UFO-Abbau im Februar

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Im Februar wurde tatsächlich auch ein wenig gestickt… Wenn es in diesem Tempo weitergeht, könnte die Tischdecke im Jahr 2028 fertig gestellt sein.

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Hoffen wir mal, dass ich im März ein gutes Stück vorankomme…

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Heute hat es hier übrigens wunderschön geschneit. Überall schossen Schneemänner aus dem Boden und auf dem Schlittenberg gab es sogar – kaum war er bedeckt – einige unerschütterliche Bobfahrer. Benjamin hat beim Heimlaufen nicht einmal gemeckert und Grüffelospuren im Schnee hinterlassen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im Januar

Der Januar hat mich in meinem Ufo-Abbau ein gutes Stück weiter gebracht. Nach Silvester gab es einige ruhige Tage, an denen ganz viel gestickt wurde. Und dann habe ich es tatsächlich geschafft, regelmäßig am Abend immer ein paar Minuten weiter zu machen. Der Durchbruch kam übrigens, als ich das schon an einer Seite zusammengenähte Teil auftrennte, um auch die linke Seite bequem sticken zu können. Sollte ja kein Problem sein, es wieder richtig zusammen zu nähen 😉

Aber seht selbst, was draus geworden ist:

Es ist immer wieder faszinierend, einem Bild beim Wachsen zuzusehen.

Jetzt fehlt nur noch der Schriftzug oben in der Mitte. Es kommt ja nicht an die Eingangstür, also fällt „Willkommen“ schon mal weg. Ich könnte es im Atelier anbringen und entweder „Atelier“ oder „Garten“ drauf anbringen. Die Buchstaben, die man dafür braucht, sahen in einem ersten Versuch aber überhaupt nicht harmonisch aus…

Also werde ich das Ganze noch ein paar Wochen auf mich wirken lassen und dann entscheiden.


Es gibt ja im Moment eine ganz wichtige Aufgabe, die bis zum 06.02 bzw. endgültig am 22.2. fertig sein muss: Das Kostüm. Und da bin ich gerade mittendrin statt nur dabei. Nächste Woche kommt hoffentlich die Nachbestellung hier an, damit am Nähabend auch alle was zum Werkeln haben. Und ich den ganzen Stoff wieder los bin 🙂

In diesem Jahr sind es „nur“ 89 Kostüme. 28 davon sind recycelte Rehe aus dem Vorjahr, da wird nur der Kopf neu erstellt und das Kostüm ergänzt. Das habe ich nicht übers Herz gebracht, auch wenn Nachhaltigkeit das Jahresthema im Kindergarten ist. Das Reh war bis dahin mein aufwändigstes Kostüm und das erste, das ich organisiert hatte. Deshalb werden hier wieder vier neue Kostüme entstehen (die dann aber im nächsten Jahr wiederverwendet werden können, wenn mein Plan funktioniert…).

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Augensterns Welt und Klaudias-Kreativ-World.

Der letzte Tag in der Kinderkrippe

Heute ist Benjamins letzter Tag in der Kinderkrippe – und wenn beim Abholen jemand weinen muss, dann bin das bestimmt ich… Vier Jahre hatten wir unseren Platz auf der linken Seite ganz hinten. Vier Jahre sind wir so gut wie jeden Morgen gegen acht Uhr dort angekommen. Zwei Jahre Frederik, zwei Jahre Benjamin (nein, eigentlich drei, denn er war ja schon als Neugeborener immer dabei, um den Bruder hinzubringen). Die Kinder haben gute Freunde gefunden während dieser Zeit und ihre ganz eigene Persönlichkeit entwickelt. Viele Ausflüge gemacht, gemalt, getanzt, gesungen, gelesen, gekocht, gespielt, gekleckert, geklettert, gestritten, gelacht und geweint. Deshalb haben wir für „unsere“ Erzieherin auch ein kleines Geschenk vorbereitet und hoffen, dass sie sich immer gerne an uns erinnert 😉

Dies ist die zweite Umsetzung aus dem Buch „Learn to make quiltet Mug Rugs“ von Carolyn S. Vagts. Weitere werden folgen…

Am Montag geht es dann im Kindergarten los. Benjamin kommt in Frederiks Gruppe und freut sich schon sehr. Gestern ist sein Rucksack fertig geworden. Den kann er dann mitsamt der Brotzeit an den Taschenwagen hängen.

