Reparieren von 12 bis 12

Mein Reparaturstapel ist in diesem Monat erst einmal nur gewachsen. Nach und nach konnte ich alles reparieren, bis auf ein Loch im Ärmel von Benjamins Bauernhofpulli und das Bündchen meiner Yoga.HOSE … Glücklicherweise gibt es ja noch November und Dezember, da soll es einem ja auch nicht langweilig werden 🙂

Verschiedene Jeans wurden an der Seitennaht getrennt und anschließend geflickt.

Den hellblauen Jeansstoff habe ich dabei bei allen Reparaturen verwendet. Bei den beiden Versionen mit dem geflickten Loch habe ich ihn jedoch auf die Innenseite aufgebügelt. Bei der anderen Jeans wurde auf dem Flicken auf der Außenseite ein Zierstich ausprobiert.

Weiter ging es mit dem Kürzen einer Hose für Opa Günter, dem Flicken eines zentimetergroßen Loches in meiner Sporthose und dem Kleben einer Muschel, die Benjamin heruntergefallen war.

Zu guter Letzt wurde bei Benjamin noch eine Jeans mit Loch entdeckt. Da dort aber auf dem anderen Hosenbein schon eine Reflektor-Eule aufgebügelt war, habe ich auf das neue Loch einen Frosch erst aufgebügelt und – zur besseren Fixierung – aufgenäht. Außerdem habe ich für Frederiks Freund einen Panda-Vorhang gekürzt.

Selbstverständlich bin ich auch in diesem Monat bei Valomeas Linkparty dabei!


Zwischendrin habe ich noch ein neues Projekt angefangen, bzw. zwei, eines in blau, eines in gelb 🙂 Für das Top wurden jeweils 63 Blöcke in der Größe 8 1/2 * 8 1/2 Inch genäht. Die Zwischenstreifen sind schon zugeschnitten, jetzt wird auf den passenden Zeitpunkt gewartet, die Einzelteile zu verbinden. Dabei habe ich mittlerweile 25 Garnrollen mit einem kleinen Rest hellgrau vernäht, der übrig geblieben ist, als ich mit meiner Ersatzmaschine die Unterfadenspulen bestückt habe…

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

 

Reparieren von 12 bis 12

In den letzten Wochen ist hier ja beinahe alles kaputt gegangen, was uns jahrelang treue Dienste geleistet hat. Angefangen hat alles mit dem Auto im August. Dann kam mein Rad dazu, eine alte Fernbedienung, die glücklicherweise im Fachgeschäft repariert werden konnte. Weiter ging es mit diversen Kleinigkeiten, wie eingerissene Saumnähte bei Shirts (da blieb es beim Reparaturversuch, die falsche Covernaht war am Ende ziemlich ungleichmäßig und Benjamins Kopf hat nur noch mit Mühe durch den Halsausschnitt gepasst, also wurde es entsorgt), Löchern in Hosen (in meinen, das wird aber erst später repariert), abgebrochene Kleinteile bei den Feuerwehrmann-Sam-Utensilien, heruntergefallene Bügelperlenbilder…

Eine nicht enden wollende Liste… Mit der Heißklebepistole wurden Kleinteile befestigt (und beim nächsten Spielen wieder abgerissen), Bügelperlenbilder überbügelt oder gleich entsorgt.

Mikes Bürostuhlrollen haben sich auch langsam in ihre Bestandteile zerlegt. Nach kurzer Recherche haben wir aber entdeckt, dass auch zu diesem 15 Jahre alten Stuhl noch Rollen nachbestellt werden können. Ein paar Tage später waren sie da, wurden gleich montiert und jetzt rollt er wieder gut durch die Gegend.

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Und an meiner allerersten Yoga.HOSE hat sich das Label halb abgelöst. Es wurde mit ein paar Handstichen wieder fixiert. Bin gespannt, ob es noch ein paar Wäschen aushält. Beim nächsten Mal wird es einfach komplett entfernt.

Bei Valomeas Reparaturlinkparty verlinke ich heute diese „Kleinkramreparatur“ und befinde mich dabei in bester Gesellschaft!


Gestern haben wir mit diesem No-Bake-Kuchen Oma Haias Geburtstag gefeiert. Ist ziemlich gut gelungen und schmeckt hervorragend. Hier allerdings in der runden Version:

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Und gerade eben habe ich es doch tatsächlich geschafft, meine Artikel zu den fehlenden Skillbuilder-Blöcken zu veröffentlichen (wer Interesse hat, bitte hier klicken: Eight Hands Around, Shine Bright, Wild Goose Chase, Magic Circle)


In den nächsten Tagen muss unbedingt Frederiks Geburtstagsshirt erstellt werden. Die Partyvorbereitungen laufen schon…

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

 

Reparieren von 12 bis 12

Vor den Ferien mussten im Kindergarten alle Fächer geräumt werden. Dabei haben wir auch Frederiks Namenskissen mit nach Hause genommen. Das habe ich im Oktober 2014 genäht, es war eines meiner ersten Projekte. Es wurde in der Kinderkrippe als Sitzkissen für Morgen- und Abschlusskreis und im Kindergarten zum Ausruhen nach dem Mittagessen verwendet. Das Kissen war also oft im Einsatz und sah auch dementsprechend aus. Die Buchstaben samt Katze habe ich damals mit einem ganz schmalen Zickzackstich appliziert, deshalb waren einige Bereiche schon ausgerissen.

