☀ Sonniges Wochenende mit abwechslungsreichem Programm

Am Freitagmorgen war im Städtle nach dieser langsam immer wärmer werdenden Woche sehr viel Regen angesagt. Positiv für unsere eingepflanzten Gurken, Zucchini, Bohnen und Saatbänder, beunruhigend für die anstehenden Feierlichkeiten.

Nachmittags habe ich spontan ein Geschenk genäht (Pot Holder und Schraubdeckelverschlussöffner für einen 43. Geburtstag). Vier Geschenke wurden dann kunstvoll verpackt und anschließend die Kleiderschränke nach etwas Schickem durchforstet.

Wir waren nämlich auf einer 3-in-1 Taufe inklusive Kommunion und Firmung eingeladen. Der musikalisch mitreißenden Feier in der Hauskapelle des Claretinerkollegs folgte ein anschließender Umtrunk mit belegten Riesenbrezeln und Zopfvariationen. Es war sehr schön wieder unter so vielen netten Menschen zu sein. Aber auch ungewohnt. Die Kinder konnten sich lange draußen austoben und wollten natürlich nicht nach Hause…

Am Samstag mussten wir uns schon ganz früh wieder in Schale werfen, um halb 10 ging es zu Fuß in die Stadt zur Erstkommunion von Frederiks bestem Freund. Die war auch sehr schön gestaltet, aber das Keybord wurde schmerzlich vermisst – zumindest von allen, die am Tag zuvor auch dabei waren. Zwei Erstkommunionsfeiern innerhalb von 18 Stunden in derselben Familie muss man erst einmal erlebt haben, wir haben uns sehr gefreut, dass wir dabei sein durften! Anschließend traf man sich im „Anno 1460“ zu einem leckeren Drei-Gänge-Menu. Nach dem Eis mussten wir ganz schnell nach Hause, weil Frederik auf einen Geburtstag im Waldseilgarten eingeladen war, der Rest der Familie traf sich wieder mit der Feiergesellschaft unter dem Carport zu Kaffee und Kuchen. Benjamin hätte mir da beinahe einen Herzinfarkt beschert, weil er, während ich noch kurz die Gurken im Garten gegossen habe, schon einmal losgelaufen war. Glücklicherweise ist er diesen Weg schon tausend Mal gelaufen oder mit dem Rad gefahren – und außer einem alten Traktor war auch niemand unterwegs.

Wohlbehalten habe ich ihn dort entdeckt. Die Kuchen waren sehr lecker. Im Garten wurde Fußball gespielt und wir hätten noch Stunden einfach dort sitzen können. Aber Frederik musste ja wieder abgeholt werden – dabei ist Mike eine Stunde verhockt, weil die Kinder natürlich noch zusammen gespielt haben und ihm eine Rote im Semmel samt Radler angeboten wurde.

Nach neun sind wir dann noch zu dem 43.er aufgebrochen, sind da aber schon vor Mitternacht wieder nach Hause zurückgekehrt, weil die Dachgeschoßwohnung ziemlich warm und unser Akku ziemlich leer war.


Am Sonntag wurde der Morgen zum Ausruhen genutzt. Am Nachmittag sind wir bei Kaiserwetter zu siebt mit Hund Richtung Unterallgäu aufgebrochen und haben zwei Orte aus dem Buch „Einfach Wanderbar – 25 Touren mit Kindern im Unterallgäu“ besichtigt. In Oberschönegg gibt es einen Römerturm, den man besteigen kann. Im Dunkeln. Mit Taschenlampen. Oben angekommen hat man eine fantastische Aussicht auf die Umgebung und kann die Berge sehen – wenn es ganz klar ist.

Zu diesem Turm musste man nur etwa einen Kilometer hin und dann natürlich wieder zurück laufen. Deshalb fuhren wir im Anschluss nach Bedernau, das nur ein paar Kilometer entfernt ist und sind dort dem Wassererlebnispfad gefolgt. Einem 3,3 km langen Rundweg, der einen an Bächen, Teichen und Quellen vorbeiführt. Zwischendurch konnten wir einen Biber beim Schwimmen beobachten, Tauben kreisten über unsere Köpfe hinweg, die Kinder hielten es ziemlich lange in einem kleinen eiskalten Bachlauf aus. Kurz hinter einer Naturtherme (die wir ein andermal besichtigen, dann aber länger), gelangt man über eine kleine Grotte durch einen Buchenwald wieder in die Nähe des Parkplatzes. Man hat dort oben eine fantastische Aussicht auf drei kleine Dörfer.

