Adventskalendertasche Tag 4 – 8

Up to date! Schon Tag 8 und bis jetzt habe ich die Innentasche mit Karabiner, die verdeckte Reißverschlusstasche auf der Vorderseite und den Reißverschluss zum Verschließen der ganzen Tasche genäht. Die „MixMich“ soll auf jeden Fall ein verstellbares Gurtband bekommen, damit kann ich im Alltag am besten umgehen. Das Innenfutter habe ich mit Vlieseline H630 verstärkt, sowohl Innenfutter als auch die nahtverdeckte Tasche bestehen aus Scrappy-Quilt-Stücken. Da wurde also in der Restebox auch mal wieder ordentlich aufgeräumt. So sieht das ziemlich voluminöse Teil – in Ausschnitten – im Moment aus:

Ich bin gespannt, wie es weitergeht, wann ich das nächste Mal zum Nähen komme und wie groß die Tasche tatsächlich wird!


Vorgestern habe ich die beiden unbunten Dezember-Blöcke gemacht, und diese letzte Reihe gestern auch gleich angenäht. Rechts und links wurden dann noch zwei Streifen angenäht, die ich, wie die Streifen zwischen den Blöcken, nur 1,5″ im nicht vernähten Zustand abgemessen habe. Ob ich das für die bunte Version auch so mache oder doch größer, muss ich mit noch überlegen. Da bin ich ja gerade erst an der letzten Reihe dran, das kann also noch etwas dauern…

Benjamin hat mir freundlicherweise beim Fotografieren geholfen. Das Top wurde dann aber offenbar schnell zu schwer, sodass wir nur ein Bild machen konnten… Und das hätte ruhig etwas schärfer sein können.

IMG_9927 (4)


Die Badvorleger sind auch fertig geworden, auf die Rückseite muss nun nur noch Sockenstopp aufgetragen werden. Mein Vorrat ist leider eingetrocknet, deshalb muss man jetzt ein bisschen vorsichtig sein, wenn man drüber läuft 😉


Im Städtle ist gerade Nikolausmarkt. Zeit, um ausgiebig Karussell und Bähnle zu fahren, Wildbratwürstle oder Wildburger zu essen, die Schafe zu beobachten und in die Menschenmenge einzutauchen. Bis jetzt haben wir noch kein Kind verloren – morgen müssen wir allerdings noch mal hin, denn sechs Fahrten mit dem Karussell stehen noch aus. Der Sparpreis für 10 Tickets war einfach zu verlockend 😉

In der nächsten Woche würde ich sehr gerne das bunte Top fertig stellen. Und das sollte ich auch schaffen, wenn ich nicht wieder neue Projekte starte 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

Nahtloser Übergang

… vom Sommer in den Winter 😉
Vor zwei Tagen sind wir am Abend noch bei Sonnenschein mit dem Rad zum Schwimmkurs gefahren und heute Morgen war draußen alles weiß.

Die Kinder fanden es toll, der erste Schnee im Jahr ist ja sowieso immer was Besonderes.

Da wir zum Mittagessen beim Familienfest in Dillingen eingeladen waren, musste Mike in der Früh noch schnell die Reifen wechseln. Hat trotz Schneetreiben gut geklappt, wir sind rechtzeitig angekommen – und das ohne Zwischenfälle.

Wir freuen uns schon auf das nächste Familienfest im November!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Baden gegangen…

… sind heute in Bayern nicht nur einige Parteien, sondern auch wir, denn am Vormittag haben wir zwei Stunden im Nautilla verbracht. Frederik hat vorletzte Woche einen Schwimmkurs bei der Wasserwacht begonnen, bei dem er im Sommer auch das Seepferdchen machen kann. In der ersten Stunde hat es ihm zwar gefallen, aber als wir dann zur zweiten Stunde gefahren sind, hat er beim Umziehen angedeutet, dass er immer noch Angst davor hat, ins Wasser zu springen, bzw. Wasser ins Auge zu bekommen. Und dann kamen die Tränen… Nach der Stunde aber kam die Leiterin freudestrahlend zu mir und sagte „Der Frederik ist heute ohne Rücksicht auf Verluste ins Wasser reingesprungen!“. Beim Duschen hatte er auch mehr Spaß als Angst und er hat sogar schon ein paar Kinder gefunden, mit denen er sich gut versteht.