Ich habe das Kissen an zwei Seiten aufgetrennt, farblich passende Garne herausgesucht und alle Elemente mit einem breiteren Zickzackstich noch einmal fixiert. Alle abgerissenen Schnurrhaare sind jetzt auch wieder am Platz. Die Generalüberholung wurde gleich bemerkt und für sehr gut befunden 😉

Gut gefüllt kann es jetzt wieder zum Kuscheln verwendet werden. Die Reparatur habe ich übrigens mit der neuen Maschine gemacht. Der automatische Fadenabschneider hat sich hier bestens bewährt.

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In diesem Monat vergesse ich auch nicht, wieder bei Valomeas Reparatur-Linkparty zu verlinken!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Für die Kinder kann ich gerade gar nichts reparieren. Da zurzeit nur kurze Hosen getragen werden, gehen eher die Knie, als die Hosen kaputt, wenn mal wieder auf den Steinplatten im Garten gebremst wird.

Deshalb wurde in diesem Monat für mich repariert. Im letzten Jahr habe ich mir eine luftige dreiviertel Hose gekauft, die an allen wichtigen Stellen silberne Knöpfe hat. An den Hosentaschen auf der Rückseite und an den Knien, denn die Hose kann auch hochgekrempelt und kürzer getragen werden.

Schon im letzten Jahr kurz ist mir beim Einsteigen ins Auto ein Knopf einer Hosentasche abgerissen. Das passende Ersatzteil ist mir bei meiner Aufräumaktion im April wieder in die Hände gefallen und letztendlich habe ich mich entschlossen, die Reparatur zu versuchen.

Zuerst wurde die Hosentasche innen mit Vlies verstärkt. Dann habe ich mir den Knopf genauer angesehen, entsprechendes Werkzeug herausgesucht und eingeschlagen.

Aber offenbar nicht fest genug, oder doch mit dem falschen Werkzeug. Die Reparatur hat ganze zwei Wochen gehalten. In der Waschmaschine ist das innere Knopfteil wieder aufgetaucht. Das andere war nicht mehr aufzufinden.

Wenn jemand weiß, wie man so etwas dauerhaft reparieren kann, dann immer her mit den Tipps. Nachdem die Hose jetzt auch an den Taschen Löcher bekommt, werde ich sie nach diesem Sommer definitiv aussortieren – könnte davor aber noch das richtige Einschlagen einiger Knöpfe trainieren, denn da ist eine große Auswahl vorhanden.


Dann habe ich von Frederik noch ein wunderschönes Einhorn geschenkt bekommen, bei dem Benjamin zwei Beine abgebrochen hat… Diese wurden erst mit Sekundenkleber angeklebt und anschließend noch einmal auf beiden Seiten gebügelt.

Jetzt hängt es im Atelier an der Schranktüre.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Im Monat Juni wurde hier fast nur per Hand repariert. Zuerst kam mir ein kleines Krokodil mit mehreren Hautabschürfungen unter die Finger. Eigentlich war es schon im Wagen eingeladen, um mit den Kindern den Kindergarten zu besuchen. Eine kurze Inspektion ergab dann zwei Löcher, durch die schon die Füllwatte nach draußen wollte. Eines unter dem Auge, ein weiteres am Oberschenkel.

Beide Verletzungen wurden noch am selben Vormittag wieder genäht.

Dann habe ich mir bei der Hitze eine Kopfbedeckung gesucht, um unsere täglichen Wege möglichst ohne Sonnenstich zurücklegen zu können. In der Garderobe kam mir ein Mitbringsel aus Antibes in die Hände. Der Hut ist schon mindestens 25 Jahre alt und wurde größtenteils mit Kleber hergestellt. Der Gummi, der den Hut auch bei einer leichten Brise am Kopf behalten sollte, war ausgeleiert und teilweise abgerissen. Also habe ich diesen zuerst ganz entfernt, mit der Nähmaschine einen neuen in angemessener Länge angebracht und, weil die Außenansicht dann nicht mehr so toll war, auch noch zwei Knöpfe angenäht, um den Fadenberg zu überdecken. Der Hut ist wieder wie neu und lässt sich immer noch tadellos und platzsparend zusammenfalten.

Und gestern sind mir noch zwei ausgerissene Stoff-Frisbeescheiben aufgefallen, mit denen die Kinder im Pool gespielt haben. In wenigen Minuten waren auch diese wieder für den nächsten Einsatz bereit.

Im nächsten Monat gibt es bestimmt wieder löchrige Hosen…

Bis demnächst,
Sonja 😉