SeaShell

Ein wenig komisch ist der Name schon, wie eine Muschel sieht meine Tasche jedenfalls nicht aus – was natürlich auch am verwendeten Stoff liegen könnte… Die SeaShell wird als eher leicht zu nähende Tasche eingestuft – hat bei mir aber zu Schweißausbrüchen und langen Pausen zwischen den einzelnen Schritten geführt.
Ausgeschnitten sind die großen Teile im Nu, man braucht nur zwei Teile Innenfutter, zwei Teile Außenstoff und eine „Zunge“. Ja und dann noch die Reißverschlusstaschen. Hier habe ich sowohl in die Außen- als auch in die Innentasche eine Reißverschlusstasche eingenäht. Und nach dem Zusammennähen befinden die sich sogar auf der gegenüberliegenden Seite!

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Die beiden langen Reißverschlussteile, von über 60 cm, welche die Seiten zusammenhalten sind fix vorbereitet, allerdings muss man dann auch langsam und sorgfältig damit umgehen. Mir ist bei einer stürmischen „Teileverlagerung“ ein Zipper vorne rausgerutscht, deshalb durfte ich das Endstück wieder abtrennen, erneut auffädeln und das Endstück wieder dran nähen…

Wenn alle Teile vorbereitet sind, geht es an das Zusammennähen. Reißverschluss oben einklappen, Unmengen Stylefix an allen Reißverschlussseiten anbringen, auf den Außenstoff aufkleben, Innenteil drüberlegen, annähen, wenden, von außen absteppen und für die zweite Seite wiederholen.

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Und schon hat man ein riesiges Teil in der Hand, das mit jedem Schritt unförmiger wird. Sobald der Boden zusammengenäht wurde, lässt sich aber eine Tasche erkennen! Dann fehlen nur noch die Henkel. Eigentlich wollte ich vorgefertigte blaue Kunstlederhenkel verwenden, diese waren allerdings zu kurz. Deshalb wurde zu Gurtband gegriffen.

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Platz hat es darin jedenfalls mehr als genug, für einen kleinen Einkauf mit dem Rad ist sie bestens geeignet. Der stabile Jacquard außen ist ziemlich robust. Die Innenseite wurde aus einem beschichteten Stoff genäht und hält so auch Obst- und Gemüseflecken gut aus.
Außerdem passt sie farblich hervorragend zu meiner JetSet-Tasche und kann bestimmt für spontane Übernachtungsbesuche bei den Großeltern verwendet werden.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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UFO-Abbau im April

Danke für eure anspornenden Kommentare an meinem letzten UFO-Abbau-Zeigetag. im April ist es außerordentlich gut gelaufen mit der Tischdecke. Mittlerweile denke ich auch, dass ich sie in diesem Jahr noch fertig stellen kann. Und das will was heißen 🙂

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In den letzten Wochen habe ich ein wenig gestöbert und herausgefunden, dass Marita auch schon für Weihnachten produziert. Und außerdem bei ihren tollen Werken einen anderen Stickrahmen verwendet. Da habe ich mich an eine Leihgabe der Schwiegermutter erinnert, und siehe da, mit diesem schnell und vor allem stramm spannenden Teil geht das gleich viel besser von der Hand.

Jetzt sollte nur das Wetter wieder ein bisschen besser werden! Dann können sich die Kinder wieder mehr im Garten bewegen und ich setzte mich mit dem Tischdeckchen und dem neuen Rahmen entspannt auf den Balkon 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Klaudias-Kreativ-World.


Damit ihr seht, wie bunt unser Garten in der letzten Woche war, habe ich ein paar Pflanzen fotografiert – eine Augenweide. Die Kinder haben Abends mit dem Papa Frisbee gespielt (mit mir nicht, ich muss erst wieder das Werfen üben 🙂 ) oder sind mit den vom Blütenstaub befreiten Rädern im Garten Rennen gefahren.

RundTasche

Zugeschnitten waren die Teile für die RundTasche ziemlich schnell. Ich habe mich dafür entschieden, die Rest-Stoffe der CityStyle zu verwenden. Davon war noch ausreichend vorhanden – obwohl ich auch aus diesen Stoffen inzwischen einige Utensilos genäht habe 😉

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Verstärkt werden musste nichts, ins Guckloch habe ich wieder den reflektierenden Stoff eingearbeitet, die Aufsatztasche habe ich entgegen aller Ratschläge aus dem Außenstoff zugeschnitten (weil überlesen, dass man bei einem dickeren Außenstoff dafür besser den Innenstoff verwendet). Damit die runden Seiten besser zur Geltung kommen, habe ich mich für eine Paspel entschieden.

