Reparieren von 12 bis 12

Die Reparatur des Monats kommt dieses Mal wieder von Mike. Bei seinem Esszimmerstuhl ist schon vor längerer Zeit ein Bein abgebrochen, deshalb wurde der noch brauchbare Rest auf dem Dachboden verwahrt. Bei meinem Stuhl ist in den letzten Wochen der Sitzbezug eingerissen, das Loch wurde immer größer. Also wurde aus zwei kaputten Stühlen wieder ein kompletter Stuhl zusammengestellt. Der Teil mit dem kaputten Sitzbezug befindet sich jetzt auch auf dem Dachboden. Da will ich erst noch probieren, ob es klappt, selbst einen etwas robusteren Bezug anzubringen, dann mache ich das nämlich für alle noch verbliebenen Stühle.

Außerdem wurde der Schlitten wieder auf Vordermann gebracht. Dort war seit Jahrzehnten als Sitzfläche rot-grüner Stoff gespannt, der im Winter leider an einer Stelle gerissen ist. Die Männer kamen auf die Idee, dort Holzlatten anzubringen. Der Schlitten kann also beim nächsten Schnee wieder eingesetzt werden.

Genäht wurde auch ein bisschen 😉 Ganz im Sinne des Artikels, den ich heute Morgen im SZ-Magazin gelesen habe: Wer kaputte Klamotten repariert, repariert ein kaputtes System.
Benjamins Hose habe ich schon mehr als zehn Mal aufgetrennt und entweder einen ganz neuen Flicken angebracht oder an den Knien etwas ergänzt. Innen sieht sie sehr abenteuerlich aus und bestimmt steht sie bald von alleine…

Ein am Ärmel eingerissenes Longsleeve wurde zu einem T-Shirt gemacht und aus einem zu klein gewordenen Dschungelshirt in Größe 98, habe ich ein Shirt in Größe 68 genäht – Babygeschenke kann man immer brauchen 🙂

Jetzt sind die Osterferien leider schon wieder zu Ende! Wir haben den Tag heute im Garten genossen, Eis gegessen und Molche gezählt. 15 sind schon im Teich. Die Kinder haben außerdem getestet, wie weit sie die Bäume hochklettern können.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Same procedure as last year…

…zumindest was das Eierfärben angeht. Heuer haben wir Kurkuma, Heidelbeeren, braune und rote Zwiebelschalen und das abgeschnittene Grün von Radieschen ausprobiert, die der Gemüselieferant gestern Früh vorbei gebracht hat. Leider waren diesmal weder Rote Beete noch Spinat in der Kiste – meist wird das als irgendein Ersatz geliefert, aber wenn man es mal brauchen könnte, hätte man es tatsächlich bestellen müssen.

Aber das Ergebnis ist nicht schlecht geworden, die blauen Eier sind viel schöner als im letzten Jahr 😉

Bei dem Radieschengrün habe ich zwischendurch etwas Essig und die grüne Kräutermischung „Café de Paris“ hinzugefügt. Es ist eine undefinierbare Farbe herausgekommen, ich glaube in der Werbeagentur hat das damals „greige“ geheißen 🙂

Osterlamm und Osterhase wurden auch wieder gebacken und sind noch einen Hauch essbarer als letztes Jahr. Es kommt wohl wirklich drauf an, dass man jede Zutat einzeln dazugibt und ziemlich lange unterrührt. Außer den ganz feinen Mandeln haben wir in diesem Jahr noch Rumaroma ergänzt. Vom Kindergarten gab es „Ostern To Go“, da schon zum zweiten Mal in Folge das wirklich legendäre Osterfrühstück ausfallen musste.

Der Osterhase war natürlich schon ganz früh im Garten unterwegs und hat an den unmöglichsten Stellen vor allem Süßigkeiten verloren. Die wurden am meisten gewünscht, nachdem ja der Fasching ausgefallen war. Und die Fortsetzungs-CD vom kleinen Gespenst hat er auch noch gebracht. Am Mittag essen wir mit den Großeltern zusammen Burger. Die Wunderteig-Brötchen dafür sind gerade im Ofen.


Benjamin hat außerdem einen neuen Rucksack bekommen, der „Hannerl“ sieht inzwischen furchtbar aus. Der aufgebügelte Reflektorstreifen hat sich fast überall aufgelöst und die Farbe ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Der neue Stoff lag hier schon etwas länger herum, am Dienstag konnte ich mich endlich dazu aufraffen, loszulegen. Es ist ein Ukkolino von „sitzwackeltundhatLuft“ geworden – meinen Ukko benutze ich sehr gerne, da hat alles Platz, sogar einkaufen mit dem Rad ist damit kein Problem. Die Kindervariante hat außerdem einen tollen Verschluss oben, das wollte ich unbedingt probieren. Für ein derartiges Projekt, das so viele Schnitteile hat, die auch noch mit Vlies bebügelt werden sollen, muss man schon drei Tage einplanen – vor allem, wenn dann auch noch Effekte mit Reflektorfolie dazukommen und die Seitentaschen auf das richtige Maß vergrößert werden müssen.

