Schneefieber

Endlich ist der Schnee auch bei uns angekommen!

Seit Mittwoch hat es immer mal wieder geschneit, zum Teil auch ziemlich stark. Leider hat Frederik am Montag Fieber bekommen und lag zwei Tage flach, bis es sich gebessert hat. Am Donnerstag war er den ersten Tag fieberfrei, musste aber noch zu Hause bleiben 😉

Deshalb haben wir Vormittags das Kinderzimmer aufgeräumt, die komplette Bettwäsche gewaschen, zwei Küchenschubladen entrümpelt und kurz vor 12 einen Spaziergang zum Supermarkt gemacht, weil wir nicht schon wieder Spaghetti essen wollten. Er hat sich Currywurst rausgesucht…

Am Nachmittag haben wir zu Fuß Benjamin abgeholt und auf dem Rückweg eine Menge Schneebälle geworfen. Wir haben beinahe eine dreiviertel Stunde für 700 Meter gebraucht 🙂

Und gestern durfte er endlich wieder in den Kindergarten und wurde schon sehnsüchtig von seinen Freunden erwartet. Die Kinder waren vormittags außerdem beim Poporutschen auf dem nahegelegenen Schlittenberg. Am Abend hat der zweite Schwimmkurs begonnen – Frederik kennt glücklicherweise mindestens drei Kinder, die auch im letzten Kurs dabei waren und aus seiner Kindergartengruppe hat jetzt auch jemand angefangen. Wenn wir es auch einmal in der Woche hinbekommen, eine Stunde in die Kleinschwimmhalle zu gehen, dann schafft er es in diesem Kurs bestimmt!


Mit dem Quilten meines Row-By-Row bin ich natürlich noch nicht weitergekommen. Sollten nächste Woche alle gesund sein, starte ich einen neuen Versuch. Immerhin habe ich endlich einen Artikel über den Merry Kite verfasst. Den habe ich schon Anfang Januar genäht – ich war einfach zu neugierig ;-).


Außerdem habe ich mir eine persönliche monatliche Herausforderung überlegt. Bei meinen Entrümpelungsaktionen sind viele schon ausgedruckte und teilweise auch zusammengeklebte Schnittmuster aufgetaucht, die ich dann doch nicht umgesetzt habe. Warum auch immer… (zu kompliziert, Anleitung nicht verstanden, Kinder sind zu schnell größer geworden, Interessen haben sich geändert, schönes Wetter, Umzug, Nähzimmer zu kalt…). Da picke ich mir jeden Monat mindestens eines raus und setze es um. Das Ganze nenne ich dann „Schnittmusterbereinigung“: Die Frage ist: Lohnt es sich noch, Tasche/Deko/Kleidung/… zu nähen, wenn das fertig geklebte und in der richtigen Größe ausgeschnittene Schnittmuster jahrelang vor sich hinvegetiert – oder sollte man es gleich in die Papiertonne werfen?


Nächste Woche hat Frederiks bester Freund Geburtstag und weil er der einzige in seiner Familie ist, der von mir noch nie was Genähtes geschenkt bekommen hat, werden wir das dieses Mal ändern. Am Mittwoch sollte es fertig sein – auch deshalb ist es wichtig, dass jetzt keiner mehr krank wird.


Unser Faschingskostüm nimmt auch langsam Formen an. Jetzt weiß ich immerhin schon, wie man die Stoffmenge berechnet, welche Materialien sich für Ohren, Augen, Geweih eignen, wie unsere Kopfbedeckung mit Augen und Nase aussehen wird und dass der schon angesetzte Nähabend verschoben werden muss. Um die Preise nicht in exorbitante Höhen zu treiben, ist es nämlich erforderlich, dass einige Wenige so ziemlich alles entweder schon zuschneiden, oder zumindest aufzeichnen. Es müssen zudem stabile Schablonen für sämtliche Zubehörteile, sowie eine Anleitung zum Selbermachen vorbereitet werden, für diejenigen, die am Nähabend keine Zeit haben. Wir können glücklicherweise auf unsere Kostümfee der letzten vier Jahre zurückgreifen (was Design, Umsetzung, Preisgestaltung, Bestellvorgang betrifft) – sonst hätte ich jetzt schon schlaflose Nächte. Und das ist nicht selbstverständlich, denn ihr Kind ist im September in die Schule gekommen. Noch bin ich sehr zuversichtlich, dass wir es bis zum zweiten März schaffen. Drückt mir bitte die Daumen!


