UFO-Abbau – Abschluss 2021, Ausblick und Abbau im Januar

Ganze fünf UFOs konnte ich im letzten Jahr fertig stellen! Wenn man bedenkt, dass ich im Januar 2021 einen neuen Job antreten durfte und die Zeit für Kreativität danach ziemlich knapp bemessen war, ist das eine gute Leistung. Es muss sich eben alles erst einpendeln – und die Energie war leider schon immer gegen acht Uhr abends komplett aufgebraucht.

2021 habe ich eine Tasche fertig gestellt, die ich fünf Jahre zuvor begonnen. Die Edelstahlabdeckung ist fertig geworden – wurde aber kein einziges Mal verwendet, da das Wetter sich überhaupt nicht zum „Grillen-und-lange-draußen-sitzen“ geeignet hat. Ein Stoff, der schon lange im Regal lag, wurde zu einem kuscheligen Hoodie verarbeitet und die letzte farbenmix-Canvas-Tasche ist auch fertig geworden.

Zu guter Letzt habe ich mich gleich zu Jahresbeginn an das Binding des Skillbuilders gemacht. Vielen Dank für eure aufmunternden Zusprüche. Ich habe fertig 😉

Und hier ist der Beweis. Natürlich habe ich drei schon Tage später mit einem neuen Großprojekt begonnen – aber dazu mehr in der nächsten Woche!

Was wird 2022 fertig gestellt?

Im Januar habe ich bei „Just get it done quilts“ die 21 Tage Declutter-Challenge angesehen (aber nicht mitgemacht – das Atelier war nach einem Tag kruschteln so aufgeräumt, dass es für weitere Projekte gut genutzt werden kann). Dort wurden auch UFOs behandelt, laut Karen sind das alle Projekte, die schon zugeschnitten sind und die man angefangen hat und plötzlich stoppte – fast immer, weil man irgendwo einen Fehler gemacht hat. Sie erklärt eindrucksvoll, wie man herausfinden kann, ob man das gefundene UFO wirklich beenden sollte, oder doch lieber spendet, entsorgt, oder den Rest für etwas ganz anderes verwendet.

Im Atelier habe ich folgende Sachen gefunden, die entweder bereits zugeschnitten sind oder schon begonnen wurden, in diesem Jahr sind sie auf meiner UFO-Liste:

  • Die übrig gebliebenen Skillbuilder-Blöcke (da wird ein Kissen draus)
  • Der Summer Sampler 2021 – drei Blöcke sind mittlerweile fertig und jetzt weiß ich auch, wer ihn bekommt, es heißt also „Dranbleiben!“
  • Meine 5“-Squares in der großen Box. Daraus und aus beschichteter Baumwolle werden vier Liegematten entstehen (bis August sollten sie fertig sein, denn dann geht es in den Urlaub, immerhin fünf Tage Ferienhaus in der Nähe mit einem See direkt vor der Terrasse!)
  • Ein sommerliches Tunika-Shirt (schon zugeschnitten, sieht im Moment ziemlich klein aus…)
  • Zahlreiche HSTs aus zwei Charm-Packs, weiß und Regenbogenfarbe wurden jeweils kombiniert. Im Moment habe ich (noch) keine Idee, was daraus werden soll.
  • Halbe Hexagons aus der Jelly Roll, die auch für die Badvorleger verwendet wurde. Die liegen auch schon ewig hier herum, aber jetzt habe ich eine Vorstellung, wie ich die zu einem neuen Badteppich kombinieren und auch noch Freihandquilten üben kann.
  • Hintergründe für die sieben Mugrugs, die mir noch aus dem Buch fehlen.
  • Und die Stickerei mit dem Vogel, jetzt kommt ja bald der Februar, das ist offenbar der Monat, in dem solche Arbeiten vorankommen 😉

Das wäre erst einmal alles. Aber es ist ja allgemein bekannt, dass während des Jahres noch einige UFOs auftauchen – entweder ganz unten im Stoffregal, wo man schon lange nicht mehr genau hingesehen hat, oder in Kisten, auf denen „Fertige Projekte“ steht…

Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass es in diesem Jahr mehr als fünf UFOs werden!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt – wenn auch etwas spät mit meiner Liste – bei Valomea’s Flickenkiste.


Und hier seht ihr, was man machen kann, wenn es am Samstagmorgen plötzlich ein kurzes Schneegestöber gibt:

Happy New Year!

Mit einem wunderschönen Feuerwerk wurde gestern Nacht nach Raclette und „Rapunzel, neu verföhnt“ das neue Jahr begrüßt. Zahlreiche Raketen und Feuerwerksbatterien wurden gezündet, blau, lila und gold waren die vorherrschenden Farben am wolkenlosen Himmel. Wir selbst haben unsere letzten Wunderkerzen abgebrannt und anschließend die gebackenen Glücksschweinchen verspeist.

Innendrin befindet sich Aprikosenmarmelade mit Marzipan und verleiht dem Gebäck eine einzigartige fruchtige Note.

Gerade musste ich meine wenigen „Vorsätze“ vom letzten Jahr noch einmal nachlesen. Ich konnte auf dem Rad mehr als 1000 km zurücklegen und beim Papierkram sind wir gerade up-to-date. Jetzt geht es ans Entsorgen von nicht mehr benötigten Unterlagen und Büchern und der Dachboden bleibt natürlich das Mammut-Projekt.
Im Juni werden wir Sting live sehen und im August ist ein Urlaub eingeplant. Beide Sachen könnten natürlich aus bekannten Gründen auch wieder auf Eis gelegt werden. Aber nehmen wir einmal an, alles findet statt und nichts wird abgesagt 🙂 .