Es hat alles wunderbar geklappt. Benjamins Getränkeflasche hat Platz, die Box für verlorene Zähne kann in der aufgesetzten Tasche aufbewahrt werden. Innen ist alles mit einem gelben beschichteten Staaars ausgestattet, verlorenes Gemüse oder verschmierte Butter kann also leicht wieder entfernt werden. Vorne gibt es einen reflektierenden Hexie-Anhänger, der einen weiteren Kreis verdeckt, auf dem Benjamins Name steht (die Inspiration dazu kam mir beim Lesen von Pamelas Blog / Bonnbon, ihre Wichtelpartnerin hat einen wunderschönen Hexie-Anhänger gestaltet). Auch an der Seite und auf der Klappe habe ich mit Reflektorstoff gearbeitet, bei der Klappe der aufgesetzten Tasche habe ich eine reflektierende Paspel eingesetzt. In der Dunkelheit kann er jetzt nicht mehr übersehen werden. Der mit Klett verschließbare Brustgurt kann komplett entfernt werden, wenn er nicht mehr benötigt wird.

Dann hoffe ich, dass ihr schon alle versteckten Eier gefunden habt – falls nicht, viel Spaß beim Suchen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Happy Birthday Nanusch!

Heute ist der große Tag: Christianes Blog „Nanusch näht“ besteht seit nunmehr 5 Jahren und heute wird gefeiert! Auf dass du auch die nächsten fünf Jahre deine kreativen Ideen mit uns teilst!

Herzlichen Glückwunsch!

Im Februar wurde deshalb zu einer Hexie-Tausch-Party eingeladen und ich bin wirklich froh, dass ich mitgemacht habe. Meine allerersten genähten Hexies wurden Mitte März samt Täschchen und Verpflegung für kleine Teepausen an Marita (Handmade by maritabw) verschickt. In ihrem Blog kann man ihre ganze Kreativität bewundern, neben Taschen, Kleidung, Quilts finden sich auch Stickereien und Basteleien. Marita ist quasi ein Hexie-Profi, ich bin gespannt, ob sie irgendetwas mit meinen Uni-Hexies anfangen kann 🙂

Und eine Woche später kam hier ein Päckchen von Antetanni an. Vielen Dank!

Neugierig wie ich bin, wurde es sofort geöffnet und der Inhalt bestaunt. In der geräumigen Jeanstasche mit zwei Fächern befanden sich zwei Osterhasen, eine Pattydoo-Stickschere, ein Nadeletui und 35 kunterbunte Hexies…

Als ob sie es geahnt hat, dass ich unbedingt ein Nadeletui brauchen würde… Steht ja schon seit Jahren auf meiner Nähliste und beherbergt im Moment meine zahlreichen Sticknadeln und Rundnadeln. Und obwohl Ostern ja erst noch kommt – die kleinen Hasen habe ich schon verspeist 😉

Ihr werdet mich bestimmt für verrückt erklären, aber ich habe tatsächlich schon letztes Wochenende alle Hexies in drei Formationen zusammengenäht und am Montag zwei Projekte damit verziert. Das macht ja unglaublich Spaß, das werde ich sicherlich noch einmal machen.

Aber dazu mehr Ende April, wenn alle zeigen dürfen, was aus den getauschten Hexies entstanden ist.

Ich wünsche euch frohe Ostern mit viel Sonne und Zeit für kreative Eingebungen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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UFO-Abbau im März

In diesem Monat habe ich an einem Projekt gearbeitet, das ich im Dezember gar nicht auf meine UFO-Liste gesetzt habe. Da gehört es aber definitiv drauf, denn immerhin wurde damit schon im Juli 2019 begonnen. Mein Plan war ja, eine Abdeckung für unseren Balkonschrank zu machen, damit das Geschirr, auf dem das Grillgut drapiert ist nicht den Edelstahl zerkratzt. Aus den unzähligen genähten Blöcken sind dann aber zwei Miniquilts für die Kuscheltiere der Kinder entstanden und die weiteren Blöcke wurden eingelagert.

Das ganze letzte Jahr über habe ich dann etappenweise die kompletten Stoffstücke aufgebraucht und teils mit Pineapple-Lineal, teils Freestyle weitere Blöcke genäht. So sah das Ganze im November aus:

Ein weiteres Teil hat in der Abdeckung keinen Platz mehr gehabt und ist ein Untersetzer geworden.