Das ist der „Rucksack Hannerl“. Das Schnittmuster habe ich vor Ewigkeiten gekauft, weil ich schon für Frederik einen Rucksack machen wollte. Damals hatte ich aber noch gar keine Taschen-Näherfahrung und weil es schnell gehen musste, haben wir ihm dann einen gekauft. Benjamins erster Kindergartentag steht ja schon einige Zeit fest, deshalb stand der Rucksack die ganze Zeit auf meiner August-Nähliste und am Dienstagmorgen habe ich dann tatsächlich damit begonnen. Eines vorweg: Immer wenn ich ein paar Monate gar keine Tasche mache, stelle ich mich an, wie jemand, der noch gar nie eine Tasche genäht hat. Also eigentlich schlimmer, denn ich lese dann die Anleitung auch nur sporadisch und nähe eher nach Gefühl. Da wird dann gerne mal die Wendeöffnung vergessen, etwas abgesteppt, obwohl noch zwei Schritte dazwischen gemacht werden müssen, Karabinerhaken vorbereitet, die dann nicht eingenäht werden, zur besseren Sichtbarkeit Reflexband aufgenäht, wenn das Teil eigentlich schon verschönert wurde und der richtige Zeitpunkt dafür sehr viel früher gewesen wäre. Außerdem habe ich hier Gurtband mit einer Breite von 2,5 cm verwendet, weil weder Band noch die zugehörigen Schnallen mit einer Breite von 2 cm vorrätig waren. Dies wiederum hat sich leider auf das Nähen der Träger ausgewirkt, denn nach dem Wenden derselben wollte ich das ganze Projekt schon in die Tonne stecken, weil das Gurtband nur noch halb angenäht im Träger steckte und ich hier zwei Mal auftrennen musste…

Dieser Rucksack ist laut Anleitung in der Basisversion ohne aufgesetzte Taschen auch für Anfänger geeignet. Mittlerweile bin ich der Meinung, man sollte schon mindestens 30 Taschen genäht haben, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein und einem Nervenzusammenbruch vorzubeugen 😉
Erfahrungen im Quilten wären auch nicht schlecht. Denn um die zwei Schichten Thermolan auf der linken Seite der Rückseite zu fixieren, schneidet man am besten das Thermolan und die Rückseite großflächig aus und quiltet erst einmal drauf los. Das komplette Teil kann anschließend ganz bequem in der richtigen Größe ausgeschnitten werden. Aber am Wichtigsten ist wohl: Anleitung genau lesen und auch befolgen 🙂


Was sonst noch gemacht wurde im August

Die Kinder waren an ihrem letzten Ferientag – am Montag – mit Papa und Opa im Waldseilgarten und haben gut gesichert den Bambini-Parcours bewältigt. Das hat Spaß gemacht!

Aus zwei Metern herrlichem Stoff (gab es im Juli bei Alles für Selbermacher) habe ich in diesem Monat ein Kleid „Nuria“ für die Hochzeit, eine Babyhose „RAS“ von Nähfrosch in Größe 62 (Babygeschenk) und ein Mädchen-Shirt in Größe 134 gemacht (für Hanna, dann hat sie nächstes Jahr zum neunten Geburtstag auch was in der Farbe rosa zum Anziehen).

Einige Utensilos wurden zusammengenäht, die kann man schließlich immer brauchen (an einem Abend im Mai habe ich nämlich ganz viele Teile für Utensilos von Pattydoo ausgeschnitten – aus Canvas-Stoffen, von denen nur noch ein kleiner Rest vorhanden war). Die gestickte Tischdecke, die ich im April begonnen habe, wurde fertig gestellt (und eine neue für Weihnachten schon begonnen – ob die dann tatsächlich noch in diesem Jahr verwendet werden kann werden wir sehen…).

