Reparieren von 12 bis 12

Vor den Ferien mussten im Kindergarten alle Fächer geräumt werden. Dabei haben wir auch Frederiks Namenskissen mit nach Hause genommen. Das habe ich im Oktober 2014 genäht, es war eines meiner ersten Projekte. Es wurde in der Kinderkrippe als Sitzkissen für Morgen- und Abschlusskreis und im Kindergarten zum Ausruhen nach dem Mittagessen verwendet. Das Kissen war also oft im Einsatz und sah auch dementsprechend aus. Die Buchstaben samt Katze habe ich damals mit einem ganz schmalen Zickzackstich appliziert, deshalb waren einige Bereiche schon ausgerissen.

Ich habe das Kissen an zwei Seiten aufgetrennt, farblich passende Garne herausgesucht und alle Elemente mit einem breiteren Zickzackstich noch einmal fixiert. Alle abgerissenen Schnurrhaare sind jetzt auch wieder am Platz. Die Generalüberholung wurde gleich bemerkt und für sehr gut befunden 😉

Gut gefüllt kann es jetzt wieder zum Kuscheln verwendet werden. Die Reparatur habe ich übrigens mit der neuen Maschine gemacht. Der automatische Fadenabschneider hat sich hier bestens bewährt.

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In diesem Monat vergesse ich auch nicht, wieder bei Valomeas Reparatur-Linkparty zu verlinken!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Für die Kinder kann ich gerade gar nichts reparieren. Da zurzeit nur kurze Hosen getragen werden, gehen eher die Knie, als die Hosen kaputt, wenn mal wieder auf den Steinplatten im Garten gebremst wird.

Deshalb wurde in diesem Monat für mich repariert. Im letzten Jahr habe ich mir eine luftige dreiviertel Hose gekauft, die an allen wichtigen Stellen silberne Knöpfe hat. An den Hosentaschen auf der Rückseite und an den Knien, denn die Hose kann auch hochgekrempelt und kürzer getragen werden.

Schon im letzten Jahr kurz ist mir beim Einsteigen ins Auto ein Knopf einer Hosentasche abgerissen. Das passende Ersatzteil ist mir bei meiner Aufräumaktion im April wieder in die Hände gefallen und letztendlich habe ich mich entschlossen, die Reparatur zu versuchen.

Zuerst wurde die Hosentasche innen mit Vlies verstärkt. Dann habe ich mir den Knopf genauer angesehen, entsprechendes Werkzeug herausgesucht und eingeschlagen.

Aber offenbar nicht fest genug, oder doch mit dem falschen Werkzeug. Die Reparatur hat ganze zwei Wochen gehalten. In der Waschmaschine ist das innere Knopfteil wieder aufgetaucht. Das andere war nicht mehr aufzufinden.

Wenn jemand weiß, wie man so etwas dauerhaft reparieren kann, dann immer her mit den Tipps. Nachdem die Hose jetzt auch an den Taschen Löcher bekommt, werde ich sie nach diesem Sommer definitiv aussortieren – könnte davor aber noch das richtige Einschlagen einiger Knöpfe trainieren, denn da ist eine große Auswahl vorhanden.


Dann habe ich von Frederik noch ein wunderschönes Einhorn geschenkt bekommen, bei dem Benjamin zwei Beine abgebrochen hat… Diese wurden erst mit Sekundenkleber angeklebt und anschließend noch einmal auf beiden Seiten gebügelt.

Jetzt hängt es im Atelier an der Schranktüre.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Im Monat Juni wurde hier fast nur per Hand repariert. Zuerst kam mir ein kleines Krokodil mit mehreren Hautabschürfungen unter die Finger. Eigentlich war es schon im Wagen eingeladen, um mit den Kindern den Kindergarten zu besuchen. Eine kurze Inspektion ergab dann zwei Löcher, durch die schon die Füllwatte nach draußen wollte. Eines unter dem Auge, ein weiteres am Oberschenkel.

Beide Verletzungen wurden noch am selben Vormittag wieder genäht.

Dann habe ich mir bei der Hitze eine Kopfbedeckung gesucht, um unsere täglichen Wege möglichst ohne Sonnenstich zurücklegen zu können. In der Garderobe kam mir ein Mitbringsel aus Antibes in die Hände. Der Hut ist schon mindestens 25 Jahre alt und wurde größtenteils mit Kleber hergestellt. Der Gummi, der den Hut auch bei einer leichten Brise am Kopf behalten sollte, war ausgeleiert und teilweise abgerissen. Also habe ich diesen zuerst ganz entfernt, mit der Nähmaschine einen neuen in angemessener Länge angebracht und, weil die Außenansicht dann nicht mehr so toll war, auch noch zwei Knöpfe angenäht, um den Fadenberg zu überdecken. Der Hut ist wieder wie neu und lässt sich immer noch tadellos und platzsparend zusammenfalten.

