Herzlichen Glückwunsch, Frederik!

Im Kreise der Familie wurde heute Frederiks achter Geburtstag gefeiert. Entspannt haben wir am Morgen zwei Kuchen gebacken, den Tisch gedeckt und auf die Gäste gewartet.

Der Kindergeburtstag findet erst am Freitag statt und in die Schule darf er wegen Corona in diesem Jahr nichts mitbringen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

PS: Die „Reisequilts“ der Kinder sind gestern beide fertig geworden. Ich zeige euch bald, wie sie aussehen und hoffe, dass sie im nächsten Jahr auch tatsächlich im Wohnmobil zum Einsatz kommen.

Verregnete Pfingstferien

Ich weiß, ich weiß, die Natur braucht den Regen… Aber ein bisschen weniger hätte es schon sein dürfen in diesen Ferien. Wir hatten gerade einmal drei richtig warme Tage, der Rest war Regen oder Temperaturen um die 15 Grad. Oder beides zusammen…

Die Zeit haben wir aber trotzdem gut rumgebracht. Opa hat begonnen, den Kindern eine eigene Hütte vor dem Komposthaufen zu bauen. Darin können sie sich aufhalten, wenn sie die Vögel bei den Fütterungsstationen beobachten wollen. Rückwand, Türe und die Tarnfarbe fehlen noch 😉

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Der neue Pool wurde eingeweiht. Und im Teich hat irgendein Tier mehrere Molche gefrühstückt und komische blaue Fragmente hinterlassen. Wir tippen auf den Reiher, der aus dem Nachbarsgarten alle Fische stibitzt hat. Die verbleibenden Molche wurden mit einem Netz gesichert. Benjamin kann seiner Lieblingsbeschäftigung – dem Algen entfernen und Tiere fischen – jetzt leider nicht mehr nachgehen.


Ein bisschen unterwegs waren wir auch: Die Kinder waren nach drei Monaten endlich mal wieder beim Friseur. Und Benjamin musste beim Augenarzt ganz tapfer sein, weil er im Garten Dreck ins Oberlid bekommen hatte.


Mike hat Ableger der Monstera zum Wurzeln gebracht und einige auch schon eingepflanzt. Überhaupt grünt es gerade wunderbar auf den Fensterbrettern… Wir durften außerdem die Öffnung eines Elefantenohr-Blattes beobachten (da ist dieses tolle Zeitraffer-Video entstanden).


Am letzten Freitag haben wir zu viert abends eine etwas größere Radtour durch den Wald, über die Felder und auf dem Radweg unternommen. Frederik kommt mit dem neuen Rad und der Gangschaltung selbst den steilsten Berg hinauf. Benjamin muss zwar schieben, ist aber mit Frederiks altem Rad um einiges flotter unterwegs als mit seinem Anfänger-Puky.

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Wir haben Marmelade gekocht, im Dörrautomat Rhabarberstückchen und Zucchini-Knoblauch-Chips hergestellt, viel gebacken und haufenweise Aufläufe mit Brokkoli, Kartoffeln und Zucchini gemacht.

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Im Chaosschrank wurden zwei Bastel-Sets gefunden, mit denen die Kinder ihre Handabdrücke verewigen konnten. Normalerweise macht man sowas ja mit Babys… Für den 3-D-Abdruck der Hand musste diese jedoch eine halbe Stunde in eine Gummiartige Masse gedrückt werden. Frederiks Geduld wurde arg strapaziert, denn in der Anleitung stand, dass die Masse nach spätestens vier Minuten fest wird. Ein jüngeres Kind hätte das niemals geschafft, ich war froh, dass wir es nicht schon vorher probiert hatten. Allerdings kann es auch sein, dass die Sets hier einfach schon zu lange gelegen sind…


Natürlich wurde auch genäht 😉 Die neue Overlock wollte ja getestet werden. Nachdem ich mit den Einstellungen einigermaßen zufrieden war, sind ein paar neue Shirts für mich und die Kinder entstanden. Dabei habe ich sämtliche Reste eines Modalstoffes in grau und blau aufgebraucht, einen fünf Jahre alten indianisch gemusterten Jersey komplett verwendet und mit einem Meter Musselin aus dem Adventskalender von 2017 experimentiert. Hier kommt eine Auswahl, der Rest ist in der Wäsche oder wird gerade getragen.

