Urlaubsgefühle

Die kamen in dieser Woche tatsächlich auf, das erste Mal seit meinem letzten richtigen Urlaub, im August 2012. Also bevor die Kinder in unser Leben traten…
Es war sehr warm. Ich habe mir eine Jahreskarte fürs Freibad gekauft und bin von Montag bis Freitag jeden Vormittag geschwommen. Insgesamt 4 km. Ich habe mich viel mit unseren Pflanzen beschäftigt (Läusebefall an Gurke, Bohne, Erdbeeren), geerntet (die ersten großen Erdbeeren werden reif), Salat geschnippelt, einen Brennnesselsud angesetzt. In der Bücherei zwei Bücher für mich ausgeliehen („Todschick“ und „Fair einkaufen – aber wie?“) und eines davon schon gelesen. Wenig gemacht und auch gelegentlich mit einem Cappuccino in der Hand vor mich hingestarrt. Die Abwesenheit der Nähmaschine hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen. Herrlich!

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Da war es auch leichter zu ertragen, dass die Kinder am Anfang der Woche zwei eigenartige Unfälle hatten. Frederik hat sich beim Öffnen einer Kellertüre den großen Zeh, und da vor allem den Nagel, in der Mitte aufgeschnitten. Dem Weinen nach muss das ziemlich wehgetan haben. Und wurde aber einen Tag später schon von Benjamin getoppt. Der ist auf dem Nachhauseweg vom Kindergarten kurz vor dem Gartentor mit dem Laufrad unglücklich an Frederiks Rad hängen geblieben und hat sich dabei den kompletten Fingernagel des kleinen Fingers abgerissen. Weswegen wir den ersten richtig heißen Nachmittag nicht im Freibad, sondern im Krankenhaus verbracht haben. Es sieht zwar furchterregend aus, ist aber wohl gar nicht mehr schmerzhaft, sobald der Nagel mal abgelöst ist. Im Krankenhaus wurde er nur wieder draufgelegt und mit einem Pflaster fixiert, damit der neue darunter hervor wachsen kann. Diese Prozedur hat Benjamin überhaupt nicht gefallen und beinahe dafür gesorgt, dass mir schwarz vor Augen geworden wäre…

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Aber dennoch waren wir am Wochenende nicht unkreativ – die Bügelperlen wurden herausgeholt. Und schaut mal, was hier alles entstanden ist. Zwei Traumfänger, ein Notausgangsschild mit Leuchtbügelperlen, ein kleiner Zoo und ein riesiges Mosaik, das mich beim Bügeln zur Verzweiflung gebracht hat (falsche Temperatur, ein Viertel abgehobene Bügelperlen, 30 Minuten Reparatur auf dem Bügelbrett…) und jetzt erfolgreich hinter Glas fixiert ist.

Bis demnächst, die Kinder haben noch vier Tage
Kindergarten und starten dann in die Pfingstferien.
Sonja 😉

Seepferdchen in Sicht

Frederik kann schwimmen! Ohne Hilfe durchpflügt er das Becken der Kleinschwimmhalle. Morgen will er es mir zeigen 😉 Ich bin wirklich stolz auf ihn. Es hat ihm sehr geholfen, dass er im zweiten Kurs schon ein paar Kinder gekannt hat und wusste, wie die Kursstunden ablaufen. Ein letzter Termin vom Schwimmkurs steht noch aus, danach schließt die Kleinschwimmhalle und wir müssen auf jeden Fall weiterüben, damit es im Sommer auch im Schwimmbad gut klappt. Hoffen wir auf angenehme Wassertemperaturen 🙂

An diesem Wochenende waren wir ziemlich kreativ. Die Kinder haben im Garten Nester gebaut, damit der Osterhase auch weiß, wo er die Eier ablegen kann. Ich habe diverse Holzkisten mit Acrylfarbe angemalt und werde sie im Laufe der Woche auch noch weiter aufhübschen. Was daraus letztendlich wird steht noch nicht fest.

Mein Schnittmusterbereinigungsprojekt für den April habe ich auch schon begonnen, dazu demnächst mehr, das ist wieder eine längere Geschichte (mittlerweile allerdings mit Happy End).