Und bei dieser Gelegenheit herausgefunden, dass meine Maschine, wenn die Nadelposition ganz links ist, die Stiche nur dann erfolgreich zusammennäht, wenn die Nadel ziemlich weit nach unten versetzt wird. Dann funktioniert allerdings der automatische Einfädler nicht mehr. Das werde ich wohl demnächst einmal anschauen lassen müssen (und das verursacht hier jetzt schon Bauchschmerzen).

Durch diese ganzen Nadelposition-Tests habe ich vergessen, zwischendurch Bilder zu machen…

Beim Annähen der Seitenteile des Futters ist mir dann ein kapitaler Fehler passiert. Ich habe nicht den Seitenstreifen eingeschnitten, sondern die beiden Seitenteile – obwohl es beim Außenteil so gut geklappt hat, und ich Sekunden davor noch einmal nachgelesen habe, was denn nun eingeschnitten werden muss…
Dann waren plötzlich meine geknipsten Markierungen weg und das Zusammennähen war etwas flutschig. Es wurden sehr viele Nadeln benötigt, am Ende hat es aber trotzdem funktioniert. Ist ja glücklicherweise innen, und da muss es nicht sooo rund aussehen 😉

Da waren es nur noch zwei!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Reparieren von 12 bis 12

Wohl inspiriert von Valomeas Sitzkissenreparatur und Teilzeitbäuerins Traktor-Sitz-Haube, habe ich letzte Woche kurzerhand Rundnadeln geordert, um zwei Löcher in unserem Sofa zu flicken. Diese sehr stabilen Nadeln kamen vor 2 Stunden mit der Post an – und das Sofa ist bereits wieder geflickt.

Wie lange es mit diesem doppelt genommenen roten Polyestergarn hält, wird sich zeigen. Eventuell braucht man da etwas festeres Garn.

So schaut es jetzt aus – allerdings ist bisher noch niemand drauf rumgehüpft 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Reparieren von 12 bis 12

Nach Ostern musste ein kleines Ei in Reparatur, es will ja schließlich im nächsten Jahr wieder draußen am Baum hängen.

Mit der Heißklebepistole war die Schlaufe im Nu repariert.


Dann ist mir noch ein Elch über den Weg gelaufen, dem der linke hintere Fuß gefehlt hat. Jetzt steht er wieder, hier auf einer Schneefläche aus Thermolam.

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Und genäht wurde selbstverständlich auch. Ende März / Anfang April habe ich endlich Shirt, Jeans, Jogginghosen und ein Unterhemd samt Unterhose repariert. Alles bis auf die Jogginghosen war für Freunde, aber da man in Corona-Zeiten nicht mal eben die Reparatur wieder ausfahren kann, gestaltete sich die Rückgabe etwas schwierig und vor allem langwierig.

Gekürzte Ärmel bei einem Shirt, das in diesem Sommer bestimmt noch passt.

Stretch-Jeans, die natürlich einen Aufnäher aus Stretch-Jeans bekommen haben. Ich hoffe, mein Plan funktioniert.

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Jogginghosen der Jungs, bis jetzt halten sie einigermaßen.

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Hier waren die Säume an je einer Stelle ausgerissen. Das Unterhemd habe ich komplett aufgetrennt und neu gesäumt (vorher mit der Overlock versäubert) und bei der Unterhose einfach mehrmals mit Zick-Zack-Stich über die aufgetrennte Covernaht genäht. Sollte halten.


Einige Dinge, die hier regelmäßig unter die Heißklebepistole kommen, wenn sie mal wieder im Einsatz sind, dürfen hier natürlich nicht fehlen.

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Das Unterteil des Roboters, der Hörer des Funkgerätes und ein Stuhlbein sind regelmäßig Gäste auf meiner Reparatur-Ablage. Wir sehen uns wieder!

Und jetzt setze ich mich noch an meine Weihnachtstischdecke, sonst wird die bis Dezember nicht fertig…

Bis demnächst,
Sonja 😉

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