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Außerdem sind zwei Quilttops entstanden von denen die einzelnen Blöcke schön länger auf diversen Haufen dahinvegetierten. Insgesamt gibt es jetzt drei fertige Tops, wovon ich zwei schon zum Quilten vorbereitet habe (die Reisequilts für die Kinder). Und wenn ich diese großen Brocken von irgendeiner Liste streichen kann, geht es auch hier mal mit dem Skillbuilder weiter.


Gestickt habe ich auch. Oder besser gesagt, ein UFO fürs nächste Jahr begonnen 😉

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Wir haben heute übrigens Tag 91/x. Benjamin darf morgen das erste Mal seit dem 13. März wieder in den Kindergarten. Und ist schon sehr aufgeregt. Denn in dieser Zeit ist er zwei Zentimeter gewachsen und spricht jetzt ab und zu ein „sch“ dort, wo eines hingehört. Vor drei Stunden habe ich noch schnell seinen Kindergartenrucksack repariert (Details folgen) und gewaschen. Du liebe Zeit, er sah aus, als ob er mit ihm eine Ausgrabung im staubtrockenen Dreckelberg unternommen hätte…

Frederik hat erst nächste Woche wieder Präsenzunterricht. Den findet er übrigens viel besser, als mit Mama daheim Mathe zu machen.

Ich bin gespannt, was uns erwartet. Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Muttertag

Immer wieder schön – gerade in Zeiten von Corona. Obwohl beide Kinder derzeit weder Schule noch Kindergarten besuchen, hat es mit den Muttertagsgeschenken wunderbar geklappt. Das vom Kindergarten wurde dort vor der Tür platziert, von Benjamin und mir abgeholt und zusammen mit dem Papa gebastelt. Frederik hat aus Zutaten aus dem geheimen Umschlag der Lehrerin eine tolle Karte gestaltet und war für das Holzmobile mit den Großeltern im Wald unterwegs.

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Die Marienkäfermuffins wurden ganz geheim bei der Oma gebacken und verziert. Lecker!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Frohe Ostern!

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Wir wünschen euch allen Frohe Ostern – ob sich die ganze Familie am Eiersuchen beteiligt, wie es bei uns in einem Mehrgenerationenhaus möglich ist, oder die entfernte Verwandtschaft live zugeschaltet wird. Macht das Beste draus und hofft, dass es bald wieder bessere Zeiten gibt. Wir freuen uns auf jeden Fall unbändig, wenn man wieder spontane Grillpartys veranstalten kann, die Schulen und Kindergärten wieder geöffnet haben, man einfach mal kurz bei Oma & Opa vorbeischauen kann. Und vor allem seine Freunde besuchen kann, die man wahnsinnig vermisst…

Wir sind zwar immer gut beschäftigt mit (Video-)Telefonaten mit Freunden & Verwandten, unerwarteten Ostergeschenken, vermehrten WhatsApp-Kontakten mit Bekannten, Zeit zum Lesen & Pflanzen & Nähen & Spielen, Thementagen im Radio (Antenne Bayern hatte am Freitag 70er Jahre und gestern 80er Jahre, da hat sich das Zuhören gelohnt…) – aber ab und zu würde man halt doch gerne was unternehmen.

