Erholsame Osterferien nach einer interessanten Reise in die Hauptstadt

Glückliche Umstände haben Mitte Februar dazu geführt, dass ich – zusammen mit einer Gruppe von fast 50 Personen – vom 24.03 bis zum 27.03 die Hauptstadt besuchen konnte. Zum zweiten Mal seit Oktober 2009. Seitdem hat sich sehr viel verändert!

Die Bildungsreise der Bundespresseagentur auf Anregung des CSU-Bundestagsabgeordneten aus Günzburg/Neu-Ulm startete am Dienstag um 07.20 Uhr in Neu-Ulm. Mit Regionalbahn und ICE kamen wir äußerst pünktlich um 13.23 Uhr am Hauptbahnhof an, wurden von der Berliner Reiseleitung in Empfang genommen und zum Bus gelotst. Erster Programmpunkt war ein Mittagessen in einem indischen Restaurant. Weiter ging es zum Hotel, welches wir nach einer kurzen Pause Richtung Alexanderplatz verließen. Im Nikolaiviertel tranken wir eine Berliner Weiße mit Holunder und im urigen Restaurant „Zur Gerichtslaube“ genehmigten wir uns noch eine kleine Currywurst.

Am Mittwoch besuchten wir in der Früh die East Side Gallery, die nur ein paar Gehminuten vom Hotel entfernt war. Um halb 12 ging dann das Programm los, das uns zuerst zur Bayrischen Vertretung in Berlin brachte. Im Gebäude einer ehemaligen Bank wurden wir im Tresorraum mit einer halben Bier und Schweinebraten mit Knödel empfangen. Die Referentin erzählte uns von ihrer Arbeit. Sie ist eine „Schatzsucherin“ und versucht, in der Zeit in Berlin (von Montag Abend bis Freitag Vormittag) so viele Informationen wie möglich zu bekommen – im Aufzug, beim Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder Zwischendrin – und diese so zu filtern, dass die Regierung in Bayern so schnell wie möglich über die dort relevanten Themen informiert wird.

Danach unternahmen wir eine Stadtführung mit dem Bus. Neben den bekannten Gebäuden und Stadtteilen wurden wir an allen Botschaften, dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße vorbeigelotst. Um 17 Uhr stand schon das nächste Menü auf dem Plan: Im „Habel“, in der Nähe des Reichstags wurde in einem Nebenzimmer gespeist. Direkt darüber ist alle paar Minuten die Straßenbahn durchgerauscht. Von dort liefen wir ins Paul-Löbe-Haus, dort trafen wir Alexander Engelhard zum Gespräch, bekamen eine Tasche mit der neuesten Ausgabe des Grundgesetzes und durften noch für ein Foto posieren. Natürlich alles nach einem gründlichen Sicherheitscheck.

Den zweiten Sicherheitscheck durften wir dann etwas später vor dem Reichstagsgebäude durchmachen – noch gründlicher als zuvor. Im zweiten Stock erlebten wir anschließend einen kurzweiligen Vortrag auf der Besuchertribüne mit zwei Schulklassen. Danach war noch eine halbe Stunde Zeit, die Kuppel des Reichstags zu besuchen.

Am Donnerstag ging es bereits um halb 9 los. Der erste Programmpunkt führte uns zur Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas Telekommunikation, Post und Eisenbahnen. Falls jemand Probleme hat mit irgendeinem dieser Punkte, kann man sich gerne jederzeit an diese Agentur wenden. Die vortragende Mitarbeiterin war sehr kompetent und hat uns wunderbar unterhalten. Das nächste Mittagessen fand um 12 Uhr ihm Steakrestaurant Bolte’s im Nikolaiviertel statt, für mich gab es die vegetarische Variante. Die Stunde danach hatte man noch Zeit, durch dieses schmucke Viertel und zum Humboldt Forum zu flanieren.

Anschließend war der Besuch des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit vorgesehen. Die 13 Baracken, von denen noch 11 seht gut erhalten sind (und einige seit Jahren als Kita, Gärtnerei oder Autoreparaturwerkstatt genutzt werden) stehen mitten in einem Wohngebiet.

Um 17 Uhr ging es mit dem Bus zurück in die Nähe des Friedrichstadt-Palastes, denn dort sollten wir um 19.30 Uhr in den Genuss der Vorführung „Blinded by Delight“ kommen. Die Zeit bis dahin verbrachten wir in einem italienischen Restaurant mit lustigem Oberkellner, vegetarischer Pizza und leckerem Schwarzbier.

Nach der artistisch sehr gelungenen Vorstellung nahmen wir zuerst ein Taxi zum Hotel, und dann noch einen letzten Absacker im moxy-Hotel.

