Reparieren von 12 bis 12

Da die Kinder gerade überwiegend kurze Hosen tragen, gibt es in dieser Richtung wenig zu reparieren. Dafür wurde ich aber in meinem Schrank fündig: Die allerliebste Lieblingsjeans (bestimmt über 10 Jahre alt, kurz unter dem Knie endend, mit leichtem Stretch-Anteil, deshalb passt sie auch mit ein paar Kilo mehr oder weniger immer wie angegossen) wurde erneuert. Auf ein leicht durchgescheuertes Knie habe ich schon vor drei Jahren einen Herz-Patch aufgebügelt und ihn auch noch sauber rundherum angenäht. Jetzt stand diese Reparatur für die andere Seite an. Dort wurde es allerdings ein rechteckiger Jeanspatch mit Blümchen. Dabei ist mir der Saum ins Auge gestochen. An der rechten Seite waren in der Naht einige Lücken, deshalb habe ich beide Seiten getrennt und mit einem braunen, dickeren Jeans-Garn wieder angenäht. Das Garn kam dann auch noch auf der Rückseite zum Einsatz, denn da hat eine Tasche begonnen, sich aufzulösen.

In einer schwer zugänglichen Box im Badezimmer wurden beim letzten Aufräumen drei Peelinghandschuhe gefunden. Interessant, was man alles aufhebt, und wo es dann verstaubt. Damit diese Dinger ab sofort auch benutzt werden können, habe ich mit kariertem Schrägband einfach eine Schlaufe dran genäht. Der weiße Handschuh befindet sich zum Beispiel in der Dusche und wird auch tatsächlich benutzt 🙂

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Beim Summer Sampler 2020 wurde heute der neunte Block vorgestellt – ich habe bis gestern noch die Blöcke 5 – 8 genäht. Ich bin also fast wieder up to date.

Brae
Brae
Diverge
Diverge
Convergence
Convergence
Direction
Direction

Heute Morgen haben Frederik und ich eine 16 Kilometer lange Radtour über Attenhofen nach Pfaffenhofen und wieder zurück unternommen. Wir wollten ein Geburtstagsgeschenk ausliefern und eine geborgte Hose zurück bringen. Unterwegs haben wir in einem Feld zwei Störche, einen Graureiher und eine kleine Kuhherde gesehen. Auf dem Rückweg haben wir beim Onkel Bobby Kois gefüttert.

Und weil dann ja erst Mittag war, wurde nach dem Essen Brombeermarmelade und Tzatziki gekocht (die Zutaten dafür haben wir bei Freunden gepflückt, gleich nachdem wir Benjamin im Kindergarten abgegeben hatten).

Der Winter kann kommen, das Regal im Keller ist voll 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

PS: Ich habe immer noch Schwierigkeiten, bei einigen Seiten einen Kommentar zu hinterlassen (werde mich aber spätestens nächste Woche dieser mehr als ärgerlichen Sache widmen).

Summer Sampler 2020 in den Sommerferien

Heute war der letzte Schultag dieses besonderen ersten Schuljahres. Frederik war nach einer Stunde schon wieder zu Hause 😉 Von seiner Lehrerin hat er gestern schon ein Blümchen bekommen und heute ein wundervolles Zeugnis. Außerdem konnte er sich noch von den Zweitklässlern verabschieden, die im nächsten Jahr in einer anderen Kombiklasse sein werden. Jetzt ist erst einmal Erholung angesagt. Ein bisschen Radeln, und ein bisschen Schwimmen. Bevor es dann Mitte August auf eine kleine Wohnmobiltour mit Oma und Opa geht. Beim Stadtradeln haben wir für die Grundschule übrigens 289 Kilometer geschafft!

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Ich habe in dieser Woche endlich mit meinem neuen Projekt angefangen (von den alten ist zwar noch keines fertig, allerdings war ich in diesem Monat auch sehr experimentierfreudig): Anfang Mai habe ich bei Cluck Cluck Sew über den Summer Sampler 2020 gelesen. Es wird von Juni bis Ende September jede Woche am Montag ein Block genäht. Insgesamt werden es 16 Blöcke, die ziemlich raffiniert ausschauen. Es stand schnell fest, dass ich mir das nicht entgehen lassen kann 🙂 Mit einem Gutschein für die Stoffwelt, den ich zum 40. Geburtstag bekommen habe, habe ich Mitte Juni das Material besorgt (erst da waren im Laden wieder genügend Baumwollstoffe vorhanden). Die sehr nette Verkäuferin und ich haben versucht, die vorgestellte Farbpalette nachzubilden, es ist uns auch einigermaßen gelungen. Auch wenn ich im Moment der Meinung bin, dass ich besser zwei Farben getauscht hätte. Aber mittlerweile sind immerhin vier Blöcke genäht, der fünfte am Entstehen und der sechste in der Vorbereitung.

