UFO-Abbau im Mai

Tadaaa! Unglaublich aber wahr: Alle Stick-UFOs wurden in diesem Monat beseitigt. Nach den Wochen voller Taschen wollte ich der Maschine (oder mir) wohl ein bisschen Ruhe gönnen. Jeden einzelnen Tag habe ich mich hingesetzt und ein bisschen was gestickt. Übung macht auch hier den Meister, deshalb lief es nach einiger Zeit hervorragend mit der weihnachtlichen Mitteldecke. Ein Segment nach dem anderen wurde vervollständigt. Dann musste ich mich wieder mit dem Stielstich vertraut machen (der Anfang war wie immer etwas holprig) und schon drei Tage später waren alle Stängel grün gefärbt, die Decke gewaschen und gebügelt.

Jetzt muss nur noch der Weihnachtsstern durchhalten, dann bekommt er zum Fest eine passende Unterlage. Bis jetzt schaut es gut aus, er wird regelmäßig zurückgeschnitten, braucht Unmengen Wasser und einen Karton zum Abdecken, damit er rechtzeitig wieder rote Blätter bekommt, haben wir auch schon hergerichtet.

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Dann war das Türschild mit der Hortensie dran. Es fehlte ja nur noch der Schriftzug. Aufgehängt wird es im Atelier – von dort gelangt man in den Garten, unser „Paradies“. Für alle, die hier wohnen, der Ort, an dem man seine Ruhe findet und wieder auftanken kann.

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Was ich hierbei festgestellt habe: Es ist gar nicht so leicht, etwas wieder richtig zusammenzunähen, wenn es schon vor langer Zeit getrennt wurde… Die Kordel auf der Rückseite habe ich nicht erst am Schluss angebracht, sondern vor dem Zusammennähen. Das Ganze wurde dann noch mit einem farblich passenden Webband abgedeckt. Jetzt sieht es auch auf der Rückseite gut aus.


Und weil ich dann immer noch keine Lust auf Nähen hatte (unglaublich, aber wahr), habe ich noch das letzte kleine Bild fertig gestellt. Am Montag, nach sieben Tagen war es soweit, die Trilogie ist beendet. Jetzt muss nur noch ein Platz dafür gefunden werden…

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So ist es entstanden:


Wie geht es jetzt weiter? Das zeige ich euch im nächsten Monat. In meinen Regalen sind noch einige UFOs aufgetaucht.
– MugRugs bei denen noch das Binding fehlt
– Die Edelstahlabdeckung für den Balkon-Schrank
– 5 „Sonder“-Blöcke vom Row By Row Quilt, die vielleicht auch noch eine Verwendung finden.

Und dann sind da ja noch die laufenden Projekte (die noch keine UFOs sind, aber auch niemals welche werden wollen): Die beiden Wohnmobilquilts für die Kinder (aber da man derzeit nicht verreisen kann, sind die nicht so dringend), der Skillbuilder für Mike (da wird gerade an der Rückseite gearbeitet), der Quilt, den ich Anfang März begonnen habe (die 30 Blöcke sind mittlerweile fertig und warten auf ein passendes Arrangement) – und ein Haufen weitere Ideen 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Klaudias-Kreativ-World.

Reparieren von 12 bis 12

Ein Projekt meiner Stick-UFOs habe ich im letzten Jahr nur deshalb begonnen, um ein anderes, das mit denselben Farben gestickt wurde, reparieren zu können.

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Das Lesezeichen war meine zweite fertig gestellte Stickerei und offenbar habe ich damals noch Knoten in die Rückseite gemacht, bzw. auf der Rückseite zu kurze Fäden vernäht. Die Seitenumrandung war jedenfalls an einer Seite aufgerissen. Also wurden kurzerhand die Fransen mit Tesa gesichert, die Stelle aufgetrennt und mit einem neuen Faden wieder gestickt.

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Auf die Rückseite habe ich dann noch Schneidervlies in der passenden Größe gebügelt. Jetzt sieht man die verhunzten Fadensicherungen nicht mehr und es verleiht dem Lesezeichen eine gewisse Stabilität.

Das Sofa musste an einer Stelle erneut geflickt werden, dafür habe ich mir aber extra ein robustes Garn besorgt. Durch eine hohe Reißfestigkeit ist es perfekt für das Nähen von Leder und anderen schweren Geweben geeignet – und hält jetzt bitte länger als der erste Versuch…

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Das linke Garn sieht doch um einiges haltbarer aus, oder?

