Kuh – Herde!

Heute war es so weit! Am Mittag ist eine Kuhherde durch die Altstadt getobt. 80 Teilnehmer haben sich am Kirchplatz eingefunden, letzte Vorbereitungen am Kostüm getroffen (einen Teilnahme-Button für die Kinder befestigt und weiße Augenpunkte auf den schwarzen Filz geklebt) und dann Bonbons und Konfetti verteilt. Es waren sehr viele Zuschauer anwesend, was dazu führte, dass bei fast allen die Süßigkeiten schon nach der Hälfte des Weges an die Kinder gebracht waren. Bei uns hatte zudem Benjamin einiges selbst gegessen 🙂

Nach dem Umzug wurde – wie jedes Jahr – ein Gruppenfoto vor der Fuggerhalle aufgenommen. Das hier hat die Oma gemacht.

IMG-20200222-WA0002

Anschließend konnte man noch zum Kinderfasching in die Fuggerhalle gehen und Kuchen essen oder tanzen und Süßigkeiten fangen.
In diesem Jahr waren wir auch dabei – die Süßigkeiten-Ausbeute aber eher gering 😉

IMG_20200222_151257

Auf dem Heimweg ist Benjamin im Bollerwagen eingeschlafen, mit einer Tüte Popcorn in der Hand.

Ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat, und doch so viele mitgemacht haben! Im Moment bin ich sicher, dass wir auch im nächsten Jahr – unserem letzten Jahr im Kindergarten – wieder beim Umzug dabei sein werden.

Darauf ein kräftiges Kuh – Herde, Kuh – Herde, Kuh – Herde!

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Reparieren von 12 bis 12

Puh. Seit dem 13. Januar war ich beschäftigt mit unseren Faschingskostümen. Einem Aushang im Kindergarten mit unklaren Einträgen von Teilnehmenden folgte die grobe Planung der Hut-Schnittteile, die Vorbereitung der Schablonen, eine erste Stoffbestellung. Dann wurden hier alle Männer krank und der Zeitplan geriet etwas durcheinander. Nachbestellungen waren die Folge. Der Zuschnitt einzelner Elemente verschob sich auch nach hinten. Der Nähabend klappte allerdings hervorragend, mittlerweile hat jeder seine Bestellung bezahlt und unsere Kostüme sind fertig 😉
Dazu aber mehr am Wochenende, der Umzug findet ja erst am Samstag statt.


Eine willkommene Abwechslung waren in den letzten Tagen meine Reparaturen. Natürlich Jeans. Diese hier wurde schon einmal repariert und war deshalb innerhalb von 15 Minuten fix und fertig: Fehlerhaften Patch abtrennen, Seitennaht trennen, neuen Patch aufbügeln, mit Zickzack umranden und Seitennaht wieder schließen. Benjamins Lieblingshose war gerettet.

Eine zweite Jeans habe ich auch noch entdeckt und repariert. Sie hat große Taschen auf der Vorderseite, die löchrig waren, bzw. werden. Also wurden die Taschen abgetrennt, Patches innen und außen aufgebügelt und aufgenäht. Dann die innere Seitennaht getrennt, beide Taschen wieder aufgenäht und die Seitennaht geschlossen.

Und weil ich morgen Früh eventuell ein Kostüm brauche, habe ich heute auch noch meine Leggings repariert. Die kleinen Löcher konnten durch das Drübernähen mit der Overlock ganz leicht entfernt werden 😉

IMG_1562 (2)IMG_1563 (2)


Was ich in den letzten Wochen noch alles gemacht habe, zeige ich euch bestimmt noch im Februar. Es war auf jeden Fall alles ein nervlicher Ausgleich für
– die Stoffmengenberechnung im Allgemeinen
– die Beantwortung sämtlicher Anfragen zum Kostüm/Umzug in der WhatsApp-Gruppe
– die telefonische Stornierung der Farbe Weiß, da sie zu spät geliefert worden wäre
– die Nachbestellung von Kostümen
– die Nachbestellung der Farbe Natur anstelle von Weiß
– die Organisation und Durchführung des Nähabends
– das Nähen unserer Kostüme und
– das Malen eines Schildes, damit man auch weiß, wer da so mitläuft beim Umzug…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