Trellis
Trellis
Infinite Pinwheels
Infinite Pinwheels
Lakeside
Lakeside
Tide Pool
Tide Pool

Das macht Spaß! Und ist wirklich was für zwischendurch, wenn man nur mal kurz Zeit hat.

Am Dienstag ist unser neuer Kühlschrank angekommen – jetzt muss hoffentlich nichts mehr in den Keller getragen werden…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verregnete Pfingstferien

Ich weiß, ich weiß, die Natur braucht den Regen… Aber ein bisschen weniger hätte es schon sein dürfen in diesen Ferien. Wir hatten gerade einmal drei richtig warme Tage, der Rest war Regen oder Temperaturen um die 15 Grad. Oder beides zusammen…

Die Zeit haben wir aber trotzdem gut rumgebracht. Opa hat begonnen, den Kindern eine eigene Hütte vor dem Komposthaufen zu bauen. Darin können sie sich aufhalten, wenn sie die Vögel bei den Fütterungsstationen beobachten wollen. Rückwand, Türe und die Tarnfarbe fehlen noch 😉

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Der neue Pool wurde eingeweiht. Und im Teich hat irgendein Tier mehrere Molche gefrühstückt und komische blaue Fragmente hinterlassen. Wir tippen auf den Reiher, der aus dem Nachbarsgarten alle Fische stibitzt hat. Die verbleibenden Molche wurden mit einem Netz gesichert. Benjamin kann seiner Lieblingsbeschäftigung – dem Algen entfernen und Tiere fischen – jetzt leider nicht mehr nachgehen.


Ein bisschen unterwegs waren wir auch: Die Kinder waren nach drei Monaten endlich mal wieder beim Friseur. Und Benjamin musste beim Augenarzt ganz tapfer sein, weil er im Garten Dreck ins Oberlid bekommen hatte.


Mike hat Ableger der Monstera zum Wurzeln gebracht und einige auch schon eingepflanzt. Überhaupt grünt es gerade wunderbar auf den Fensterbrettern… Wir durften außerdem die Öffnung eines Elefantenohr-Blattes beobachten (da ist dieses tolle Zeitraffer-Video entstanden).


Am letzten Freitag haben wir zu viert abends eine etwas größere Radtour durch den Wald, über die Felder und auf dem Radweg unternommen. Frederik kommt mit dem neuen Rad und der Gangschaltung selbst den steilsten Berg hinauf. Benjamin muss zwar schieben, ist aber mit Frederiks altem Rad um einiges flotter unterwegs als mit seinem Anfänger-Puky.

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Wir haben Marmelade gekocht, im Dörrautomat Rhabarberstückchen und Zucchini-Knoblauch-Chips hergestellt, viel gebacken und haufenweise Aufläufe mit Brokkoli, Kartoffeln und Zucchini gemacht.

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Im Chaosschrank wurden zwei Bastel-Sets gefunden, mit denen die Kinder ihre Handabdrücke verewigen konnten. Normalerweise macht man sowas ja mit Babys… Für den 3-D-Abdruck der Hand musste diese jedoch eine halbe Stunde in eine Gummiartige Masse gedrückt werden. Frederiks Geduld wurde arg strapaziert, denn in der Anleitung stand, dass die Masse nach spätestens vier Minuten fest wird. Ein jüngeres Kind hätte das niemals geschafft, ich war froh, dass wir es nicht schon vorher probiert hatten. Allerdings kann es auch sein, dass die Sets hier einfach schon zu lange gelegen sind…


Natürlich wurde auch genäht 😉 Die neue Overlock wollte ja getestet werden. Nachdem ich mit den Einstellungen einigermaßen zufrieden war, sind ein paar neue Shirts für mich und die Kinder entstanden. Dabei habe ich sämtliche Reste eines Modalstoffes in grau und blau aufgebraucht, einen fünf Jahre alten indianisch gemusterten Jersey komplett verwendet und mit einem Meter Musselin aus dem Adventskalender von 2017 experimentiert. Hier kommt eine Auswahl, der Rest ist in der Wäsche oder wird gerade getragen.