Kurz nach sieben Uhr waren wir wieder daheim, legten nach einer kurzen Dusche endlich mal die Füße hoch und ließen das Wochenende entspannt ausklingen.


Und weil ich vergessen habe zu erzählen, was ich am Muttertag bekommen habe, wird das jetzt nachgeholt 😉

Ein schon frühmorgens mit Oma gesammelter Blumenstrauß wurde mir mitsamt einem wunderbaren blumenwiesenartigen Willkommensschild für die Terrasse, einem Herzkuchen und zahlreichen in der Schule gebastelten Meisterwerken überreicht. Herrlich! Mittagessen wollten wir eigentlich in der Stadt auf dem Streetfood-Festival, doch leider hatten auch viele andere dieselbe Idee. Um Wartezeiten von einer Stunde zu umgehen sind wir schließlich im Dönerladen gelandet. Auf dem Marktplatz haben wir dann die leckeren Döner gegessen und in der Memmingerstraße den Kunsthandwerkermarkt besucht. Seifen, Gestecke, Keramik und Selbstgenähtes war dort nett drapiert und wurde neugierig bestaunt. Vor allem die Preise der Babykleidung und der Leseknochen haben mich interessiert. Gekauft haben wir schließlich zwei gut riechende Seifen und einen Zaungucker für den Teich (ein lustig aussehendes Walross für Oma Hedi).

Und weil das dann genug Menschen für einen Tag waren sind wir wieder nach Hause gefahren. Mit dem Rad selbstverständlich 🙂


Noch etwas ist passiert in den letzten beiden Wochen: Wir haben uns schweren Herzens vom grauen Passat verabschiedet, und einen weißen Passat-Hybrid-Geschäftswagen mit Panoramadach willkommen geheißen.

Die elektrische Reichweite ist mit etwas über 40 km zwar sehr knapp bemessen, aber wenn man gut plant und so bremst, dass das Auto unterwegs auch wieder aufgeladen wird, kann man damit unglaublich viel Benzin sparen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Auf dem Glücksweg durch das Kettershausener Ried

Einen 1. Mai-Ausflug der etwas anderen Art haben wir heute Nachmittag unternommen. Zwei Stunden sind wir auf einem etwa 7 Kilometer langen Rundweg durch das Ried bei Kettershausen gewandert und haben Rostgänse, Enten, zankende Schwäne, einen Silberreiher, Möwen und Blässhühner entdeckt.

Das Wetter war sonnig, aber nicht zu heiß. Die Kneipp-Anlage mittendrin konnten wir leider nicht ausprobieren. Da war schon viel los. Außerdem hatten wir lange Hosen an, die zu eng zum Krempeln waren und natürlich wieder kein Handtuch dabei. Allein, dass es unterwegs nur zwei Möglichkeiten gegeben hat, sich auf einem Bänkle niederzulassen, hat uns etwas gestört (wird Zeit, dass ich mit den UFO-Sitzgelegenheiten weiter mache). Also haben wir das meiste Proviant – bestehend aus Tee, Hefezopf und Keksen – erst kurz vor der Heimreise am Auto verdrückt.

Diese Tour haben wir durch einen Artikel in der Tageszeitung entdeckt. Drei weitere gibt es noch, die man mit Kindern prima laufen kann. Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Meteoritenkrater Steinheimer Becken

Am Sonntagnachmittag sind wir ziemlich spontan Richtung Steinheim am Albuch aufgebrochen, um den exzellent erhaltenen Meteoritenkrater zu erkunden. Die Hinfahrt wurde von den Jungs gut überstanden, wolkenloser Himmel wechselte sich ab mit grauen Wolkenwänden und Schneegestöber. Als wir an dem Meteorkratermuseum in den Parkplatz eingebogen sind, klarte der Himmel auf und wir beschlossen, erst einmal den Spuren des Kraterrandes zu folgen und anschließend ins Museum zu gehen, um uns eventuell wieder aufzuwärmen vor der Heimfahrt.

