Impressionen vom Fasching 2019

Auch wenn das Wetter in den letzten fünf Tagen leider nicht mehr so frühlingshaft war wie in der Woche zuvor, haben wir am fastnächtlichen Treiben im Städtle teilgenommen. Am rußigen Freitag war ich am Vormittag drei Stunden in der Stadt unterwegs und am Samstag sind wir beim Kinderumzug mitgelaufen und haben viele Bonbons verschenkt. Beim Faschingsdienstagsumzug heute waren wir nur Zuschauer und haben ein Vielfaches der verschenkten Bonbons wieder eingesammelt. Die Kinder werden an Weihnachten noch harte Bonbons essen – Popcorn, Flips und Nüsse haben wir im Laufe des Nachmittags schon vertilgt. Leider war es durch das Sturmtief sehr kalt, deshalb haben wir uns schon gegen halb zwei wieder auf den Heimweg gemacht und uns zuhause aufgewärmt.

Wie man hier sieht, haben beim Kinderumzug einige ihre alten Kostüme aus dem Jahr 2014 wieder angezogen. Eulen und Füchse haben als Waldbewohner wunderbar zu den Rehen gepasst und der Gruppe etliche Farbtupfer verliehen.

Im Moment bin ich froh, dass alles so gut geklappt hat, offenbar jeder sein Kostüm fertigstellen konnte und fast alle wieder gesund waren und mitgelaufen sind!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Das Rotwild ist bereit für den Umzug

Juhuu! Gerade eben habe ich die letzten Augen auf die Mützen geklebt (alles andere ist natürlich genäht, ich bin – noch – kein Freund der Heißklebepistole 😉 ) und die Taschen für die Bonbons sind auch so gut wie fertig. Lediglich bei den Kindern muss ich noch die Länge der Träger abmessen und dann mit Klettverschluss versehen.

Ein Tragebild von uns allen gibt es dann vom Umzug – bei dem hoffentlich genauso frühlingshaftes Wetter herrscht, wie gerade eben…

Bei Mike habe ich noch eine Innentasche angebracht, bei mir eine Reißverschlusstasche. Die bunten Blumen auf den Bonbontaschen sorgen hoffentlich für ein paar Farbtupfer – denn im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren sind wir als Rehe nicht ganz so bunt unterwegs.

Der Nähabend am letzten Mittwoch war übrigens ganz toll. Am Nachmittag sah es in der Turnhalle so aus:
IMG_0245 (2)Einige haben sich gegen 18:00 Uhr einfach ihre Tüten abgeholt und zuhause dann einen kleinen Näh- und Bastelabend veranstaltet. Alle die dageblieben sind, konnten in Ruhe ihre Kostüme anfangen, wenigstens eines fertig stellen und den Rest dann daheim weiter machen – bzw. sich alles nähen lassen, was es zu nähen gab, und zu Hause dann den Rest mit der Heißklebepistole aufkleben.

Für die tolle Organisation und Vorbereitung haben wir die ganze Woche über viel Lob erhalten. Und positive Rückmeldungen, dass viele Kostüme am letzten Wochenende entstanden sind, bzw. nicht mehr viel dazu fehlt.

Da kann der Umzug ja nur toll werden :-)!

Und jetzt setze ich mich auf den Balkon, genieße die Sonne und einen Cappuccino. Außerdem lese ich mir noch einmal genau die Anleitung für den Propeller durch, den ich jetzt endlich anfangen kann!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Noch 19 Stunden bis zum Nervenzusammenbruch

Obwohl mittlerweile alles ausgeschnitten (diesen Service gab es in dieser Form noch nie) und in 132 Tüten verpackt ist (wir hatten nämlich gerade heute noch zwei Anfragen für ein Kostüm), sind einige ganz schön aufgeregt, weil morgen der Näh- und Bastelabend im Kindergarten stattfindet. Und das kann ich sogar nachvollziehen. Bisher hat man immer eine Tüte erhalten, in der farblich passende Stoffstücke in einer bestimmten Größe drin waren, dann musste man sich in der Turnhalle eine meistens schon zerschnittene Papp-Schablone organisieren, aufzeichnen und ausschneiden. All das fällt in diesem Jahr weg, weil einige unglaubliche Helferinnen es geschafft haben, mit mir und meinem Rollschneider alle wichtigen Teile auszuschneiden, die auf das Kostüm entweder appliziert oder geklebt werden. Nur die Flecken des Rehkitzes (die bei uns jeder drauf machen darf, genau wie ein Geweih), darf sich auch jeder selbst ausschneiden. Dafür wurde in die Tüte ein Fleece-Stück 10 cm * 150 cm gepackt. Da kann man sich austoben und mit unterschiedlichen Durchmessern experimentieren.