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Außerdem sind zwei Quilttops entstanden von denen die einzelnen Blöcke schön länger auf diversen Haufen dahinvegetierten. Insgesamt gibt es jetzt drei fertige Tops, wovon ich zwei schon zum Quilten vorbereitet habe (die Reisequilts für die Kinder). Und wenn ich diese großen Brocken von irgendeiner Liste streichen kann, geht es auch hier mal mit dem Skillbuilder weiter.


Gestickt habe ich auch. Oder besser gesagt, ein UFO fürs nächste Jahr begonnen 😉

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Wir haben heute übrigens Tag 91/x. Benjamin darf morgen das erste Mal seit dem 13. März wieder in den Kindergarten. Und ist schon sehr aufgeregt. Denn in dieser Zeit ist er zwei Zentimeter gewachsen und spricht jetzt ab und zu ein „sch“ dort, wo eines hingehört. Vor drei Stunden habe ich noch schnell seinen Kindergartenrucksack repariert (Details folgen) und gewaschen. Du liebe Zeit, er sah aus, als ob er mit ihm eine Ausgrabung im staubtrockenen Dreckelberg unternommen hätte…

Frederik hat erst nächste Woche wieder Präsenzunterricht. Den findet er übrigens viel besser, als mit Mama daheim Mathe zu machen.

Ich bin gespannt, was uns erwartet. Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Reparieren von 12 bis 12

Ein Projekt meiner Stick-UFOs habe ich im letzten Jahr nur deshalb begonnen, um ein anderes, das mit denselben Farben gestickt wurde, reparieren zu können.

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Das Lesezeichen war meine zweite fertig gestellte Stickerei und offenbar habe ich damals noch Knoten in die Rückseite gemacht, bzw. auf der Rückseite zu kurze Fäden vernäht. Die Seitenumrandung war jedenfalls an einer Seite aufgerissen. Also wurden kurzerhand die Fransen mit Tesa gesichert, die Stelle aufgetrennt und mit einem neuen Faden wieder gestickt.

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Auf die Rückseite habe ich dann noch Schneidervlies in der passenden Größe gebügelt. Jetzt sieht man die verhunzten Fadensicherungen nicht mehr und es verleiht dem Lesezeichen eine gewisse Stabilität.

Das Sofa musste an einer Stelle erneut geflickt werden, dafür habe ich mir aber extra ein robustes Garn besorgt. Durch eine hohe Reißfestigkeit ist es perfekt für das Nähen von Leder und anderen schweren Geweben geeignet – und hält jetzt bitte länger als der erste Versuch…

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Das linke Garn sieht doch um einiges haltbarer aus, oder?

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.


Tag 66/x. Glückspilz wurde ich letzten Samstag genannt, ich finde das trifft es genau! Am Samstagvormittag wurde ich benachrichtigt, dass ich beim TS5SA die Overlock gewonnen habe und heute Mittag stand sie schon vor der Tür. Auch hier noch einmal vielen Dank an die Losfee! Ein wunderbares Geburtstagsgeschenk 🙂 Ich packe sie auch erst am Samstag aus. Das Wetter soll sich ja bestens für ein paar Probestücke eignen.IMG_2112 (2)

 

Am Samstag ging dann leider auch unser Kühlschrank kaputt. Oben war noch alles einigermaßen kalt, im Gemüse- und Fleischbereich herrschten allerdings beinahe tropische Temperaturen. Es musste einiges entsorgt werden, doch glücklicherweise kam schon gestern der Kundendienst und konnte das Problem in eineinhalb Stunden auch lösen.

Die Kinder haben alte Löwenzahn-Folgen angesehen und dann gleich mit Oma und Opa ein Kartoffelbeet vor dem Komposthaufen angelegt. Außerdem wurden Muscheln um die Tomaten drapiert und vom Opa mehrere Florfliegen-Unterkünfte gebaut. Im Beet gedeihen die Johannisbeeren und die Vespergurke verspricht eine reiche Ernte.

