Reparieren von 12 bis 12

Die Pfingstferien waren auch schon wieder vorbei, kaum dass sie richtig begonnen hatten. An einem wunderschönen Montag machten die Jungs mit Oma und Opa einen Ausflug in den Brenzpark zum Klettern. Sie kamen begeistert zurück und sind an diesem Tag ausnahmsweise mal vor 21 Uhr eingeschlafen.

Hin und wieder hat es ganz kräftig geschüttet, die Pflanzen haben das sehr genossen – ich auch, konnte so doch eine Menge repariert, upgecycelt, ausgetüftelt und sogar gestickt werden.

Insgesamt lagen 6 Jeans von vier Kindern (eine davon zwei Mal), drei Jogginghosen unserer Familie, eine kurze Hose und eine Unterhose von Frederik auf meinem Reparaturstapel.

Die Reparatur der Dinosaurierhose ist mir auffällig unauffällig gelungen :-). Leider war nur noch Ritterstoff übrig zum Kaschieren. Aber um im Garten auf Bäume zu klettern, reicht das vollkommen aus.

Der Stapel ist jetzt komplett abgearbeitet. Das hat mir so viel Energie gegeben, dass ich endlich den Skillbuilder fürs Quilten vorbereiten konnte, aus den Anleitungen des 10-Jahre-Jubiläums-Summer-Sampler ein Top erstellt habe (dazu später mehr), „Türstopper“ genäht habe, damit man Lüften kann, ohne dass einem die Glastüren um die Ohren fliegen und dann noch in die Massenproduktion von Schraubdeckelöffnungshilfen eingestiegen bin. Im Englischen heißen sie Jar-Opener, das hört sich viel besser an. Die Anleitung dazu habe ich in einem Newsletter entdeckt und wollte es natürlich unbedingt probieren – es funktioniert auch tatsächlich hervorragend. Dazu brauch man aber rutschfeste Teppichunterlage. Und immer wenn ich etwas ausprobieren will, wofür man eigentlich ganz wenig von einer Sache braucht, landet von dieser am Ende ganz viel im Atelier. Eben, weil es sich ja nicht rentiert, wenn man nur 30 cm bestellt, da kann man doch gleich zwei Meter nehmen und schauen, was man noch damit anstellen kann.

Das bringt mich dann zu den Kommentaren von Elke und Katrin. Vielen Dank für eure Anmerkungen, ich habe schon gedacht, so etwas passiert nur mir… Aber es kommt wohl öfters vor, dass man sich in der Menge verschätzt und dann nicht schnell genug mit dem Verarbeiten hinterherkommt. Das Wort „Überlagerung“ ist genial, da fällt mit noch mein Sockenstopp ein, der eingetrocknet war, als ich ihn zum ersten Mal benutzen wollte…

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Vatertag mit Radelspaß

Das Wetter war heute gar nicht so schlecht, wie angekündigt, also sind wir nach dem Mittagessen zu einer besonderen Radtour aufgebrochen: Wir sind zu viert mitten auf der im Moment wegen Bauarbeiten voll gesperrten Illerberger Straße Richtung Autobahn gefahren. Und haben es geschafft – nebeneinander, hintereinander, Anfangs schnell, am Ende im ersten Gang – den Berg zu bezwingen, ohne dass einer absteigen und schieben musste. Oben gab es eine kurze Verschnaufpause mit Getränk, bevor wir den Rückweg antraten. Getragen vom Rückenwind waren wir ganz schnell wieder unten und sind gemütlich auf die Stadt zu gefahren…

Natürlich gab es heute auch Geschenke zum Vatertag: Den „Kater für den Vater“ hat der Opa gestern beim Bäcker entdeckt und gleich einen mitgebracht, weil eine Einkehr im Biergarten aus bekannten Gründen leider nicht möglich war.

Im Knallbonbon waren kleine, feine Schokolädchen und Benjamin hat im Kindergarten einen magnetischen Büroklammerhalter gebastelt.


Vorgestern kam meine Maschine aus der Reparatur zurück. Das war ein tolles Gefühl – so kann es also auch gehen 🙂 Deshalb habe ich gestern noch die Vorhänge für Oma Haia angefangen und heute auch gleich fertig gestellt. Morgen hängen wir sie auf, ich bin gespannt, wie sie dann an der Schiene aussehen.


So wunderschön bunt hat der Garten am letzten Wochenende ausgesehen.

Die Jungs graben sich mal wieder durch den Garten, ich glaube dieses Mal ist Island das Ziel. Der Opa wollte unbedingt, dass das Loch wieder zugeschüttet wird, allerdings ist eine Erdhummel dort eingezogen und das Zuschütten muss noch warten. Über Nacht hat es sehr viel geregnet, das Loch war gut gefüllt und wegen der Erdhummel wurde das Wasser herausgeschöpft. Dabei haben die Kinder einen Molch entdeckt, der dort nicht mehr herausgekommen ist. Benjamin hat ihn gerettet und zum Teich getragen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Raus aus dem Februar (Krea-)Tief

Endlich hat sich die Sonne mal wieder gezeigt. Nach Dauerregen, Eiseskälte und den immer noch liegenden aber langsam tauenden Schneemassen war das am Wochenende eine Wohltat. Und hat auch dazu beigetragen, dass ich mich mal wieder an die Nähmaschine gesetzt habe. Es wurde ein bisschen repariert, eine Hose für ein Babygeschenk begonnen, überlegt, was für eine Tasche für die Hexies am besten geeignet ist. Aber dazu später mehr…

Hauptsächlich wurde gebacken! Um den Fasching wenigstens ein bisschen ins Haus zu holen, sind am Sonntag leckere Krapfen im Backofen entstanden. Das Rezept wurde quasi ums Eck erprobt und notiert und kann hier nachgelesen werden. Wir haben die Krapfen mit gekaufter Aprikosenmarmelade und Erdbeermarmelade aus eigener Produktion gefüllt. Die mit Erdbeermarmelade waren besser 😉 Die Kinder haben sich in der Zwischenzeit verkleidet und einen Playmobil-Lego-Stofftier-Umzug im Flur veranstaltet.

