Das Top ist fertig!

Endlich habe ich es geschafft, alle zwölf Reihen samt Zwischenstreifen zusammenzunähen. Die Half Rectangle Triangles und die Wonky Stars sind mir etwas zu lang geraten. Deshalb habe ich an alle Reihen vorne und hinten jeweils 2,5″ Hintergrundstreifen angenäht. Dann die Zwischenstreifen zusammengestückelt und alles im Kinderzimmer ausgelegt (dort war erstaunlicherweise richtig toll aufgeräumt – und ich musste nur noch den Boden von Fusseln befreien). Dann hab ich mir eine Reihe samt Zwischenstreifen nach der anderen geschnappt und die Reihen in einer vorher für gut befundenen Reihenfolge aneinandergenäht. Dabei habe ich immer auf den Zwischenstreifen die Mitte und den Beginn der einzelnen Blöcke markiert, jeweils ausgehend von der Vorgängerreihe. Und ich finde, am Ende passt alles gut zusammen. Kleine Längenunterschiede kann man dadurch prima ausgleichen. Der Rand muss natürlich noch begradigt werden. Da bleibt bestimmt mehr als 2″ übrig, womöglich werde ich mir den Seitenstreifen sparen.

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Für die Rückseite habe ich auch schon etwas vorbereitet. Diese muss aufgrund der Größe zusammengenäht werden, wenn man keinen überbreiten Stoff verwendet. Den Juliblock hatte ich zuerst nicht zusammengenäht, weil ich nicht wusste, ob dieser eine Sonderreihenfolge erhalten sollte. Also habe ich – noch bevor der Fan-Block fertig war – die Zickzack-Reihe normal zusammengenäht und eine weitere mit der Sonderreihenfolge erstellt. Da ist dann beim Zuschnitt was schief gegangen und ich hatte noch Mittelteile übrig. Kurzerhand habe ich mir ca. 6″ vom Rückseitenstoff geschnappt und mit diesem dann noch eine Zickzackreihe genäht. Aber dieses Mal anders zusammengenäht. Die eignet sich bestimmt als Verbindung der beiden großen Teile.

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Die neue Zickzackreihe habe ich dann wieder an zwei Stellen getrennt und mit Zwischenstreifen aneinander genäht. Vielleicht wird daraus ja ein Kissen, das zur Decke passt…

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Und warum das alles so lange gedauert hat mit dem Top (so viele andere haben schon den fertigen Quilt unter dem Weihnachtsbaum), seht ihr hier: Mir ist Einiges dazwischengekommen. Aber das ist normal in dieser Jahreszeit 🙂

Die Sonderblöcke der unbunten Version habe ich auch zusammengenäht.

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Nachdem mein grüner Bügelbrettbezug gewaschen werden musste, habe ich mir einen Ersatz genäht, natürlich aus alter Bettwäsche. Angelehnt an die damalige Anleitung, allerdings nur, was den Zuschnitt betrifft. Der genähte Tunnel wurde ziemlich knapp bemessen und dann mit einem Gummi versehen. Der Bezug passt sehr knapp. Aber er passt! Unten hängt kein Bändchen mehr heraus, das zum Spielen / Ziehen / Lockern animiert. Perfekt 😉

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Gestern hat das letzte Mama-Frühstück 2018 stattgefunden. Ich fand es schön, dass sich alle im Weihnachtstrubel noch mal Zeit genommen haben und habe deshalb fünf kleine Päckchen geschnürt. Was drin ist wird noch nicht verraten, denn drei wollen es erst an Heiligabend öffnen.

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Dann habe ich im Laufe des heutigen Tages vier Bow-Ties genäht, nach einem YouTube Video von „Man Sewing“. Brilliant. As Always… Ich freue mich schon immer auf mein Montagsfrühstück, wenn Rob in einem neuen Video einen Quilt oder ein anderes Projekt für Männer vorstellt. Absolut Sehenswert!

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Im Kindergarten wurden am Mittag die Geschenke für die Erzieherinnen verteilt (und ich durfte gestern verpacken und Karten bekleben)

Geschenke

Frederiks Schwimmkurs hat zum letzten Mal stattgefunden. Ich bin unglaublich froh und auch stolz, dass wir kein einziges Mal gefehlt und den Kurs beendet haben. Das war zwischenzeitlich nicht vorauszusehen. Mittlerweile kenne ich auch viele, die den Kurs bei der Wasserwacht abgebrochen haben. Schwimmen ohne Schwimmhilfe kann er trotzdem noch nicht, bzw. er traut sich zu wenig zu. Im Januar beginnt der neue Kurs. Das Gute dabei ist, dass er jetzt schon sehr viele Kinder kennt, denn die meisten sollen den Kurs wiederholen. Herbst und Winter sind also nicht geeignet, um Schwimmen zu lernen. Selbst wenn man einmal in der Woche zusätzlich ins Hallenbad geht (was uns leider nur fünf Mal in den zwölf Wochen gelungen ist), es fehlt die tägliche Übung. Im Sommer macht Schwimmen einfach mehr Spaß. Ich hoffe, dass er im nächsten Kurs feststellt, dass er es eigentlich schon ganz gut macht und bis zum Sommer dann tatsächlich den Dreh raus hat!