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.


Tag 66/x. Glückspilz wurde ich letzten Samstag genannt, ich finde das trifft es genau! Am Samstagvormittag wurde ich benachrichtigt, dass ich beim TS5SA die Overlock gewonnen habe und heute Mittag stand sie schon vor der Tür. Auch hier noch einmal vielen Dank an die Losfee! Ein wunderbares Geburtstagsgeschenk 🙂 Ich packe sie auch erst am Samstag aus. Das Wetter soll sich ja bestens für ein paar Probestücke eignen.IMG_2112 (2)

 

Am Samstag ging dann leider auch unser Kühlschrank kaputt. Oben war noch alles einigermaßen kalt, im Gemüse- und Fleischbereich herrschten allerdings beinahe tropische Temperaturen. Es musste einiges entsorgt werden, doch glücklicherweise kam schon gestern der Kundendienst und konnte das Problem in eineinhalb Stunden auch lösen.

Die Kinder haben alte Löwenzahn-Folgen angesehen und dann gleich mit Oma und Opa ein Kartoffelbeet vor dem Komposthaufen angelegt. Außerdem wurden Muscheln um die Tomaten drapiert und vom Opa mehrere Florfliegen-Unterkünfte gebaut. Im Beet gedeihen die Johannisbeeren und die Vespergurke verspricht eine reiche Ernte.

Muttertag

Immer wieder schön – gerade in Zeiten von Corona. Obwohl beide Kinder derzeit weder Schule noch Kindergarten besuchen, hat es mit den Muttertagsgeschenken wunderbar geklappt. Das vom Kindergarten wurde dort vor der Tür platziert, von Benjamin und mir abgeholt und zusammen mit dem Papa gebastelt. Frederik hat aus Zutaten aus dem geheimen Umschlag der Lehrerin eine tolle Karte gestaltet und war für das Holzmobile mit den Großeltern im Wald unterwegs.

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Die Marienkäfermuffins wurden ganz geheim bei der Oma gebacken und verziert. Lecker!

Bis demnächst,
Sonja 😉

TaschenVielfalt

Es ist geschafft, die letzte Tasche für den TS5SA wurde auch genäht. Um genau zu sein, die letzten Taschen, denn bei der TaschenVielfalt handelt es sich um 10 Taschen in unterschiedlichen Größen und zwei Varianten. Ich habe schon in der ersten Woche des SewAlongs damit begonnen und jede Woche eine kleine Tasche genäht. Mit übrigen Reißverschlüssen und Rest-Taschenstoffen, bzw. Rest-Patchwork-Stoffen, um wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man Reißverschlüsse einnäht.

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Diese ersten zehn Exemplare wurden alle mit Schneidervlies verstärkt.

Am letzten Wochenende habe ich dann noch einmal sechs Exemplare genäht. Mit Überbleibseln von meinen diesjährigen Taschen und einem alten Hemd als Futterstoff.

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Und Kunstleder, das von meiner Kurventasche übrig geblieben ist.

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Da war keine Verstärkung mehr nötig. Allerdings musste ich hier die Reißverschlussöffnung vor dem Einnähen schon einmal absteppen.

Diese kleinen Taschen machen Spaß! Und eignen sich für Stifte, Puzzle, Stickzeug, Geldeinsammlungen und Kleinkram, den man mal kurz aufräumen will und später nicht mehr wieder findet.

Das war die letzte Tasche vom fünften Taschenspieler-Sew-Along. Ich bin froh, wieder mit genäht zu haben. An vielen Abenden und Wochenenden war das mein Ausgleich zum „neuen“ Alltag. Ich habe zwar nicht jede Tasche aus vorhandenen Stoffen genäht, allerdings habe ich die dafür gekauften Stoffe komplett aufgebraucht.
Ich danke außerdem allen, die auf ihren Blogs auch ein paar Details zu ihren Taschen geschrieben haben. Zu Lesen, was man alles ändern kann, welche Stoffe/Gurtbänder/Verschlüsse man besser nicht benutzt und ob diese Tasche jemals benutzt wird, ist für mich genauso schön, wie das Nähen an sich.

Falls in zwei Jahren wieder ein Sew-Along veranstaltet wird, werde ich sehr gerne wieder teilnehmen 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt auf dem Farbenmix-Blog.