Heute ist dann noch ein fluffiger Guglhupf dazu gekommen – einfach köstlich! Das Rezept steht im Nachwort des zehnten Bandes der Eberhofer-Reihe: „Guglhupfgeschwader – von Rita Falk“.


Der Teich ist endlich zugefroren! Frederik und Benjamin haben Eishockey gespielt 🙂 Die Schlittenberge haben wir auch beinahe täglich besucht.

Jetzt wird’s aber Zeit, dass es wärmer wird! Bis demnächst,
Sonja 😉

Unterwegs mit Zippie und Meckie…

Wir werden alle langsam richtig sportlich in diesen Ferien! Wanderausflüge in den Wald, Radtouren in der näheren Umgebung und vormittägliches Schwimmen im Kinderbecken haben in den letzten Wochen unseren „Urlaub daheim“ vervollständigt. Und immer waren alle vier an Bord. Mal enthusiastisch, mal meckernd, mal hingerissen, mal abgeneigt – und am Ende doch davon profitierend!

Wir haben Rehe im Wald gesehen, Mähdrescher bei der Arbeit bewundert, die Arbeit eines Harvesters mitten im Wald bestaunt, ein Wildbienenvolk entdeckt, das wir seitdem regelmäßig beobachten, Sonne getankt und gemerkt, dass es blöd ist, wenn man die Schwimmflügel daheim vergisst.

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Bei unserer letzten Radtour haben wir 8,5 Kilometer geschafft und Oma Hedis „Blumenfeld“ in der Nähe von Oberhausen bewundert. Auf dem Rückweg haben wir uns leider in eine Sackgasse manövriert und mussten wieder zurück fahren – die Jungs haben es aber gut nach Hause geschafft und sind danach auch ziemlich schnell eingeschlafen.

Heute sind die Kinder mit Oma und Opa und dem Wohnmobil weggefahren. Für ca. 48 Stunden 🙂 Und was macht man als erstes, wenn die Kinder weg sind? Die Nähmaschinen anwerfen und alles reparieren, was einem ins Auge springt. Dazu aber später mehr. Und mit der Tochter meiner Freundin ein Kissen für die Omi nähen. Das hat wunderbar geklappt, offenbar ist Hanna ein Naturtalent 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

PS: Da muss ich euch doch noch ein Bild vom wirklich leckeren Zwetschgendatschi zeigen.

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Das Rezept muss ich mir merken, der Hefeteig hat sich nämlich genau so verhalten, wie er sollte 🙂

Reparieren von 12 bis 12

Da die Kinder gerade überwiegend kurze Hosen tragen, gibt es in dieser Richtung wenig zu reparieren. Dafür wurde ich aber in meinem Schrank fündig: Die allerliebste Lieblingsjeans (bestimmt über 10 Jahre alt, kurz unter dem Knie endend, mit leichtem Stretch-Anteil, deshalb passt sie auch mit ein paar Kilo mehr oder weniger immer wie angegossen) wurde erneuert. Auf ein leicht durchgescheuertes Knie habe ich schon vor drei Jahren einen Herz-Patch aufgebügelt und ihn auch noch sauber rundherum angenäht. Jetzt stand diese Reparatur für die andere Seite an. Dort wurde es allerdings ein rechteckiger Jeanspatch mit Blümchen. Dabei ist mir der Saum ins Auge gestochen. An der rechten Seite waren in der Naht einige Lücken, deshalb habe ich beide Seiten getrennt und mit einem braunen, dickeren Jeans-Garn wieder angenäht. Das Garn kam dann auch noch auf der Rückseite zum Einsatz, denn da hat eine Tasche begonnen, sich aufzulösen.

In einer schwer zugänglichen Box im Badezimmer wurden beim letzten Aufräumen drei Peelinghandschuhe gefunden. Interessant, was man alles aufhebt, und wo es dann verstaubt. Damit diese Dinger ab sofort auch benutzt werden können, habe ich mit kariertem Schrägband einfach eine Schlaufe dran genäht. Der weiße Handschuh befindet sich zum Beispiel in der Dusche und wird auch tatsächlich benutzt 🙂

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Beim Summer Sampler 2020 wurde heute der neunte Block vorgestellt – ich habe bis gestern noch die Blöcke 5 – 8 genäht. Ich bin also fast wieder up to date.

Brae
Brae

Diverge
Diverge

Convergence
Convergence

Direction
Direction


Heute Morgen haben Frederik und ich eine 16 Kilometer lange Radtour über Attenhofen nach Pfaffenhofen und wieder zurück unternommen. Wir wollten ein Geburtstagsgeschenk ausliefern und eine geborgte Hose zurück bringen. Unterwegs haben wir in einem Feld zwei Störche, einen Graureiher und eine kleine Kuhherde gesehen. Auf dem Rückweg haben wir beim Onkel Bobby Kois gefüttert.

Und weil dann ja erst Mittag war, wurde nach dem Essen Brombeermarmelade und Tzatziki gekocht (die Zutaten dafür haben wir bei Freunden gepflückt, gleich nachdem wir Benjamin im Kindergarten abgegeben hatten).

Der Winter kann kommen, das Regal im Keller ist voll 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

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PS: Ich habe immer noch Schwierigkeiten, bei einigen Seiten einen Kommentar zu hinterlassen (werde mich aber spätestens nächste Woche dieser mehr als ärgerlichen Sache widmen).