Morgen gehe ich auf eine Weihnachtsfeier. Ich bin gespannt, was mich erwartet.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Wasser

Schon wieder dreht sich bei uns alles um das kühle Nass. Aber nicht, weil wir heute Morgen beim Schwimmen waren. Es ist schön, Frederiks Fortschritte zu sehen. Leider kann ich mich überhaupt nicht mehr dran erinnern, wie ich schwimmen gelernt habe, es scheint jedenfalls nicht so einfach zu sein, die Arm- und Beinbewegung gleichzeitig und vor allem regelmäßig auszuführen. Nächste Woche werden wir deshalb erneut die kühle Kleinschwimmhalle aufsuchen und ein paar Bahnen üben.

Aber zurück zum Thema: Seit Donnerstag muss im Städtle das Wasser abgekocht werden zum Trinken, Zähneputzen, Obst/Gemüse waschen, Nahrung zubereiten, Abspülen und Kaffee/Tee zubereiten. Oder man verwendet Flaschenwasser.
Da merkt man erst, wie selbstverständlich man den Hahn aufdreht und das – normalerweise – saubere Wasser ver(sch)wendet. Und wie schlecht man auf solche Situationen vorbereitet ist. Wir haben es aus lauter Gewohnheit ein paar Mal doch aus dem Hahn benutzt, das Zähneputzen läuft eben schon so automatisch ab. Und wenn man schnell etwas abspülen muss, dreht man einfach den Hahn auf.

Am Wochenende haben wir deutlich weniger Salat, Obst und Gemüse gegessen als sonst. Das umständliche Waschen lässt einen zuerst nach einem anderen Lebensmittel greifen. Wie Joghurt, Schokolade, Tiefkühlzeugs, Brot…

Für einen Ernstfall brauchen wir auf jeden Fall einige große Kanister, in die das abgekochte Wasser dann abgefüllt und einfach wieder entnommen werden kann. Und die Wasserhähne müssen markiert, abgedeckt oder beklebt werden, damit man immer dran erinnert wird, wenn man sich mal wieder kurz den Mund abwaschen will. In den Supermärkten haben am Wochenende offenbar auch Hamsterkäufe stattgefunden, Wasser war sehr gefragt.


Neue Nähwerke gibt es im Moment nicht, man merkt, dass es auf Weihnachten zugeht. Die Adventskalender sollten noch gefüllt, Weihnachtsgeschenke besorgt und ein Adventsbuffet im Kindergarten organisiert werden. Das Faschingskostüm für 2019 steht schon fest und ich muss noch vor Weihnachten einen tollen Prototyp erstellen, damit möglichst viele Kinder mit ihren Eltern teilnehmen. Zur Entspannung probiere ich mich gerade durch ein Buch, das 130 Mini Quilt Blocks zeigt, und was man damit machen kann, wenn man ganz viele von den einzelnen Blöcken näht. Der Log Cabin in allen Variationen ist hierfür sehr gut geeignet.

Und damit ihr nicht ganz ohne Bild auskommen müsst, das war bei einem Samstagsspaziergang in der Stadt.

Balanceakt auf dem kleinen Spielplatz an der Stadtmauer

WordPress testet gerade einen neuen Editor. Ich habe da vorher –  wahrscheinlich im Zustand geistiger Umnachtung – auch noch zugestimmt, kann aber im Moment wenig Positives dran entdecken. Ich bin ja mal gespannt, wie es sich da weiter schreibt. Und worin genau die Verbesserungen bestehen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Nahtloser Übergang

… vom Sommer in den Winter 😉
Vor zwei Tagen sind wir am Abend noch bei Sonnenschein mit dem Rad zum Schwimmkurs gefahren und heute Morgen war draußen alles weiß.

Die Kinder fanden es toll, der erste Schnee im Jahr ist ja sowieso immer was Besonderes.