Und weil ich erneut am Ausmisten vom Atelier bin, wurden ein paar Projekte begonnen, die schon lange auf ihre Umsetzung warten: Von meinem Kaffee habe ich wieder unzählige Tütchen gesammelt, die ich im Moment zu Taschen für den Recyclinghof vernähe. Um meine Kenntnisse im Einfügen von Ösen zu verbessern, werde ich aus einem alten Bettüberzug zwei „Vorhänge“ für meine offenen Stoffregale anfertigen – und Mikes Geburtstagsgeschenk wartet auch noch auf die Umsetzung: er bekommt eine Jogginghose geschenkt, natürlich selbst genäht. Mittlerweile haben wir dafür auch schon den Stoff bestellt…

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Einschulung

Heute Nachmittag ist es so weit: Frederik hat seinen Einschulungstermin! In weniger als zwei Stunden geht es los. Während ich die Formalitäten erledige, um danach Kaffee und Kuchen in der Aula zu genießen, darf Frederik eine dreiviertel Stunde „Schnupperunterricht“ mitmachen. Am Elternabend haben die Lehrerinnen erzählt, dass es um eine Geburtstagsfeier geht. Und wenn er damit fertig ist, will er unbedingt wieder in den Kindergarten zurück… Mal sehen, ob die Energie dafür noch ausreicht 😉


In den letzten drei Tagen habe ich es endlich geschafft weitere vier Blöcke für den Shimmerquilt zu nähen. Mein Plan, dies so aufzuteilen, dass ich jede Woche einen mache, hat leider nicht funktioniert. Das muss im nächsten Monat anders werden!

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Für das Zuschneiden der farbigen Teile hat ein Abend gereicht. Ca. fünf Stunden habe ich gebraucht, um alle Teile so weit zusammen zu nähen, dass ich von jedem Block drei Reihen hatte. Für diese vier mal drei Reihen habe ich letztendlich auch noch einmal drei Stunden gebraucht. Hier muss wirklich sehr gut gesteckt werden, sonst kommt man an mehrmaligem Auftrennen nicht vorbei.


Den halbfertigen „Carpenters Wheel“ habe ich dann glücklicherweise auch endlich fertig gestellt. Mehr dazu gibt es hier.

Dann fehlt für diesen Monat nur noch meine Reparatur (das Schmuckkästchen ist noch kaputt, der hiesige Baumarkt hat leider umgeräumt und ausgerechnet Ziergriffe aus dem Sortiment genommen) und die Schnittmusterbereinigung.

Aber jetzt ist erst einmal Schuleinschreibung und heute Abend ein Erste-Hilfe-Kurs für die Hilfe am Kind angesagt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

2018 – Ein kleiner Jahresrückblick…

[Dieser Artikel könnte möglicherweise Werbung enthalten, da ich im Oktober und Dezember jeweils bei einem Gewinnspiel gewonnen habe und hier die Preise mit Verlinkung zum Blog präsentiere]

Auch in diesem Jahr gab es wieder Blaukraut zum Weihnachtsmenü. [Memo an mich selbst: Bevor das nächste Weihnachtsessen geplant wird, nachlesen, was es im letzten Jahr gegeben hat.] An Heiligabend waren Frederik und ich nachmittags in der Kirche und haben beim Krippenspiel zugeschaut. Weil es draußen angenehm mild war, sind wir mit dem Rad hingefahren. Am Abend war die engste Verwandtschaft anwesend und die Kinder spielten bis 22 Uhr. Obwohl Benjamin 39,5° C Temperatur hatte, hielt er es mit seinen Spielsachen auch lange aus. Die nächsten Tage haben wir wieder gekocht, gegessen, gespielt, Spaziergänge gemacht. Und nach den Feiertagen war das Fieber dann glücklicherweise verschwunden.

2018 war ein unglaublich tolles Jahr, eiskalt, aber auch sehr heiß, inspirierend, entschleunigend, reich an Begegnungen, Einladungen und schönen Treffen. Hier ist mein kleiner Jahresrückblick:

Januar: Ich veranstalte mit vier Freundinnen einen sehr lustigen Näh-Workshop. Mein Sampler-Quilt von 2017 wird am 31. Januar abgeschlossen.

Februar: Wir vier laufen beim Kinderumzug als Drachen mit. Danach kommt der Winter. Herrliche Minustemperaturen mit Unmengen Schnee. Wir gehen jeden Tag Schlitten fahren.

März: Ende März wird angegrillt und die Sonne traut sich auch wieder heraus.

April: Der Sommer ist da… Ich habe alle Taschen für den TS4SA genäht.

Mai: Mein 41. Geburtstag. Wir feiern nur mit der Familie. Am Abend gibt es einen Wolkenbruch. Wir fahren in den Augsburger Zoo.

Juni: Das Klettergerüst ziert ab sofort den Garten. Frederik und ich besuchen mit dem Kindergarten einen Bauernhof.

Juli: Benjamins dritter Geburtstag, Mitte Juli ist er windelfrei. Sommerfest der Familie. Wir fahren mit Freunden auf eine Hütte im Bregenzer Wald.

