UFO-Abbau im Dezember

Die beiden Mugrugs haben noch rechtzeitig ihr passendes Binding bekommen und wurden natürlich gleich von den Kindern beschlagnahmt.

Und weil es grad so schön war mal wieder eine Mugrug zu nähen, habe ich Anfang Dezember noch diesen Engel fabriziert. Er war das Weihnachtsgeschenk für eine sehr liebe Erzieherin aus Benjamins Gruppe, die sich aufgrund der Corona-Pandemie gerade im (Zwangs-)Urlaub befindet.

Es ist wirklich unglaublich, was ich in diesem Jahr alles fertig gestellt habe. Ich freue mich schon auf das nächste UFO-Beseitigungsjahr, es sind immer noch gut abgelagerte Projekte/Stoffe/Ideen in den Regalen aufgetaucht 😉

Im nächsten Jahr werfe ich folgendes in den Ring:
– Die Kiste mit mindestens 8 Stickmotiven, die seit 2014 darauf warten, begonnen zu werden.
– Eine weitere Kiste mit 5″-Squares aus allen bisher vernähten Jersey- bzw. Sweatstoffen. Die sammle ich seit bestimmt vier Jahren und eigentlich soll daraus irgendwann einmal so etwas wie ein Scrappy-Quilt werden.
– Zwei Stoffe, einen aus 2016 und einen aus dem Adventskalender 2017, die in diesem Jahr vernäht werden sollen.
– Eine halb fertig gestellte Lenkertasche, die wohl 2016 beim TS3SA in der Versenkung verschwunden ist.
– Die letzte Einkaufstasche aus dem Canvas von farbenmix.

Und wenn ich es nicht schaffe, den Skillbuilder endlich zu quilten, wandert der im nächsten Jahr definitiv auf die UFO-Liste.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

Ausgebremst…

… habe ich mich selbst am Heiligen Abend. Im Laufe des Tages habe ich meinen rechten Fuß am Stuhlbein eingehakt, dadurch ist wohl ein Kapselriss am zweiten Zeh von rechts entstanden. Sehr unangenehm geschwollen und schmerzhaft während der ersten drei Tage, im Moment erstmals etwas besser, aber immer noch lästig. Laufen ist nur etappenweise möglich, dann muss sofort wieder ausgeruht werden. Nähen werde ich wohl erst im Januar wieder probieren.
Schade, und das gerade jetzt, wo man so viel Zeit und Energie hat, kurzweilige Projekte zwischen den Jahren zu beginnen und auch gleich fertig zu stellen.

Aber wenigstens habe beim Summer Sampler 2020 am Heiligen Abend noch das Binding komplett annähen können. Am nächsten Tag musste er nur noch gewaschen werden. Und mit dem Heizlüfter im Keller war er an der Leine auch innerhalb von drei Stunden trocken.

Zu den Waschhinweisen habe ich zwei Farbfangtücher gelegt, das sollte für die nächste Wäsche reichen. Der Summer Sampler ist sehr gut angekommen und wird auch schon als Kuscheldecke verwendet. Den Namen hat sich übrigens Frederik ausgedacht!

Und bevor es jetzt an die Raclette-Planung für Silvester geht, werde ich noch die UFOs fürs nächste Jahr sichten.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Adventskalendertasche 2020 – JustBe

Geschafft! 18 Tage voller Vorfreude sind schon wieder vorbei und ich halte tatsächlich zwei Adventskalendertaschen in meinen Händen. Zwei deshalb, weil ich mir vorgenommen hatte, in diesem Jahr immer gleich am jeweiligen Tag auszuschneiden und mit zu nähen. Zumindest eine Version davon. Und das hat auch solange geklappt, bis am Sonntag der zweite Lockdown angekündigt wurde. Montag und Dienstag konnte ich dann leider erst verspätet nachholen, denn da musste noch das Kindergarten-Weihnachtsgeschenk organisiert, besorgt und ausgeteilt werden.

Aber der Pausentag am Mittwoch wurde ausgiebig genutzt und ich konnte wieder aufholen. Nachdem ich bei der grauen Version die Seitenteile eingenäht hatte, wusste ich auch, wie ich den Gurt bei der gelben Variante anbringen konnte. Ich habe schnell die Anleitung der Alltagsheldin hervorgekramt und mich daran orientiert.