Auch wenn das traditionelle Eierfärben mit Onkel Martin am Karfreitag leider entfallen musste und wir heute zu viert Rippchen mit Krautsalat essen – und das erst am Abend, denn der Vormittag ging für das Zusammenbauen der Playmobil-Osternester drauf – ist Ostern in diesem Jahr doch was Besonderes 🙂

Es wurden hier zwei Hasen und ein Lamm gebacken. Und alle drei sind nicht annähernd so staubtrocken, wie die zuvor gebackenen Exemplare. Was daran liegen muss, dass wir ganz fein gemahlene Mandeln und statt dem Rum Mandelaroma genommen haben. Ein perfekter kleiner Nachmittagssnack zum Kaffee.

Außerdem haben wir in der „Oster-Box“ zwei Mittel zum Eier bemalen gefunden und diese am Donnerstag ausprobiert. Leider waren die drei Farben mit „3D-Effekt“ schon eine Weile abgelaufen, da haben nur noch blau und grün funktioniert, die rot war komplett eingetrocknet. Also wurden Eier im Eierbecher stehend bemalt, also eher betropft. Am Ende waren die Hände besser gefärbt als die Eier und es musste erst einmal geduscht werden.

Eine Farbpalette mit „Wasserfarben“ war auch noch vorhanden, die konnte man gut verwenden um anschließend die weißen Stellen zu färben.

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Gestern haben wir allerdings die gerade gehypten natürlichen Färbemittel ausprobiert – Zwiebelschalen, Kurkuma, Blaukraut (weil leider keine eingefrorenen Blaubeeren vorhanden waren). Das war toll und wird auf jeden Fall beibehalten. Wir werden keine künstlichen Farben mehr benutzen. Die wenigen Zwiebelschalen haben die Eier so schön weinrot gefärbt, da können die blassen blauen mit Shibori-Technik nicht mithalten.

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Seit Ferienbeginn sind wir außerdem ziemlich viel im Garten unterwegs – der Osterhase hat beinahe jeden Tag eine Kleinigkeit in das gemachte Nest gelegt und die Kinder graben weiter fröhlich den Boden um oder helfen Oma und Opa bei den wichtigen Aufgaben (Algen aus dem Teich entfernen, Steine umschichten, einen Platz für die Feuerbohne suchen, den Weg kehren). Marianne Dudelhuhn (so heißt Hennriette bei den Kindern) hat doch noch ihre Kükenbande bekommen und versteckt sich gerne in den Blumenbeeten. Überhaupt sieht es gerade ziemlich bunt aus im Garten. Falls jemand heute keinen Besuch vom Osterhasten hatte, kann es auch daran liegen, dass er beim Nachbarn im Zaun festhängt.

Bis demnächst & bleibt gesund,
Sonja 😉

FlexiBag

Zeit zum Durchschnaufen! Mit der FlexiBag steht in dieser Woche eine Tasche auf dem Programm, die wirklich einfach genäht werden kann – vor allem, wenn man die Schablone verwendet. Und die Reißverschlusstasche weg lässt (was ich natürlich nicht getan habe). Die Aufsatztasche außen sollte unbedingt genäht werden, dadurch lässt sich die FlexiBag wirklich platzsparend falten und aufbewahren.

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Bei meiner FlexiBag habe ich tatsächlich nur Stoffe aus dem Bestand verwendet, so wie es eigentlich für alle Taschen geplant war 😉

Der blaue mit den Blümchen hat gerade so gereicht. Das Innenfutter ist aus gelbem Baumwollstoff, die Aufsatztasche auch. Als Träger habe ich ein Kordel-Überbleibsel der „Packs ein“ verwendet, ein blau gelber Tassen-Knopf verschließt die Außentasche. Also ganz schlicht 🙂

Die KleineFeine ist schon zugeschnitten – in drei Varianten, eine davon werde ich bestimmt schaffen in dieser Woche.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt auf dem Farbenmix-Blog.