August: Drei Wochen Ferien. Wir machen Tagesausflüge und sind auf einer Hochzeit in München eingeladen. Frederik und Benjamin dürfen bei Oma & Opa übernachten!

September: Ab sofort haben wir zwei Kindergartenkinder. Das Klettergerüst bekommt Schaukeln.

Oktober: Frederik feiert seinen sechsten Geburtstag und macht einen 12-wöchigen Schwimmkurs. Ich gewinne ein Tier-Alphabet-Poster bei Martamam. Aufgehängt ist es noch nicht, allerdings habe ich es inzwischen in einem schönen Rahmen in Sicherheit gebracht.

November: St-Martinsumzug, im Städtle sind Keime im Trinkwasser.

Dezember: Die Vorweihnachtszeit läuft noch entspannter ab als 2017. Frederik hat zwar nicht richtig Schwimmen gelernt im Schwimmkurs, aber er ist nah dran. Und schafft es dann bestimmt im nächsten Kurs. Wir machen zum zweiten Mal in Folge ein Mini-Klassentreffen und wollen uns im nächsten Jahr einmal im Monat zu einem „Stammtisch“ treffen. Ich habe doch tatsächlich eine Webbandbox von Jolijou in pink im Farbenmix Adventskalender gewonnen. Juhuu!

2018 habe ich wieder sehr viel genäht. [Eine Gesamtzahl der genähten Objekte gibt es hier eventuell später als Update]. Es war auf jeden Fall weniger Kleidung, mehr Patchwork, mehr Quilts in allen Größen. Ich habe mit dem Free-Motion-Quilting begonnen, Bücher gewälzt, Videos geschaut, geübt. Beim Taschenspieler-4-Sew-Along konnte ich wieder eine Menge Stoff abbauen. In den letzten beiden Tagen habe ich jedoch mein Atelier aufgeräumt und die Stoffe farblich und thematisch anders sortiert – und was soll ich sagen – wenn ich in diesem Jahr irgendwo teilnehme, dann wird das Projekt auf jeden Fall aus den vorhandenen Stoffen erstellt.
Die Kinder bekommen auch wieder was zum Anziehen, damit das Jersey-Regal nicht mehr aus allen Nähten platzt.

Ich wünsche allen Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten & natürlich allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2019! Möget ihr – wie im letzten Jahr auch – weise Vorsätze fassen…

Im Großen und Ganzen konnte ich meine Vorsätze schon umsetzen. Manche müssen jedoch etwas verbessert, aber vor allem durchgehalten werden.

– Wir bestellen seit März einmal in der Woche eine Gemüsekiste.
– Geschenkte Sachen werden zeitnah benutzt – oder weiterverschenkt.
– Einkäufe in der Non-Food-Abteilung wurden weiter reduziert. Bei den Interneteinkäufen hapert es noch. Im neuen Jahr sollten mindestens 24 Stunden zwischen der Idee und dem tatsächlichen Kauf liegen. Ich bin gespannt, was man dann wirklich noch so dringend braucht 😉
– Mehr Stoff verbrauchen und erst mal keinen mehr einkaufen. GILT WEITERHIN.
– Schwimmkurs: Schwimmen muss man können. Wird noch mal gemacht.
– Die Kinder weiterhin jeden Tag mit Kinderwagen/Laufrad und Fahrrad in den Kindergarten bringen. (2018 sind wir höchstens 5 Mal mit dem Auto gefahren, es hat ja kaum geregnet).

Schaut euch in diesem Jahr am besten das Feuerwerk eurer Stadt an (im Städtle gibt es eines mittendrin) um eure Feinstaubbilanz gering zu halten, aber mit den Korken knallen ist in Ordnung!

Wir haben Freunde mit einem sechs Monate alten Baby zu Silvester eingeladen. Es gibt Fondue und wir sind gespannt, ob unsere Kinder heuer das Feuerwerk mitbekommen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Das Top ist fertig!

Endlich habe ich es geschafft, alle zwölf Reihen samt Zwischenstreifen zusammenzunähen. Die Half Rectangle Triangles und die Wonky Stars sind mir etwas zu lang geraten. Deshalb habe ich an alle Reihen vorne und hinten jeweils 2,5″ Hintergrundstreifen angenäht. Dann die Zwischenstreifen zusammengestückelt und alles im Kinderzimmer ausgelegt (dort war erstaunlicherweise richtig toll aufgeräumt – und ich musste nur noch den Boden von Fusseln befreien). Dann hab ich mir eine Reihe samt Zwischenstreifen nach der anderen geschnappt und die Reihen in einer vorher für gut befundenen Reihenfolge aneinandergenäht. Dabei habe ich immer auf den Zwischenstreifen die Mitte und den Beginn der einzelnen Blöcke markiert, jeweils ausgehend von der Vorgängerreihe. Und ich finde, am Ende passt alles gut zusammen. Kleine Längenunterschiede kann man dadurch prima ausgleichen. Der Rand muss natürlich noch begradigt werden. Da bleibt bestimmt mehr als 2″ übrig, womöglich werde ich mir den Seitenstreifen sparen.

