Seepferdchen in Sicht

Frederik kann schwimmen! Ohne Hilfe durchpflügt er das Becken der Kleinschwimmhalle. Morgen will er es mir zeigen 😉 Ich bin wirklich stolz auf ihn. Es hat ihm sehr geholfen, dass er im zweiten Kurs schon ein paar Kinder gekannt hat und wusste, wie die Kursstunden ablaufen. Ein letzter Termin vom Schwimmkurs steht noch aus, danach schließt die Kleinschwimmhalle und wir müssen auf jeden Fall weiterüben, damit es im Sommer auch im Schwimmbad gut klappt. Hoffen wir auf angenehme Wassertemperaturen 🙂

An diesem Wochenende waren wir ziemlich kreativ. Die Kinder haben im Garten Nester gebaut, damit der Osterhase auch weiß, wo er die Eier ablegen kann. Ich habe diverse Holzkisten mit Acrylfarbe angemalt und werde sie im Laufe der Woche auch noch weiter aufhübschen. Was daraus letztendlich wird steht noch nicht fest.

Mein Schnittmusterbereinigungsprojekt für den April habe ich auch schon begonnen, dazu demnächst mehr, das ist wieder eine längere Geschichte (mittlerweile allerdings mit Happy End).

Und weil ich erneut am Ausmisten vom Atelier bin, wurden ein paar Projekte begonnen, die schon lange auf ihre Umsetzung warten: Von meinem Kaffee habe ich wieder unzählige Tütchen gesammelt, die ich im Moment zu Taschen für den Recyclinghof vernähe. Um meine Kenntnisse im Einfügen von Ösen zu verbessern, werde ich aus einem alten Bettüberzug zwei „Vorhänge“ für meine offenen Stoffregale anfertigen – und Mikes Geburtstagsgeschenk wartet auch noch auf die Umsetzung: er bekommt eine Jogginghose geschenkt, natürlich selbst genäht. Mittlerweile haben wir dafür auch schon den Stoff bestellt…

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Schnittmusterbereinigung 3/12

Frederiks kaputter Bettdrache sollte eigentlich nur repariert werden. Ich hatte schon die Füllwatte herausgepult, alle eingerissenen orangenen Elemente entfernt, neue Teile zugeschnitten. Um dann festzustellen, dass es doch erheblich einfacher wäre, den kompletten Drachen neu zu erstellen. Also wurden auch noch alle Zacken und die Flügel feinsäuberlich abgetrennt – in der Hoffnung, diese wieder verwenden zu können.

Nachdem die neuen Segmente – dieses Mal alle dehnbar und aus Jersey – zugeschnitten waren, haben mir die alten Zacken farblich nicht mehr gefallen. Das Schnittmuster für den Bettdrachen war aber noch in einer Mappe vorhanden, so war es ein Leichtes, neue und farblich passende Zacken zu erstellen. Kopf und Hinterteil sowie die alten Flügel habe ich übernommen.

Meine genähten Bettrachen sind länger als die in der Anleitung. Es wurden 16 Segmente anstatt neun verwendet. Die Länge ist perfekt, um den kleinen Spalt zwischen Wand und Bett abzudichten, es fällt wesentlich weniger Spielzeug hinters Bett.

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Hier sieht man beide Bettdrachen. Benjamins (oben, noch im Originalzustand, auch hier wurden dehnbare und nicht dehnbare Stoffe verwendet) und Frederiks neue Version, entstanden aus Reststücken von Shirts und Kleidern.

Fazit: Ein Bettdrache ist eine prima Sache. An der Rückseite der Matratze hält er die Spielzeuge davon ab in der Versenkung zu verschwinden, vorne unter dem Spannbettlaken deponiert, kann er als Rausfallschutz dienen. Man kann damit prima um die Wette rennen und Kräfte erproben, indem man daran zieht. Er sollte in keinem Haushalt mit Kindern fehlen – und wenn man viel Füllwatte übrig hat, kann man sie da wunderbar verstauen.

