Schöne Ferien!

In der letzten Woche haben wir ganz viel gemeinsam unternommen, uns bewegt, gespielt, gebastelt, Flöte geübt, gegossen, Staudämme gebaut, Molche beobachtet, Matsch angerührt, die Feuerwehr besucht. Endlich sind auch die Pfingstrosen aufgeblüht 😉

Am Montag waren wir im Waldseilgarten, die Kinder durften den Bambini-Parcours mehrmals bewältigen. Und ich habe richtig Lust bekommen, einmal den schwierigeren Parcours in luftiger Höhe zu klettern.

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Am Dienstag haben wir einen Ausflug in den Wildpark Eichert in Heidenheim gemacht. Die Anlage ist toll gestaltet, gleich zu Beginn gibt es einen riesigen Spielplatz. Die Wildtiergehege sind gut beschriftet und ab und an zeigt sich auch eines ;-). Die Eichhörnchen haben allerdings gar keine Angst vor uns gehabt und sich minutenlang um einen Baumstamm gejagt. Auf den breiten Wegen kann man gut schlendern, joggen oder Steine in die Sandalen bekommen. Aufgestellte Sitzgelegenheiten laden zum Tiere beobachten und Brotzeit vertilgen ein.

Negativ aufgefallen ist uns, dass der Park keine einzige Toilette hat, auch im nahegelegenen Naturtheater darf man die Toiletten nicht mitbenutzen. Dementsprechend sieht es dort auch im Gebüsch aus…

Am Mittwoch waren wir zu viert (!) eine Stunde im Freibad. Und Frederik ist auch ganz toll geschwommen. Man merkt ihm an, dass er jetzt keine Angst mehr vor dem Wasser hat – obwohl er sich darin auch noch nicht ganz wohl fühlt. Ihm fehlt die Kraft in den Armen um ruhig durchs Wasser zu gleiten. Jetzt wird es allerdings wieder sehr warm und wir werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Üben gehen!

Gestern waren wir dann noch zum Brunchen eingeladen um den ersten Geburtstag der Tochter von Freunden zu feiern. Die Kinder haben dort ganz viel gegessen, vor allem von den leckeren Nachspeisen (Eis, Früchte, die man in einem Schokoladebrunnen selbst überziehen konnte und Obstsalat). Einen Nachmittagssnack haben wir dann definitiv nicht benötigt.

Am Samstag konnte ich das Geschenk dafür beenden, mein erster „Babyquilt“ ist fertig geworden. Dafür habe ich ein Paneel verwendet und den Rest mit vorhandenen Uni-Farben gestaltet. Vorname, Name und Geburtsdatum habe ich appliziert (aber hier wegretuschiert). Die Rückseite besteht aus einem zarten Stoff mit Vögelchen und das Binding habe ich passend zu Vorder- und Rückseite scrappy gestaltet. Da sich meine Maschine immer noch in Reparatur befindet, habe ich das Label kurzerhand im Geschäft „mamaidee“ im Städtle geordert und war froh, dass Verena es trotz Urlaub noch unterbringen konnte. Gequiltet wurde also mit der alten Maschine. Dazu habe ich den Walkingfoot verwendet und einen dreifachen Geradstich eingestellt. Der Abstand der Linien beträgt 3“. Insgesamt misst der Quilt 48“ x 48“, er hat noch gut unter die Maschine gepasst.

Die Eltern haben sich auf jeden Fall sehr gefreut 😉

Und jetzt wird erst einmal der Pool aufgebaut – es soll ja in den nächsten Tagen sehr heiß werden, da brauchen wir abends eine Abkühlung.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Urlaubsgefühle

Die kamen in dieser Woche tatsächlich auf, das erste Mal seit meinem letzten richtigen Urlaub, im August 2012. Also bevor die Kinder in unser Leben traten…
Es war sehr warm. Ich habe mir eine Jahreskarte fürs Freibad gekauft und bin von Montag bis Freitag jeden Vormittag geschwommen. Insgesamt 4 km. Ich habe mich viel mit unseren Pflanzen beschäftigt (Läusebefall an Gurke, Bohne, Erdbeeren), geerntet (die ersten großen Erdbeeren werden reif), Salat geschnippelt, einen Brennnesselsud angesetzt. In der Bücherei zwei Bücher für mich ausgeliehen („Todschick“ und „Fair einkaufen – aber wie?“) und eines davon schon gelesen. Wenig gemacht und auch gelegentlich mit einem Cappuccino in der Hand vor mich hingestarrt. Die Abwesenheit der Nähmaschine hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen. Herrlich!