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Für die Rückseite habe ich auch schon etwas vorbereitet. Diese muss aufgrund der Größe zusammengenäht werden, wenn man keinen überbreiten Stoff verwendet. Den Juliblock hatte ich zuerst nicht zusammengenäht, weil ich nicht wusste, ob dieser eine Sonderreihenfolge erhalten sollte. Also habe ich – noch bevor der Fan-Block fertig war – die Zickzack-Reihe normal zusammengenäht und eine weitere mit der Sonderreihenfolge erstellt. Da ist dann beim Zuschnitt was schief gegangen und ich hatte noch Mittelteile übrig. Kurzerhand habe ich mir ca. 6″ vom Rückseitenstoff geschnappt und mit diesem dann noch eine Zickzackreihe genäht. Aber dieses Mal anders zusammengenäht. Die eignet sich bestimmt als Verbindung der beiden großen Teile.

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Die neue Zickzackreihe habe ich dann wieder an zwei Stellen getrennt und mit Zwischenstreifen aneinander genäht. Vielleicht wird daraus ja ein Kissen, das zur Decke passt…

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Und warum das alles so lange gedauert hat mit dem Top (so viele andere haben schon den fertigen Quilt unter dem Weihnachtsbaum), seht ihr hier: Mir ist Einiges dazwischengekommen. Aber das ist normal in dieser Jahreszeit 🙂

Die Sonderblöcke der unbunten Version habe ich auch zusammengenäht.

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Nachdem mein grüner Bügelbrettbezug gewaschen werden musste, habe ich mir einen Ersatz genäht, natürlich aus alter Bettwäsche. Angelehnt an die damalige Anleitung, allerdings nur, was den Zuschnitt betrifft. Der genähte Tunnel wurde ziemlich knapp bemessen und dann mit einem Gummi versehen. Der Bezug passt sehr knapp. Aber er passt! Unten hängt kein Bändchen mehr heraus, das zum Spielen / Ziehen / Lockern animiert. Perfekt 😉

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Gestern hat das letzte Mama-Frühstück 2018 stattgefunden. Ich fand es schön, dass sich alle im Weihnachtstrubel noch mal Zeit genommen haben und habe deshalb fünf kleine Päckchen geschnürt. Was drin ist wird noch nicht verraten, denn drei wollen es erst an Heiligabend öffnen.

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Dann habe ich im Laufe des heutigen Tages vier Bow-Ties genäht, nach einem YouTube Video von „Man Sewing“. Brilliant. As Always… Ich freue mich schon immer auf mein Montagsfrühstück, wenn Rob in einem neuen Video einen Quilt oder ein anderes Projekt für Männer vorstellt. Absolut Sehenswert!

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Im Kindergarten wurden am Mittag die Geschenke für die Erzieherinnen verteilt (und ich durfte gestern verpacken und Karten bekleben)

Geschenke

Frederiks Schwimmkurs hat zum letzten Mal stattgefunden. Ich bin unglaublich froh und auch stolz, dass wir kein einziges Mal gefehlt und den Kurs beendet haben. Das war zwischenzeitlich nicht vorauszusehen. Mittlerweile kenne ich auch viele, die den Kurs bei der Wasserwacht abgebrochen haben. Schwimmen ohne Schwimmhilfe kann er trotzdem noch nicht, bzw. er traut sich zu wenig zu. Im Januar beginnt der neue Kurs. Das Gute dabei ist, dass er jetzt schon sehr viele Kinder kennt, denn die meisten sollen den Kurs wiederholen. Herbst und Winter sind also nicht geeignet, um Schwimmen zu lernen. Selbst wenn man einmal in der Woche zusätzlich ins Hallenbad geht (was uns leider nur fünf Mal in den zwölf Wochen gelungen ist), es fehlt die tägliche Übung. Im Sommer macht Schwimmen einfach mehr Spaß. Ich hoffe, dass er im nächsten Kurs feststellt, dass er es eigentlich schon ganz gut macht und bis zum Sommer dann tatsächlich den Dreh raus hat!

Morgen gehe ich auf eine Weihnachtsfeier. Ich bin gespannt, was mich erwartet.

Bis demnächst,
Sonja 😉