Tag 52/x. Die Spielplätze sind wieder offen! Das haben wir heute gleich ausgenutzt und sind nach dem Besuch bei der Oma noch auf eine halbe Stunde zum Klettern ins große Spinnennetz gegangen. Frederik darf demnächst wieder in die Schule. Er weiß im Moment noch nicht, wie er das finden soll. Gerade haben wir eine Struktur gefunden, Zoom-Meetings und Kopfrechen-Telefonate mit Mitschülern sinnvoll in den Tagesablauf zu integrieren. Benjamin darf wahrscheinlich erst nach Pfingsten wieder in den Kindergarten gehen und wird in der Zwischenzeit als Zoologe im Garten tätig sein. Weder die abgestreifte Haut einer geschlüpften Libellenlarve, winzige Tausendfüßler, Feuerwanzen, Engerlinge, Kellerasseln, Ameisen oder Wasserläufer sind vor ihm sicher. Er schaut sich die gefundenen Tiere ganz genau an, bevor er sie wieder in ein Beet oder ihr Zuhause setzt. Nur Nacktschnecken mag er nicht.
Beide haben in dieser Woche von Schule und Kindergarten Material für eine Muttertagsbastelei erhalten (bei Frederik war es in einem Umschlag mit dem Zusatz „geheim“, da weiß ich wirklich nicht, was drin ist – Benjamin hat heute mit dem Papa was gehämmert – da habe ich schon ein bisschen mehr gesehen, ich musste ja den Eltern die Anleitung zukommen lassen).
Der Dachbodenausbau schreitet voran. Und weil jetzt alle Taschen genäht sind, kann ich mich endlich mit den Quilts beschäftigen, die hier auf Fertigstellung warten. Das kann allerdings dauern – auch weil mir andauernd Zwischenprojekte über den Weg laufen 😉

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Diese Herzen habe ich bei Katharina entdeckt und gleich zwei genäht. Jetzt muss ich sie auch gar nicht mehr mit der Post verschicken 🙂

SeaShell

Ein wenig komisch ist der Name schon, wie eine Muschel sieht meine Tasche jedenfalls nicht aus – was natürlich auch am verwendeten Stoff liegen könnte… Die SeaShell wird als eher leicht zu nähende Tasche eingestuft – hat bei mir aber zu Schweißausbrüchen und langen Pausen zwischen den einzelnen Schritten geführt.
Ausgeschnitten sind die großen Teile im Nu, man braucht nur zwei Teile Innenfutter, zwei Teile Außenstoff und eine „Zunge“. Ja und dann noch die Reißverschlusstaschen. Hier habe ich sowohl in die Außen- als auch in die Innentasche eine Reißverschlusstasche eingenäht. Und nach dem Zusammennähen befinden die sich sogar auf der gegenüberliegenden Seite!

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Die beiden langen Reißverschlussteile, von über 60 cm, welche die Seiten zusammenhalten sind fix vorbereitet, allerdings muss man dann auch langsam und sorgfältig damit umgehen. Mir ist bei einer stürmischen „Teileverlagerung“ ein Zipper vorne rausgerutscht, deshalb durfte ich das Endstück wieder abtrennen, erneut auffädeln und das Endstück wieder dran nähen…

Wenn alle Teile vorbereitet sind, geht es an das Zusammennähen. Reißverschluss oben einklappen, Unmengen Stylefix an allen Reißverschlussseiten anbringen, auf den Außenstoff aufkleben, Innenteil drüberlegen, annähen, wenden, von außen absteppen und für die zweite Seite wiederholen.

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Und schon hat man ein riesiges Teil in der Hand, das mit jedem Schritt unförmiger wird. Sobald der Boden zusammengenäht wurde, lässt sich aber eine Tasche erkennen! Dann fehlen nur noch die Henkel. Eigentlich wollte ich vorgefertigte blaue Kunstlederhenkel verwenden, diese waren allerdings zu kurz. Deshalb wurde zu Gurtband gegriffen.

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Platz hat es darin jedenfalls mehr als genug, für einen kleinen Einkauf mit dem Rad ist sie bestens geeignet. Der stabile Jacquard außen ist ziemlich robust. Die Innenseite wurde aus einem beschichteten Stoff genäht und hält so auch Obst- und Gemüseflecken gut aus.
Außerdem passt sie farblich hervorragend zu meiner JetSet-Tasche und kann bestimmt für spontane Übernachtungsbesuche bei den Großeltern verwendet werden.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt auf dem Farbenmix-Blog.