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Da war es auch leichter zu ertragen, dass die Kinder am Anfang der Woche zwei eigenartige Unfälle hatten. Frederik hat sich beim Öffnen einer Kellertüre den großen Zeh, und da vor allem den Nagel, in der Mitte aufgeschnitten. Dem Weinen nach muss das ziemlich wehgetan haben. Und wurde aber einen Tag später schon von Benjamin getoppt. Der ist auf dem Nachhauseweg vom Kindergarten kurz vor dem Gartentor mit dem Laufrad unglücklich an Frederiks Rad hängen geblieben und hat sich dabei den kompletten Fingernagel des kleinen Fingers abgerissen. Weswegen wir den ersten richtig heißen Nachmittag nicht im Freibad, sondern im Krankenhaus verbracht haben. Es sieht zwar furchterregend aus, ist aber wohl gar nicht mehr schmerzhaft, sobald der Nagel mal abgelöst ist. Im Krankenhaus wurde er nur wieder draufgelegt und mit einem Pflaster fixiert, damit der neue darunter hervor wachsen kann. Diese Prozedur hat Benjamin überhaupt nicht gefallen und beinahe dafür gesorgt, dass mir schwarz vor Augen geworden wäre…

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Aber dennoch waren wir am Wochenende nicht unkreativ – die Bügelperlen wurden herausgeholt. Und schaut mal, was hier alles entstanden ist. Zwei Traumfänger, ein Notausgangsschild mit Leuchtbügelperlen, ein kleiner Zoo und ein riesiges Mosaik, das mich beim Bügeln zur Verzweiflung gebracht hat (falsche Temperatur, ein Viertel abgehobene Bügelperlen, 30 Minuten Reparatur auf dem Bügelbrett…) und jetzt erfolgreich hinter Glas fixiert ist.

Bis demnächst, die Kinder haben noch vier Tage
Kindergarten und starten dann in die Pfingstferien.
Sonja 😉

Seepferdchen in Sicht

Frederik kann schwimmen! Ohne Hilfe durchpflügt er das Becken der Kleinschwimmhalle. Morgen will er es mir zeigen 😉 Ich bin wirklich stolz auf ihn. Es hat ihm sehr geholfen, dass er im zweiten Kurs schon ein paar Kinder gekannt hat und wusste, wie die Kursstunden ablaufen. Ein letzter Termin vom Schwimmkurs steht noch aus, danach schließt die Kleinschwimmhalle und wir müssen auf jeden Fall weiterüben, damit es im Sommer auch im Schwimmbad gut klappt. Hoffen wir auf angenehme Wassertemperaturen 🙂

An diesem Wochenende waren wir ziemlich kreativ. Die Kinder haben im Garten Nester gebaut, damit der Osterhase auch weiß, wo er die Eier ablegen kann. Ich habe diverse Holzkisten mit Acrylfarbe angemalt und werde sie im Laufe der Woche auch noch weiter aufhübschen. Was daraus letztendlich wird steht noch nicht fest.

Mein Schnittmusterbereinigungsprojekt für den April habe ich auch schon begonnen, dazu demnächst mehr, das ist wieder eine längere Geschichte (mittlerweile allerdings mit Happy End).

Und weil ich erneut am Ausmisten vom Atelier bin, wurden ein paar Projekte begonnen, die schon lange auf ihre Umsetzung warten: Von meinem Kaffee habe ich wieder unzählige Tütchen gesammelt, die ich im Moment zu Taschen für den Recyclinghof vernähe. Um meine Kenntnisse im Einfügen von Ösen zu verbessern, werde ich aus einem alten Bettüberzug zwei „Vorhänge“ für meine offenen Stoffregale anfertigen – und Mikes Geburtstagsgeschenk wartet auch noch auf die Umsetzung: er bekommt eine Jogginghose geschenkt, natürlich selbst genäht. Mittlerweile haben wir dafür auch schon den Stoff bestellt…

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Das Top ist fertig!