Gestern habe ich alle Tüten gepackt und war bis ca. 22 Uhr auch sehr zufrieden, dann fiel mein Blick allerdings auf eine Kiste, in der nougatbraune Ohren drin waren. Und zwar sehr viele… Ich hatte eigentlich immer passend bzw. höchstens ein paar mehr ausgeschnitten, der Angstschweiß trat mir auf die Stirn. Nachts um halb zwei bin ich natürlich deshalb aufgewacht, meine Gedanken habe ich mir auf ein Blatt Papier notiert und konnte so wenigstens wieder einschlafen.

Deshalb musste ich heute Morgen noch einmal alle Tüten mit einem nougatbraunen Kostüm öffnen, bei einigen die Ohren ergänzen und wieder verknoten.

Dann habe ich noch eine Materialliste und eine Anleitung geschrieben, eine Mütze probegenäht und neun Tüten bereits ausgefahren, weil die Mamas morgen Abend nicht teilnehmen können.

Morgen Nachmittag kann ich alle Tüten und den restlichen Stoff in den Kindergarten fahren und am Abend werde ich zusehen, wie die Eltern ihr Kostüm schneidern und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Meine Nähmaschine bleibt jedenfalls zu Hause, die hat mit unseren eigenen Kostümen und den nächsten Blöcken noch genug zu tun 😉

Den Stoff haben wir übrigens unglaublich gut kalkuliert. Von den Kostümfarben ist höchstens ein halber Meter übrig, der noch für verschnittene Ohren verwendet werden kann. Vom weißen Stoff ist mehr übrig geblieben, das lag aber daran, dass beim Ausschneiden mit dem Rollschneider und einer Schablone 9 Bäuche statt 4 Bäuche auf 150 cm Platz gehabt haben. Das konnten wir nicht vorhersehen, wissen jetzt aber für nächstes Jahr, wie man den riesigen Stoffberg doch noch etwas verkleinern kann.

Überrascht war ich, wie viele in dieser Woche geholfen haben, um Geweihe oder Ohren auszuschneiden, Augen zu plotten, Ideen zu entwickeln, wie das Männergeweih stehen kann, Stoffe zuzuschneiden, Hüte und Mützen aufzuzeichnen. Unser Kindergarten ist eben einfach toll und die Eltern bringen ihr Können hervorragend ein.

Ich freu mich jedenfalls, wenn wir hier morgen wieder Platz haben und melde mich spätestens mit unseren eigenen Kostümen zurück!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Kostümwahnsinn

Die Resonanz war atemberaubend: 130 Kinder, Eltern & Betreuerinnen der KITA haben sich in der letzten Woche für unser Faschingskostüm „Reh/Hirsch“ eingetragen. Das Berechnen der Stoffmengen und das Bestellen der schon auf Länge geschnittenen einzelnen Kostümteile hat drei Abende und unzählige WhatsApp-Nachrichten beansprucht. Der Stoff ist bei mir am Dienstag angekommen (alleine für die Kostüme habe ich rund 200 m Fleece in vier Farben bestellen müssen – und vor einer halben Stunde wurde der Rest für Accessoires und Kopfschmuck angeliefert).

Alle Moosgummi-Elemente, die wir verwenden habe ich schon aufgezeichnet und zum Ausschneiden verteilt. Langsam trudeln sie wieder bei mir ein. Am Sonntag wollen wir uns außerdem hier treffen, um einen Großteil der Flecken, Puschelschwänze, Bäuche, Ohren und des Kopfschmucks schon aufzuzeichnen, bzw. auch schon so weit wie möglich auszuschneiden.

Am nächsten Mittwoch ist unser Nähabend, bis dahin herrscht hier leider ein sehr kreatives Chaos. Deshalb muss der neue Block auch bis mindestens nächste Woche warten. Erst wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, kann ich mich dem Skill Builder widmen – und vor allem dem Row By Row, der immer noch ungequiltet über dem Treppengeländer hängt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Das Top ist fertig!

Endlich habe ich es geschafft, alle zwölf Reihen samt Zwischenstreifen zusammenzunähen. Die Half Rectangle Triangles und die Wonky Stars sind mir etwas zu lang geraten. Deshalb habe ich an alle Reihen vorne und hinten jeweils 2,5″ Hintergrundstreifen angenäht. Dann die Zwischenstreifen zusammengestückelt und alles im Kinderzimmer ausgelegt (dort war erstaunlicherweise richtig toll aufgeräumt – und ich musste nur noch den Boden von Fusseln befreien). Dann hab ich mir eine Reihe samt Zwischenstreifen nach der anderen geschnappt und die Reihen in einer vorher für gut befundenen Reihenfolge aneinandergenäht. Dabei habe ich immer auf den Zwischenstreifen die Mitte und den Beginn der einzelnen Blöcke markiert, jeweils ausgehend von der Vorgängerreihe. Und ich finde, am Ende passt alles gut zusammen. Kleine Längenunterschiede kann man dadurch prima ausgleichen. Der Rand muss natürlich noch begradigt werden. Da bleibt bestimmt mehr als 2″ übrig, womöglich werde ich mir den Seitenstreifen sparen.

