Reparieren von 12 bis 12

Meine Reparaturen stehen derzeit unter keinem guten Stern. Eigentlich wollte ich Frederiks Bettdrache reparieren. Dort war ein Segment aufgerissen, bzw. der Baumwollstoff vom dehnbaren Bügelvlies abgegangen und es klaffte ein nicht zu übersehendes Loch.

Weitere Kämpfe der beiden Streithähne hätte der Drache sicherlich nicht überstanden, deshalb dachte ich, man könnte einfach das kaputte Teil entfernen und ein neues Segment einnähen.

Das hätte bestimmt funktioniert, wenn mir nicht aufgefallen wäre, dass alle orangenen Baumwollstoff-Segmente am Ausreißen waren. Das kommt eben davon, wenn man Baumwolle mit dehnbarem Bügelvlies kombiniert und das auch noch gegen den Fadenlauf aufbügelt. Die verwendeten Stoffe waren ausnahmslos aussortierte Röcke, Kleider, Shirts. Einige dehnbar, andere nicht. Genäht habe ich den Bettdrachen vor Ostern 2017, kurz vor unserem Umzug. Anscheinend wollte ich da noch möglichst viele Stoffe loswerden und habe auf diese bedeutenden Kleinigkeiten nicht geachtet…

Am Ende war das dann keine Reparatur, sondern eher eine Neuproduktion. Wer mehr darüber erfahren will, sollte hier nachlesen.

Repariert wurde in diesem Monat aber auch noch 😉 Wenn die Kinder krank sind benutzen wir gerne eine kleine Matratze, die flexibel in den verschiedenen Räumen benutzt werden kann, damit man auch bei hohem Fieber ein bisschen Gesellschaft hat. Der Matratzenbezug musste nach Frederiks Mageninfekt dringend gewaschen werden. Beim Abziehen entdeckte ich allerdings mehrere kleine Löcher. Am Ende waren es neun. Und da ich gerade meinen Quiltfuß auf der Maschine hatte, weil ich ja immer noch an den Resten vom Row by Row Quilt sitze, habe ich die Löcher auf beiden Seiten gestopft. Das Reinigen hat gut geklappt. Es sind keine neuen Löcher entstanden und die geflickten sind nicht weiter aufgerissen. Die kleine Matratze samt Bezug hält jetzt bestimmt noch ein paar Krankheiten aus. Ich hoffe aber, die Kinder lassen sich damit noch Zeit, jetzt reicht es erst einmal 😉

Auch in diesem Monat verlinke ich wieder bei der Reparatur Linkparty von Valomea’s Flickenkiste.

Bis gleich,
Sonja 😉

Einschulung

Heute Nachmittag ist es so weit: Frederik hat seinen Einschulungstermin! In weniger als zwei Stunden geht es los. Während ich die Formalitäten erledige, um danach Kaffee und Kuchen in der Aula zu genießen, darf Frederik eine dreiviertel Stunde „Schnupperunterricht“ mitmachen. Am Elternabend haben die Lehrerinnen erzählt, dass es um eine Geburtstagsfeier geht. Und wenn er damit fertig ist, will er unbedingt wieder in den Kindergarten zurück… Mal sehen, ob die Energie dafür noch ausreicht 😉


In den letzten drei Tagen habe ich es endlich geschafft weitere vier Blöcke für den Shimmerquilt zu nähen. Mein Plan, dies so aufzuteilen, dass ich jede Woche einen mache, hat leider nicht funktioniert. Das muss im nächsten Monat anders werden!

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Für das Zuschneiden der farbigen Teile hat ein Abend gereicht. Ca. fünf Stunden habe ich gebraucht, um alle Teile so weit zusammen zu nähen, dass ich von jedem Block drei Reihen hatte. Für diese vier mal drei Reihen habe ich letztendlich auch noch einmal drei Stunden gebraucht. Hier muss wirklich sehr gut gesteckt werden, sonst kommt man an mehrmaligem Auftrennen nicht vorbei.


Den halbfertigen „Carpenters Wheel“ habe ich dann glücklicherweise auch endlich fertig gestellt. Mehr dazu gibt es hier.