Und aus allen vorhandenen Schnipseln vom letzten Jahr habe ich jetzt auch endlich was gemacht. Zumindest mal größere Teile zusammengenäht (zwischendurch immer mal wieder getrennt). Zwei davon werde ich für eine PopUp Tasche nutzen, die kann man immer gut verschenken – oder Reste von Blöcken drin aufbewahren.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Adventskalendertasche Tag 9 – 12

[Achtung: Enthält vermutlich Werbung, da ich auf den Farbenmix-Blog verlinke, um an der Verlosung teilzunehmen]

Geschafft! Nach dem Adventsbuffet im Kindergarten (bei dem wir glücklicherweise auch was schnabulieren durften) habe ich die Adventskalendertasche „MixMich“ fertig gestellt. Dazu mussten die Seiten geschlossen, der Boden eingenäht, die Wendeöffnung verschlossen und zwei Halter für das Gurtband angenäht werden.

Für die Tasche habe ich nur Stoffe aus der Restekiste verwendet: Jeans, Kunstleder, Patchworkversuche für Innenfutter und Reißverschlusstasche. Den Boden des Innenfutters habe ich mit einer Lage H630 und einer Lage H640 erst gequiltet und dann erst ausgeschnitten. Diese „Standfestigkeit“ reicht mir vollkommen aus. Zur Not kann sie auch eingerollt und in eine andere Tasche gepackt werden. Die Bling-Bling-Verzierung auf der Vorderseite stammt von entsorgten FlipFlops. Weitere Webbänder bzw. einen Taschenbaumler wollte ich unter dem Gurtband anbringen, habe es aber – wie so oft – vergessen, so schnell war das Gurtband angenäht 🙂

Jetzt steht oder vielmehr lehnt sie da. Es passt ordentlich was rein, damit kann man einige Dinge zum Kindergarten und wieder nach Hause transportieren!

Vielen Dank an das Farbenmix-Team für den diesjährigen Adventskalender! Ich nähe immer wieder gerne mit 😉


Hier sind noch ein paar Bilder vom Buffet – da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen, oder?

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Bis demnächst,
Sonja 😉

Adventskalendertasche Tag 4 – 8

Up to date! Schon Tag 8 und bis jetzt habe ich die Innentasche mit Karabiner, die verdeckte Reißverschlusstasche auf der Vorderseite und den Reißverschluss zum Verschließen der ganzen Tasche genäht. Die „MixMich“ soll auf jeden Fall ein verstellbares Gurtband bekommen, damit kann ich im Alltag am besten umgehen. Das Innenfutter habe ich mit Vlieseline H630 verstärkt, sowohl Innenfutter als auch die nahtverdeckte Tasche bestehen aus Scrappy-Quilt-Stücken. Da wurde also in der Restebox auch mal wieder ordentlich aufgeräumt. So sieht das ziemlich voluminöse Teil – in Ausschnitten – im Moment aus:

Ich bin gespannt, wie es weitergeht, wann ich das nächste Mal zum Nähen komme und wie groß die Tasche tatsächlich wird!


Vorgestern habe ich die beiden unbunten Dezember-Blöcke gemacht, und diese letzte Reihe gestern auch gleich angenäht. Rechts und links wurden dann noch zwei Streifen angenäht, die ich, wie die Streifen zwischen den Blöcken, nur 1,5″ im nicht vernähten Zustand abgemessen habe. Ob ich das für die bunte Version auch so mache oder doch größer, muss ich mit noch überlegen. Da bin ich ja gerade erst an der letzten Reihe dran, das kann also noch etwas dauern…

Benjamin hat mir freundlicherweise beim Fotografieren geholfen. Das Top wurde dann aber offenbar schnell zu schwer, sodass wir nur ein Bild machen konnten… Und das hätte ruhig etwas schärfer sein können.