Da wir zum Mittagessen beim Familienfest in Dillingen eingeladen waren, musste Mike in der Früh noch schnell die Reifen wechseln. Hat trotz Schneetreiben gut geklappt, wir sind rechtzeitig angekommen – und das ohne Zwischenfälle.

Wir freuen uns schon auf das nächste Familienfest im November!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Baden gegangen…

… sind heute in Bayern nicht nur einige Parteien, sondern auch wir, denn am Vormittag haben wir zwei Stunden im Nautilla verbracht. Frederik hat vorletzte Woche einen Schwimmkurs bei der Wasserwacht begonnen, bei dem er im Sommer auch das Seepferdchen machen kann. In der ersten Stunde hat es ihm zwar gefallen, aber als wir dann zur zweiten Stunde gefahren sind, hat er beim Umziehen angedeutet, dass er immer noch Angst davor hat, ins Wasser zu springen, bzw. Wasser ins Auge zu bekommen. Und dann kamen die Tränen… Nach der Stunde aber kam die Leiterin freudestrahlend zu mir und sagte „Der Frederik ist heute ohne Rücksicht auf Verluste ins Wasser reingesprungen!“. Beim Duschen hatte er auch mehr Spaß als Angst und er hat sogar schon ein paar Kinder gefunden, mit denen er sich gut versteht.

Und heute Morgen hat er gezeigt, was er schon gelernt hat! Der Kopf war einige Male unter Wasser. Die zwei Stunden waren ruckzuck um, die Kinder sind sehr oft gerutscht und haben das Nichtschwimmerbecken mit Schwimmflügeln durchquert. Alle Becken bis auf das Schwimmerbecken und das Solebecken haben wir ausprobiert. Das Wasser war herrlich warm – im Vergleich zu unserer Schwimmhalle mit kühlen 26 Grad – und es war nicht so viel los. Lag entweder an der regen Wahlbeteiligung im Freistaat oder am wunderschönen Oktoberwetter. Dieser Ausflug wird sehr bald wiederholt, er hat allen sehr gut getan. Und wir wissen ja: Übung macht den Meister!

Hier seht ihr die Kinder, allerdings nicht beim Schwimmen, sondern vor dem Wahllokal. Da war sehr viel los, dementsprechend haben wir lange gebraucht und waren einer nach der anderen drin. Die Kinder haben während der Wartezeit ihre Fahrzeuge im Laub versteckt.

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Gestern haben wir den Kindergeburtstag nachgefeiert mit insgesamt fünf Jungs. Eigentlich wollten wir Drachen basteln. Leider stellte ich mir das einfacher vor, als es tatsächlich ist. Und dann war auch noch das Transparentpapier zu kurz und Drachenschnur ließ sich im Städtle nirgendwo auftreiben, die gibt es nur mit Drachen. Ein Drache ist annähernd fertig geworden, der Rest wird an den kommenden Nachmittagen fertig gestellt. Und dann treffen wir uns alle, um sie fliegen zu lassen. Wind war gestern eh keiner da 🙂
Am Abend waren jedenfalls beide platt und sind sehr schnell eingeschlafen.


Da Frederik jetzt im letzten Kindergartenjahr ist, darf er allerhand tolle Sachen machen. Neben Yoga lernt nun auch Flöte. Und da wir vier Flöten ohne Taschen zu Hause hatten, musste ich da etwas dran ändern. Inzwischen sind es noch drei Flöten ohne Tasche, für Frederiks Flöte – mit der ich damals in der Grundschule gespielt habe – habe ich eine Tasche gemacht. Nachdem es nicht eine ganz einfache mit Druckverschluss werden sollte, bin ich bei Mipamias fündig geworden (ist allen Taschennäherinnen sicherlich bekannt – ihre Stoffauswahl ist immer grandios). Und habe die Flötentasche Melody genäht. Für meine Zwecke habe ich im Futter noch eine kleine Einstecktasche für das Fett und zwei Gummis für die Flöte und den Flötenreiniger eingebaut. Diese Innentasche dann leider verkehrt herum angenäht, weshalb ich alles noch mal auftrennen musste. Der zweite Versuch hat dann geklappt. Dass der Reißverschluss nach unten zu geht stört mich nicht, deshalb habe ich das nicht mehr repariert.
Und weil nun zwar die Flöte gut eingepackt war, aber das Flötenlernbuch noch nicht, habe ich da selbst noch kurz was zusammengenäht, annähernd auf Buch-Maße gebracht. Wieder Patchwork mit den gleichen Stoffen, außen so aufgebaut wie die Flötentasche. Innen mit Karabiner, an den die Flötentasche angehängt werden kann – um Verlusten vorzubeugen. Außerdem mit Magnetverschluss und falscher Paspel zwischen den beiden Innenstoffen. Außen mit denselben Verzierungen wie die Flötentasche und mit reflektierender Paspel, für bessere Sichtbarkeit. Für das Vlies zum Aufbügeln habe ich aus vorhandenen Resten wieder ein großes Teil genäht. Eine Tolle Anleitung dafür gibt es übrigens bei Laura Ann Coia von SewVeryEasy auf Youtube.

