Die Barfuß-Tage sind gezählt

Heute war nach allen Prognosen der letzte warme Tag dieses „Sommers“. Wir haben uns noch einmal in kurze Klamotten geworfen und eine Fahrt auf die Felder unternommen. Nur der Mais steht noch, alles andere wurde schon abgeerntet. Und ein paar Barfußrunden im Garten waren auch noch drin 😉

In der letzten Woche waren die Kinder drei Tage mit Oma und Opa und dem Wohnmobil auf dem Schwarzfelder Hof in Leipheim. Dort haben sie Wanderungen zur Straußenfarm unternommen, Tiere gefüttert und unzählige Karten für die Daheimgebliebenen geschrieben.

Hier wurde die freie Zeit natürlich gut genutzt: für zwei Besuche im Fitness-Studio, eine Walkingrunde nach Hegelhofen, das Quilten des Skillbuilders und diverser kleiner Projekte. Aber vor allem wurde die herrliche Ruhe genossen…
Und Inventur gemacht. Na ja, das Stoffregal wieder einmal richtig aufgeräumt und alles was beschriftet werden kann, mit einem Label versehen. Sieht gleich viel ordentlicher aus.

Benjamins letzte Kindergartenwoche ist angebrochen, da müssen wir in der rechten Gruppe auch noch ein paar Mugrugs verteilen.

Morgen seht ihr, wie es mit der UFO-Beseitigung vorangegangen ist!

Bis demnächst,
Sonja 😉

DEUTZ-FAHR Arena in Lauingen

Nach dem gestrigen Trip wollten wir es heute etwas gemütlicher angehen lassen. Wir sind erst gegen halb zehn aufgebrochen und hatten außer Getränken kein Proviant an Bord. Der Plan war, die Traktoren im Museum der DEUTZ-FAHR Arena anzusehen und anschließend in der Gegend Essen zu gehen. Die vielen Traktoren sind uns im letzten Jahr aufgefallen, als wir uns auf dem Rückweg von Dillingen sauber verfahren hatten und zwei Mal vom Navi durch dieses große Industriegebiet geleitet wurden.

Im Museum wird die Entwicklung der Deutz-Traktoren gezeigt. Der älteste vorhandene Traktor wurde um das Jahr 1926 gebaut. Im Vorraum stehen die neuesten Modelle zur Ansicht bereit, Benjamin war vor allem von den Mähdreschern begeistert – wenn er groß ist und genügend Geld hat, dann kauft er sich einen. In drei normale Traktoren durfte man sich auch reinsetzten, der Ausblick von dort über die Straße muss fantastisch sein 😉

Am Mittag fanden wir dann einen Biergarten mit Spielplatz direkt an der Donau. Die Portionen Schweizer Wurstsalat und Kinderschnitzel waren riesig, am Ende hätte uns auch jeweils nur ein Teller der Speisen zum Teilen gereicht. Der Ausblick auf die Donau war sehr schön!

Um das Mittagessen wenigstens etwas zu verdauen, suchten wir danach in Dillingen die Natur-Kneippanlage auf. Sie ist in einem Seitenarm der Donau aufgebaut. Sebastian Kneipp hat dort ab dem Jahr 1849 durch Eintauchen ins eiskalte Wasser erste Versuche unternommen eine Tuberkulose-Erkrankung loszuwerden, was ihm letztendlich auch gelungen ist. Unser Rundgang führte uns nach dem Kneippen noch an der Donau entlang zum Wasserkraftwerk von Dillingen.

Dann waren wir noch zwei Stunden bei der Verwandtschaft im Garten und haben Dosenwerfen, Wasserspiele, Eiskaffee, Fische, Melone und einen aufblasbaren Sitzsack genossen :-). Außerdem hat Benjamin endlich seinen zweiten Zahn verloren – vielleicht schafft es der linke schief gewachsene untere Schneidezahn doch noch, sich in die erste Reihe zu schieben…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Eistobel

Der Eistobel in Grünenbach ist der richtige Ort bei heißen Temperaturen. Wieder sind wir ganz früh aufgebrochen, bepackt mit ordentlich Essen, vielen Getränken und vier Rucksäcken, in denen jeder seine eigene Regenjacke herumtragen durfte – die wir allerdings heute nur als Sitzunterlage auf einer Wiese verwendet haben.

