Der erste Schultag

Der erste Tag ist geschafft, weitere werden folgen 🙂 Heute Morgen um 09:00 Uhr wurden die Erstklässler mit Eltern und anderen Verwandten in der Aula empfangen. Eine Rede der neuen Rektorin und ein Lied aller Schüler, umrahmt von aufwändiger Choreographie, hießen die neuen Schüler willkommen. Schließlich wurde bekannt gegeben, welche Schüler in der Kombinationsklasse 1/2 sind und welche in der reinen ersten Klasse. Von 09:40 Uhr bis 10:15 Uhr verschwanden die Kinder dann in den Klassenzimmern. Eine erste Hausaufgabe, die aus dem Malen des Schultüteninhalts bestand, wurde aufgegeben – und heute Nachmittag nur widerstrebend erledigt. Malen ist nicht Frederiks Lieblingsbeschäftigung.

Gleich nach der Schule sind wir noch in den Gottesdienst für die Schulanfänger gegangen und haben dort die anderen aus dem Kindergarten wieder getroffen. Grad schee wars! Am Mittag waren wir mit allen Omas und Opas beim Pizzaessen.

Morgen geht es dann richtig los, der Stundenplan wird ausgeteilt, wir werden die restlichen benötigten Schnellhefter, Tonpapier DIN A5 und Knetmasse in der Dose besorgen – wo auch immer man so etwas im Städtle kaufen kann.

Und damit ihr auch wisst, was noch in der Schultüte war, neben einem Füller, Bleistiften, Radiergummi, Spitzer, Schokoladenstiften aus dem Sweet Home, einem Asterixheft, einem Rechenrätselblock, einem Erinnerungsbuch an den ersten Schultag, Gummibärchen und einem Legoflugzeug, habe ich hier mal ein Bild gemacht…

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Die „Tafel to go“ hatte in der Schultüte zwar selbst keinen Platz mehr, wurde aber heute Nachmittag von beiden Kindern mehrmals gereinigt und bemalt, bzw. beschrieben.

Die Anleitung von Maira im Snaply Magazin hat mir sehr gut gefallen. Tafelstoff war vorhanden und dann wurde losgelegt. Die Außenseite ist ein gequilteter Rest des Row By Row. Leider liegt dadurch die „Tafel“ nicht ganz so glatt auf, funktioniert aber trotzdem. Auf der Suche nach Kreiden habe ich 10 farbige und eine weiße gefunden, deshalb wurde der Kreideeinschubbereich etwas erweitert.

Wird auf jeden Fall beim nächsten Restaurantbesuch eingepackt!

Was hier sonst noch in den letzten Tagen passiert ist, zeige ich euch demnächst, jetzt wird erst einmal geschlafen, hier sind alle sehr müde…
Sonja 😉

Shimmerquilt-Top

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Das Shimmerquilt-Top ist am Freitag endlich fertig geworden. Das Zusammennähen war einfacher als erwartet. Man hat gar nicht so viele Nadeln gebraucht, wie bei den einzelnen Blöcken. Jetzt fehlt nur noch ein passender Rückseitenstoff und Baumwollvlies in ausreichender Größe. Dann wird tatsächlich der Shimmerquilt der erste, der auf der neuen Nähmaschine gequiltet wird.


Und dann wollte ich euch ja noch zeigen, was in der Zwischenzeit mit der alten Nähmaschine fabriziert wurde…

Ein Sitzkissen für Mikes Hocker (bei seinem Stuhl ist ein Fuß abgebrochen, wir schauen gerade, ob sich das noch reparieren lässt). Hinten mit Klettverschluss, vorne mit Ziernaht.

Einen Bezug für das unförmige Gelkissen, das im Moment im Wohnzimmer benutzt wird. Dafür habe ich Jeanspatchworkstücke benutzt, die ich im Dezember für die Farbenmix-Tasche vorbereitet und dann doch verworfen hatte. Die Rückseite besteht aus Modal. Dadurch ist gewährleistet, dass auch das ganze Kissen dort bequem Platz hat.