Bepackt mit Kaffee, Tee, Keksen, Hefegebäck und Leckerlies erklommen wir den Kraterrand und hatten einen fantastischen Ausblick über den Ortsteil Sontheim auf den Zentralberg im Mittelpunkt des Kraters.

Nach dem Abstieg vom Kraterrand ging es im Sonnenschein über trockenes Gras in ein kleines verwunschenes Wäldchen. Dort gab es eine Sitzgelegenheit und wir machten eine kurze Snack-Pause.

Kaum hatten wir uns hingesetzt und das Proviant ausgepackt wurde der Wind immer stärker, es war richtig ungemütlich, kalt und nass und wir beschlossen, weiter zu laufen. Die Sonne war verschwunden, dicke graue Wolken brachten erst Niesel-Schnee und dann Regen. Was an einer Weggabelung dazu führte, dass Kinder und Frauen Richtung Museum abbogen und die Männer samt Hund noch den Aufstieg auf den Zentralberg wagten.

Im Museum bekamen wir einen interessanten Film zur Kraterentstehung bei einem Meteoriteneinschlag gezeigt und lernten, welche Tiere sich nach dem Einschlag in der Gegend niederließen. Außerdem sahen wir viele winzige Schnecken, die dort überall gefunden wurden. Zeitgleich entdeckten die Männer (oder Wulli) einen Steinbruch und sammelten dort in einer freigegebenen Zone kleine Schneckenhäuser ein. Nachdem sie wieder am Museum angekommen waren fuhren wir alle noch einmal mit dem Auto zum Steinbruch und die Kinder konnten noch eine halbe Stunde im Sand wühlen, während wir die restlichen Kaffeereserven aufbrauchten.

Die Heimreise verlief auch gut – im Sonnenschein und ohne Zwischenfälle!

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Winterliches Wochenende

Geschafft! Benjamin hat seinen Bob gestern in der Früh auf dem Schanzenberg ausprobiert. Er fährt sich ziemlich gut 🙂 .

Wir haben uns kurz nach neun dort getroffen und waren die ersten am Berg, Schlittenhund Wulli war auch mit von der Partie und hat sich prächtig amüsiert. Die Kinder mussten erst eine Bahn spuren. Mit der Zeit wurden es immer mehr, aber das Schneegestöber legte auch zu. Nachdem die Teereserven fast aufgebraucht waren, sind wir nach eineinhalb Stunden wieder nach Hause getrottet.

Der Schnee ist glücklicherweise schon wieder auf dem Rückzug. Und nachdem hier schon kaputte Winterstiefel entsorgt werden mussten, ist das auch bitter nötig 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Pas de Deux – März

Mit dem vierten Block dieses wunderbaren Projekts habe ich mir bis zum letzten Wochenende im März Zeit gelassen.

Leider habe ich nicht so viele unterschiedliche Stoffe in den Farben apricot und blaugrün gefunden, um den Sawtooth Burst so richtig leuchten zu lassen. Letztendlich waren aber alle Teile richtig herum und ohne großen Versatz angenäht.

Der Block fügt sich doch recht harmonisch ins Gesamtbild ein… Mittlerweile weiß ich auch, wer den fertigen Quilt bekommt 🙂 .

Bis demnächst,
Sonja 😉


In diesem sonnigen Monat waren wir ziemlich viel draußen unterwegs – zu Fuß und mit dem Rad. Die Pappeln am Ortsausgang wurden letzte Woche zurückgeschnitten. Dafür war die Straße zwei Tage gesperrt. Wir haben die Autofahrer beobachtet, die umdrehen mussten, weil sie gedacht haben, dass man da bestimmt durchfahren darf (das waren ganz schön viele 🙂 ). Der Gehweg wurde gekehrt. Oma und Opa haben im Garten gewerkelt. Günni hat uns zum zweiten Mal besucht und geholfen, ein Osternest zu bauen.

Morgen soll der Schnee noch einmal zurückkommen, vielleicht können wir Benjamins Bob ja doch kurz ausprobieren!