Die Wanderung durch den Eistobel war erfrischend, im Wasser eiskalt, bergauf schweißtreibend, enttäuschend, als wir gesehen haben, dass Biergarten und Minigolfanlage auf dem Rückrundweg nicht geöffnet hatten und ärgerlich, als wir kurz darauf von unserem improvisierten Rastplatz auf einer Wiese vom heuwendenden Bauer verscheucht wurden. Frei nach dem Motto: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“

Mal sehen, wohin es uns morgen verschlägt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Freibad und Sandkastenrückbau

Nach einem Blick auf den Wetterbericht haben wir uns gestern kurzfristig dazu entschieden, im Freibad einzuchecken. Mit dem Rad sind wir gegen 10:30 Uhr aufgebrochen, waren dann höchstens 30 Minuten im Wasser (für die Kinder war es wie immer viel zu kalt), und sind nach einem kurzen Sonnenbad auf der Liegewiese wieder nach Hause gefahren. Benjamin ist sogar zwei Mal gerutscht.

Am Nachmittag haben die Männer das Loch im Sandkasten wieder zugeschüttet und dabei einen aus Versehen entstandenen Betonklotz zu kleinen Steinen geschlagen. In den nächsten Monaten werden noch die Randsteine entfernt und Gras angesät. Und dann schauen wir mal, wo die Kinder als nächstes einen Durchbruch versuchen 😉

Kurz darauf waren wir noch auf den Feldern und haben mehrere Mähdrescher und Traktoren beobachtet, viele Grillen gehört, aber nur zwei davon gesehen.

Ganz toll war, als die Ablöse für den gelben Mähdrescher gekommen ist. Das war nämlich eine Frau.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Tiergarten Ulm

Da waren wir schon lange nicht mehr, deshalb stand ein Besuch im Aquarium bei den Jungs ziemlich weit vorne auf der Ausflugsliste. Gestern haben wir uns spontan einen Platz gebucht und durften um 13:30 Uhr einchecken. Wir haben erstaunlicherweise sehr viel gesehen, die Kinder halten es nun doch länger als drei Sekunden vor einem Fenster aus und suchen interessiert nach einem Tier, falls sie gar keines entdecken 🙂 Bei unseren ersten Besuchen war das Motto eher „So schnell wie möglich durchrennen, draußen gibt es einen Spielplatz!“

Dabei habe ich einen Fisch entdeckt, der mir sehr gut gefallen hat: Der Pyjama-Kardinalbarsch, er sieht aus wie ein Patchworkfisch.

Auf unserem Rundgang ist uns das erste Mal eine riesige Bananenstaude aufgefallen, die eine Menge Früchte getragen hat. Gesehen haben wir außerdem sich sonnende Lamas (oder Alpakas), blökende Schafe und meckernde Ziegen, eine stolze Pfauenmama, die mit ihrem Nachwuchs durch den Park gelaufen ist, laute Papageien und ein schlafendes Känguru.

Anschließend wollten wir einen nahegelegenen Abenteuerspielplatz aufsuchen. Leider sind wir zuerst in die falsche Richtung gelaufen.

Nach etwa einer halben Stunde durch die Friedrichsau kam der Spielplatz in Sicht – er war leider ziemlich gut besucht. Also haben wir abgemacht, dass wir es bei etwas schlechterem Wetter noch einmal versuchen (ich habe mir auch notiert, wie wir da ohne Umweg hinkommen: Man muss beim Tiergarten rechts abbiegen und dem Bibererlebnispfad folgen…)

Bis demnächst,
Sonja 😉