Endlich habe ich es geschafft, alle zwölf Reihen samt Zwischenstreifen zusammenzunähen. Die Half Rectangle Triangles und die Wonky Stars sind mir etwas zu lang geraten. Deshalb habe ich an alle Reihen vorne und hinten jeweils 2,5″ Hintergrundstreifen angenäht. Dann die Zwischenstreifen zusammengestückelt und alles im Kinderzimmer ausgelegt (dort war erstaunlicherweise richtig toll aufgeräumt – und ich musste nur noch den Boden von Fusseln befreien). Dann hab ich mir eine Reihe samt Zwischenstreifen nach der anderen geschnappt und die Reihen in einer vorher für gut befundenen Reihenfolge aneinandergenäht. Dabei habe ich immer auf den Zwischenstreifen die Mitte und den Beginn der einzelnen Blöcke markiert, jeweils ausgehend von der Vorgängerreihe. Und ich finde, am Ende passt alles gut zusammen. Kleine Längenunterschiede kann man dadurch prima ausgleichen. Der Rand muss natürlich noch begradigt werden. Da bleibt bestimmt mehr als 2″ übrig, womöglich werde ich mir den Seitenstreifen sparen.

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Für die Rückseite habe ich auch schon etwas vorbereitet. Diese muss aufgrund der Größe zusammengenäht werden, wenn man keinen überbreiten Stoff verwendet. Den Juliblock hatte ich zuerst nicht zusammengenäht, weil ich nicht wusste, ob dieser eine Sonderreihenfolge erhalten sollte. Also habe ich – noch bevor der Fan-Block fertig war – die Zickzack-Reihe normal zusammengenäht und eine weitere mit der Sonderreihenfolge erstellt. Da ist dann beim Zuschnitt was schief gegangen und ich hatte noch Mittelteile übrig. Kurzerhand habe ich mir ca. 6″ vom Rückseitenstoff geschnappt und mit diesem dann noch eine Zickzackreihe genäht. Aber dieses Mal anders zusammengenäht. Die eignet sich bestimmt als Verbindung der beiden großen Teile.

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Die neue Zickzackreihe habe ich dann wieder an zwei Stellen getrennt und mit Zwischenstreifen aneinander genäht. Vielleicht wird daraus ja ein Kissen, das zur Decke passt…

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Und warum das alles so lange gedauert hat mit dem Top (so viele andere haben schon den fertigen Quilt unter dem Weihnachtsbaum), seht ihr hier: Mir ist Einiges dazwischengekommen. Aber das ist normal in dieser Jahreszeit 🙂

Die Sonderblöcke der unbunten Version habe ich auch zusammengenäht.

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Nachdem mein grüner Bügelbrettbezug gewaschen werden musste, habe ich mir einen Ersatz genäht, natürlich aus alter Bettwäsche. Angelehnt an die damalige Anleitung, allerdings nur, was den Zuschnitt betrifft. Der genähte Tunnel wurde ziemlich knapp bemessen und dann mit einem Gummi versehen. Der Bezug passt sehr knapp. Aber er passt! Unten hängt kein Bändchen mehr heraus, das zum Spielen / Ziehen / Lockern animiert. Perfekt 😉

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Gestern hat das letzte Mama-Frühstück 2018 stattgefunden. Ich fand es schön, dass sich alle im Weihnachtstrubel noch mal Zeit genommen haben und habe deshalb fünf kleine Päckchen geschnürt. Was drin ist wird noch nicht verraten, denn drei wollen es erst an Heiligabend öffnen.

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Dann habe ich im Laufe des heutigen Tages vier Bow-Ties genäht, nach einem YouTube Video von „Man Sewing“. Brilliant. As Always… Ich freue mich schon immer auf mein Montagsfrühstück, wenn Rob in einem neuen Video einen Quilt oder ein anderes Projekt für Männer vorstellt. Absolut Sehenswert!

