Alles auf Abschied

Am Montag haben wir im Kindergarten wunderschöne Schultüten gebastelt. Einige haben Bastelvorlagen mit Anleitung bestellt, bei denen die größtenteils vorausgestanzten Teile nur noch rausgedrückt werden mussten, andere haben ihre komplette Tüte selbst designt. Wir waren bei der ersten Gruppe dabei – ich bastle zwar gerne, wollte da aber nicht so viel Energie reinstecken, zumal ich so etwas noch nie gemacht habe 😉
Es hätte zwar noch die Möglichkeit gegeben, eine Tüte zu nähen, allerdings hätte Frederik dann gar nicht mithelfen können – und das war ja eigentlich der Plan bei der Bastelei im Kindergarten. (Er hat zumindest alle Teile rausgedrückt, mir drei Mal etwas gereicht und zwei Mal etwas festgehalten – dann war Zeit für das Frühstück und die Kinder verschwunden).

Aber die Schultüte ist toll geworden, zu Hause wurde sie auch schon mit drei Süßigkeiten gefüllt durch die Wohnung getragen.

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Nächsten Mittwoch findet schon das Abschlussfest der Vorschulkinder statt. Dafür muss gerade einiges organisiert werden. Das „Abschiedsgeschenk der Kinder an die bleibenden Kinder“ ist heute angekommen und macht einen sehr guten und vor allem stabilen Eindruck: Für eine Rollenspiel-Garderobe haben wir ein Kostümset „Berufe“ gekauft. Die Kinder können sich als Bauarbeiter, Feuerwehrmann oder Arzt verkleiden. Stethoskop und Megaphon wurden schon mit Batterien versehen, die Helme zusammengebaut und alle Nähte gewissenhaft kontrolliert.

In den nächsten Tagen werden wir gemeinsam bestimmt noch eine kleine Einlage vorbereiten können. Und außerdem hoffen wir auf gutes Wetter, damit im Kindergarten-Garten gegrillt werden kann 😉

Die im Mai bei eSTe gesehenen Buntstifte zum Schulstart habe ich heute auch nachgenäht (die Anleitung dazu gibt es von Andrea Kollath auf dem Bernina Blog): es sind zwei entstanden, blau und orange. Und endlich ist die komplette Füllwatte vom ehemaligen „Reittier Pferd“ aufgebraucht 🙂

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Außerdem habe ich beschlossen beim Tiny Quilt Sew Along von TeresaDownUnder mitzumachen (da wird alles mit Foundation Paper Piecing zusammengenäht, das sollte auch mit der alten Nähmaschine funktionieren), solange ich nicht weiß, ob ich meine Maschine jemals wieder zurückbekomme. Frederik braucht noch kurze Hosen fürs KISS und Shirts/Pullis für die Schule.
Das Gemüse wächst uns bald über den Kopf – Benjamin dagegen kratzt immer noch an den 100 cm.

Bis demnächst – es gibt viel zu tun!
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 6/12

Auch wenn mein Monatsprojekt im Juni unter keinem guten Stern stand – mir fehlt immer noch meine Maschine – habe ich tatsächlich ein paar Papierschnittmuster entsorgen können. Aber vor allem auch schon abgepauste Schnittmuster bis zur Größe 86/92.

Im „Ausgedruckt und geklebt“-Sortiment habe ich „Mini-Bene“ von Rockerbuben gefunden. Der Schnitt geht bis Größe 98/104, anschließend muss man auf „Bene“ ausweichen. Ich liebe diesen Schnitt! Er lässt sich herrlich aus Resten zusammensetzen. Kunterbunt oder mit wenigen ausgewählten Unis. Oder mit gemustertem Stoff. Dieser Schnitt war einer der ersten, den ich für meine Jungs gekauft habe. Und neben „Leo“ von Pattydoo habe ich ihn einige Male genäht. Er wird auch sehr gerne von den Jungs getragen. Deshalb habe ich für Benjamin ein Geburtstagsshirt genäht, das konnte nicht auf die Reparatur der Ambition warten, denn am Mittwoch muss es ja einsatzbereit sein. Schon das Applizieren der Zahl auf der Vorderseite war eine Herausforderung mit der alten Maschine. Die ungewohnte Nadelposition beim Zickzackstich hat mich etwas verwirrt, dennoch hat das Aufnähen mit dem Obertransportfuß gut geklappt und kaum nennenswerte Wellen auf der Vorderseite verursacht.

