Pas de Deux – Juni

Pinwheel Star, der Block des Monats Juni konnte gleich am ersten Wochenende genäht werden. Weil ich nicht wusste, ob es vorteilhafter ist 8 oder 16 unterschiedliche Grüntöne zu verwenden, habe ich schließlich zwei Varianten gemacht. Am Ende lagen die 16 Grüntöne vorn und die rechte Seite hat es in das Gesamtwerk geschafft. Aus der anderen wird wohl ein Kissen entstehen 🙂

Toll finde ich, dass einige Teile jetzt schon zusammengesetzt werden können. Da steht man im Dezember nicht da, wie der Ochs vorm Berg. Und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand diesen Quilt unter dem Weihnachtsbaum findet, steigt enorm.

So sehen die einzelnen Blöcke noch vor dem Zusammennähen aus.

Gerade im Bereich rot/grün und blau/lila wurden einige Teile schon verbunden und erleichtern sehr das weitere Vorgehen.

Die Hälfte ist schon genäht, ich bin gespannt auf die restlichen Blöcke – und, ob meine Gelb- und Brauntöne für einen – im Moment – noch sehr kompliziert wirkenden Block ausreichen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Pas de Deux – Mai

Im Wonnemonat wurde der Block Wedge Cross genäht.

Mit Foundation Paper Piecing. Bei dieser Technik werde ich letzten Endes vom Ergebnis immer ein bisschen überrascht, denn auch die beste Planung wird durch ein falsch angenähtes Teil sofort über den Haufen geworfen. Wobei „falsch“ hier nicht der richtige Ausdruck ist. Eher seitenverkehrt… Man muss also nicht nur die Vorstellung haben, wie ein Block aussieht, wenn er fertig ist – nein, hier ist es außerdem wichtig, die Richtung der grauen Mittelteile schon zu Beginn richtig anzuordnen. An einer Seite sind sie nämlich breiter.

Insgesamt 28 kleine Blöcke mussten erstellt werden. So sollte es nach dem ersten Plan aussehen – und hat bis auf ein paar Ausnahmen auch funktioniert.

Zwischendrin wurde ich von einem lauten Piepen hinter mir unterbrochen und entdeckte einen jungen Kleiber auf der Galerie. Er hatte sich ins Atelier verirrt und vor lauter Angst auf der Edelstahlabdeckung, einer Treppenstufe, zwei vorbereiteten Hintergründen für Mugrugs und dem letzten Block vom Pas de Deux ein kleines Häufchen hinterlassen. Wir konnten ihn durch das Dachfenster wieder ins Freie locken und ich leitete sofort Stoff-Rettungsmaßnahmen ein. Der Fleck auf der Abdeckung ist nach einigen Umdrehungen in der Waschmaschine auch fast nicht mehr zusehen.

Am letzten Freitag – ich hatte ausnahmsweise Brückentag – ist also der Wedge Cross entstanden und sieht im Gesamtbild gar nicht verkehrt aus 🙂

Hier muss ich gestehen, dass der Checkers-Block rechts unten noch gar nicht genäht wurde. Allerdings kann man da ja nicht so viel falsch machen, wenn man schon die Maße hat, ich hoffe einfach, dass sich das irgendwie hinzufügen lässt!

In den Pfingstferien gibt es bestimmt ein paar Stunden im Atelier, in denen ich den nächsten Block erstellen kann – dann aber ohne tierische Begleitung.