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Im Kindergarten wurden am Mittag die Geschenke für die Erzieherinnen verteilt (und ich durfte gestern verpacken und Karten bekleben)

Geschenke

Frederiks Schwimmkurs hat zum letzten Mal stattgefunden. Ich bin unglaublich froh und auch stolz, dass wir kein einziges Mal gefehlt und den Kurs beendet haben. Das war zwischenzeitlich nicht vorauszusehen. Mittlerweile kenne ich auch viele, die den Kurs bei der Wasserwacht abgebrochen haben. Schwimmen ohne Schwimmhilfe kann er trotzdem noch nicht, bzw. er traut sich zu wenig zu. Im Januar beginnt der neue Kurs. Das Gute dabei ist, dass er jetzt schon sehr viele Kinder kennt, denn die meisten sollen den Kurs wiederholen. Herbst und Winter sind also nicht geeignet, um Schwimmen zu lernen. Selbst wenn man einmal in der Woche zusätzlich ins Hallenbad geht (was uns leider nur fünf Mal in den zwölf Wochen gelungen ist), es fehlt die tägliche Übung. Im Sommer macht Schwimmen einfach mehr Spaß. Ich hoffe, dass er im nächsten Kurs feststellt, dass er es eigentlich schon ganz gut macht und bis zum Sommer dann tatsächlich den Dreh raus hat!

Morgen gehe ich auf eine Weihnachtsfeier. Ich bin gespannt, was mich erwartet.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Wasser

Schon wieder dreht sich bei uns alles um das kühle Nass. Aber nicht, weil wir heute Morgen beim Schwimmen waren. Es ist schön, Frederiks Fortschritte zu sehen. Leider kann ich mich überhaupt nicht mehr dran erinnern, wie ich schwimmen gelernt habe, es scheint jedenfalls nicht so einfach zu sein, die Arm- und Beinbewegung gleichzeitig und vor allem regelmäßig auszuführen. Nächste Woche werden wir deshalb erneut die kühle Kleinschwimmhalle aufsuchen und ein paar Bahnen üben.

Aber zurück zum Thema: Seit Donnerstag muss im Städtle das Wasser abgekocht werden zum Trinken, Zähneputzen, Obst/Gemüse waschen, Nahrung zubereiten, Abspülen und Kaffee/Tee zubereiten. Oder man verwendet Flaschenwasser.
Da merkt man erst, wie selbstverständlich man den Hahn aufdreht und das – normalerweise – saubere Wasser ver(sch)wendet. Und wie schlecht man auf solche Situationen vorbereitet ist. Wir haben es aus lauter Gewohnheit ein paar Mal doch aus dem Hahn benutzt, das Zähneputzen läuft eben schon so automatisch ab. Und wenn man schnell etwas abspülen muss, dreht man einfach den Hahn auf.

Am Wochenende haben wir deutlich weniger Salat, Obst und Gemüse gegessen als sonst. Das umständliche Waschen lässt einen zuerst nach einem anderen Lebensmittel greifen. Wie Joghurt, Schokolade, Tiefkühlzeugs, Brot…

Für einen Ernstfall brauchen wir auf jeden Fall einige große Kanister, in die das abgekochte Wasser dann abgefüllt und einfach wieder entnommen werden kann. Und die Wasserhähne müssen markiert, abgedeckt oder beklebt werden, damit man immer dran erinnert wird, wenn man sich mal wieder kurz den Mund abwaschen will. In den Supermärkten haben am Wochenende offenbar auch Hamsterkäufe stattgefunden, Wasser war sehr gefragt.


Neue Nähwerke gibt es im Moment nicht, man merkt, dass es auf Weihnachten zugeht. Die Adventskalender sollten noch gefüllt, Weihnachtsgeschenke besorgt und ein Adventsbuffet im Kindergarten organisiert werden. Das Faschingskostüm für 2019 steht schon fest und ich muss noch vor Weihnachten einen tollen Prototyp erstellen, damit möglichst viele Kinder mit ihren Eltern teilnehmen. Zur Entspannung probiere ich mich gerade durch ein Buch, das 130 Mini Quilt Blocks zeigt, und was man damit machen kann, wenn man ganz viele von den einzelnen Blöcken näht. Der Log Cabin in allen Variationen ist hierfür sehr gut geeignet.

Und damit ihr nicht ganz ohne Bild auskommen müsst, das war bei einem Samstagsspaziergang in der Stadt.

Balanceakt auf dem kleinen Spielplatz an der Stadtmauer

WordPress testet gerade einen neuen Editor. Ich habe da vorher –  wahrscheinlich im Zustand geistiger Umnachtung – auch noch zugestimmt, kann aber im Moment wenig Positives dran entdecken. Ich bin ja mal gespannt, wie es sich da weiter schreibt. Und worin genau die Verbesserungen bestehen.

Bis demnächst,
Sonja 😉