Das große Teil wurde inzwischen gequiltet. Ein bisschen fehlt allerdings noch. Bei den Wavy Lines im schwarzen Rahmen ist mir bereits zum dritten Mal der Faden gerissen.

Aber jetzt sind ja bald Osterferien – meine ersten seit 25 Jahren, ich freue mich schon sehr 😉


Inzwischen haben wir schon den Jahrestag des ersten Lockdowns hinter uns gelassen. Zusammen mit einigen Nachbargemeinden wurde im Impfzentrum eine Zeitspanne organisiert, in der sich alle, die an einer Schule arbeiten, zum Impfen anmelden können. An Tag 365/x wäre mein Impftermin gewesen, der wurde aber kurzerhand am Tag zuvor wegen bekannter Probleme abgesagt. Das hat die ganze Sache nicht unbedingt besser gemacht… Ab Montag konnte man sich dann wieder zum Impfen eintragen, tags drauf war es so weit. In meiner Altersklasse kommt man sich im Impfzentrum wirklich fehl am Platz vor, selbst wenn man eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorzeigt. Und wenn man dann auch noch in den Bereich mit dem blauen Kreis sitzen muss, indem man AstraZeneca verabreicht bekommt, muss man noch einmal kräftig schlucken und seinen ganzen Mut zusammennehmen. Die Organisation war allerdings sehr gut, es waren immer genügend Ansprechpartner vorhanden, die einem den richtigen Weg durchs weiße Labyrinth gezeigt haben. Als ich wieder draußen war, hatte ich auch schon den zweiten Termin auf dem Handy. Die Nebenwirkungen waren bis jetzt im normalen Bereich, starkes Kopfweh habe ich gestern mit einer Tablette und viel Schlaf in den Griff bekommen – glücklicherweise ist am Mittwoch mein freier Tag.


Frederik hat in dieser Woche seine erste Note bekommen. Eine 1 in einer Leseprobe 😉 Und das hat er im Religionsunterricht gestaltet:

In der Erde stecken Grassamen, die bis Ostern wohl noch über dem Grab von Jesus aufgehen sollen. Lassen wir uns überraschen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Reparieren von 12 bis 12

Außer Unmengen Jeans und Jogginghosen der Familie habe ich in den letzten Tagen auch die Jeans eines dreieinhalb-jährigen Jungen repariert. Da musste es schnell aufs Klo gehen und der Opa hatte unglücklicherweise den Schiebeknopf übersehen. Nach kurzer Recherche habe ich ein Ersatzteil dafür gefunden, es bestellt, innen einen Wonder Dot angebracht, das neue Stück eingesetzt (der zweite Versuch hat auch in die richtige Richtung gezeigt) und die Hose wieder ausgeliefert. Deshalb bekommen die Kinder jetzt ein Asterix Heft und eine Playmobilüberraschung geschenkt…

Restauriert haben wir auch: Die Kaffeemühle der Oma konnte nicht auf dem Tisch verwendet werden ohne alles zu zerkratzen, weil ein Nagel unten herausgestanden ist. Den hat Mike wieder eingeschlagen und die anderen vier auch noch ein kleines bisschen. Ich habe dann mit der Heißklebepistole ein Stück Filz aufgeklebt und auf dieses vier Lineal-Anti-Rutsch-Punkte angebracht. Jetzt kann man sie locker mit einer Hand halten, und die vom Christkind bekommenen aromatisierten tschechischen Kaffeebohnen mit Mandelextrakt mahlen.


Gestern, an Tag 356/x haben wir das Testzentrum in Weißenhorn kennen gelernt – und erstmals eine Ahnung davon bekommen, wieso das mit dem Impfen der Gruppe 1 derart lange dauert. Schüler und Lehrer können sich jedenfalls seit Wiederbeginn des wechselnden Präsentunterrichts zu ausgewählten Zeiten kostenlos testen lassen. Frederik hat das sehr gut gemacht fürs erste Mal und glücklicherweise ein negatives Ergebnis bekommen.

Dann haben wir Eisplatten aus dem Teich dekorativ in den Beeten verteilt, Ostereier aufgehängt, uns am Feuer gewärmt und als es dann doch zu kalt war, die Geburtstagssendung mit der Maus angeschaut.

Letzten Mittwoch war zum ersten Mal wieder Flöten in der Musikschule, Benjamin und ich haben die Wartezeit für das erste Eis des Jahres genutzt. Da hat der untere Schneidezahn noch nicht wie ein Kuhschwanz gewackelt…

Mein gelegentlich auftretendes Kommentarproblem konnte ich leider immer noch nicht zufriedenstellend lösen. Aber ich arbeite dran!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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