TaschenVielfalt

Es ist geschafft, die letzte Tasche für den TS5SA wurde auch genäht. Um genau zu sein, die letzten Taschen, denn bei der TaschenVielfalt handelt es sich um 10 Taschen in unterschiedlichen Größen und zwei Varianten. Ich habe schon in der ersten Woche des SewAlongs damit begonnen und jede Woche eine kleine Tasche genäht. Mit übrigen Reißverschlüssen und Rest-Taschenstoffen, bzw. Rest-Patchwork-Stoffen, um wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man Reißverschlüsse einnäht.

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Diese ersten zehn Exemplare wurden alle mit Schneidervlies verstärkt.

Am letzten Wochenende habe ich dann noch einmal sechs Exemplare genäht. Mit Überbleibseln von meinen diesjährigen Taschen und einem alten Hemd als Futterstoff.

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Und Kunstleder, das von meiner Kurventasche übrig geblieben ist.

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Da war keine Verstärkung mehr nötig. Allerdings musste ich hier die Reißverschlussöffnung vor dem Einnähen schon einmal absteppen.

Diese kleinen Taschen machen Spaß! Und eignen sich für Stifte, Puzzle, Stickzeug, Geldeinsammlungen und Kleinkram, den man mal kurz aufräumen will und später nicht mehr wieder findet.

Das war die letzte Tasche vom fünften Taschenspieler-Sew-Along. Ich bin froh, wieder mit genäht zu haben. An vielen Abenden und Wochenenden war das mein Ausgleich zum „neuen“ Alltag. Ich habe zwar nicht jede Tasche aus vorhandenen Stoffen genäht, allerdings habe ich die dafür gekauften Stoffe komplett aufgebraucht.
Ich danke außerdem allen, die auf ihren Blogs auch ein paar Details zu ihren Taschen geschrieben haben. Zu Lesen, was man alles ändern kann, welche Stoffe/Gurtbänder/Verschlüsse man besser nicht benutzt und ob diese Tasche jemals benutzt wird, ist für mich genauso schön, wie das Nähen an sich.

Falls in zwei Jahren wieder ein Sew-Along veranstaltet wird, werde ich sehr gerne wieder teilnehmen 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt auf dem Farbenmix-Blog.


Tag 52/x. Die Spielplätze sind wieder offen! Das haben wir heute gleich ausgenutzt und sind nach dem Besuch bei der Oma noch auf eine halbe Stunde zum Klettern ins große Spinnennetz gegangen. Frederik darf demnächst wieder in die Schule. Er weiß im Moment noch nicht, wie er das finden soll. Gerade haben wir eine Struktur gefunden, Zoom-Meetings und Kopfrechen-Telefonate mit Mitschülern sinnvoll in den Tagesablauf zu integrieren. Benjamin darf wahrscheinlich erst nach Pfingsten wieder in den Kindergarten gehen und wird in der Zwischenzeit als Zoologe im Garten tätig sein. Weder die abgestreifte Haut einer geschlüpften Libellenlarve, winzige Tausendfüßler, Feuerwanzen, Engerlinge, Kellerasseln, Ameisen oder Wasserläufer sind vor ihm sicher. Er schaut sich die gefundenen Tiere ganz genau an, bevor er sie wieder in ein Beet oder ihr Zuhause setzt. Nur Nacktschnecken mag er nicht.
Beide haben in dieser Woche von Schule und Kindergarten Material für eine Muttertagsbastelei erhalten (bei Frederik war es in einem Umschlag mit dem Zusatz „geheim“, da weiß ich wirklich nicht, was drin ist – Benjamin hat heute mit dem Papa was gehämmert – da habe ich schon ein bisschen mehr gesehen, ich musste ja den Eltern die Anleitung zukommen lassen).
Der Dachbodenausbau schreitet voran. Und weil jetzt alle Taschen genäht sind, kann ich mich endlich mit den Quilts beschäftigen, die hier auf Fertigstellung warten. Das kann allerdings dauern – auch weil mir andauernd Zwischenprojekte über den Weg laufen 😉

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Diese Herzen habe ich bei Katharina entdeckt und gleich zwei genäht. Jetzt muss ich sie auch gar nicht mehr mit der Post verschicken 🙂