Frohe Weihnachten!

Der Baum ist geschmückt, die Geschenke verpackt. Wir warten morgen gespannt aufs Christkind und werden tagsüber Lego und Playmobil aus dem Adventskalender zusammenbauen, Kartoffelsalat für neun Personen kochen, die Nachspeise für Mittwoch vorbereiten und am späten Nachmittag unsere Gäste empfangen. Frederik und ich werden (versuchen) „Alle Jahre wieder“ zweistimmig auf der Blockflöte spielen.

Allen Lesern wünsche ich Frohe Weihnachten!

Bleibt gesund über die Feiertage und lasst eurer Kreativität freien Lauf. Und falls ihr das Gedicht „Die Tiere bei der Krippe“ im letzten Jahr nicht gelesen habt, holt es einfach nach.

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Was hier in den letzten Wochen noch gebastelt, genäht, gefalzt, geschnitten und geklebt wurde, möchte ich euch aber auch noch zeigen:

Geschenke und Transportbehälter für die Kindergartenerzieherinnen und die Lehrerinnen der Kombiklasse wurden organisiert und genäht, der zweite Miniquilt für Benjamins Hundi ist entstanden, endlich wurde mein „Medaillon-Quilt“ fertig gestellt, der aus Resten des „No Point Stars“-Quilt genäht wurden. Aus denselben weihnachtlichen Stoffen ist auch ein weiterer Schuhabsteller entstanden. An beiden Quilts habe ich Freihandquilten geübt. Außerdem wurden beide Bindings mit der Maschine angenäht. Kann man machen, aber nicht bei großen Decken, in die man sich einkuscheln will, oder die man am Ende verschenkt…
Das Skillbuilder-Top ist vorläufig fertig und kann hier angesehen werden. Beim Bastelabend im Kindergarten habe ich ein ziemlich großes Windlicht gemacht (das Zerschneiden der Dose hat über eine Stunde gedauert), Kaminanzünder und ein Moosbäumchen. Alles wurde aus im Wald gesammelten Naturmaterialien, Recyclingmüll oder schon vorhandenen Bastelsachen aus dem Kindergarten hergestellt. Die Engel hätte man dort auch machen können, ich habe diese aber mit hier vorhandenen Resten selbst nachgebastelt. Die Kinder und Papa haben zwischendurch mit Kerzen und Luftströmen aus Trichtern und Lautsprechern experimentiert. Und ich habe am Wochenende die Reparatur des Jahres gemacht: Frederiks Jeans sieht aus wie neu, nachdem die kaputten Knie komplett ersetzt wurden.

Aber jetzt: Frohes Fest!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Adventskalendertasche II

Heute ging das letzte Näh-Türchen vom farbenmix-Adventskalender auf. Für mich war allerdings gar nichts mehr zu tun: Die Wendeöffnung habe ich gestern aus lauter Gewohnheit gleich nach dem Annähen der Innenseiten verschlossen. Und als Gurtband wird – als Zeichen der Nachhaltigkeit – mein „Universal-Gurtband“ verwendet. Hier ist sie, meine Adventskalendertasche 2019:

Genau meine Farben – wie man in diesem Beitrag an der Alltagsheldin, dem Fünf-Fach-Organizer, diversen Geldbeuteln und Taschentüchertaschen sehen kann. Sie kommt nicht so aufgeplustert daher wie die Alltagsheldin, was auch daran liegen kann, dass ich nur auf die Hauptinnenseiten Vlies H630 aufgenäht habe, der Gedanke, den Baumwollstoff zu verstärken kam mir nämlich relativ spät 🙂 Vom Schnitt her sind sie sich aber sehr ähnlich, die neue Tasche ist ein kleines bisschen größer. Die Paspel war äußerst schlecht anzubringen, es wurden immer wieder Stiche ausgelassen. Ich bin noch am Recherchieren, ob das an der Paspel, am Außenstoff, dem Reißverschlussfüßchen, dem Faden oder der Nadel lag. Deshalb wurde die Paspel ein zweites Mal mit dem Standardfüßchen angenäht. Sicher ist sicher…

Ich habe hier doch tatsächlich meinen letzten Magnetverschluss verwendet. Er wurde mir von einer Bekannten geschenkt, die eine alte Ledertasche ausrangiert hatte.

An die Reißverschlüsse habe ich weihnachtliche Anhänger aus dem Schmuckkästchen angebracht, da kommen die wenigstens auch einmal zu Einsatz. Ein Engel befindet sich am Hauptreißverschluss, die Reißverschlusstasche auf der Rückseite wird von einer Schneeflocke verziert.

Ich freu mich schon aufs nächste Jahr 🙂


Heute ist hier übrigens der erste Schnee gefallen – und nach zwei Stunden wieder weggetaut. Genug Zeit, um im Garten einen Schneemann zu bauen.

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Und am Abend sind noch zwei interessante Sterne entstanden. Was dabei rauskommt, wenn man erst faltet, dann einschneidet und schließlich klebt, seht ihr hier.