Dann fehlt für diesen Monat nur noch meine Reparatur (das Schmuckkästchen ist noch kaputt, der hiesige Baumarkt hat leider umgeräumt und ausgerechnet Ziergriffe aus dem Sortiment genommen) und die Schnittmusterbereinigung.

Aber jetzt ist erst einmal Schuleinschreibung und heute Abend ein Erste-Hilfe-Kurs für die Hilfe am Kind angesagt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Aufbau-Verhinderungsstrategie in Zeiten des Fieberwahns

Bevor ich mich an die neuen Blöcke des Shimmerquilts machen kann, muss ich unbedingt noch ein paar Sachen beenden, die mit dem Row by Row vom letzten Jahr zusammenhängen. Es gab ein paar Blöcke, bzw. zusammengenähte Stücke, die aus Abfallschnipseln und aus falschen oder reichlich ausgeschnittenen Elementen entstanden sind (weil die Anleitung nicht richtig gelesen wurde). Ich weiß, dass diese Teile nicht auf Teufel komm raus eine Verwendung finden müssen, ich benutze sie allerdings gerade als Übungsstücke zum Quilten.

Den Anfang macht die zusätzliche, anders aneinandergenähte Zickzackreihe, die ich in den letzten beiden Wochen fertig gestellt habe, um wieder reinzukommen – und endlich den Row by Row zu beenden. Wer sich dafür interessiert, sollte unbedingt hier klicken!

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Oberhalb der Zacken im Hintergrund habe ich Pebbles gequiltet. Das obere Teil der Zacken habe ich in allen drei Reihen gleich gemacht und mit einem Abstand von etwas mehr als 1/4 “ vom Rand weg mit dem Pseudoquiltstich gequiltet. Im unteren Teil der Zacken habe ich ganz einfach gerade Linien ausprobiert. Erst senkrecht, dann waagrecht, dann schräg. Im Sashing und in den Randstreifen habe ich Quiltstiche meiner Maschine ausprobiert. Als Schuhunterlage ist mir das definitiv zu schade, es wird als Tischdeckchen für den Wohnzimmertisch verwendet und passt hervorragend zu meiner neuen Decke 🙂


Dies ist ein weiteres Überbleibsel. Beim Zusammennähen habe ich hier drauf geachtet, dass der Rand annähernd 4“ breit ist, ich wollte nämlich unbedingt meine „Feder-Schablone“ ausprobieren. Das hat Spaß gemacht 😉
Und ging auch wahnsinnig schnell. Die Dreiecke haben nicht für die gesamte Länge gereicht, deshalb wurde oben und unten ein leeres Dreieck als Fortsetzung gequiltet.

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Auf der Rückseite fällt das gar nicht auf. Da habe ich übrigens den Rest vom Row By Row Binding eingenäht, nachdem ich die Rückseite etwas zu schmal ausgeschnitten hatte…

Bei diesem Miniquilt fehlt noch das Binding. Ich werde es wahrscheinlich auch eher scrappy gestalten. Grau ist schon ausreichend vorhanden.


Und falls wir jetzt nicht wieder einer nach dem andern krank werden, wie schon Ende Februar (letzte Woche hat es Benjamin erwischt, am Sonntag Frederik, am Montag mich), dann kann ich auch in diesem Monat noch etwas reparieren, ein altes Schnittmuster ausprobieren, vier Blöcke für den Shimmerquilt machen und endlich den neuen Block fertig stellen…

Oh je, es gibt also viel zu tun. Auf geht’s!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Drunter und drüber ging es bei meinen Reparaturen im Februar: Zuerst machte ich mich an ein blaues Parfum-Fläschchen, bei dem zwei Glitzersteine fehlten. Beim Aufräumen der Bastelkisten im letzten Jahr habe ich die unterschiedlichsten Steinchen (groß, klein, rund, eckig, oval, in blau, grün, lila, schwarz, rot, orange, braun,…) gefunden, die dafür sehr gut geeignet waren.