Zum Thema „Was ist Werbung und wie muss diese gekennzeichnet werden?“ mache ich mir auch schon seit Wochen Gedanken, man kommt ja nicht mehr dran vorbei. Ich habe das Gefühl, dass gerade auf Blogs zu viel gekennzeichnet wird und das gar nicht notwendig ist. Leider habe ich noch keine wirklich zufriedenstellende Antwort gefunden. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass Werbung nur dann gekennzeichnet werden muss, wenn man auch eine Gegenleistung dafür erhält (kostenlose Produktproben, über die man dann einen Artikel schreibt, Geld über Affiliate-Links, Equipment für das Hobby, das man gratis bekommt und testet und bewertet). Solange man alles, worüber man schreibt, vorher selbst gekauft & bezahlt hat, ist ein Artikel über ein bestimmtes Schnittmuster / einen tollen Stoff / ein niedliches Zubehör für die Nähmaschine / etc. einfach nur ein informativer Artikel, der den Leser in die Welt des Autors entführt und ihn hoffentlich ebenso begeistert und eventuell anregt auch selbst kreativ zu werden, womit auch immer. Darin enthaltene Links sehe ich als Service am Leser. Und vor allem als Quellenangabe. Es ist ja in der Regel so, dass man gekaufte oder kostenlose E-Books zum Nähen verwendet und sich nicht alles, was man näht selbst ausdenkt. Die Ersteller geben in der Anleitung meistens an, dass man bei der Präsentation auf dem Blog auch auf das benutzte Schnittmuster verlinken soll. Wie dieser Blogpost dann letztendlich verfasst wird, ob kurz oder lang, positiv oder negativ, bleibt allerdings dem Blogger überlassen. Manchmal bin ich froh, wenn in einem interessanten Beitrag auch noch wirklich nützliche Links vorhanden sind, die einem die ganze Sucherei ersparen. Und wenn ich nicht interessiert bin, dann lese ich eben nur, klicke aber nicht. Bleibt ja schließlich jedem selbst überlassen, wie der Kauf von Non-Food-Produkten im Supermarkt nach Lektüre der Wochenend-Werbung.

Ich bleibe auf jeden Fall dran! Sollte ich jemals richtige Werbung machen, werde ich das selbstverständlich deutlich kennzeichnen.

Jetzt warte ich aber erst einmal auf den September-Block!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Sommer im Frühling ❤

Wahnsinn, die letzte Woche war einfach wunderbar: Wir haben
– Sonne getankt
– Molche und einen Frosch im Teich beobachtet
– den Erdbeeren beim Wachsen zugesehen
– Blumen gepflanzt und umgetopft
– den Opa beim Rasenmähen, Vertikutieren und Hochdruckreinigen beobachtet
– die Oma beim Gießen und Pflanzen unterstützt
– viel Eis gegessen und viel gegrillt
– bei der Eröffnung einer Vernissage gesungen (Frederik)
– im Kindergarten ein Buffet organisiert
– im Garten aufgeräumt
– mit Freunden auf dem Spielplatz geschaukelt
– das kleine Trampolin ausprobiert & das Leben genossen.

Bei diesen wunderbaren Temperaturen habe ich die Nähmaschine nur mal kurz angeschaltet um Frederik eine ganz kaputte Hose zu kürzen. Hat gut geklappt 😉

Aber ich war sehr motiviert, endlich meine Baustellen anzugehen, die noch in der Elternzeit erledigt werden müssen: ich habe zehn Ordner durchgesehen, viel Papier entsorgt, Bücher weggeworfen, alle Unterlagen für die noch zu erledigende Steuererklärung in einem Karton gesammelt, das Bad inklusive Medizinschränkchen entrümpelt, den Wohnzimmerschrank aufgeräumt, endlich Gemüsekisten bestellt. Bis jetzt sind wir begeistert, schmeckt gut, ist abwechslungsreich, eignet sich für Salate und zum Grillen.

Außerdem habe ich ein Projekt abgeschlossen, das ich 2014 begonnen habe: meine gestickte Mohnblumentischdecke ist fertig!

Hier noch ungebügelt und – wie man auf dem ersten Bild sehen kann – nicht „richtig“ gestickt, normalerweise kleben alle Stiche aneinander. War aber meine erste Tischdecke und der Stoff erschien mir zu filigran für eine derartige Stickerei. Gar kein Problem waren am Ende die Knotenstiche und Stielstiche – man muss nur die richtigen Videos auf Youtube finden!

Bis demnächst,
Sonja 😉