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Die Badvorleger sind auch fertig geworden, auf die Rückseite muss nun nur noch Sockenstopp aufgetragen werden. Mein Vorrat ist leider eingetrocknet, deshalb muss man jetzt ein bisschen vorsichtig sein, wenn man drüber läuft 😉


Im Städtle ist gerade Nikolausmarkt. Zeit, um ausgiebig Karussell und Bähnle zu fahren, Wildbratwürstle oder Wildburger zu essen, die Schafe zu beobachten und in die Menschenmenge einzutauchen. Bis jetzt haben wir noch kein Kind verloren – morgen müssen wir allerdings noch mal hin, denn sechs Fahrten mit dem Karussell stehen noch aus. Der Sparpreis für 10 Tickets war einfach zu verlockend 😉

In der nächsten Woche würde ich sehr gerne das bunte Top fertig stellen. Und das sollte ich auch schaffen, wenn ich nicht wieder neue Projekte starte 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

Adventskalendertasche Tag 1 – 3

Es ist erst der dritte Dezember und ich bin schon in das Nähen der Adventskalendertasche eingestiegen. Ungewöhnlich, denn bis jetzt habe ich immer bis Tag 6 gewartet, weil vorher einfach noch zu viel zu erledigen war (oder ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, wohin die Reise geht, und deshalb lieber gewartet habe 😉 ).

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So macht es aber mehr Spaß!

Die Tasche wird außen aus vorhandenen Jeansresten zusammengesetzt und innen werde ich das noch unbenutzte kunterbunte Scrappy-Quilt-Stück verwenden. Eine Tasche zwischen Ober- und Mittelteil mit verdecktem Reißverschluss sollte eigentlich heute genäht werden. Ob das mit Jeansstoff funktioniert muss ich aber erst testen. Immerhin habe ich schon mal den Reißverschluss rausgesucht 🙂

Morgen geht es weiter!

Bis dann,
Sonja 😉

Baden gegangen…

… sind heute in Bayern nicht nur einige Parteien, sondern auch wir, denn am Vormittag haben wir zwei Stunden im Nautilla verbracht. Frederik hat vorletzte Woche einen Schwimmkurs bei der Wasserwacht begonnen, bei dem er im Sommer auch das Seepferdchen machen kann. In der ersten Stunde hat es ihm zwar gefallen, aber als wir dann zur zweiten Stunde gefahren sind, hat er beim Umziehen angedeutet, dass er immer noch Angst davor hat, ins Wasser zu springen, bzw. Wasser ins Auge zu bekommen. Und dann kamen die Tränen… Nach der Stunde aber kam die Leiterin freudestrahlend zu mir und sagte „Der Frederik ist heute ohne Rücksicht auf Verluste ins Wasser reingesprungen!“. Beim Duschen hatte er auch mehr Spaß als Angst und er hat sogar schon ein paar Kinder gefunden, mit denen er sich gut versteht.

Und heute Morgen hat er gezeigt, was er schon gelernt hat! Der Kopf war einige Male unter Wasser. Die zwei Stunden waren ruckzuck um, die Kinder sind sehr oft gerutscht und haben das Nichtschwimmerbecken mit Schwimmflügeln durchquert. Alle Becken bis auf das Schwimmerbecken und das Solebecken haben wir ausprobiert. Das Wasser war herrlich warm – im Vergleich zu unserer Schwimmhalle mit kühlen 26 Grad – und es war nicht so viel los. Lag entweder an der regen Wahlbeteiligung im Freistaat oder am wunderschönen Oktoberwetter. Dieser Ausflug wird sehr bald wiederholt, er hat allen sehr gut getan. Und wir wissen ja: Übung macht den Meister!