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Der erste Schultag

Der erste Tag ist geschafft, weitere werden folgen 🙂 Heute Morgen um 09:00 Uhr wurden die Erstklässler mit Eltern und anderen Verwandten in der Aula empfangen. Eine Rede der neuen Rektorin und ein Lied aller Schüler, umrahmt von aufwändiger Choreographie, hießen die neuen Schüler willkommen. Schließlich wurde bekannt gegeben, welche Schüler in der Kombinationsklasse 1/2 sind und welche in der reinen ersten Klasse. Von 09:40 Uhr bis 10:15 Uhr verschwanden die Kinder dann in den Klassenzimmern. Eine erste Hausaufgabe, die aus dem Malen des Schultüteninhalts bestand, wurde aufgegeben – und heute Nachmittag nur widerstrebend erledigt. Malen ist nicht Frederiks Lieblingsbeschäftigung.

Gleich nach der Schule sind wir noch in den Gottesdienst für die Schulanfänger gegangen und haben dort die anderen aus dem Kindergarten wieder getroffen. Grad schee wars! Am Mittag waren wir mit allen Omas und Opas beim Pizzaessen.

Morgen geht es dann richtig los, der Stundenplan wird ausgeteilt, wir werden die restlichen benötigten Schnellhefter, Tonpapier DIN A5 und Knetmasse in der Dose besorgen – wo auch immer man so etwas im Städtle kaufen kann.

Und damit ihr auch wisst, was noch in der Schultüte war, neben einem Füller, Bleistiften, Radiergummi, Spitzer, Schokoladenstiften aus dem Sweet Home, einem Asterixheft, einem Rechenrätselblock, einem Erinnerungsbuch an den ersten Schultag, Gummibärchen und einem Legoflugzeug, habe ich hier mal ein Bild gemacht…

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Die „Tafel to go“ hatte in der Schultüte zwar selbst keinen Platz mehr, wurde aber heute Nachmittag von beiden Kindern mehrmals gereinigt und bemalt, bzw. beschrieben.

Die Anleitung von Maira im Snaply Magazin hat mir sehr gut gefallen. Tafelstoff war vorhanden und dann wurde losgelegt. Die Außenseite ist ein gequilteter Rest des Row By Row. Leider liegt dadurch die „Tafel“ nicht ganz so glatt auf, funktioniert aber trotzdem. Auf der Suche nach Kreiden habe ich 10 farbige und eine weiße gefunden, deshalb wurde der Kreideeinschubbereich etwas erweitert.

Wird auf jeden Fall beim nächsten Restaurantbesuch eingepackt!

Was hier sonst noch in den letzten Tagen passiert ist, zeige ich euch demnächst, jetzt wird erst einmal geschlafen, hier sind alle sehr müde…
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Vor den Ferien mussten im Kindergarten alle Fächer geräumt werden. Dabei haben wir auch Frederiks Namenskissen mit nach Hause genommen. Das habe ich im Oktober 2014 genäht, es war eines meiner ersten Projekte. Es wurde in der Kinderkrippe als Sitzkissen für Morgen- und Abschlusskreis und im Kindergarten zum Ausruhen nach dem Mittagessen verwendet. Das Kissen war also oft im Einsatz und sah auch dementsprechend aus. Die Buchstaben samt Katze habe ich damals mit einem ganz schmalen Zickzackstich appliziert, deshalb waren einige Bereiche schon ausgerissen.

Ich habe das Kissen an zwei Seiten aufgetrennt, farblich passende Garne herausgesucht und alle Elemente mit einem breiteren Zickzackstich noch einmal fixiert. Alle abgerissenen Schnurrhaare sind jetzt auch wieder am Platz. Die Generalüberholung wurde gleich bemerkt und für sehr gut befunden 😉

Gut gefüllt kann es jetzt wieder zum Kuscheln verwendet werden. Die Reparatur habe ich übrigens mit der neuen Maschine gemacht. Der automatische Fadenabschneider hat sich hier bestens bewährt.

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In diesem Monat vergesse ich auch nicht, wieder bei Valomeas Reparatur-Linkparty zu verlinken!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Benjamin wird mobil

Zu seinem vierten Geburtstag hat Benjamin sein erstes richtiges Rad mit Pedalen geschenkt bekommen. Am Anfang hat das Treten nicht gleich geklappt und er ist wieder auf das Laufrad umgestiegen. Seit dem ersten August jedoch üben wir beinahe täglich mit dem Rad, und gestern hat er zum ersten Mal geschafft, alleine loszufahren. Kurven funktionieren bereits bestens, eine rasante Fahrt geradeaus auch – nur am Berg geht ihm schnell die Kraft aus. Aber das wird sich ändern, wenn der Kindergarten wieder losgeht, denn jetzt können wir die 700 Meter mit dem Radl fahren und sind ruckzuck dort. Heute Morgen haben wir eine kleine Ausfahrt auf dem Radweg gemacht und die schon abgeernteten Felder angesehen.

Am Mittag wurden dann im Garten auf dem Feuerkorb Burger gegrillt. Die Brötchen werden bei jedem Mal besser – auch den Wespen hat es geschmeckt.

Am Nachtmittag war ich mit Frederik noch eine halbe Stunde im Freibad. Wir haben den wahrscheinlich letzten richtig heißen Augusttag optimal genutzt & sehr genossen.

Bis demnächst,
Sonja 😉