Tag 20/x war eigentlich der erste Tag der „Osterferien“. Für die nächsten zwei Wochen ist tatsächlich Erholung angesagt – falls es den Kindern langweilig ist, können sie natürlich weiterhin Plus- und Minusaufgaben machen, in verschiedenen Apps arbeiten, viel lesen. Und die Lehrerin fragen, sie schickt dann Material. Heute war eigentlich Pause angesagt, das Wetter war einfach zu schön. Am Mittag haben wir gegrillt, die Kinder waren lange im Garten. Als es Frederik dann am späten Nachmittag langweilig wurde, hat er tatsächlich noch Matheaufgaben gemacht – und gelesen sowieso. Wie es nach den Osterferien weitergeht, erfahren die Lehrer in der zweiten Ferienwoche. Ich glaube, es rechnet im Moment niemand damit, dass dann die Schule wieder losgeht.

Gestern Nachmittag waren wir auch im Garten, der Opa hat das gebastelte Vogelhäuschen aufgehängt, die Kinder im Sandkasten einen Tunnel nach Island begonnen. Plötzlich roch es nach Rauch, Asche wehte ums Haus und verteilte sich auf Balkon, Grill, Polstern, dem Klettergerüst. Also ab nach drinnen, alles verstaut, alle Fenster und Türen geschlossen. Nach kurzer Recherche durch das Dachbodenfenster sahen wir in einer Nebenstraße gelbe und graue Rauchwolken in den Himmel steigen. Sirenen waren zu hören. Der Brand war glücklicherweise schnell gelöscht. Drei Feuerwehrfahrzeuge und zwei Polizeiautos waren vor Ort, wir haben sie nach dem Brand zurückfahren sehen, als wir wieder auf dem Balkon waren. Später wurde bekannt, dass wohl eine Hecke und eine Papiermülltonne in Brand geraten waren.


Ich habe mich in den letzten Tagen an ein ziemlich anspruchsvolles Projekt gewagt, für das ich 2019 leider keine Zeit hatte: Die Eierhenne Hennriette. Wenn Ostern dieses Jahr anders gefeiert werden muss, dann darf hier auch neue Dekoration entstehen. Ein Huhn, das Eier legt, bereichert bestimmt unseren Frühstückstisch 🙂

Der Nahttrenner war mir zwar ein treuer Begleiter, aber letztendlich hat alles so hingehauen, wie es in der Anleitung stand. Obwohl eine Nahtzugabe von 0,5 cm wirklich gewöhnungsbedürftig ist. Auch die Arbeit mit dem Schrägband hat mich nicht abgeschreckt. Bei mir funktioniert das Annähen auf der anderen Seite zwar nie so, wie es sein soll. Deshalb habe ich hier immer auf der sichtbaren Seite einmal mit einem Zickzack-Stich abgesteppt, da wird dann alles mitgefasst und sieht auch auf der Rückseite halbwegs professionell aus. Bei diesem Projekt können viele Stoffreste, Webbänder, Borten und Zackenlitzen zum Einsatz kommen – perfekt, um vorhandenes Material zu reduzieren.
Jetzt fehlt nur noch die Kükenbande – vielleicht hilft mir Frederik ja dabei…


Neben der Hennriette habe ich in dieser Woche auch einige Mund-Nasen-Schutzmasken für die Verwandtschaft genäht, da probiere ich gerade noch Schnittmuster aus (Anleitungen von ChezNu und Nähfrosch).
Seitdem die Schulen und Kindergärten geschlossen sind, wurden hier allerdings auch über 30 Utensilos hergestellt (selbst an einem total stressigen Tag kann am Abend wenigstens ein Utensilo genäht werden und schon hat man wieder ein Lächeln im Gesicht 😉 ). Aus allen Stoffen, die vom Taschennähen übrig bleiben, bzw. geblieben sind und Kunstleder, mit dem wir vor Jahren unsere Esszimmerstühle im alten Haus renoviert haben, entstehen mehr oder weniger stabile Exemplare. Und es werden bestimmt noch einige folgen!