Schnittmusterbereinigung 12/12

Meine ausgedruckten Schnittmuster, die zum Teil seit mehreren Jahren auf einen Stoff warteten, wurden in diesem Jahr ziemlich ausgedünnt. Mehrere Taschenschnittmuster, die ich aufgrund ihrer Größe bestimmt nie wieder nähen werde, wurden zusätzlich entsorgt, ebenso Schnittmuster für Babykleidung. Jetzt sind noch sechs ausgedruckte Schnittmuster vorhanden, hauptsächlich Kindershirts, bei denen ich in der Regel immer nur neue Größen für Frederik auf Folie abpause, da die kleineren Größen für Benjamin ja schon vorhanden sind. Und ein Männerpulli, der vielleicht im nächsten Jahr genäht wird. Aber meinen Mann muss man langsam an selbst genähte Sachen gewöhnen, und da er jetzt endlich sein Geburtstagsgeschenk bekommen hat, muss das erst einmal reichen 😉

IMG_1473 (2)

Bereits im Februar zu seinem 40. Geburtstag habe ich ihm einen Gutschein über eine Jogginghose geschenkt. Er durfte sich eine ganz nach seinem Geschmack zusammenstellen. Nur nicht in schwarz. Schließlich wurde es eine Jogginghose aus Jacquard Sweat in Navy Blau, mit Gummibund und Bindeband, nach einem Schnittmuster von Fadenkäfer. Und einer aufgesetzten Gesäßtasche, die in der Anleitung nicht vorgesehen war. Das Bindeband wird durch zwei in Kulörtexx eingeschlagene Ösen geführt – dafür habe ich bestimmt zehn Versuche mit unterschiedlichen Ösen und unterschiedlichem Werkzeug benötigt. Bis jetzt ist das Konstrukt ziemlich stabil, sie ist beinahe täglich im Einsatz und wurde sogar schon gewaschen 🙂

Sie gefällt ihm gut, muss allerdings noch ein paar Zentimeter gekürzt werden.

Fazit: Ich liebe es, Jogginghosen zu nähen. Da bekommt man dann wirklich die Taschen und die Bündchen (oder auch nicht), die man haben will. Es ist noch reichlich Jacquard vorhanden, ich kann ihm also noch eine nähen, deshalb bleibt dieses Schnittmuster vorerst da.

Im kommenden Jahr werde ich weiterhin ausmisten und einmal meine in Ordner einsortierten Schnittmuster genauer unter die Lupe nehmen! Ich werde mit Sicherheit den einen oder anderen Artikel dazu auf dem Blog veröffentlichen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Frohe Weihnachten!

Der Baum ist geschmückt, die Geschenke verpackt. Wir warten morgen gespannt aufs Christkind und werden tagsüber Lego und Playmobil aus dem Adventskalender zusammenbauen, Kartoffelsalat für neun Personen kochen, die Nachspeise für Mittwoch vorbereiten und am späten Nachmittag unsere Gäste empfangen. Frederik und ich werden (versuchen) „Alle Jahre wieder“ zweistimmig auf der Blockflöte spielen.

Allen Lesern wünsche ich Frohe Weihnachten!

Bleibt gesund über die Feiertage und lasst eurer Kreativität freien Lauf. Und falls ihr das Gedicht „Die Tiere bei der Krippe“ im letzten Jahr nicht gelesen habt, holt es einfach nach.