Und gestern sind mir noch zwei ausgerissene Stoff-Frisbeescheiben aufgefallen, mit denen die Kinder im Pool gespielt haben. In wenigen Minuten waren auch diese wieder für den nächsten Einsatz bereit.

Im nächsten Monat gibt es bestimmt wieder löchrige Hosen…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Schon vor dem eventuellen Motorschaden musste ich an Frederiks Jogginghose den dritten Fußball applizieren. Auf das zweite Hosenbein. Die Methode mit dem dehnbaren Vlies hat sich bewährt und geht mittlerweile ruckzuck.

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Dann gab es leider den Maschinenwechsel und ich habe noch unzählige Jeans gestopft. Das funktioniert mit der alten Maschine übrigens hervorragend.

Und heute durfte ich bei einer im letzten Jahr verschenkten Tasche den Reißverschluss reparieren. Das ging auch einfacher als gedacht. Bei dieser Tasche wird nämlich nur eine Seite der Raupe eingebaut und dann der Schieber aufgefädelt. Dieser war letztendlich kaputt, er konnte die Zähnchen nicht mehr schließen. Also das kurze Reißverschluss-Endstück aufgetrennt, Schieber getauscht, neues Endstück hergestellt (eigentlich zwei, das erste Endstück war zu klein) und wieder angenäht. Innerhalb von 35 Minuten war die Tasche wie neu 😉
Das Webband am Schieber habe ich auch gleich erneuert.

Es freut mich sehr, dass die Ruckzuck-Tasche noch immer im Einsatz ist. Und falls noch einmal was kaputt geht: Einfach vorbeibringen Anke, ich versuche auf jeden Fall, die Tasche zu retten.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Im März hat eine Reparatur zu Schnittmusterbereinigung geführt, im April ist es genau anders rum: In der ersten Aprilwoche habe ich mich dazu durchgerungen, endlich einen Hoodie mit Kapuze zu nähen. Das Ergebnis – und wie es dazu kam – zeige ich euch im Schnittmusterbereinigungsartikel.
Jedenfalls waren in dem Hoodie Ösen angebracht, durch die man am Ende die Kordel für die Kapuze ziehen sollte. Meine Kordel war sehr stabil und hat gerade so durch die Ösen gepasst. Die erste Öse hat prima gehalten, die zweite Öse hatte ich allerdings nach dem Kordel-Durchziehen in der Hand. Und in dem Moment brach sich schiere Verzweiflung Bahn…

Da hat man das fertige Teil in den Händen und ist kurz davor, es überzuwerfen und außer Haus zu tragen, und dann passiert die Katastrophe.

Ich habe mich entschlossen, eine Nacht drüber zu schlafen und am nächsten Tag zu schauen, wie eine Reparatur aussehen könnte.
Die Kapuze wird nämlich mit einem Besatz im Rückteil angenäht, der dann eher nicht mehr abgetrennt werden kann. Also blieben mir am Vorderteil der Kapuze ungefähr sieben Zentimeter zum Trennen und wenig Raum zum Reparieren. Die Kapuze wurde dann in diesem kleinen Bereich abgetrennt, der Tunnel für die Kordel auch etwas geöffnet, der Jersey erneut an der Stelle für die Öse mit Vlies verstärkt und eine neue Öse eingeschlagen. Vor dem erneuten Zusammennähen habe ich den Halt der Öse ausgiebig getestet. Als alles wieder wunderschön ausgesehen hat habe ich schließlich eine etwas dünnere Kordel eingezogen.

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Aber das war nicht alles, was repariert wurde 😉 Beim Ausmisten des Ateliers habe ich folgende Dinge gefunden, repariert und anschließend an ihren richtigen Platz gebracht:

  • ein Top, bei dem die Arm- und Halsbündchen nach einer für mich neuen Variante angenäht wurden und am Ende viel zu groß waren
  • eine gekaufte Leggins, die ein Loch an der Innenseite im Bereich des Oberschenkels hatte
  • ein Nachthemd, an dem ich ein kleines Loch mit einem Bügelbild überdeckt hatte, das leider abgefallen ist
  • ein Mobile im Kinderzimmer, bei dem ein Stern gefehlt hat
  • eine Schneckenlaterne, die ich 2014 in der Kinderkrippe für den St. Martinsumzug gebastelt habe
  • ein Utensilo für die Kinderwagenschubstange (für Geldbeutel, Tempos und Getränke, die man in Griffweite braucht) – wird zwar nicht mehr benötigt, kam mir aber in die Finger.

Ich bin sehr gespannt, ob sich auch im Mai noch kaputte Teile hier verstecken.


Und bei den Shimmerquilt-Blöcken ging es auch voran. Wieder alle auf einmal… Vielleicht klappt es ja im nächsten Monat mit einem Block pro Woche.

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Bis demnächst,
Sonja 😉