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Die ausgeschnittenen Schnittteile habe ich dennoch entsorgt. Zwei Bettdrachen sind hier genug, einen weiteren werde ich bestimmt nicht machen. Und falls Benjamins auch einmal repariert werden muss, werde ich die Zacken einfach per Augenmaß ausschneiden, für die Segmente eignet sich wunderbar mein 6“ x 12“ Lineal 😉

Da fällt mir ein: Morgen erscheint ja schon der neue Block! Ich bin sehr gespannt welche Farben ich einsetzten darf.


Das sonnige Wochenende haben wir übrigens von morgens bis abends im Garten verbracht: es wurde auf der neuen Feuerschale gegrillt, Äste abgesägt, ein Igel im Winterschlaf entdeckt, Wasserspiele mit Luftpumpen veranstaltet, die Beete auf Vordermann gebracht, gekehrt, Fußball und Boule gespielt und bunte Eier an ein kleines Bäumchen gehängt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Meine Reparaturen stehen derzeit unter keinem guten Stern. Eigentlich wollte ich Frederiks Bettdrache reparieren. Dort war ein Segment aufgerissen, bzw. der Baumwollstoff vom dehnbaren Bügelvlies abgegangen und es klaffte ein nicht zu übersehendes Loch.

Weitere Kämpfe der beiden Streithähne hätte der Drache sicherlich nicht überstanden, deshalb dachte ich, man könnte einfach das kaputte Teil entfernen und ein neues Segment einnähen.

Das hätte bestimmt funktioniert, wenn mir nicht aufgefallen wäre, dass alle orangenen Baumwollstoff-Segmente am Ausreißen waren. Das kommt eben davon, wenn man Baumwolle mit dehnbarem Bügelvlies kombiniert und das auch noch gegen den Fadenlauf aufbügelt. Die verwendeten Stoffe waren ausnahmslos aussortierte Röcke, Kleider, Shirts. Einige dehnbar, andere nicht. Genäht habe ich den Bettdrachen vor Ostern 2017, kurz vor unserem Umzug. Anscheinend wollte ich da noch möglichst viele Stoffe loswerden und habe auf diese bedeutenden Kleinigkeiten nicht geachtet…

Am Ende war das dann keine Reparatur, sondern eher eine Neuproduktion. Wer mehr darüber erfahren will, sollte hier nachlesen.

Repariert wurde in diesem Monat aber auch noch 😉 Wenn die Kinder krank sind benutzen wir gerne eine kleine Matratze, die flexibel in den verschiedenen Räumen benutzt werden kann, damit man auch bei hohem Fieber ein bisschen Gesellschaft hat. Der Matratzenbezug musste nach Frederiks Mageninfekt dringend gewaschen werden. Beim Abziehen entdeckte ich allerdings mehrere kleine Löcher. Am Ende waren es neun. Und da ich gerade meinen Quiltfuß auf der Maschine hatte, weil ich ja immer noch an den Resten vom Row by Row Quilt sitze, habe ich die Löcher auf beiden Seiten gestopft. Das Reinigen hat gut geklappt. Es sind keine neuen Löcher entstanden und die geflickten sind nicht weiter aufgerissen. Die kleine Matratze samt Bezug hält jetzt bestimmt noch ein paar Krankheiten aus. Ich hoffe aber, die Kinder lassen sich damit noch Zeit, jetzt reicht es erst einmal 😉

Auch in diesem Monat verlinke ich wieder bei der Reparatur Linkparty von Valomea’s Flickenkiste.

Bis gleich,
Sonja 😉

Einschulung

Heute Nachmittag ist es so weit: Frederik hat seinen Einschulungstermin! In weniger als zwei Stunden geht es los. Während ich die Formalitäten erledige, um danach Kaffee und Kuchen in der Aula zu genießen, darf Frederik eine dreiviertel Stunde „Schnupperunterricht“ mitmachen. Am Elternabend haben die Lehrerinnen erzählt, dass es um eine Geburtstagsfeier geht. Und wenn er damit fertig ist, will er unbedingt wieder in den Kindergarten zurück… Mal sehen, ob die Energie dafür noch ausreicht 😉


In den letzten drei Tagen habe ich es endlich geschafft weitere vier Blöcke für den Shimmerquilt zu nähen. Mein Plan, dies so aufzuteilen, dass ich jede Woche einen mache, hat leider nicht funktioniert. Das muss im nächsten Monat anders werden!

