Reparieren von 12 bis 12

Am Dienstag hatte Frederik zum Abschluss des Themas „Wald“ mit der ganzen Klasse eine Exkursion in den Wald hinter unserem Haus. Neben seiner Lehrerin und einer Begleitperson war auch ein Förster dabei, der den Kindern im Schneesturm eine Menge Sachen erklärte. Im Dickicht hat ein Kind einen Handschuh verloren, der aufgrund der Schneeverhältnisse bis jetzt nicht mehr aufgetaucht ist. Und Frederik ist eine Außennaht der Winterjacke eingerissen. Das konnte am Abend innerhalb von Minuten repariert werden. Weil der Stoff so glitschig war, habe ich das nur von außen mit der Maschine ausgebessert. Bei der anschließenden Anprobe haben wir dann entdeckt, dass er aus dieser Jacke schon so gut wie herausgewachsen war und ihm kurzerhand eine größere Winterjacke bestellt.


Vor zwei Wochen ist die Toilettenspülung kaputt gegangen. Erst ist die Seite mit der kleinen Spülmenge ausgefallen, zwei Tage später auch die andere. Im Moment spülen wir, indem wir an den beiden Haken ziehen. Im Prinzip sehr praktisch, weil sich das Wasser hervorragend dosieren lässt – allerdings sieht es ziemlich bescheiden aus. Und eigentlich sollte so etwas doch nicht schon nach etwas mehr als fünf Jahren kaputt gehen – der Spülkasten im Keller ist über 20 Jahre alt und läuft immer noch wie geschmiert.

Reparieren ließ sich das bisher nicht. Erstens ist ein Plastikteil abgebrochen und zweitens stehen im Moment keine Handwerker zur Verfügung. Wenn dann allerdings mal jemand vorbeikommt, werden die sich auch gleich ansehen, wo im Dachgeschoss die Heizung eingebaut werden kann, dann geht es da wenigstens langsam weiter…

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

Reparieren von 12 bis 12

In diesem Monat wurde ziemlich viel repariert, allein die Dokumentation habe ich komplett vergessen…

So gibt es also keine Bilder von Benjamins Pulli, der zu einem Shirt wurde, weil die erste Klasse in der Schule in Werken und Gestalten einen Scherenführerschein gemacht hat. Und auch keines von Martins ausgerissener Hosentasche auf der Rückseite einer schwarzen Jeans, die sehr schnell wieder richtig befestigt war.

Dafür zeige ich euch jetzt die Jeans, die im letzten Monat schon seitlich zur Reparatur aufgetrennt wurden.

Auch wenn es wahrscheinlich cool ist, im Alter von 7 bis 10 so herumzulaufen, es lohnt sich keineswegs eine Hose zu kaufen, der man künstliche Löcher verpasst hat. Komischerweise ist sie an diesen Stellen gar nicht weiter aufgerissen, obwohl die innen angeklebten „Pflaster“ teilweise schon abgelöst waren. Ein richtig großes Loch hat sie am linken Knie bekommen – wo sonst 😉

Ich habe innen einen Flicken aufgebügelt und dann rundherum mit einem Zickzackstich versehen. Die Löcher wurden zusätzlich noch mit dem Quiltfuß über diesem Flicken gesichert. Jetzt kann die linke Hose auch wieder bei Temperaturen um die null Grad angezogen werden, ohne dass der Wind durchpfeift – und die Jeans ist bestimmt froh, dass sie weiterhin zum Einsatz kommt 😉

Ich war ja im Oktober noch fest davon überzeugt, dass ich noch nie eine solche Hose gekauft habe. Dann wurde mein Kleiderschrank ausgemistet und siehe da, im Jahr 2014 habe ich mir eine Jeans mit „Abschürfungen“ gekauft. Eine davon – über dem linken Knie, wo sonst? – wird demnächst zu einem Loch werden und bestimmt auch bald hier zu sehen sein. Da muss ich beim nächsten Jeanskauf unbedingt drauf achten…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

Reparieren von 12 bis 12

Die kurze Lieblingsjeans, die schon drei Mal ausgebessert wurde, lag in diesem Monat mal wieder unter der Maschine. Nachdem ein relativ großes Loch gleich neben der Gesäßtasche geflickt war, zeigte sich am rechten Knie ein Loch, das sich im Moment immer noch vergrößern kann.