Und heute Morgen hat er gezeigt, was er schon gelernt hat! Der Kopf war einige Male unter Wasser. Die zwei Stunden waren ruckzuck um, die Kinder sind sehr oft gerutscht und haben das Nichtschwimmerbecken mit Schwimmflügeln durchquert. Alle Becken bis auf das Schwimmerbecken und das Solebecken haben wir ausprobiert. Das Wasser war herrlich warm – im Vergleich zu unserer Schwimmhalle mit kühlen 26 Grad – und es war nicht so viel los. Lag entweder an der regen Wahlbeteiligung im Freistaat oder am wunderschönen Oktoberwetter. Dieser Ausflug wird sehr bald wiederholt, er hat allen sehr gut getan. Und wir wissen ja: Übung macht den Meister!

Hier seht ihr die Kinder, allerdings nicht beim Schwimmen, sondern vor dem Wahllokal. Da war sehr viel los, dementsprechend haben wir lange gebraucht und waren einer nach der anderen drin. Die Kinder haben während der Wartezeit ihre Fahrzeuge im Laub versteckt.

IMG_9621 (2)


Gestern haben wir den Kindergeburtstag nachgefeiert mit insgesamt fünf Jungs. Eigentlich wollten wir Drachen basteln. Leider stellte ich mir das einfacher vor, als es tatsächlich ist. Und dann war auch noch das Transparentpapier zu kurz und Drachenschnur ließ sich im Städtle nirgendwo auftreiben, die gibt es nur mit Drachen. Ein Drache ist annähernd fertig geworden, der Rest wird an den kommenden Nachmittagen fertig gestellt. Und dann treffen wir uns alle, um sie fliegen zu lassen. Wind war gestern eh keiner da 🙂
Am Abend waren jedenfalls beide platt und sind sehr schnell eingeschlafen.


Da Frederik jetzt im letzten Kindergartenjahr ist, darf er allerhand tolle Sachen machen. Neben Yoga lernt nun auch Flöte. Und da wir vier Flöten ohne Taschen zu Hause hatten, musste ich da etwas dran ändern. Inzwischen sind es noch drei Flöten ohne Tasche, für Frederiks Flöte – mit der ich damals in der Grundschule gespielt habe – habe ich eine Tasche gemacht. Nachdem es nicht eine ganz einfache mit Druckverschluss werden sollte, bin ich bei Mipamias fündig geworden (ist allen Taschennäherinnen sicherlich bekannt – ihre Stoffauswahl ist immer grandios). Und habe die Flötentasche Melody genäht. Für meine Zwecke habe ich im Futter noch eine kleine Einstecktasche für das Fett und zwei Gummis für die Flöte und den Flötenreiniger eingebaut. Diese Innentasche dann leider verkehrt herum angenäht, weshalb ich alles noch mal auftrennen musste. Der zweite Versuch hat dann geklappt. Dass der Reißverschluss nach unten zu geht stört mich nicht, deshalb habe ich das nicht mehr repariert.
Und weil nun zwar die Flöte gut eingepackt war, aber das Flötenlernbuch noch nicht, habe ich da selbst noch kurz was zusammengenäht, annähernd auf Buch-Maße gebracht. Wieder Patchwork mit den gleichen Stoffen, außen so aufgebaut wie die Flötentasche. Innen mit Karabiner, an den die Flötentasche angehängt werden kann – um Verlusten vorzubeugen. Außerdem mit Magnetverschluss und falscher Paspel zwischen den beiden Innenstoffen. Außen mit denselben Verzierungen wie die Flötentasche und mit reflektierender Paspel, für bessere Sichtbarkeit. Für das Vlies zum Aufbügeln habe ich aus vorhandenen Resten wieder ein großes Teil genäht. Eine Tolle Anleitung dafür gibt es übrigens bei Laura Ann Coia von SewVeryEasy auf Youtube.

Da fällt mir ein, heute haben wir gar nicht geübt…


Und weil das noch nicht alles war, seht ihr hier noch, was bei uns gerade los ist: Das Haus bekommt eine neue Farbe. Das Gerüst steht schon, alle Fenster und Türen sind abgeklebt. Alle hausnahen Gewächse wurden zurückgeschnitten, deshalb habe ich daraus spontan einen Türkranz gebastelt. Die kleine Rose, die ich zum 40. Geburtstag geschenkt bekommen habe, habe ich vor kurzem wieder zurückgeschnitten, jetzt hat sie erneut zwei Blüten bekommen.

In der kommenden Woche besuchen wir noch den Zahnarzt und meine Cousine Lisa. Wetten, am Donnerstag wird das Wetter schlecht?