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Für das Zuschneiden der farbigen Teile hat ein Abend gereicht. Ca. fünf Stunden habe ich gebraucht, um alle Teile so weit zusammen zu nähen, dass ich von jedem Block drei Reihen hatte. Für diese vier mal drei Reihen habe ich letztendlich auch noch einmal drei Stunden gebraucht. Hier muss wirklich sehr gut gesteckt werden, sonst kommt man an mehrmaligem Auftrennen nicht vorbei.


Den halbfertigen „Carpenters Wheel“ habe ich dann glücklicherweise auch endlich fertig gestellt. Mehr dazu gibt es hier.

Dann fehlt für diesen Monat nur noch meine Reparatur (das Schmuckkästchen ist noch kaputt, der hiesige Baumarkt hat leider umgeräumt und ausgerechnet Ziergriffe aus dem Sortiment genommen) und die Schnittmusterbereinigung.

Aber jetzt ist erst einmal Schuleinschreibung und heute Abend ein Erste-Hilfe-Kurs für die Hilfe am Kind angesagt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Aufbau-Verhinderungsstrategie in Zeiten des Fieberwahns

Bevor ich mich an die neuen Blöcke des Shimmerquilts machen kann, muss ich unbedingt noch ein paar Sachen beenden, die mit dem Row by Row vom letzten Jahr zusammenhängen. Es gab ein paar Blöcke, bzw. zusammengenähte Stücke, die aus Abfallschnipseln und aus falschen oder reichlich ausgeschnittenen Elementen entstanden sind (weil die Anleitung nicht richtig gelesen wurde). Ich weiß, dass diese Teile nicht auf Teufel komm raus eine Verwendung finden müssen, ich benutze sie allerdings gerade als Übungsstücke zum Quilten.

Den Anfang macht die zusätzliche, anders aneinandergenähte Zickzackreihe, die ich in den letzten beiden Wochen fertig gestellt habe, um wieder reinzukommen – und endlich den Row by Row zu beenden. Wer sich dafür interessiert, sollte unbedingt hier klicken!

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Oberhalb der Zacken im Hintergrund habe ich Pebbles gequiltet. Das obere Teil der Zacken habe ich in allen drei Reihen gleich gemacht und mit einem Abstand von etwas mehr als 1/4 “ vom Rand weg mit dem Pseudoquiltstich gequiltet. Im unteren Teil der Zacken habe ich ganz einfach gerade Linien ausprobiert. Erst senkrecht, dann waagrecht, dann schräg. Im Sashing und in den Randstreifen habe ich Quiltstiche meiner Maschine ausprobiert. Als Schuhunterlage ist mir das definitiv zu schade, es wird als Tischdeckchen für den Wohnzimmertisch verwendet und passt hervorragend zu meiner neuen Decke 🙂


Dies ist ein weiteres Überbleibsel. Beim Zusammennähen habe ich hier drauf geachtet, dass der Rand annähernd 4“ breit ist, ich wollte nämlich unbedingt meine „Feder-Schablone“ ausprobieren. Das hat Spaß gemacht 😉
Und ging auch wahnsinnig schnell. Die Dreiecke haben nicht für die gesamte Länge gereicht, deshalb wurde oben und unten ein leeres Dreieck als Fortsetzung gequiltet.

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Auf der Rückseite fällt das gar nicht auf. Da habe ich übrigens den Rest vom Row By Row Binding eingenäht, nachdem ich die Rückseite etwas zu schmal ausgeschnitten hatte…

Bei diesem Miniquilt fehlt noch das Binding. Ich werde es wahrscheinlich auch eher scrappy gestalten. Grau ist schon ausreichend vorhanden.


Und falls wir jetzt nicht wieder einer nach dem andern krank werden, wie schon Ende Februar (letzte Woche hat es Benjamin erwischt, am Sonntag Frederik, am Montag mich), dann kann ich auch in diesem Monat noch etwas reparieren, ein altes Schnittmuster ausprobieren, vier Blöcke für den Shimmerquilt machen und endlich den neuen Block fertig stellen…

Oh je, es gibt also viel zu tun. Auf geht’s!

Bis demnächst,
Sonja 😉