Am letzten Tag wurde noch ausgiebig gefrühstückt und mit dem Bus zum Bahnhof gefahren. Dort nahmen wir in der Food Factory noch ein Cola zu uns und enterten dann den ICE 707 nach Donauwörth. Das große Fenster im Abteil war hervorragend – alle Züge waren pünktlich und auch das Bähnle spielte mit, so dass wir kurz nach 18 Uhr wieder am Bahnhof von Weißenhorn waren.


Natürlich wurde auch genäht in den letzten Monaten, zwei Projekte sind einen großen Schritt weiter gekommen:

Noch in den Weihnachtsferien wurde das Top des „Quilt-Safari“ fertig gestellt. Hintergrundstoff, zusammengestückeltes Batting und ein fast aufgeräumtes Atelier verlangen geradezu nach einer Quiltsession nach den Osterfeiertagen. Im Februar ist das Top des Positivities von 2024 fertig geworden – jetzt fehlt noch eine Rückseite, damit ich Rachel wieder mit dem Quilten beauftragen kann.

Des Weiteren brauche ich einen Rucksack, der ganz einfach am Auszug des Rollkoffers befestigt werden kann und endlich unsere vier individuellen Schwimmtaschen, denn Mitte Mai beginnt ja die Freibadsaison!

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Neues Jahr – neue Möglichkeiten! Herzlich willkommen 2026

Weiße Weihnachten hatten wir in diesem Jahr! In der Nacht zum 24.12. hat es eine dünne weiße Schicht geschneit. Oma Haias Wetterapp hatte den richtigen Riecher. Da war es viel leichter den Baum zu schmücken, Kartoffelsalat zuzubereiten, restliche Geschenke zu verpacken und eine Runde im winterlichen Wald zu drehen.

Der Baum sah wie immer zauberhaft aus, die Kinder haben ihn dieses Mal fast alleine geschmückt. An Heiligabend gab es wieder die heiß ersehnten Schnitzel mit Kartoffelsalat, am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir in diesem Jahr Raclette gegessen. Das war wesentlich entspannter in der Früh, obwohl hier noch Dips vorbereitet und Wurzelbrot gebacken wurden.

Am Nachmittag kam die Sonne heraus und hat nicht nur mich in den Wald getrieben – gefühlt waren an den Feiertagen hunderte von Menschen auf dem Krippenweg unterwegs.

Im Dezember habe ich heuer zum zweiten Mal bei Irenes/sugaridoo Adventskalender mitgenäht. Es war noch entspannter als im letzten Jahr, denn alle Näh- und Quiltaufgaben konnten immer innerhalb von 3 Tagen erledigt werden und sind entweder auf einen Mittwoch oder das Wochenende gefallen. So sind hier bis zum 23.12. zwei wunderhübsche Topflappen entstanden, die Mike zu Weihnachten bekommen hat – er braucht so etwas ja des Öfteren, wenn es mal wieder einen Eintopf oder ein Ofengericht gibt.

Und als kleines Zusatzprojekt habe ich an Heiligabend noch alle Materialien für ein kleines Nadelkissen bekommen, das inzwischen auch schon genäht wurde. Das stimmt mich zuversichtlich, dass ich den Safari-Quilt bald fertig stellen kann – die 4 fehlenden Elefanten, müssen quasi nur noch zusammengesetzt werden. Seitdem die Weihnachtsferien begonnen haben sind hier 2 Löwen, 2 Zebras, 1 Babyelefant und die Teile für die 4 fehlenden Elefanten von der Maschine gehüpft. Die Energie, die ich sonst immer erst nach dem Jahreswechsel spüre ist also schon früher angekommen 🙂

Was mich auch schon zu den Vorsätzen im neuen Jahr bringt: 2025 bin ich unglaubliche 1551 km durch unseren Wald gelaufen. Und habe dafür so gut wie nichts mehr genäht nach den drei Taschen in den ersten Monaten. Na ja, stimmt nicht ganz… Einen Teppich aus 100 Jeans/Baumwolle-5-Inch-Squares hat Frederik zu seinem Umzug in das neue Zimmer im Juli erhalten. Wie das letzte Zimmer entstanden ist, wird bald in einem extra Beitrag präsentiert. Neue Überzüge für die Balkonstühle kamen noch dazu, aus sonnenfestem, nicht schimmelndem Material. Und neue Überzüge für die Stühle im Esszimmer aus den Reststoffen. Einen Hoodie für mich aus Nepalstoff. Aber das war es dann. Deshalb muss hier dringend neu priorisiert werden. 1000 km in der Natur reichen vollkommen aus, dafür sollte das eine oder andere bereits angefangene Nähprojekt im nächsten Jahr zu Ende gebracht werden. Und mehr Bücher lesen oder unterwegs anhören. Im letzten Jahr waren es 20 bis September, das ist ausbaufähig. Mal sehen, ob das alles funktioniert – ich habe nämlich festgestellt, dass mich nicht mal ganz ungemütliches Wetter von einer kurzen Waldrunde abhalten kann.