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Saum und Ärmelsaum habe ich mit einem elastischen Zierstich der Maschine gemacht. Er gefällt mir sehr gut. In den nächsten Tagen werde ich mich einmal hinsetzen und auch für diese Maschine alle möglichen Stiche und vorhandenen Füße ausprobieren…

Hier ist das Shirt – noch ungetragen und ohne Flecken vom Schokoladenkuchen 😉

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Für mich habe ich in den gleichen Farben und einem gemustertem Rest dann auch noch etwas zugeschnitten.

Was das genau wird, zeige ich, wenn es fertig ist. Das Einschlagen einiger Ösen hat mich schon wieder Nerven gekostet. Außerdem ist es hier im Atelier mit beinahe 30 Grad viel zu heiß, um Anleitungen zu verstehen.

Fazit: Der Ausdruck „Mini-Bene“ wurde in die Papiertonne geworfen. Vorher habe ich natürlich das T-Shirt auf Folie übertragen, es wird sicherlich noch öfters genäht im nächsten Kindergartenjahr. Und dann wird auf „Bene“ umgestiegen…


Im Städtle war heute Chorfestival und die Kindergärten durften als erstes auftreten. Um 13:00 Uhr, glücklicherweise im Schatten des Rathauses. Frederik stand beim Singen direkt hinter einem Mikrofon, er hat es allerdings sehr gut gemacht 🙂

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Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Im Monat Juni wurde hier fast nur per Hand repariert. Zuerst kam mir ein kleines Krokodil mit mehreren Hautabschürfungen unter die Finger. Eigentlich war es schon im Wagen eingeladen, um mit den Kindern den Kindergarten zu besuchen. Eine kurze Inspektion ergab dann zwei Löcher, durch die schon die Füllwatte nach draußen wollte. Eines unter dem Auge, ein weiteres am Oberschenkel.

Beide Verletzungen wurden noch am selben Vormittag wieder genäht.

Dann habe ich mir bei der Hitze eine Kopfbedeckung gesucht, um unsere täglichen Wege möglichst ohne Sonnenstich zurücklegen zu können. In der Garderobe kam mir ein Mitbringsel aus Antibes in die Hände. Der Hut ist schon mindestens 25 Jahre alt und wurde größtenteils mit Kleber hergestellt. Der Gummi, der den Hut auch bei einer leichten Brise am Kopf behalten sollte, war ausgeleiert und teilweise abgerissen. Also habe ich diesen zuerst ganz entfernt, mit der Nähmaschine einen neuen in angemessener Länge angebracht und, weil die Außenansicht dann nicht mehr so toll war, auch noch zwei Knöpfe angenäht, um den Fadenberg zu überdecken. Der Hut ist wieder wie neu und lässt sich immer noch tadellos und platzsparend zusammenfalten.

Und gestern sind mir noch zwei ausgerissene Stoff-Frisbeescheiben aufgefallen, mit denen die Kinder im Pool gespielt haben. In wenigen Minuten waren auch diese wieder für den nächsten Einsatz bereit.

Im nächsten Monat gibt es bestimmt wieder löchrige Hosen…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schöne Ferien!

In der letzten Woche haben wir ganz viel gemeinsam unternommen, uns bewegt, gespielt, gebastelt, Flöte geübt, gegossen, Staudämme gebaut, Molche beobachtet, Matsch angerührt, die Feuerwehr besucht. Endlich sind auch die Pfingstrosen aufgeblüht 😉

Am Montag waren wir im Waldseilgarten, die Kinder durften den Bambini-Parcours mehrmals bewältigen. Und ich habe richtig Lust bekommen, einmal den schwierigeren Parcours in luftiger Höhe zu klettern.

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Am Dienstag haben wir einen Ausflug in den Wildpark Eichert in Heidenheim gemacht. Die Anlage ist toll gestaltet, gleich zu Beginn gibt es einen riesigen Spielplatz. Die Wildtiergehege sind gut beschriftet und ab und an zeigt sich auch eines ;-). Die Eichhörnchen haben allerdings gar keine Angst vor uns gehabt und sich minutenlang um einen Baumstamm gejagt. Auf den breiten Wegen kann man gut schlendern, joggen oder Steine in die Sandalen bekommen. Aufgestellte Sitzgelegenheiten laden zum Tiere beobachten und Brotzeit vertilgen ein.

Negativ aufgefallen ist uns, dass der Park keine einzige Toilette hat, auch im nahegelegenen Naturtheater darf man die Toiletten nicht mitbenutzen. Dementsprechend sieht es dort auch im Gebüsch aus…

Am Mittwoch waren wir zu viert (!) eine Stunde im Freibad. Und Frederik ist auch ganz toll geschwommen. Man merkt ihm an, dass er jetzt keine Angst mehr vor dem Wasser hat – obwohl er sich darin auch noch nicht ganz wohl fühlt. Ihm fehlt die Kraft in den Armen um ruhig durchs Wasser zu gleiten. Jetzt wird es allerdings wieder sehr warm und wir werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Üben gehen!

