Kuh – Herde!

Heute war es so weit! Am Mittag ist eine Kuhherde durch die Altstadt getobt. 80 Teilnehmer haben sich am Kirchplatz eingefunden, letzte Vorbereitungen am Kostüm getroffen (einen Teilnahme-Button für die Kinder befestigt und weiße Augenpunkte auf den schwarzen Filz geklebt) und dann Bonbons und Konfetti verteilt. Es waren sehr viele Zuschauer anwesend, was dazu führte, dass bei fast allen die Süßigkeiten schon nach der Hälfte des Weges an die Kinder gebracht waren. Bei uns hatte zudem Benjamin einiges selbst gegessen 🙂

Nach dem Umzug wurde – wie jedes Jahr – ein Gruppenfoto vor der Fuggerhalle aufgenommen. Das hier hat die Oma gemacht.

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Anschließend konnte man noch zum Kinderfasching in die Fuggerhalle gehen und Kuchen essen oder tanzen und Süßigkeiten fangen.
In diesem Jahr waren wir auch dabei – die Süßigkeiten-Ausbeute aber eher gering 😉

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Auf dem Heimweg ist Benjamin im Bollerwagen eingeschlafen, mit einer Tüte Popcorn in der Hand.

Ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat, und doch so viele mitgemacht haben! Im Moment bin ich sicher, dass wir auch im nächsten Jahr – unserem letzten Jahr im Kindergarten – wieder beim Umzug dabei sein werden.

Darauf ein kräftiges Kuh – Herde, Kuh – Herde, Kuh – Herde!

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

UFO-Abbau im Januar

Der Januar hat mich in meinem Ufo-Abbau ein gutes Stück weiter gebracht. Nach Silvester gab es einige ruhige Tage, an denen ganz viel gestickt wurde. Und dann habe ich es tatsächlich geschafft, regelmäßig am Abend immer ein paar Minuten weiter zu machen. Der Durchbruch kam übrigens, als ich das schon an einer Seite zusammengenähte Teil auftrennte, um auch die linke Seite bequem sticken zu können. Sollte ja kein Problem sein, es wieder richtig zusammen zu nähen 😉

Aber seht selbst, was draus geworden ist:

Es ist immer wieder faszinierend, einem Bild beim Wachsen zuzusehen.

Jetzt fehlt nur noch der Schriftzug oben in der Mitte. Es kommt ja nicht an die Eingangstür, also fällt „Willkommen“ schon mal weg. Ich könnte es im Atelier anbringen und entweder „Atelier“ oder „Garten“ drauf anbringen. Die Buchstaben, die man dafür braucht, sahen in einem ersten Versuch aber überhaupt nicht harmonisch aus…

Also werde ich das Ganze noch ein paar Wochen auf mich wirken lassen und dann entscheiden.


Es gibt ja im Moment eine ganz wichtige Aufgabe, die bis zum 06.02 bzw. endgültig am 22.2. fertig sein muss: Das Kostüm. Und da bin ich gerade mittendrin statt nur dabei. Nächste Woche kommt hoffentlich die Nachbestellung hier an, damit am Nähabend auch alle was zum Werkeln haben. Und ich den ganzen Stoff wieder los bin 🙂

In diesem Jahr sind es „nur“ 89 Kostüme. 28 davon sind recycelte Rehe aus dem Vorjahr, da wird nur der Kopf neu erstellt und das Kostüm ergänzt. Das habe ich nicht übers Herz gebracht, auch wenn Nachhaltigkeit das Jahresthema im Kindergarten ist. Das Reh war bis dahin mein aufwändigstes Kostüm und das erste, das ich organisiert hatte. Deshalb werden hier wieder vier neue Kostüme entstehen (die dann aber im nächsten Jahr wiederverwendet werden können, wenn mein Plan funktioniert…).

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Augensterns Welt und Klaudias-Kreativ-World.

Impressionen vom Fasching 2019

Auch wenn das Wetter in den letzten fünf Tagen leider nicht mehr so frühlingshaft war wie in der Woche zuvor, haben wir am fastnächtlichen Treiben im Städtle teilgenommen. Am rußigen Freitag war ich am Vormittag drei Stunden in der Stadt unterwegs und am Samstag sind wir beim Kinderumzug mitgelaufen und haben viele Bonbons verschenkt. Beim Faschingsdienstagsumzug heute waren wir nur Zuschauer und haben ein Vielfaches der verschenkten Bonbons wieder eingesammelt. Die Kinder werden an Weihnachten noch harte Bonbons essen – Popcorn, Flips und Nüsse haben wir im Laufe des Nachmittags schon vertilgt. Leider war es durch das Sturmtief sehr kalt, deshalb haben wir uns schon gegen halb zwei wieder auf den Heimweg gemacht und uns zuhause aufgewärmt.

Wie man hier sieht, haben beim Kinderumzug einige ihre alten Kostüme aus dem Jahr 2014 wieder angezogen. Eulen und Füchse haben als Waldbewohner wunderbar zu den Rehen gepasst und der Gruppe etliche Farbtupfer verliehen.

Im Moment bin ich froh, dass alles so gut geklappt hat, offenbar jeder sein Kostüm fertigstellen konnte und fast alle wieder gesund waren und mitgelaufen sind!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Das Rotwild ist bereit für den Umzug

Juhuu! Gerade eben habe ich die letzten Augen auf die Mützen geklebt (alles andere ist natürlich genäht, ich bin – noch – kein Freund der Heißklebepistole 😉 ) und die Taschen für die Bonbons sind auch so gut wie fertig. Lediglich bei den Kindern muss ich noch die Länge der Träger abmessen und dann mit Klettverschluss versehen.

