Die DoktorTasche mit dem sehr speziellen Design hat es wirklich in sich. Obwohl mit „nur“ drei Sternen angegeben, war sie für mich eine echte Herausforderung. Das lag aber daran, dass ich wieder mit Velours-Kunstleder gearbeitet habe. Die seitliche Verstärkung musste dort zwingend aufgenäht werden, damit sie auch nach ein paar Jahren noch am Platz ist. Und an den Taschenhenkeln, die ebenfalls aus Kunstleder sind. Diese können maximal einmal gefaltet werden, mehr wollte die Nähmaschine nicht zusammennähen. Deshalb musste ich an den Henkeln mit Webband improvisieren. Aber seht selbst: Ist sie nicht schick geworden 🙂 ?

Alle vorhandenen Öffnungen wurden am Donnerstag mit dem Matratzenstich geschlossen. Anschließend habe ich die beiden Kinder-U-Hefte in die Innentasche gesteckt, und weitere Utensilien hineingelegt, die man bei einem Kinderarzt-Besuch eventuell benötigt. Jetzt steht sie im Schrank und wartet auf ihren ersten Einsatz, der hoffentlich erst im Juli zur nächsten Untersuchung von Benjamin kommt 😉
Die Idee für die Haupttaschenteile habe ich schon Ende Februar im Kopf gehabt. Da kehrte die Kreativität zurück und ich musste spontan mit einem neuen Quilt beginnen. 15 Blöcke wurden schon Anfang März genäht, der Rest kommt dran, wenn alle Taschen fertig sind… Von diesen „Sternen“ waren natürlich kleinste Reste übrig, die dann bei der DoktorTasche verwendet wurden. Und zwar vorne und hinten.
Mit Thermolam auf der Rückseite wurden beide Teile mit dem Handquiltstich der Maschine gequiltet. Jetzt sind diese Taschenteile in etwa so stabil wie das Kunstleder.
Das Zusammennähen der einzelnen Teile hat erstaunlich gut geklappt. Bei der DoktorTasche wird kein einziger Reißverschluss benötigt. Am Boden habe ich zusätzlich noch Bodennägel eingebaut, damit sie auch bei Regenwetter schnell mal abgestellt werden kann. Der Verschluss auf dem Taschenteil musste am Ende leider noch etwas nach unten versetzt werden, deshalb habe ich darüber ein Label aufgenäht.
Die nächsten beiden Taschen sind nicht schwierig und sollten „so nebenbei“ gemacht werden können, mal schauen, ob das klappt.
Bis demnächst,
Sonja 😉
Verlinkt auf dem Farbenmix-Blog.
Der wunderschön sonnige Tag 13/x wurde heute größtenteils im Garten verbracht. Am Nachmittag war ich kurz unterwegs und habe ein paar Schritte auf meiner Walking-Runde gesammelt. Im Nachhinein war das wahrscheinlich keine gute Idee. Aus jedem Waldweg kamen urplötzlich Familien raus, die das ganze Jahr über nicht gemeinsam an der frischen Luft unterwegs sind. Und mit den entgegenkommenden Radlern musste man sich dahinter einreihen (natürlich mit dem Mindestabstand von 1,5 Metern), bevor man überholen konnte.
In dieser Woche haben sich die vormittäglichen Aufgaben einigermaßen routiniert durchführen lassen. Wir haben von der Lehrerin einen gut ausgearbeiteten Wochenplan bekommen, den wir Punkt für Punkt abgearbeitet haben. Yoga, Mathevideos zur Wiederholung und ein Film über Schneeglöckchen standen auch auf dem Plan. Benjamin war bei diesen Fächern auch mit Leib und Seele dabei 😉 Am Nachmittag waren die Kinder meistens im Garten unterwegs und haben allerhand angestellt und dafür gesorgt, dass es dem Opa nicht langweilig wird. Der musste am Dienstag kurzerhand den Teich einzäunen und gestern alle ausgegrabenen Pflastersteine wieder einsetzen. Die Kinder haben ihn dabei natürlich tatkräftig unterstützt 😉