Gestern waren wir dann noch zum Brunchen eingeladen um den ersten Geburtstag der Tochter von Freunden zu feiern. Die Kinder haben dort ganz viel gegessen, vor allem von den leckeren Nachspeisen (Eis, Früchte, die man in einem Schokoladebrunnen selbst überziehen konnte und Obstsalat). Einen Nachmittagssnack haben wir dann definitiv nicht benötigt.

Am Samstag konnte ich das Geschenk dafür beenden, mein erster „Babyquilt“ ist fertig geworden. Dafür habe ich ein Paneel verwendet und den Rest mit vorhandenen Uni-Farben gestaltet. Vorname, Name und Geburtsdatum habe ich appliziert (aber hier wegretuschiert). Die Rückseite besteht aus einem zarten Stoff mit Vögelchen und das Binding habe ich passend zu Vorder- und Rückseite scrappy gestaltet. Da sich meine Maschine immer noch in Reparatur befindet, habe ich das Label kurzerhand im Geschäft „mamaidee“ im Städtle geordert und war froh, dass Verena es trotz Urlaub noch unterbringen konnte. Gequiltet wurde also mit der alten Maschine. Dazu habe ich den Walkingfoot verwendet und einen dreifachen Geradstich eingestellt. Der Abstand der Linien beträgt 3“. Insgesamt misst der Quilt 48“ x 48“, er hat noch gut unter die Maschine gepasst.

Die Eltern haben sich auf jeden Fall sehr gefreut 😉

Und jetzt wird erst einmal der Pool aufgebaut – es soll ja in den nächsten Tagen sehr heiß werden, da brauchen wir abends eine Abkühlung.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Urlaubsgefühle

Die kamen in dieser Woche tatsächlich auf, das erste Mal seit meinem letzten richtigen Urlaub, im August 2012. Also bevor die Kinder in unser Leben traten…
Es war sehr warm. Ich habe mir eine Jahreskarte fürs Freibad gekauft und bin von Montag bis Freitag jeden Vormittag geschwommen. Insgesamt 4 km. Ich habe mich viel mit unseren Pflanzen beschäftigt (Läusebefall an Gurke, Bohne, Erdbeeren), geerntet (die ersten großen Erdbeeren werden reif), Salat geschnippelt, einen Brennnesselsud angesetzt. In der Bücherei zwei Bücher für mich ausgeliehen („Todschick“ und „Fair einkaufen – aber wie?“) und eines davon schon gelesen. Wenig gemacht und auch gelegentlich mit einem Cappuccino in der Hand vor mich hingestarrt. Die Abwesenheit der Nähmaschine hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen. Herrlich!

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Da war es auch leichter zu ertragen, dass die Kinder am Anfang der Woche zwei eigenartige Unfälle hatten. Frederik hat sich beim Öffnen einer Kellertüre den großen Zeh, und da vor allem den Nagel, in der Mitte aufgeschnitten. Dem Weinen nach muss das ziemlich wehgetan haben. Und wurde aber einen Tag später schon von Benjamin getoppt. Der ist auf dem Nachhauseweg vom Kindergarten kurz vor dem Gartentor mit dem Laufrad unglücklich an Frederiks Rad hängen geblieben und hat sich dabei den kompletten Fingernagel des kleinen Fingers abgerissen. Weswegen wir den ersten richtig heißen Nachmittag nicht im Freibad, sondern im Krankenhaus verbracht haben. Es sieht zwar furchterregend aus, ist aber wohl gar nicht mehr schmerzhaft, sobald der Nagel mal abgelöst ist. Im Krankenhaus wurde er nur wieder draufgelegt und mit einem Pflaster fixiert, damit der neue darunter hervor wachsen kann. Diese Prozedur hat Benjamin überhaupt nicht gefallen und beinahe dafür gesorgt, dass mir schwarz vor Augen geworden wäre…

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Aber dennoch waren wir am Wochenende nicht unkreativ – die Bügelperlen wurden herausgeholt. Und schaut mal, was hier alles entstanden ist. Zwei Traumfänger, ein Notausgangsschild mit Leuchtbügelperlen, ein kleiner Zoo und ein riesiges Mosaik, das mich beim Bügeln zur Verzweiflung gebracht hat (falsche Temperatur, ein Viertel abgehobene Bügelperlen, 30 Minuten Reparatur auf dem Bügelbrett…) und jetzt erfolgreich hinter Glas fixiert ist.

Bis demnächst, die Kinder haben noch vier Tage
Kindergarten und starten dann in die Pfingstferien.
Sonja 😉