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im Mai

Ist das herrlich, wenn die UFO-Liste schrumpft! Bei eSTe habe ich Anfang des Jahres die vielen Kissenbezüge entdeckt, die ihr so locker von der Maschine gehüpft sind. Und gedacht, dass sich etwas in der Art auch für die Skillbuilder-Reste eignen würde. Ein riesiges Gelkissen im Wohnzimmer hat förmlich nach einem Bezug geschrien. Das Kissen wurde erst einmal vermessen und dann die einzelnen Blöcke entsprechend vergrößert. Am Ende habe ich sechs Blöcke so kombiniert, dass ein etwa 70 x 40 cm großes Stück herausgekommen ist (nur ein Block ist jetzt noch übrig!). Das Top wurde erst auf Thermolan geklebt, anschließend der Hintergrund mäandernd gequiltet. Auf der Rückseite wurde der komplette Rest eines schwarzen Interlocks verwendet, bei dem ich mittendrin einen Klettverschluss angebracht habe. So lässt sich das schwere Kissen sehr gut beziehen.

Passt doch perfekt zum Skillbuilder, oder?


Vier andere „Probeblöcke“ habe ich dann auch noch spontan für zwei kleine Untersetzer verwendet. Kann man ja immer brauchen und zum Quilten üben bzw. Stiche ausprobieren eignen die sich auch hervorragend.

In den nächsten Wochen muss ich unbedingt mal mit den Liegematten beginnen, das Freibad hat schon geöffnet und der Urlaub naht!

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Pas de Deux – April

Ein schöner Block ist der Evening Star. Hier eine Version in der keine Rundungen aneinander genäht, sondern nur appliziert werden müssen. Die Kreise dafür habe ich aus einer Kombination des helleren Stoffes mit einem Stück Vlies L11 erstellt. Da war noch einiges übrig vom Joseph’s Coat.

Das Applizieren ging ganz fix. Anschließend musste man vorsichtig ein Stück vom Hintergrundstoff samt Vlies wieder abschneiden, damit am Ende bei diesem Block nicht zu viel Stoff vorhanden ist. Einmal hätte ich beinahe den gerade angenähten Viertelkreis wieder entfernt…

So schaut dieser „Block“ aus (zusammengenäht werden darf er erst am Schluss).

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im April

Im letzten UFO-Artikel hatte ich ausgerechnet, dass noch 184 Teile ausgeschnitten werden müssen, um das Top des Summer Sampler 2021 zu vollenden und damit vielleicht den kompletten Quilt bis zur goldenen Hochzeit am 23. April fertig zu bekommen. Diese Aufgabe schien zu diesem Zeitpunkt schlicht unmöglich. Aber dann kam das erste April-Wochenende mit dem unglaublich ungemütlichen Schneegestöber und alles lief wie von selbst. Die Teile waren rasch zugeschnitten, alle Blöcke vergrößert und – zugegebenermaßen – eher Pi-Mal-Daumen getrimmt. Gerächt hat sich diese Vorgehensweise dann, als die Zwischenstreifen angenäht werden sollten. Da war etwas Improvisation im gleichmäßigen Ziehen und Zurechtschieben gefragt.

Als das Top fertig und das Vlies geordert war, ist mir aufgefallen, dass der vorgesehene Rückseitenstoff zu klein war, und auch überhaupt nicht gepasst hat.

Deshalb wurden dafür alle angefallenen Reststücke (auch welche vom Summer Sampler 2020) zu Blöcken zusammengenäht, vergrößert und mit passenden bunten Quadraten und weißen Zwischenstreifen versehen.

Glücklicherweise waren zu diesem Zeitpunkt bereits die Osterferien und ich hatte mehr Zeit als sonst. Über die Osterfeiertage wurde dann gequiltet – das Brack-Standard-Wellenmuster – und das Binding angebracht.

Nach einigen Vergleichen mit helleren und dunkleren Farben habe ich mich beim Binding für die mittlere Grau entschieden, die auch in den Zwischenstreifen vorkommt. Das gibt dem Schmuckstück einen guten Rahmen.

Am 19.04 war er dann fertig, wurde gewaschen und mit Hilfe der Kinder im Garten fotografiert. Bereits am 21.04 konnte er dann den neuen, stolzen Besitzern überreicht werden.

Ich hoffe nur, dass die Katze ihn nicht zum Krallenschärfen verwendet.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.