Der große blaue Stein links oben ließ sich relativ leicht einsetzen, leider habe ich keinen gefunden, den man in das winzig kleine Loch einsetzen konnte. Während meiner Suche nach einem passenden Stein habe ich das Parfumfläschchen verlegt und erst zwei Wochen später wieder gefunden, als mir das nächste kaputte Teil vor die Augen gekommen ist. Eine Schmuckschatulle. Da ist schon seit Jahren die untere Schublade kaputt. Aber zurück zum Fläschchen: Ich habe schließlich einen großen blauen Stein mittels Zange und Nagelfeile so lange bearbeitet, bis er annähernd Platz gehabt hat. Und mit Sekundenkleber festgeklebt.

Und als ich die kaputte Schublade schon mal vor mir hatte – und den Sekundenkleber immer noch in der Hand, habe ich diese auch fachmännisch festgeklebt.

Leider ist mir dann beim Fotografieren die Schublade aus der Schatulle gerutscht und der Griff abgebrochen. Demnächst gehe ich im Baumarkt auf die Suche nach Ersatzgriffen um auch dieses Projekt abschließen zu können – und falls dann noch einmal etwas abbricht, wird sie eben entsorgt.

Eines meiner Lieblingsprojekte hat es auch Ende Februar wieder unter die Nähmaschine geschafft: Frederiks Jogginghose. Aktuell verziert von zwei Fußbällen. Bin gespannt, wie lange es dieses Mal hält.

Zu guter Letzt haben wir am Wochenende im Kinderzimmer aufgeräumt. Beim Öffnen meines Jeans-Wäschekorbs, in dem die großen Legosteine verstaut werden, habe ich mir eine Nadel in die rechte Hand gerammt. Offenbar hatte ich diese im Volumenvlies übersehen und den Korb fertig gestellt. Also wurde die Wendeöffnung gesucht, geöffnet, die Nadel entfernt und die Wendeöffnung wieder verschlossen. Der Korb ist auch schon wieder im Einsatz. Und glücklicherweise ist das mir passiert 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt in der Reparatur Linkparty von Valomea’s Flickenkiste.

Shimmer block-a-long

Im Januar habe ich bei Allison von Cluck Cluck Sew gelesen, dass sie einen block-a-long veranstaltet: Von Februar bis Juni werden jeden Monat 4 Blöcke genäht und dann im Juli zu einem relativ großen Top zusammengenäht. Der Block dafür heißt „Shimmer“ und wenn mehrere davon kombiniert werden, sieht das Ergebnis richtig cool aus 😉

Anfang Februar habe ich hin und her überlegt, ob ich da mitmachen soll. Der Block sah sehr kompliziert aus. Dann kam aber der Propeller und ich dachte mir, wenn man den nähen kann, dann geht der Shimmer-Block auch. Schnell war der erste Probeblock genäht und ich war infiziert.

Vor zwei Wochen habe ich dann in einigen Stunden erst einmal alle benötigten Teile des Hintergrundstoffs (in diesem Fall weiß) ausgeschnitten. Dann ging es weiter mit den vier Blöcken für den Monat Februar. Und hier hat tatsächlich auch die im Blog beschriebene Methode mit dem Washi-Tape funktioniert. Außerdem reicht es, wenn man erst beim finalen Zusammennähen der drei Reihen viele Stecknadeln benutzt und alles gut positioniert. Alles, was vorher kommt, kann – wenn man gut ausgeschnitten, bzw. die HSTs richtig getrimmt hat – sehr gut ohne Nadeln zusammengenäht werden. Das kommt mir sehr gelegen.

Damit kann ich ordentlich Stoff abbauen. Und nachdem dieses Projekt im August oder September abgeschlossen werden kann, habe ich auch schon ein Weihnachtsgeschenk für irgendeinen lieben Menschen.

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Im März werde ich immer mal wieder einen Block nähen, wenn gerade Zeit ist und dann gegen Ende des Monats alle vier Blöcke zeigen.

Ab Morgen ist erst einmal Fasching angesagt. Drückt uns die Daumen, dass bis Samstag alle wieder gesund werden, bzw. gesund bleiben! Und dass das Wetter hält…

Bis demnächst,
Sonja 😉