Beim Anbringen der grauen Seitenteile habe ich mal wieder gesehen, wie unerlässlich das korrekte Markieren wichtiger Stellen ist. Und was passiert, wenn man das nicht macht. Umschreiben lässt sich das Debakel auch mit „Wer schlecht markiert, verliert“ oder „Markieren verpennt – dann wird halt getrennt“. Das hat aber dazu beigetragen, dass die gelbe Version im Nu richtig zusammengenäht war 🙂

Da meine Stoffe ziemlich leicht sind, wäre eine Verstärkung mit H630 durchaus angebracht gewesen. Bei der grauen Version hilft das Annähen der Gurte am Ende tatsächlich, dem Gesamtwerk noch etwas Stabilität zu verleihen. Die Gurte selbst habe ich oben nicht mehr aufeinander genäht. Die Erfahrungen mit der Doktortasche im letzten Sew-Along haben mir gezeigt, dass das bei diesem Gurt nicht möglich ist.

Und was macht man, wenn die Adventskalendertasche genäht ist? Sich auf den Dezember 2021 freuen und wieder dabei sein. Zum Thema Vorfreude habe ich übrigens einen interessanten Artikel im SZ-Magazin gelesen, wer sich dafür interessiert, sollte hier klicken!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt auf dem Farbenmix-Blog.

Für alle Spät-Starter: Das Schnittmuster der JustBe gibt es hier im Dezember noch kostenlos.

Adventskalendertasche update

Bevor morgen der dritte Pausentag eingeläutet wird, präsentiere ich den nächsten Zwischenstand. Die Anleitungen 5 – 9 habe ich so weit wie möglich fertig bearbeitet. Bei der grauen Version wurden alle Schritte ausgeführt. Die gelbe Variante wartet allerdings noch auf die Befestigung des Schultergurtes. Ich befürchte, das werde ich erst am letzten Tag machen können…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Die Reparatur des Monats kommt in diesem Monat nicht von mir. Was wohl daran liegt, dass dort der Einsatz einer Nähmaschine vollkommen unmöglich war, nämlich im Rollladenkasten der Balkontür im Wohnzimmer.

Beim Rollladenhochziehen haben wir ein ganz komisches Geräusch vernommen, der Rollladen blieb unten und jedem im Raum war sofort klar, dass gerade etwas kaputt gegangen war (Gott sei Dank hat Mike den Rollladen geöffnet 🙂 ). Allerdings nicht wie üblich, das Gurtband. Die Lamellen, die dort vor mehr als 30 Jahren eingebaut wurden, waren sehr brüchig und die oberste wollte offenbar nicht mehr angeschraubt sein.

Ein paar Tage konnten wir nicht hinaus und es wurde mehr Licht im Raum benötigt, aber dann war das Übel auch ganz schnell wieder repariert. Es ist doch schön, wenn man gleich zwei fähige Handwerker im Haus hat, die genau wissen, wie etwas eingebaut wurde, was man zum Reparieren besorgen muss und es dann auch noch in Rekordzeit hinbekommen 🙂


Ich dagegen habe die Lieblingsjeans von Benjamin wieder ganz gemacht – ohne die Sternenjeans, die er am Anfang gar nicht mochte, geht er nicht mehr aus dem Haus. Man muss sie sogar abends waschen, damit er sie in der Früh wieder in den Kindergarten anziehen kann. Eine Seite wurde mittlerweile schon zum zweiten Mal repariert (am Sonntag, während der Spätzle-Teig eine halbe Stunde geruht hat).

Außerdem habe ich mich an die gefütterte Jeans gewagt, die jetzt auch wieder ohne Loch getragen werden kann, eine neue Schlafanzughose für Benjamin aus einem ausrangierten Kleid von mir genäht und bei einer schon vorhandenen Hose das zu weite Bündchen abgetrennt und ersetzt. Perfekt zum Einkuscheln bei den derzeitigen Temperaturen.


Heute hat es den ganzen Tag geschneit. Wundervoll, da schmecken die Vanillekipferl aus Porridge gleich noch viel besser!

Diese schöne Krippe haben wir auf dem Weg in den Kindergarten entdeckt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.