Bis demnächst,
Sonja 😉

Chevron-Quilt

Und wieder kann ein Element vom Work-In-Progress-Haufen als erledigt markiert werden! Im Mai 2017 habe ich voller Enthusiasmus begonnen, einen Chevron-Quilt nach der Video-Anleitung von MSQC herzustellen. Aus zwei 5″-Charmpacks ist so eine kleine Decke entstanden, bei der ich lange nicht gewusst haben, wie es weiter gehen soll. Läufer fürs Atelier? Vergrößern und eine richtige Decke draus machen? Badvorleger und die alten Fusselteile entsorgen?

Auf eine große Decke hatte ich keine Lust mehr nach dem Samplerquilt, dem Triangle-Quilt und der Aussicht auf den Row-By-Row, der wahrscheinlich alle bisher dagewesenen Dimensionen sprengt. Also habe ich einen 2,75″ breiten schwarzen Rand angenäht, in den ich Wellen gequiltet habe. Mit Verlaufsgarn und nachdem ich die Wellen mit einer Schablone angezeichnet hatte. Zwischendurch war ich versucht, den Rand wieder abzuschneiden, weil er mir nicht mehr passend erschien. Der Rand hat aber sehr viel Spaß gemacht und ich habe was neues ausprobiert beim Free-Motion-Quilten, deshalb ist er letztendlich dran geblieben.

IMG_9552 (2)

Damit das Chevron Muster hervorploppt, habe ich die bunten Dreiecke nur mit zwei parallel verlaufenden Linien mit dem Pseudo-Handquiltstich der Nähmaschine gequiltet und den schwarzen Zwischenraum mit hunderten von Pebbles gefüllt…

Und weil meine Schwiegermutter das gute Stück eventuell aufhängen will, habe ich oben drei Schlaufen an der Rückseite unter dem Binding mit angebracht. Den schwarzen Stoff der Rückseite habe ich übrigens zugeschnitten, bevor der Rand an der Vorderseite dran war, deshalb musste da auch noch gestückelt werden. Und eine weitere Panne gab es auch hier: Beim Annähen des Bindings ist mir auf der Vorderseite ein klein wenig Stoff ausgekommen. Gemerkt hab ich das erst, als ich das letzte Stück Binding auf der Rückseite annähen wollte. Glücklicherweise ließ sich dieser Fauxpas leicht reparieren.

IMG_9544 (2)

Jetzt fehlt nur noch der geeignete Platz. Die Größe muss ich mir merken, falls wir neue Sitzauflagen für den Balkon brauchen.

IMG_9545 (2)


Heute waren die Kinder, Oma Hedi und ich übrigens im Puppentheater Topolino und haben „Wie Findus zu Petterson kam“ angeschaut. Die Parksituation war katastrophal, weil mein bevorzugtes Parkhaus geschlossen hatte. Das Theater fing ca. 15 Minuten zu spät an, was beinahe die Stimmung unter allen kleinen Zuschauern zum Kippen gebracht hätte, für manche war der Dachs zu gruselig und einige konnten es wiederum gar nicht glauben, dass es nach 40 Minuten schon zu Ende war…

Wenigstens hatten Benjamin und Frederik keine Angst vor dem grummeligen Dachs, ihnen hat es sehr gut gefallen 🙂 Im Februar schauen wir „Ein Feuerwerk für den Fuchs“ an!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Wie die Zeit vergeht…

Heute wird Frederik sechs Jahre alt.

Herzlichen Glückwunsch!

Am Morgen wurden schon ein paar Geschenke geöffnet, das Geburtstagsshirt angezogen und der Schokoladenkuchen mit der Smarties-Zahl in den Kindergarten transportiert.

In einem Geschenk war sogar was richtig Cooles von Lego-City drin, nicht dass jemand denkt, hier bekommt man nur selbstgemachte Sachen, wie das Dschungelbild oder das Segelboot-Shirt 😉

Ich habe dann am Vormittag noch den im Juni entdeckten schnellen Apfelstreuselkuchen gebacken (der mittlerweile unser Lieblingsapfelkuchen ist, dieses Mal besteht er aus Weißenhorner Äpfeln von Frederiks Freund Julian – danke Elisabeth!), der Karottenkuchen mit Schokoüberzug und Kerze ist gestern schon gebacken worden. Der Tisch ist gedeckt, unsere Gäste können kommen. Und die Sonne lässt sich auch gerade blicken, was will man mehr?

Und weil noch ein bisschen Zeit übrig war, habe ich immerhin schon mal die unbunte Variante begonnen. Der neue Block geht schnell, es muss aber – je nach Farbwahl und Hintergrundfarben – wieder sehr viel zugeschnitten werden…

Bis demnächst, ich geh jetzt die Kinder abholen,
Sonja 😉