Hier seht ihr die Kinder, allerdings nicht beim Schwimmen, sondern vor dem Wahllokal. Da war sehr viel los, dementsprechend haben wir lange gebraucht und waren einer nach der anderen drin. Die Kinder haben während der Wartezeit ihre Fahrzeuge im Laub versteckt.

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Gestern haben wir den Kindergeburtstag nachgefeiert mit insgesamt fünf Jungs. Eigentlich wollten wir Drachen basteln. Leider stellte ich mir das einfacher vor, als es tatsächlich ist. Und dann war auch noch das Transparentpapier zu kurz und Drachenschnur ließ sich im Städtle nirgendwo auftreiben, die gibt es nur mit Drachen. Ein Drache ist annähernd fertig geworden, der Rest wird an den kommenden Nachmittagen fertig gestellt. Und dann treffen wir uns alle, um sie fliegen zu lassen. Wind war gestern eh keiner da 🙂
Am Abend waren jedenfalls beide platt und sind sehr schnell eingeschlafen.


Da Frederik jetzt im letzten Kindergartenjahr ist, darf er allerhand tolle Sachen machen. Neben Yoga lernt nun auch Flöte. Und da wir vier Flöten ohne Taschen zu Hause hatten, musste ich da etwas dran ändern. Inzwischen sind es noch drei Flöten ohne Tasche, für Frederiks Flöte – mit der ich damals in der Grundschule gespielt habe – habe ich eine Tasche gemacht. Nachdem es nicht eine ganz einfache mit Druckverschluss werden sollte, bin ich bei Mipamias fündig geworden (ist allen Taschennäherinnen sicherlich bekannt – ihre Stoffauswahl ist immer grandios). Und habe die Flötentasche Melody genäht. Für meine Zwecke habe ich im Futter noch eine kleine Einstecktasche für das Fett und zwei Gummis für die Flöte und den Flötenreiniger eingebaut. Diese Innentasche dann leider verkehrt herum angenäht, weshalb ich alles noch mal auftrennen musste. Der zweite Versuch hat dann geklappt. Dass der Reißverschluss nach unten zu geht stört mich nicht, deshalb habe ich das nicht mehr repariert.
Und weil nun zwar die Flöte gut eingepackt war, aber das Flötenlernbuch noch nicht, habe ich da selbst noch kurz was zusammengenäht, annähernd auf Buch-Maße gebracht. Wieder Patchwork mit den gleichen Stoffen, außen so aufgebaut wie die Flötentasche. Innen mit Karabiner, an den die Flötentasche angehängt werden kann – um Verlusten vorzubeugen. Außerdem mit Magnetverschluss und falscher Paspel zwischen den beiden Innenstoffen. Außen mit denselben Verzierungen wie die Flötentasche und mit reflektierender Paspel, für bessere Sichtbarkeit. Für das Vlies zum Aufbügeln habe ich aus vorhandenen Resten wieder ein großes Teil genäht. Eine Tolle Anleitung dafür gibt es übrigens bei Laura Ann Coia von SewVeryEasy auf Youtube.

Da fällt mir ein, heute haben wir gar nicht geübt…


Und weil das noch nicht alles war, seht ihr hier noch, was bei uns gerade los ist: Das Haus bekommt eine neue Farbe. Das Gerüst steht schon, alle Fenster und Türen sind abgeklebt. Alle hausnahen Gewächse wurden zurückgeschnitten, deshalb habe ich daraus spontan einen Türkranz gebastelt. Die kleine Rose, die ich zum 40. Geburtstag geschenkt bekommen habe, habe ich vor kurzem wieder zurückgeschnitten, jetzt hat sie erneut zwei Blüten bekommen.

In der kommenden Woche besuchen wir noch den Zahnarzt und meine Cousine Lisa. Wetten, am Donnerstag wird das Wetter schlecht?

Bis demnächst,
Sonja 😉