Reparieren von 12 bis 12

Puh. Seit dem 13. Januar war ich beschäftigt mit unseren Faschingskostümen. Einem Aushang im Kindergarten mit unklaren Einträgen von Teilnehmenden folgte die grobe Planung der Hut-Schnittteile, die Vorbereitung der Schablonen, eine erste Stoffbestellung. Dann wurden hier alle Männer krank und der Zeitplan geriet etwas durcheinander. Nachbestellungen waren die Folge. Der Zuschnitt einzelner Elemente verschob sich auch nach hinten. Der Nähabend klappte allerdings hervorragend, mittlerweile hat jeder seine Bestellung bezahlt und unsere Kostüme sind fertig 😉
Dazu aber mehr am Wochenende, der Umzug findet ja erst am Samstag statt.


Eine willkommene Abwechslung waren in den letzten Tagen meine Reparaturen. Natürlich Jeans. Diese hier wurde schon einmal repariert und war deshalb innerhalb von 15 Minuten fix und fertig: Fehlerhaften Patch abtrennen, Seitennaht trennen, neuen Patch aufbügeln, mit Zickzack umranden und Seitennaht wieder schließen. Benjamins Lieblingshose war gerettet.

Eine zweite Jeans habe ich auch noch entdeckt und repariert. Sie hat große Taschen auf der Vorderseite, die löchrig waren, bzw. werden. Also wurden die Taschen abgetrennt, Patches innen und außen aufgebügelt und aufgenäht. Dann die innere Seitennaht getrennt, beide Taschen wieder aufgenäht und die Seitennaht geschlossen.

Und weil ich morgen Früh eventuell ein Kostüm brauche, habe ich heute auch noch meine Leggings repariert. Die kleinen Löcher konnten durch das Drübernähen mit der Overlock ganz leicht entfernt werden 😉

IMG_1562 (2)IMG_1563 (2)


Was ich in den letzten Wochen noch alles gemacht habe, zeige ich euch bestimmt noch im Februar. Es war auf jeden Fall alles ein nervlicher Ausgleich für
– die Stoffmengenberechnung im Allgemeinen
– die Beantwortung sämtlicher Anfragen zum Kostüm/Umzug in der WhatsApp-Gruppe
– die telefonische Stornierung der Farbe Weiß, da sie zu spät geliefert worden wäre
– die Nachbestellung von Kostümen
– die Nachbestellung der Farbe Natur anstelle von Weiß
– die Organisation und Durchführung des Nähabends
– das Nähen unserer Kostüme und
– das Malen eines Schildes, damit man auch weiß, wer da so mitläuft beim Umzug…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

2 Gedanken zu “Reparieren von 12 bis 12

  1. Valomea 3. März 2020 / 22:24

    Liebe Sonja,
    von Deiner Gelassenheit beim Auftrennen der Seitennähte zur Jeansreparatur kann ich mir eine Scheibe abschneiden! Ich neige da immer zur Dünnbrettbohrerei. Aber bei Dir sieht man, dass sich das echt lohnt. Und es sieht soooo leicht aus bei Dir! *lach*
    LG
    Elke

    Gefällt 1 Person

    • Apfelbaum und Ententeich 5. März 2020 / 11:02

      Ich kanns dir nur empfehlen, Elke, es lohnt sich! Wenn man einmal aufgetrennt hat, ist jede weitere Reparatur das reinste Vergnügen 😉
      LG Sonja

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