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Und eine Hülle für mein Glückstagebuch. Vor kurzem konnte man bei Bluprint mal in ein paar Kurse reinschauen, da habe ich mir von Christina Cameli „Free-Motion Quilted Gifts“ angesehen. Da zeigt sie, wie man eine Buchhülle, ein Körbchen und eine einfache Reißverschlusstasche quilten kann.

Die Buchhülle habe ich ein paar Tage später aus dem Gedächtnis nachgenäht. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, vor allem mit dem Woodgrain-Quiltmuster. Das hat auf der alten Maschine hervorragend funktioniert, die Stiche waren oben wie unten sehr sauber. Wird bestimmt noch einmal versucht.

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Bis demnächst,
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 8/12

Auch im August habe ich ein Schnittmuster gefunden, das in mehreren ausgedruckten Größen viel Platz im Schnittmuster-Holzwagen wegnimmt. Aber Shirts und kurze Hosen kann man eben immer brauchen. Die Super-Kid Summer Rockies von Almfee habe ich im letzten Jahr erstmals genäht. Dabei muss mir ein Fehler beim Ausmessen des Bündchens passiert sein – oder ich habe die falschen Maße abgelesen… Eine Hose vom letzten Jahr wurde deswegen als kurzer Schlafanzug genutzt und die andere beim wenigen Tragen immer wieder hochgezogen 😉

Um so ein Debakel zu verhindern, habe ich es dieses Mal sehr genau ausgemessen und noch genauer zugeschnitten. Was soll ich sagen: mein berechnetes Büdchen war ziemlich genau so breit, wie das in der Anleitung angegebene. Deshalb vermute ich, dass ich beim ersten Mal einfach nicht genau gelesen habe…

Hier sind die beiden Hosen, die im Sommer wunderbar zum Sport genommen werden können. Und zum Schlafen. Und überhaupt immer.

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Fazit: Das Schnittmuster wird auf jeden Fall wieder genäht. Es geht noch bis Größe 146 und beinhaltet außerdem den Schnitt für ein T-Shirt. Sowohl Hose als auch Shirt sind schnell genäht, man kann den Abschluss entweder mit Saum oder mit Bündchen nähen. Und hier liegen noch einige Stoffe für Jungs rum, die aufgebraucht werden sollten, bis sie zu alt für selbst genähte Kleidung sind.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Vor den Ferien mussten im Kindergarten alle Fächer geräumt werden. Dabei haben wir auch Frederiks Namenskissen mit nach Hause genommen. Das habe ich im Oktober 2014 genäht, es war eines meiner ersten Projekte. Es wurde in der Kinderkrippe als Sitzkissen für Morgen- und Abschlusskreis und im Kindergarten zum Ausruhen nach dem Mittagessen verwendet. Das Kissen war also oft im Einsatz und sah auch dementsprechend aus. Die Buchstaben samt Katze habe ich damals mit einem ganz schmalen Zickzackstich appliziert, deshalb waren einige Bereiche schon ausgerissen.

Ich habe das Kissen an zwei Seiten aufgetrennt, farblich passende Garne herausgesucht und alle Elemente mit einem breiteren Zickzackstich noch einmal fixiert. Alle abgerissenen Schnurrhaare sind jetzt auch wieder am Platz. Die Generalüberholung wurde gleich bemerkt und für sehr gut befunden 😉

Gut gefüllt kann es jetzt wieder zum Kuscheln verwendet werden. Die Reparatur habe ich übrigens mit der neuen Maschine gemacht. Der automatische Fadenabschneider hat sich hier bestens bewährt.

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In diesem Monat vergesse ich auch nicht, wieder bei Valomeas Reparatur-Linkparty zu verlinken!

Bis demnächst,
Sonja 😉