Ein Tragebild von uns allen gibt es dann vom Umzug – bei dem hoffentlich genauso frühlingshaftes Wetter herrscht, wie gerade eben…

Bei Mike habe ich noch eine Innentasche angebracht, bei mir eine Reißverschlusstasche. Die bunten Blumen auf den Bonbontaschen sorgen hoffentlich für ein paar Farbtupfer – denn im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren sind wir als Rehe nicht ganz so bunt unterwegs.

Der Nähabend am letzten Mittwoch war übrigens ganz toll. Am Nachmittag sah es in der Turnhalle so aus:
IMG_0245 (2)Einige haben sich gegen 18:00 Uhr einfach ihre Tüten abgeholt und zuhause dann einen kleinen Näh- und Bastelabend veranstaltet. Alle die dageblieben sind, konnten in Ruhe ihre Kostüme anfangen, wenigstens eines fertig stellen und den Rest dann daheim weiter machen – bzw. sich alles nähen lassen, was es zu nähen gab, und zu Hause dann den Rest mit der Heißklebepistole aufkleben.

Für die tolle Organisation und Vorbereitung haben wir die ganze Woche über viel Lob erhalten. Und positive Rückmeldungen, dass viele Kostüme am letzten Wochenende entstanden sind, bzw. nicht mehr viel dazu fehlt.

Da kann der Umzug ja nur toll werden :-)!

Und jetzt setze ich mich auf den Balkon, genieße die Sonne und einen Cappuccino. Außerdem lese ich mir noch einmal genau die Anleitung für den Propeller durch, den ich jetzt endlich anfangen kann!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Noch 19 Stunden bis zum Nervenzusammenbruch

Obwohl mittlerweile alles ausgeschnitten (diesen Service gab es in dieser Form noch nie) und in 132 Tüten verpackt ist (wir hatten nämlich gerade heute noch zwei Anfragen für ein Kostüm), sind einige ganz schön aufgeregt, weil morgen der Näh- und Bastelabend im Kindergarten stattfindet. Und das kann ich sogar nachvollziehen. Bisher hat man immer eine Tüte erhalten, in der farblich passende Stoffstücke in einer bestimmten Größe drin waren, dann musste man sich in der Turnhalle eine meistens schon zerschnittene Papp-Schablone organisieren, aufzeichnen und ausschneiden. All das fällt in diesem Jahr weg, weil einige unglaubliche Helferinnen es geschafft haben, mit mir und meinem Rollschneider alle wichtigen Teile auszuschneiden, die auf das Kostüm entweder appliziert oder geklebt werden. Nur die Flecken des Rehkitzes (die bei uns jeder drauf machen darf, genau wie ein Geweih), darf sich auch jeder selbst ausschneiden. Dafür wurde in die Tüte ein Fleece-Stück 10 cm * 150 cm gepackt. Da kann man sich austoben und mit unterschiedlichen Durchmessern experimentieren.

Gestern habe ich alle Tüten gepackt und war bis ca. 22 Uhr auch sehr zufrieden, dann fiel mein Blick allerdings auf eine Kiste, in der nougatbraune Ohren drin waren. Und zwar sehr viele… Ich hatte eigentlich immer passend bzw. höchstens ein paar mehr ausgeschnitten, der Angstschweiß trat mir auf die Stirn. Nachts um halb zwei bin ich natürlich deshalb aufgewacht, meine Gedanken habe ich mir auf ein Blatt Papier notiert und konnte so wenigstens wieder einschlafen.

Deshalb musste ich heute Morgen noch einmal alle Tüten mit einem nougatbraunen Kostüm öffnen, bei einigen die Ohren ergänzen und wieder verknoten.

Dann habe ich noch eine Materialliste und eine Anleitung geschrieben, eine Mütze probegenäht und neun Tüten bereits ausgefahren, weil die Mamas morgen Abend nicht teilnehmen können.

Morgen Nachmittag kann ich alle Tüten und den restlichen Stoff in den Kindergarten fahren und am Abend werde ich zusehen, wie die Eltern ihr Kostüm schneidern und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Meine Nähmaschine bleibt jedenfalls zu Hause, die hat mit unseren eigenen Kostümen und den nächsten Blöcken noch genug zu tun 😉

Den Stoff haben wir übrigens unglaublich gut kalkuliert. Von den Kostümfarben ist höchstens ein halber Meter übrig, der noch für verschnittene Ohren verwendet werden kann. Vom weißen Stoff ist mehr übrig geblieben, das lag aber daran, dass beim Ausschneiden mit dem Rollschneider und einer Schablone 9 Bäuche statt 4 Bäuche auf 150 cm Platz gehabt haben. Das konnten wir nicht vorhersehen, wissen jetzt aber für nächstes Jahr, wie man den riesigen Stoffberg doch noch etwas verkleinern kann.

Überrascht war ich, wie viele in dieser Woche geholfen haben, um Geweihe oder Ohren auszuschneiden, Augen zu plotten, Ideen zu entwickeln, wie das Männergeweih stehen kann, Stoffe zuzuschneiden, Hüte und Mützen aufzuzeichnen. Unser Kindergarten ist eben einfach toll und die Eltern bringen ihr Können hervorragend ein.

Ich freu mich jedenfalls, wenn wir hier morgen wieder Platz haben und melde mich spätestens mit unseren eigenen Kostümen zurück!

Bis demnächst,
Sonja 😉