Muttertagsbastelei erhalten (bei Frederik war es in einem Umschlag mit dem Zusatz „geheim“, da weiß ich wirklich nicht, was drin ist – Benjamin hat heute mit dem Papa was gehämmert – da habe ich schon ein bisschen mehr gesehen, ich musste ja den Eltern die Anleitung zukommen lassen).
Der Dachbodenausbau schreitet voran. Und weil jetzt alle Taschen genäht sind, kann ich mich endlich mit den Quilts beschäftigen, die hier auf Fertigstellung warten. Das kann allerdings dauern – auch weil mir andauernd Zwischenprojekte über den Weg laufen 😉

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Diese Herzen habe ich bei Katharina entdeckt und gleich zwei genäht. Jetzt muss ich sie auch gar nicht mehr mit der Post verschicken 🙂

SeaShell

Ein wenig komisch ist der Name schon, wie eine Muschel sieht meine Tasche jedenfalls nicht aus – was natürlich auch am verwendeten Stoff liegen könnte… Die SeaShell wird als eher leicht zu nähende Tasche eingestuft – hat bei mir aber zu Schweißausbrüchen und langen Pausen zwischen den einzelnen Schritten geführt.
Ausgeschnitten sind die großen Teile im Nu, man braucht nur zwei Teile Innenfutter, zwei Teile Außenstoff und eine „Zunge“. Ja und dann noch die Reißverschlusstaschen. Hier habe ich sowohl in die Außen- als auch in die Innentasche eine Reißverschlusstasche eingenäht. Und nach dem Zusammennähen befinden die sich sogar auf der gegenüberliegenden Seite!

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Die beiden langen Reißverschlussteile, von über 60 cm, welche die Seiten zusammenhalten sind fix vorbereitet, allerdings muss man dann auch langsam und sorgfältig damit umgehen. Mir ist bei einer stürmischen „Teileverlagerung“ ein Zipper vorne rausgerutscht, deshalb durfte ich das Endstück wieder abtrennen, erneut auffädeln und das Endstück wieder dran nähen…

Wenn alle Teile vorbereitet sind, geht es an das Zusammennähen. Reißverschluss oben einklappen, Unmengen Stylefix an allen Reißverschlussseiten anbringen, auf den Außenstoff aufkleben, Innenteil drüberlegen, annähen, wenden, von außen absteppen und für die zweite Seite wiederholen.

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Und schon hat man ein riesiges Teil in der Hand, das mit jedem Schritt unförmiger wird. Sobald der Boden zusammengenäht wurde, lässt sich aber eine Tasche erkennen! Dann fehlen nur noch die Henkel. Eigentlich wollte ich vorgefertigte blaue Kunstlederhenkel verwenden, diese waren allerdings zu kurz. Deshalb wurde zu Gurtband gegriffen.

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Platz hat es darin jedenfalls mehr als genug, für einen kleinen Einkauf mit dem Rad ist sie bestens geeignet. Der stabile Jacquard außen ist ziemlich robust. Die Innenseite wurde aus einem beschichteten Stoff genäht und hält so auch Obst- und Gemüseflecken gut aus.
Außerdem passt sie farblich hervorragend zu meiner JetSet-Tasche und kann bestimmt für spontane Übernachtungsbesuche bei den Großeltern verwendet werden.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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RundTasche

Zugeschnitten waren die Teile für die RundTasche ziemlich schnell. Ich habe mich dafür entschieden, die Rest-Stoffe der CityStyle zu verwenden. Davon war noch ausreichend vorhanden – obwohl ich auch aus diesen Stoffen inzwischen einige Utensilos genäht habe 😉

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Verstärkt werden musste nichts, ins Guckloch habe ich wieder den reflektierenden Stoff eingearbeitet, die Aufsatztasche habe ich entgegen aller Ratschläge aus dem Außenstoff zugeschnitten (weil überlesen, dass man bei einem dickeren Außenstoff dafür besser den Innenstoff verwendet). Damit die runden Seiten besser zur Geltung kommen, habe ich mich für eine Paspel entschieden.

Und bei dieser Gelegenheit herausgefunden, dass meine Maschine, wenn die Nadelposition ganz links ist, die Stiche nur dann erfolgreich zusammennäht, wenn die Nadel ziemlich weit nach unten versetzt wird. Dann funktioniert allerdings der automatische Einfädler nicht mehr. Das werde ich wohl demnächst einmal anschauen lassen müssen (und das verursacht hier jetzt schon Bauchschmerzen).

Durch diese ganzen Nadelposition-Tests habe ich vergessen, zwischendurch Bilder zu machen…

Beim Annähen der Seitenteile des Futters ist mir dann ein kapitaler Fehler passiert. Ich habe nicht den Seitenstreifen eingeschnitten, sondern die beiden Seitenteile – obwohl es beim Außenteil so gut geklappt hat, und ich Sekunden davor noch einmal nachgelesen habe, was denn nun eingeschnitten werden muss…
Dann waren plötzlich meine geknipsten Markierungen weg und das Zusammennähen war etwas flutschig. Es wurden sehr viele Nadeln benötigt, am Ende hat es aber trotzdem funktioniert. Ist ja glücklicherweise innen, und da muss es nicht sooo rund aussehen 😉

Da waren es nur noch zwei!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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