Darum kümmere ich mich im Oktober. Die Wahrscheinlichkeit, in diesem Jahr noch einmal eine kurze Jeans anziehen zu können tendiert gerade gegen Null.

Außerdem werde ich für Benjamin noch einige geschenkte Jeans reparieren. Aufgetrennt sind sie schon. Alle haben die Größe 116, aber alle sind unterschiedlich lang 😉

Interessant finde ich die Machart einer bereits beim Kauf „kaputten“ Jeans. Da wurden auf der Innenseite um die extra angefertigten Löcher Baumwollstücke aufgeklebt, damit die Löcher möglichst nicht weiter aufreißen. Diese Baumwollstücke waren aber nicht mehr komplett aufgeklebt und haben bestimmt auf der Haut gestört. Deshalb habe ich sie ganz entfernt und werde nun nach und nach versuchen, alle Löcher wieder zu zumachen.

Der Muskelkater in meinen Waden war heute wirklich schlimm. Falls in fünf Jahren wieder eine Wanderung ansteht, werde ich vorher Trainieren müssen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.


Am 2. Oktober durften wir am Nachmittag zehn Ballons auf großer Fahrt beobachten. Immerhin acht Ballons haben gleichzeitig aufs Bild gepasst, der Anblick war jedenfalls außergewöhnlich 🙂

Reparieren von 12 bis 12

Als ich im August hier geschrieben habe, dass weit und breit keine Reparaturen in Sicht sind, hat mir meine Cousine auf einem Familientreffen ihre Lieblingstasche gegeben, mit der Bitte, doch die ziemlich ausgefransten Henkel zu ersetzen. Das sah machbar aus und in meinem Kopf gab es zu diesem Zeitpunkt eine ziemlich genaue Vorstellung, wie man das erledigen könnte: Futtertasche an der Wendeöffnung trennen, betreffende Stellen zwischen Futtertasche und Außentasche trennen, damit das alte Gurtband entfernt werden kann. Neues Gurtband erstellen, einsetzen und alles wieder schließen.

Kaum begonnen, mussten alle Pläne über den Haufen geworfen werden 😉 Die Wendeöffnung ließ sich noch sehr leicht trennen. Die Futtertasche war dann allerdings so gut an der Außentasche fixiert, dass sich die Innentasche im Laufe des Auftrennens in ihre Bestandteile zerlegt hat. Das Gurtband war aber immer noch da… Der Ansatz wurde an der Außentasche mehrfach übernäht, damit alles ganz toll zusammenhält.

Das war der Zeitpunkt, an dem ich mir nicht mehr sicher war, ob es sich überhaupt lohnen würde, die Tasche noch zu reparieren… Kurzerhand suchte ich in meinen Patchworkboxen nach einem farbenfrohen Charm Pack und es wurde drauf los improvisiert. Ich stellte zwei Seitenteile in der ungefähren Größe der Originaltasche und einen Mittelstreifen her. Diese wurden dann auf Thermolam geklebt und mit mehrfarbigen Ziernähten versehen. Vor dem Zusammennähen nahm ich noch die Maße für die Innentasche ab. Darauf wurden zwei Aufsatztaschen befestigt, ein Karabinerhaken an einem Webband mit eingenäht und ein kleines Label angebracht.

Die Futtertasche und die beiden Henkel wurden aus steingrauem Baumwollstoff genäht. Einen Verschluss habe ich mir auch überlegt: Ein kleineres Stück Gurtband, versehen mit Snappap und Druckknopf, das durch eine Gummikordel gezogen werden und weiter unten an der Gegenseite befestigt werden kann.

Ich war ziemlich zufrieden mit der Ersatztasche, aber die alte Tasche hat mich irgendwie nicht losgelassen…

Also habe ich mich noch einmal drangesetzt und von vorne begonnen. Zuerst wurde der obere Rand zurückgeschnitten. Dann alle kaputten Absteppungen auf der Außentasche getrennt und mit einer ähnlichen Farbe neu genäht. Als ich die Maße für die Innentasche hatte, durfte die Außentasche sich in der Waschmaschine einmal durchkneten lassen. Für die Innentasche wurde der Rest eines weißen Lakens verwendet, die rosafarbene Aufsatztasche passt perfekt zum Außenstoff und ist etwas größer als das Original. Das graue Gurtband habe ich auf der Außenseite mit einem farblich passenden Webband versehen.