Genäht und repariert wird hier natürlich weiterhin – wo bliebe denn sonst die Entspannung im hektischen Familienchaos und Schulalltag?

Bis demnächst,
Sonja 😉

P.S. Mit frischem Elan geht es in den nächsten Tagen an den Skillbuilder. Wenn der fertig ist, ist wieder alles möglich!

Besuch eines Gürteltieres

Am dritten Adventswochenende hatten wir Besuch von Günni, dem Gürteltier der Klasse 3/4a. Der besucht reihum die ganze Klasse und jedes Kind darf die gemeinsamen Erlebnisse in Günnis Tagebuch eintragen. Bei uns durfte er – zusammen mit unserem Günni – puzzeln, die Großeltern besuchen und somit Katze Sherry kennen lernen, dort außerdem den Adventskalender plündern und mit Schneebällen nach Onkel Martin werfen. Lebkuchen wurden gegessen und ein kuscheliges Bett für die Nacht hat Günni natürlich auch bekommen. An diesem Wochenende waren die Kinder zwei Mal auf dem Schlittenberg und haben den Bob eingefahren. Benjamin kam mit einer roten Backe zurück, die eine Woche brauchte, um wieder normal auszusehen.

Mittlerweile gibt es hier zwei Bobs, aber leider keinen Schnee mehr…


Und das hier hat unser Günni von Frederik zu Weihnachten geschenkt bekommen:

Ich bin immer wieder überrascht, wie gut Frederik mit Nadel und Faden hantieren kann – der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Frohe Weihnachten!

Schon sind die Festtagsessen wieder vorbei, die Gäste gegangen, alle Geschenke ausgepackt – und den Kindern ist bereits am zweiten Ferientag langweilig. Glücklicherweise hat das Christkind ganz viele Bücher gebracht, das muss sich jetzt nur noch der Leseanfänger ran wagen.

In diesem Jahr mussten liebgewonnene Traditionen weichen, andere, die im letzten Jahr plötzlich nicht mehr machbar waren, wurden jedoch wieder hinzugenommen. Erstmals seit 2016 habe ich im Dezember keine Adventskalendertasche genäht (aber vielleicht komme ich ja nächste Woche noch dazu 🙂 ). Dafür war der Monat vollgepackt mit der Booster-Impfung, es wurden viele spontane Geschenke vorbereitet und ausgefahren. Ich habe 20 Säckchen in unterschiedlichen Größen genäht, die auch in Zukunft als Verpackung verwendet werden können. In der Schule hatte jede Klasse einen eigenen Adventskalender, es wurde sehr viel Baumschmuck gebastelt, Frederik hat sogar wieder etwas gestickt und damit eine schöne Box verziert.

Für die Lehrer habe ich über 20 „Putzerle“ genäht. Wir hatten im November eine iPad-Schulung, da kam mir der Gedanke, dass so etwas ziemlich nützlich sein kann… Verpackt wurden sie in die leeren Adventskalendertäschchen von Cousine Lisa, das hat genau gepasst und jetzt ist alles aufgeräumt 😉

Das Essen am Heiligen Abend und heute wurde wieder im Kreise der Familie gefeiert. Gestern gab es Schnitzel und Kartoffelsalat und heute einen gemischten Salat, Gulasch mit Erbsen-Reis und eine Ananas-Joghurt-Nachspeise. Jeder hat mal gekocht und etwas mitgebracht, lecker war es!

Genießt alle noch den zweiten Feiertag!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Am Dienstag hatte Frederik zum Abschluss des Themas „Wald“ mit der ganzen Klasse eine Exkursion in den Wald hinter unserem Haus. Neben seiner Lehrerin und einer Begleitperson war auch ein Förster dabei, der den Kindern im Schneesturm eine Menge Sachen erklärte. Im Dickicht hat ein Kind einen Handschuh verloren, der aufgrund der Schneeverhältnisse bis jetzt nicht mehr aufgetaucht ist. Und Frederik ist eine Außennaht der Winterjacke eingerissen. Das konnte am Abend innerhalb von Minuten repariert werden. Weil der Stoff so glitschig war, habe ich das nur von außen mit der Maschine ausgebessert. Bei der anschließenden Anprobe haben wir dann entdeckt, dass er aus dieser Jacke schon so gut wie herausgewachsen war und ihm kurzerhand eine größere Winterjacke bestellt.


Vor zwei Wochen ist die Toilettenspülung kaputt gegangen. Erst ist die Seite mit der kleinen Spülmenge ausgefallen, zwei Tage später auch die andere. Im Moment spülen wir, indem wir an den beiden Haken ziehen. Im Prinzip sehr praktisch, weil sich das Wasser hervorragend dosieren lässt – allerdings sieht es ziemlich bescheiden aus. Und eigentlich sollte so etwas doch nicht schon nach etwas mehr als fünf Jahren kaputt gehen – der Spülkasten im Keller ist über 20 Jahre alt und läuft immer noch wie geschmiert.

Reparieren ließ sich das bisher nicht. Erstens ist ein Plastikteil abgebrochen und zweitens stehen im Moment keine Handwerker zur Verfügung. Wenn dann allerdings mal jemand vorbeikommt, werden die sich auch gleich ansehen, wo im Dachgeschoss die Heizung eingebaut werden kann, dann geht es da wenigstens langsam weiter…

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.