Winterfreude am Wochenende

In der Nacht auf Freitag hat es doch tatsächlich geschneit – und das nicht zu knapp. Am Samstag konnte ein Schneemann gebaut werden und heute war der Schlittenberg angesagt. Und zwar gleich zwei Mal. Am Vormittag waren die Männer zweieinhalb Stunden unterwegs und haben sich so nett unterhalten, dass sie am Nachmittag gleich noch einmal die Bobs zur Schanzenbahn getragen haben.

In der Zeit habe ich eine Hose und einen Schlafanzug repariert, Mittagessen vorbereitet, die Teeschublade entrümpelt und konnte sogar noch die heutige Anleitung der Adventskalendertasche umsetzen. Seit Mittwoch bin ich mit Feuereifer dabei, ich hatte vergessen, wie viel Spaß das macht. Es lief nicht alles glatt, bei einem Schnittteil habe ich doch tatsächlich zwei Blätter verkehrt zusammengeklebt, sodass die Umbruchlinie verschwunden war. Schon am nächsten Tag wurde der Fehler entdeckt und weitergemacht.

So schaut es jetzt hier aus, meinen freien Tag am Mittwoch werde ich bestimmt zum Weiternähen nutzen. Sofern hier niemand krank wird…

Zwei Taschen, die auch getragen werden, sind aus diesen beiden Stoffen schon entstanden, das war bestimmt die richtige Wahl für die DinA.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Re-„Start in die Weihnachtszeit“

Ich hatte keine Ahnung, dass man so schwer wieder ins Schreiben eines Blog-Artikels reinkommt, wenn man ein paar Wochen nur Sachen repariert und Geschenke vorbereitet hat – und die Kinder täglich von A nach B gefahren, weil diverse Sportkurse und Freund-Besuche inzwischen ungeheure Ausmaße angenommen haben. Das Ganze hat schon beinahe Ähnlichkeit mit einem Besuch im Fitness-Studio nach langer Absenz 😉

Deshalb hier zum Einstieg mein Adventskalendertürchen für das Lehrerkollegium, das am Montag geöffnet wird:

21 kleine Bäumchen habe ich nach der Anleitung Weihnachtsbaum im Topf hergestellt und in winzige Töpfchen mit Steckschaum und Moos gepfriemelt. Dazu gibt es dann noch Onkel Konrads Gedicht.


Am 31.10. habe ich den fertigen Pas de Deux samt Rückseite nach Holland zum Quilten geschickt. Letzten Mittwoch kam er zurück – und sieht wundervoll aus. In den nächsten Tagen wird das vorbereitete Binding angebracht, dann kann ich ihn verschenken und hier endlich in voller Größe präsentieren.


In den Herbstferien bin ich spontan noch beim Bernina Bloom Along eingestiegen. Alle Blöcke wurden – sogar in vierfacher Ausführung – innerhalb von 7 Tagen genäht. Natürlich mit Reststoffen. Seitdem ruht das Ganze aber im Atelier, das Haus musste ja ein bisschen weihnachtlich dekoriert und die Adventskalender gefüllt werden. Aber irgendwann geht es auch da weiter, die Blumenwiese wird definitiv eine Picknickdecke. Indoor-Quilts gibt es hier schon viel zu viele.


Morgen wird das erste Türchen vom Adventskalender geöffnet – in diesem Jahr bin ich wieder bei der Farbenmix-Adventskalendertasche dabei. Beim Überfliegen der Materialliste konnte nämlich an jeden einzelnen Posten ein Haken gemacht werden. Wenn nichts dafür eingekauft werden muss kann wenigstens etwas abgebaut werden!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Der erste „Runde“

Zehn Jahre alt ist Frederik heute geworden, das wurde am Nachmittag ausgiebig mit der Familie gefeiert. Natürlich durfte der Coronakuchen nicht fehlen, dieses Mal verziert mit einem Elch aus Backkakao und zehn Kerzen.

Außerdem habe ich noch Apfelplunderteilchen gebacken, das Rezept dafür hat Benjamin von seinem schulischen Ausflug auf die Streuobstwiese inklusive Apfelsaftherstellung mitgebracht.