Bis auf ein paar kleinere Abschürfungen am Boden sieht die Tasche eigentlich auch wieder wie neu aus und kann sicherlich noch lange getragen werden!


Der Sommer hat ja jetzt doch noch kurz vorbei geschaut! Die letzte Woche haben wir eher gemütlich gestaltet: Nach der endgültigen Verabschiedung aus dem Kindergarten haben wir mehrmals den Schulweg geübt. Im Garten und mitten in der Stadt ausgezeichnetes Eis genossen, Radtouren durch Wald und Feld unternommen, ein kleines Lagerfeuer am Abend und Ausflüge auf die Spielplätze in der Umgebung gemacht.

Heute war mein letzter Ferientag, aber wenn ihr seht, was ich in der letzten Schulwoche bekommen habe, könnt ihr euch sicher vorstellen, dass ich mich auf das neue Schuljahr und die Kinder sehr freue 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

Verschlafen

Ist ja nicht so tragisch, wenn man an seinem freien Tag zu spät aufsteht, aber irgendwie war heute doch überall der Wurm drin. Ich wurde zur gleichen Zeit wie die Jungs aus den Träumen gerissen, woraufhin noch vor dem ersten Kaffee erst einmal das Pausenbrot und die KiGa-Verpflegung für Vor- und Nachmittag und zwei Frühstücke vorbereitet werden mussten…

Nachdem ich Benjamin um 07:45 Uhr im Kindergarten abgegeben hatte, fuhr ich wieder heim und hatte unglaubliche zwei Stunden Zeit um ein Wasserbett zu entlüften, die Waschmaschine anzuwerfen und bei den persönlichen Abschiedsgeschenken für die Erzieherinnen weiter zu applizieren. Pünktlich um 09:58 Uhr klingelte es und der Spülmaschinen-Spezialist werkelte für die nächsten beiden Stunden in der Küche herum. Nachdem an Kochen deshalb nicht zu denken war, taute ich kurzerhand drei undefinierbare Tupperboxen auf. Wie später zu erkennen war handelte es sich dabei um Milchreis, Spitzkohl-Hackfleisch-Eintopf und Blumenkohl-Stangensellerie-Lauch-Gemüse. Kombiniert mit einer Bratwurst, war das ziemlich lecker – den Milchreis gab es mit Kirschen als Nachspeise.

Beim Bratwurst braten habe ich jedoch die Pfanne etwas zu lange erhitzt (und das auch noch, ohne den Dunstabzug anzustellen) und den Hitzemelder in der Küche ausgelöst. Der ohrenbetäubende Lärm lässt klares Denken leider nicht mehr zu, ich war zunächst froh, dass offenbar nichts in Brand geraten war und schleppte die Pfanne auf den Balkon. Wieder in der Küche versuchte ich zuerst den Hitzemelder abzubauen, und wickelte den einen Teil in ein dickes Handtuch ein, der Lärm blieb jedoch unverändert laut. Also wurden sämtliche Fenster und Türen aufgerissen und ein paar Minuten später hörte es auf…

Beim Füllen der Spülmaschine haben wir dann bemerkt, dass beim wieder Einbauen der Schrank angekratzt wurde. Der erste richtige Kratzer – und nicht mal von der Familie verursacht… Zeit also, die Farbe auszuprobieren, die wir 2016 für die Beseitigung von derartigen Schäden bekommen haben. Von weiter weg ist jetzt gar nichts mehr zu sehen 😉

Nach dem Essen ist Frederik eingefallen, dass wir ja noch die Tomaten und Gurken gießen müssen. Bei dieser Gelegenheit bin ich im Gras barfuß in Katzenkacke getreten.

Zwei Stunden später, beim Abholen von Benjamin ist Frederik dann noch mit dem Rad gestürzt, als er mit dem Lenker in einer weit auf den Gehweg herausstehenden Hecke eingehakt ist. Im Kindergarten musste er mit einem Pflaster am Knie versorgt werden.

Bis demnächst, seit fünf Stunden ist hier kein Murks mehr passiert, hoffentlich bleibt es die nächsten Tage so!
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste – weil ich nicht weiß, ob ich in diesem Monat noch etwas anderes reparieren kann – es wird gerade einfach nichts kaputt gemacht…