Da fällt mir ein, heute haben wir gar nicht geübt…


Und weil das noch nicht alles war, seht ihr hier noch, was bei uns gerade los ist: Das Haus bekommt eine neue Farbe. Das Gerüst steht schon, alle Fenster und Türen sind abgeklebt. Alle hausnahen Gewächse wurden zurückgeschnitten, deshalb habe ich daraus spontan einen Türkranz gebastelt. Die kleine Rose, die ich zum 40. Geburtstag geschenkt bekommen habe, habe ich vor kurzem wieder zurückgeschnitten, jetzt hat sie erneut zwei Blüten bekommen.

In der kommenden Woche besuchen wir noch den Zahnarzt und meine Cousine Lisa. Wetten, am Donnerstag wird das Wetter schlecht?

Bis demnächst,
Sonja 😉

Chevron-Quilt

Und wieder kann ein Element vom Work-In-Progress-Haufen als erledigt markiert werden! Im Mai 2017 habe ich voller Enthusiasmus begonnen, einen Chevron-Quilt nach der Video-Anleitung von MSQC herzustellen. Aus zwei 5″-Charmpacks ist so eine kleine Decke entstanden, bei der ich lange nicht gewusst haben, wie es weiter gehen soll. Läufer fürs Atelier? Vergrößern und eine richtige Decke draus machen? Badvorleger und die alten Fusselteile entsorgen?

Auf eine große Decke hatte ich keine Lust mehr nach dem Samplerquilt, dem Triangle-Quilt und der Aussicht auf den Row-By-Row, der wahrscheinlich alle bisher dagewesenen Dimensionen sprengt. Also habe ich einen 2,75″ breiten schwarzen Rand angenäht, in den ich Wellen gequiltet habe. Mit Verlaufsgarn und nachdem ich die Wellen mit einer Schablone angezeichnet hatte. Zwischendurch war ich versucht, den Rand wieder abzuschneiden, weil er mir nicht mehr passend erschien. Der Rand hat aber sehr viel Spaß gemacht und ich habe was neues ausprobiert beim Free-Motion-Quilten, deshalb ist er letztendlich dran geblieben.

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Damit das Chevron Muster hervorploppt, habe ich die bunten Dreiecke nur mit zwei parallel verlaufenden Linien mit dem Pseudo-Handquiltstich der Nähmaschine gequiltet und den schwarzen Zwischenraum mit hunderten von Pebbles gefüllt…

Und weil meine Schwiegermutter das gute Stück eventuell aufhängen will, habe ich oben drei Schlaufen an der Rückseite unter dem Binding mit angebracht. Den schwarzen Stoff der Rückseite habe ich übrigens zugeschnitten, bevor der Rand an der Vorderseite dran war, deshalb musste da auch noch gestückelt werden. Und eine weitere Panne gab es auch hier: Beim Annähen des Bindings ist mir auf der Vorderseite ein klein wenig Stoff ausgekommen. Gemerkt hab ich das erst, als ich das letzte Stück Binding auf der Rückseite annähen wollte. Glücklicherweise ließ sich dieser Fauxpas leicht reparieren.

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Jetzt fehlt nur noch der geeignete Platz. Die Größe muss ich mir merken, falls wir neue Sitzauflagen für den Balkon brauchen.

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Heute waren die Kinder, Oma Hedi und ich übrigens im Puppentheater Topolino und haben „Wie Findus zu Petterson kam“ angeschaut. Die Parksituation war katastrophal, weil mein bevorzugtes Parkhaus geschlossen hatte. Das Theater fing ca. 15 Minuten zu spät an, was beinahe die Stimmung unter allen kleinen Zuschauern zum Kippen gebracht hätte, für manche war der Dachs zu gruselig und einige konnten es wiederum gar nicht glauben, dass es nach 40 Minuten schon zu Ende war…

Wenigstens hatten Benjamin und Frederik keine Angst vor dem grummeligen Dachs, ihnen hat es sehr gut gefallen 🙂 Im Februar schauen wir „Ein Feuerwerk für den Fuchs“ an!

Bis demnächst,
Sonja 😉