Happy Birthday Frederik!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Pas de Deux – September: Das Top ist fertig

In weiser Voraussicht bin ich nach dem „Still Point“ im Juli auf die schnellere Pas de Deux-Variante umgestiegen, die beinhaltet immer zwei Anleitungen pro Monat. Die Sommerferien standen vor der Tür und der Plan war, gemütlich weiter zu machen. Hat ja auch beinahe geklappt…

Im August habe ich also die Anleitungen für die Blöcke Orange Peel und Transparency bekommen. Der erste davon wurde Mitte des Monats an einem sonnigen Wochenende genäht. Alleine betrachtet wirkt er ähnlich beruhigend wie ein Waldspaziergang. Dieses Mal wurden keine Rundungen genäht wie beim Row by Row, sondern mit der Nähmaschine appliziert.

Anfang September – die neue Anleitung war noch nicht da – wurde Transparency genäht. Dabei kann man schon mal ausgiebig die halben Nähte üben, die für das Zusammennähen des kompletten Quilts benötigt werden. Diesen Block habe ich falsch herum begonnen, am Ende war aber trotzdem alles da, wo es sein sollte…

Ein paar Tage später kam auch schon die Anleitung für den September mit den Blöcken Economy und Hourglass. Economy wird mit FPP genäht. Die Blöcke waren schneller genäht, als ich Fotos machen konnte. Ich habe darin die Farben des Transparecy Blocks wieder aufgegriffen und diese mit mehr bzw. dunklerem Grau kombiniert. Und Hourglass ist letztes Wochenende entstanden.

Ein Teil der Blöcke war ja schon zusammengenäht. Die ganze Woche über wurde ein Teil nach dem anderen irgendwo hinzugefügt, der Quilt wuchs und am Freitag war das Top dann fertig. Na ja, fast. Ich hatte vergessen, den gelben Kreis zu applizieren. Das war schwieriger als gedacht. Im ersten Versuch habe ich den Kreis mit ein paar Nadeln fixiert und drauf los appliziert. Als noch ein Viertel übrig war, hat man deutlich gesehen, dass das so nicht funktioniert. Also wurde getrennt. Dann der Stickrahmen gesucht, gefunden und eingesetzt. Vorher noch einmal gefaltet, mit mehr Nadeln fixiert und ohne weiteres Auftrennen angenäht.

Bis Weihnachten soll er fertig sein, die Chancen dafür stehen gut…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Pas de Deux – Juli und August

Der Juli-Block Still Point war unglaublich herausfordernd. Nicht unbedingt wegen der Y-Seams, die ich ja auch schon ausprobiert habe… Begonnen habe ich am letzten Wochenende im Juli. Zu spät, um rechtzeitig fertig zu werden, aber da war ich noch der Meinung, dass das in zwei Tagen doch ganz locker gemacht werden kann. Das Zuschneiden hat sehr viel Zeit beansprucht. Ich musste die Anleitung mehrmals lesen, weil der sich Knoten im Gehirn gar nicht lösen wollte. Dann habe ich auch noch einen Stoff auf die falsche Seite gelegt und Rauten in einem Braunton in verkehrter Richtung zugeschnitten.

Als alles zugeschnitten war, habe ich erst einmal geschaut, wie sich alles gut arrangieren lässt und beschlossen, am nächsten Tag weiter zu nähen. Die seitlichen Teile waren schnell zusammengenäht. Als es darum ging, die Dreiecke an die Rauten zu bekommen, war es schon wieder dahin mit dem Flow. Mehrmals musste getrennt werden. Viele Nadeln wurden verwendet. Bis zum Donnerstag wurde der Block in winzigen Etappen fertig gestellt.

Kurze Zeit später kam auch schon die Anleitung für den August-Block raus und zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht. Diesen Block hatte ich schon genäht, Checkers ließ sich dank der Maße in der ersten Übersicht schon zusammenstellen.

Außerdem konnten wieder einige Blöcke aneinandergenäht werden. Das habe ich am Donnerstag dann auch noch erledigt, jetzt bin ich wieder up to date!

So sehen die Blöcke zusammen aus:

Ganz schön bunt. Aber glaubt mir, da wo dieser Quilt mal hinkommt, wird Farbe dringend benötigt…

Bis demnächst,
Sonja 😉