IMG_1469 (2)


Was hier in den letzten Wochen noch gebastelt, genäht, gefalzt, geschnitten und geklebt wurde, möchte ich euch aber auch noch zeigen:

Geschenke und Transportbehälter für die Kindergartenerzieherinnen und die Lehrerinnen der Kombiklasse wurden organisiert und genäht, der zweite Miniquilt für Benjamins Hundi ist entstanden, endlich wurde mein „Medaillon-Quilt“ fertig gestellt, der aus Resten des „No Point Stars“-Quilt genäht wurden. Aus denselben weihnachtlichen Stoffen ist auch ein weiterer Schuhabsteller entstanden. An beiden Quilts habe ich Freihandquilten geübt. Außerdem wurden beide Bindings mit der Maschine angenäht. Kann man machen, aber nicht bei großen Decken, in die man sich einkuscheln will, oder die man am Ende verschenkt…
Das Skillbuilder-Top ist vorläufig fertig und kann hier angesehen werden. Beim Bastelabend im Kindergarten habe ich ein ziemlich großes Windlicht gemacht (das Zerschneiden der Dose hat über eine Stunde gedauert), Kaminanzünder und ein Moosbäumchen. Alles wurde aus im Wald gesammelten Naturmaterialien, Recyclingmüll oder schon vorhandenen Bastelsachen aus dem Kindergarten hergestellt. Die Engel hätte man dort auch machen können, ich habe diese aber mit hier vorhandenen Resten selbst nachgebastelt. Die Kinder und Papa haben zwischendurch mit Kerzen und Luftströmen aus Trichtern und Lautsprechern experimentiert. Und ich habe am Wochenende die Reparatur des Jahres gemacht: Frederiks Jeans sieht aus wie neu, nachdem die kaputten Knie komplett ersetzt wurden.

Aber jetzt: Frohes Fest!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Adventskalendertasche II

Heute ging das letzte Näh-Türchen vom farbenmix-Adventskalender auf. Für mich war allerdings gar nichts mehr zu tun: Die Wendeöffnung habe ich gestern aus lauter Gewohnheit gleich nach dem Annähen der Innenseiten verschlossen. Und als Gurtband wird – als Zeichen der Nachhaltigkeit – mein „Universal-Gurtband“ verwendet. Hier ist sie, meine Adventskalendertasche 2019:

Genau meine Farben – wie man in diesem Beitrag an der Alltagsheldin, dem Fünf-Fach-Organizer, diversen Geldbeuteln und Taschentüchertaschen sehen kann. Sie kommt nicht so aufgeplustert daher wie die Alltagsheldin, was auch daran liegen kann, dass ich nur auf die Hauptinnenseiten Vlies H630 aufgenäht habe, der Gedanke, den Baumwollstoff zu verstärken kam mir nämlich relativ spät 🙂 Vom Schnitt her sind sie sich aber sehr ähnlich, die neue Tasche ist ein kleines bisschen größer. Die Paspel war äußerst schlecht anzubringen, es wurden immer wieder Stiche ausgelassen. Ich bin noch am Recherchieren, ob das an der Paspel, am Außenstoff, dem Reißverschlussfüßchen, dem Faden oder der Nadel lag. Deshalb wurde die Paspel ein zweites Mal mit dem Standardfüßchen angenäht. Sicher ist sicher…

Ich habe hier doch tatsächlich meinen letzten Magnetverschluss verwendet. Er wurde mir von einer Bekannten geschenkt, die eine alte Ledertasche ausrangiert hatte.

An die Reißverschlüsse habe ich weihnachtliche Anhänger aus dem Schmuckkästchen angebracht, da kommen die wenigstens auch einmal zu Einsatz. Ein Engel befindet sich am Hauptreißverschluss, die Reißverschlusstasche auf der Rückseite wird von einer Schneeflocke verziert.

Ich freu mich schon aufs nächste Jahr 🙂


Heute ist hier übrigens der erste Schnee gefallen – und nach zwei Stunden wieder weggetaut. Genug Zeit, um im Garten einen Schneemann zu bauen.

IMG_1404 (2)

Und am Abend sind noch zwei interessante Sterne entstanden. Was dabei rauskommt, wenn man erst faltet, dann einschneidet und schließlich klebt, seht ihr hier.

Bis demnächst,
Sonja 🙂