Schnittmusterbereinigung 11/12

Eine „Reparatur“ hat mich in diesem Monat zur Schnittmusterbereinigung geführt. Als ich mit dem Nähen begonnen habe, habe ich Ende 2013 für ziemlich viele Menschen die „Nackenkatze Rosi“ aus dem Kreativbuch Nähen genäht. Und verschenkt mit dem Zusatz, dass sie jederzeit von mir repariert werden kann, falls sie ein Loch bekommt und die Kirschkerne rausrieseln. Mitte November war es dann so weit, ich wurde um eine Reparatur von einer gut genutzten Nackenkatze gebeten. Eine Schadensbegutachtung hatte allerdings drei sichtbare Löcher, zwei weitere eingerissene Stellen, Reparaturen der Besitzerin und eine ziemlich abgegriffene Katzenrückseite ergeben. Vom flauschigen Fleece war nicht mehr viel da. Im Keller aber schon, deshalb entschied ich mich dafür, der Besitzerin eine neue Katze zu machen und diese mit den alten Kernen zu füllen.

Das Katzenschnittmuster war noch im Deko-Ordner vorhanden und ruckzuck waren zwei neue Exemplare gefertigt (aus einem einfachen Grund: sollte jemals wieder eine Reparaturanfrage kommen, wird diese Katze gefüllt und eine neue genäht).

Dabei ist mir folgendes aufgefallen: Anleitungen aus diesen Nähbüchern sind für Anfänger sehr schwer nachzuvollziehen, da sie teilweise sehr kryptisch gehalten sind. Hat man jedoch schon irrsinnig viel genäht und verlässt sich nur auf sich selbst, ist so eine Katze ein Kinderspiel. Die Katzen sind ziemlich robust geworden, beim Wenden gab es keinerlei Probleme und sogar die Wendeöffnung wurde dieses Mal unsichtbar verschlossen.

Fazit: Das Schnittmuster bleibt im Fundus, solange noch Nackenkatzen im Umlauf sind und benutzt werden.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Bastelwahnsinn bei den Bracks

In der ersten Novemberwoche haben wir mal wieder das Kinderzimmer entrümpelt und sind dabei auf einen Bastelordner mit wunderbaren Vorlagen für Weihnachtsdekoration gestoßen. Im Moment malen, basteln, kleben und schneiden die Kinder wahnsinnig gerne, deshalb haben wir einige Sachen daraus hergestellt und somit schon mal für eine tolle Einstimmung auf den Advent gesorgt.

Zudem haben wir mit Window Color unzählige Sterne und Tannenbäume fabriziert und diese im Wohnzimmer und im Atelier aufgehängt.

Manschetten für Weihnachtsterne, Fensterbilder, Teelichthalter, Flechtsterne, ein tierisches Spiel, eine Krippe aus Pappe, ein Nikolausstiefel, noch unfertige Engel für den Baum und ein Kranz-Upcycling standen ebenso auf dem Programm, wie eine Schulkind-Girlande und ein Anlautspiel, für das man 34 leere Streichholzschachteln benötigte (wir hatten leider vergessen, dass in diesem Ordner auch so tolle Basteleien für diesen einzigartigen Lebensabschnitt vorhanden waren).

Das Haus ist geschmückt, die Außenlichterkette hängt, die Adventskalender der Kinder werden im Laufe der nächsten Tage gefüllt.

Und dann seht ihr außerdem, dass während der Basteleien auch einiges genäht wurde…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Tiny QAL – Mini Heart

Den vorletzten Block des Tiny QAL habe ich gestern genäht: Das Mini-Herz. Sah am Anfang kompliziert aus, besonders im Video, ließ sich aber ohne Komplikationen nähen.

Es sind nur drei Blöcke entstanden, eventuell nähe ich davon noch welche nach, wenn der letzte Block genäht wurde. So langsam werden in dieser Scrap-Kiste die Stoffe knapp, und der letzte Block soll ja auch noch wenigstens eine schöne Variante bekommen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Tiny QAL – Mini Churn Dash

Der Churn Dash hat mir schon im Februar 2017 gefallen. Je nach Stoffauswahl kann er kunterbunt, aber auch ganz schlicht daherkommen.

Die Mini Variante von Teresa hat allerdings anders ausgesehen, als meine erste Churn Dash Version. Deshalb habe ich bei sieben weiteren Blöcken etwas experimentiert.

In der Mitte seht ihr die Version, die auf Teresas Seite vorgestellt wird.

Und drum herum meine gesplittete Variante, die mir fast ein bisschen besser gefällt. Allerdings etwas komplizierter zu nähen ist, bei der „Größe“. Frederik hat sich für Hundis Decke übrigens den rechten Block rausgesucht.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Es schimmert…

Tadaaa! Der Schimmerquilt, den ich im Februar spontan im Zuge einer kleinen Challenge begonnen habe, ist vor ein paar Tagen fertig geworden. Statt 20 habe ich 30 Blöcke genäht – man soll ja auch bequem drunter Platz haben. Die dreimonatige Abwesenheit einer vernünftigen Nähmaschine hat mich zwar etwas gebremst, denn eigentlich hätte das Top im Juli fertig sein sollen. Aber seitdem es hier wieder läuft, wurde auch ziemlich oft am Shimmerquilt gearbeitet.

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Er gefällt mir übrigens sehr gut 🙂

Die Rückseite habe ich aus großen Quadraten gepatched und anschließend mit einem weißen Border versehen. Das Binding besteht aus einem im Quilt verwendeten Stoff.

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Natürlich habe ich wieder diagonale Linien gequiltet, dieses Mal allerdings mit einem anderen Quiltstich. Es sind zwar auch Wellen geworden, aber wesentlich stürmischere als sonst 😉

Wenn die Sonne kräftig scheint, kann man die Blöcke sogar durch die Rückseite erahnen.

Mittlerweile ist er schon verpackt, denn er wird heute verschenkt. Ich hoffe, er gefällt und ist zur Hand, falls hier doch ein kalter, langer Winter ausbricht…

Bis demnächst,
Sonja 😉