Heute war es besonders schön draußen, aber seht selbst:

Rutscht gut rein in das neue Jahr!

Bis demnächst,
Sonja 😉

AusflugsFreund – Taschenkalender (3)

Ein richtig cooler Rucksack ist in diesem Monat entstanden. Als Außenstoff habe ich Kunstleder Microfaser Be Real in der Farbe „karamell“ verwendet, der Futterstoff ist ein normaler mit Städtenamen bedruckter Baumwollstoff.

Diese stabile Foldovertasche ist sehr geräumig. Drinnen kann im gefütterten Reißverschlussfach ein Tablet sicher verstaut werden, eine Flaschentasche habe ich zusätzlich angebracht. An den beiden Seiten gibt es zwei flache Fächer, in denen Handy und Schlüssel sicher transportiert werden können. Bestens geeignet also für den Weg in die Schule.

Die Klappe des AusflugsFreunds bietet sehr viel Platz zum Verzieren. Aufgrund der Form bin ich schließlich auf das Meute-Logo gekommen. Schwarze Tafelfolie auf Reflektorfolie sorgt für optimale Sicherheit auf dem Fahrrad – gerade jetzt nach der Zeitumstellung. Vielleicht nehme ich diesen Rucksack ja dann im Juli aufs Tollwoodfestival mit, wenn wir Meute live sehen 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Blubb – Taschenkalender (2)

Das ist das Schöne, wenn man schon per Briefwahl gewählt hat und ausnahmsweise mal nicht Wahlhelfer machen muss – der Sonntag bleibt zum Nähen übrig.

In diesem Monat wird eine einfache Tasche mit ausreichend Stauraum für Kieferorthopäden- und Eisdielenbesuche genäht. Wenn es mal wieder wärmer wird, kann beides auch gerne kombiniert werden.

Nicht fehlen darf natürlich Reflektorfolie auf der Taschenklappe. Man will ja auch im Dunkeln möglichst nicht überfahren werden…

In der Blubb findet auch eine Blubbsy Platz. Die Zusatztasche des Januars beherbergt nützlichen Kleinkram und sorgt dafür, dass er in jeder Tasche schnell griffbereit ist.


Frederiks Zimmer im Dachboden macht unglaubliche Fortschritte. Ende Januar wurde verputzt und die ersten beiden Wochenenden im Februar haben wir zum Streichen genutzt. Der Boden ist bestellt. Wenn der dann drin ist, gibt es auch schon das erste Accessoire – ein kunterbunter Teppich aus Jeansreststoffen wird in den nächsten Wochen hier fertig gestellt.


Gestern wurde bei unserem Nachbarn ein Baum gefällt, jetzt ist es ziemlich hell in Küche und Bad – und man sieht, dass die Fenster dringend geputzt werden müssten 🙂


Noch 15 Minuten – wer noch nicht beim Wählen war, sollte sich jetzt schnell etwas überwerfen und sein Wahllokal aufsuchen. Die freuen sich auch über Arbeit kurz vor 18 Uhr!

Bis demnächst,
Sonja 😉

AusZeit – Taschenkalender (1)

Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Beitrag nennen soll. Nicht, dass ihr denkt, jetzt nimmt sie sich eine Auszeit und hat schon wieder die Lust am Nähen verloren. Dem ist nicht so, dieser Monat war bisher sehr erfolgreich 🙂

In den letzten Tagen ist hier die erste Tasche des farbenmix Taschenkalenders entstanden. In diesem Jahr werden nicht 10 Taschen in 10 Wochen, sondern 12 Taschen in einem ganzen Jahr genäht. Und da hier noch so viel Taschenzubehör Platz im Atelier belegt, habe ich mir eine persönliche Challenge gesetzt: Alle Taschen werden mit dem produziert, was vorhanden ist. Und wenn etwas mal nicht passt, muss erst improvisiert werden. Etwas neues gekauft wird nur in einem wirklichen Ausnahmefall.

Meine AusZeit habe ich nach dem Erscheinen des Rucksack-Addons am letzten Mittwoch begonnen. Da mein Rad keinen Gepäckträger hat, ist die einzige Möglichkeit, Taschen sicher zu transportieren, auf dem Rücken.

Mir gefällt besonders die in der Seitennaht eingebaute Flaschentasche, die ein Umfallen wirklich unmöglich macht. Morgen nehme ich sie mit zum Arbeiten, ich bin gespannt, wie sie sich bewährt.

Dafür muss ich jetzt nur noch zwei in der Länge passende Träger für die Rucksackvariante herstellen. Und beim nächsten Mal gibt es Neuigkeiten zum Positivities-Quilt.

Bis demnächst,
Sonja 😉