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Für die Rückseite habe ich auch schon etwas vorbereitet. Diese muss aufgrund der Größe zusammengenäht werden, wenn man keinen überbreiten Stoff verwendet. Den Juliblock hatte ich zuerst nicht zusammengenäht, weil ich nicht wusste, ob dieser eine Sonderreihenfolge erhalten sollte. Also habe ich – noch bevor der Fan-Block fertig war – die Zickzack-Reihe normal zusammengenäht und eine weitere mit der Sonderreihenfolge erstellt. Da ist dann beim Zuschnitt was schief gegangen und ich hatte noch Mittelteile übrig. Kurzerhand habe ich mir ca. 6″ vom Rückseitenstoff geschnappt und mit diesem dann noch eine Zickzackreihe genäht. Aber dieses Mal anders zusammengenäht. Die eignet sich bestimmt als Verbindung der beiden großen Teile.

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Die neue Zickzackreihe habe ich dann wieder an zwei Stellen getrennt und mit Zwischenstreifen aneinander genäht. Vielleicht wird daraus ja ein Kissen, das zur Decke passt…

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Und warum das alles so lange gedauert hat mit dem Top (so viele andere haben schon den fertigen Quilt unter dem Weihnachtsbaum), seht ihr hier: Mir ist Einiges dazwischengekommen. Aber das ist normal in dieser Jahreszeit 🙂

Die Sonderblöcke der unbunten Version habe ich auch zusammengenäht.

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Nachdem mein grüner Bügelbrettbezug gewaschen werden musste, habe ich mir einen Ersatz genäht, natürlich aus alter Bettwäsche. Angelehnt an die damalige Anleitung, allerdings nur, was den Zuschnitt betrifft. Der genähte Tunnel wurde ziemlich knapp bemessen und dann mit einem Gummi versehen. Der Bezug passt sehr knapp. Aber er passt! Unten hängt kein Bändchen mehr heraus, das zum Spielen / Ziehen / Lockern animiert. Perfekt 😉

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Gestern hat das letzte Mama-Frühstück 2018 stattgefunden. Ich fand es schön, dass sich alle im Weihnachtstrubel noch mal Zeit genommen haben und habe deshalb fünf kleine Päckchen geschnürt. Was drin ist wird noch nicht verraten, denn drei wollen es erst an Heiligabend öffnen.

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Dann habe ich im Laufe des heutigen Tages vier Bow-Ties genäht, nach einem YouTube Video von „Man Sewing“. Brilliant. As Always… Ich freue mich schon immer auf mein Montagsfrühstück, wenn Rob in einem neuen Video einen Quilt oder ein anderes Projekt für Männer vorstellt. Absolut Sehenswert!

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Im Kindergarten wurden am Mittag die Geschenke für die Erzieherinnen verteilt (und ich durfte gestern verpacken und Karten bekleben)

Geschenke

Frederiks Schwimmkurs hat zum letzten Mal stattgefunden. Ich bin unglaublich froh und auch stolz, dass wir kein einziges Mal gefehlt und den Kurs beendet haben. Das war zwischenzeitlich nicht vorauszusehen. Mittlerweile kenne ich auch viele, die den Kurs bei der Wasserwacht abgebrochen haben. Schwimmen ohne Schwimmhilfe kann er trotzdem noch nicht, bzw. er traut sich zu wenig zu. Im Januar beginnt der neue Kurs. Das Gute dabei ist, dass er jetzt schon sehr viele Kinder kennt, denn die meisten sollen den Kurs wiederholen. Herbst und Winter sind also nicht geeignet, um Schwimmen zu lernen. Selbst wenn man einmal in der Woche zusätzlich ins Hallenbad geht (was uns leider nur fünf Mal in den zwölf Wochen gelungen ist), es fehlt die tägliche Übung. Im Sommer macht Schwimmen einfach mehr Spaß. Ich hoffe, dass er im nächsten Kurs feststellt, dass er es eigentlich schon ganz gut macht und bis zum Sommer dann tatsächlich den Dreh raus hat!

Morgen gehe ich auf eine Weihnachtsfeier. Ich bin gespannt, was mich erwartet.

Bis demnächst,
Sonja 😉