UFO-Abbau im August

Die bisher letzte vorbereitete Mugrug hat endlich auch einen schönen Rand bekommen.

So langsam lichten sich die Regale, hin und wieder taucht jedoch etwas auf, das dort schon jahrelang schlummert. In diesem Fall waren das zwei Taschenprojekte, die bestimmt schon seit 2016 auf eine Umsetzung warten. Da wären erstens die vier Taschen von farbenmix (Bags to love: Geometric). Einfach ausschneiden und loslegen. Man braucht nicht einmal ein Innenfutter. Bis man auf der Suche nach der Anleitung an verzierten Taschen hängen bleibt und plötzlich auch noch was ergänzen muss… Schließlich wurden zwei Taschen einfach so schnell zusammengenäht, die anderen beiden bekommen noch ein Extra. Eine davon ist auch schon fertig. Durch unsere Namen in dem Buchstabengitter ist sie eine Familieneinkaufstasche geworden.

Und dann wurde noch ein vorbereitetes Stoffpaket einer einfachen Hängetasche mit Canvas und Kunstleder gefunden. Glücklicherweise in einwandfreiem Zustand (also das Kunstleder hat sich noch nicht aufgelöst). Genau das richtige für den Mann, der nicht gerne mit buntem Zubehör in der Stadt gesehen wird ;-).

Bleiben also noch folgende UFOs übrig: viele unterschiedliche Blöcke, HSTs aus zwei Charm Packs und die Kopie des Leinenhosenschnitts. Sofern nichts Neues auftaucht!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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PS: So langsam freunde ich mich auch mit dem Gutenberg-Editor an.

UFO-Abbau im Juli

Spät zeige ich euch meinen UFO-Abbau im Juli, das aber aus gutem Grund. Wir waren gestern auf einer zauberhaften Hochzeit in Augsburg eingeladen, bei der immerhin zwei der fertig gestellten Arbeiten zum Einsatz gekommen sind.

Zunächst einmal wäre da die kleine MugRug mit den Herzen, die schließlich im Geschenk landete. Hier hat ja nur noch das Binding gefehlt.

Und das Kleid, das ich mir für die Hochzeit genäht habe: Karlotta, das „Prinzessinnenkleid für alle Anlässe“ in der Webware „Marrakesch Kombi“ von lillestoff, die ich schon vor Jahren gekauft und mehrfach für Taschen verwendet habe. Eigentlich war so ein Kleid bis jetzt immer ein Kopf-UFO – und das seit Februar 2017, ab da wollte ich unbedingt ein Webwarekleid mit nahtverdecktem Reißverschluss nähen. Gut, dass ich so lange gewartet habe – und gut, dass es diesen wunderbaren Anlass dafür gab!

Meine Probe-Karlotta habe ich aus einem dunkelblauen Blümchenstoff genäht, der zu 100% aus Polyester besteht. Soll zwar für Kleider geeignet sein, hier fand ich ihn im Nachhinein unpassend. Er lässt sich nur auf Stufe 1 Bügeln, dadurch kann man die Nahtzugaben nicht richtig auseinanderbügeln und an so ziemlich jeder Naht kräuselt sich irgendwas zusammen. Für daheim jedoch ein luftiges Sommerkleid!


Zwischendrin ist mir im Kleiderschrank noch ein rotes Ballkleid in Größe 34 untergekommen. Das habe ich 2014 bei einem Faschingskostümverkauf für drei Euro erstanden und wollte das Oberteil abnehmen, um einen passenden Rock zu bekommen. Und schon sechs Jahre später ist es so weit! Durch die Experimente mit dem nahtverdeckten Reißverschluss war ich mutig und habe den vorhandenen Reißverschluss in Kleid und Innenfutter erst einmal rausgetrennt. Das Kleid wurde gerade ausgerichtet und mit dem Patchworklineal das Oberteil abgetrennt. Und zwar da, wo der Reißverschluss aufgehört hatte. Anschließend wurden Kleid und Innenstoff an der Rückseite getrennt, der Reißverschluss an Stoff und Futter wieder angebracht, das Innenfutter oben an den Rock genäht – und schon war er fertig und passt jetzt wie angegossen 🙂


Dann wurde wieder im Nähzimmer gestöbert, dabei habe ich noch zwei Projekte umgesetzt: Die kurze luftige Hose aus dem Schal wurde genäht.

Und Knisterfolie entdeckt. Ich kann mich noch erinnern, dass ich für Benjamin daraus was nähen wollte – aber dafür bin ich vier Jahre zu spät dran 🙂

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Deshalb habe ich ein rosa Knistertuch mit Webbändern und flauschigem Schaf genäht. Benjamin fand es sogar ziemlich interessant und hat gleich untersucht, warum es sich so komisch anhört…


Den neunten Block vom Summer Sampler 2020 habe ich auch fertig gestellt und freue mich schon auf Montag!

Midsummer
Midsummer


Heute haben wir viel Gemüse geerntet, das wir in den nächsten Tagen verspeisen werden und morgen backe ich zur Feier unserer Veilchenhochzeit einen Zwetschgenkuchen!

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Was ich noch erzählen wollte: Unsere Kinder sind gestern zum ersten Mal auf einer Rolltreppe gestanden und fanden es total witzig!

Bis demnächst,
jetzt hat auch Benjamin Ferien und am Montag geht es zum Friseur…
Sonja 😉

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UFO-Abbau im Juni

Nachdem ich im Mai glücklicherweise meine für dieses Jahr eingereichten UFOs erledigt hatte, habe ich mich im Juni auf die Suche nach neuen UFOs begeben. Beim aus-, auf-, um- und neu einräumen im Atelier wurde ich tatsächlich fündig. Aber wen wundert das?

Zunächst einmal die Erfolgsmeldungen: Ich habe zwei Kissenhüllen genäht aus einem Shirt aus New York (das wurde 2009 gekauft) und einem Kapuzenpulli aus Prag (der dürfte von 1998 sein, war ein Mitbringsel von Mike). Shirt und Pulli wurden nicht mehr getragen, aber einfach entsorgen wollte ich sie auch nicht.

Die Känguru-Tasche am Vorderteil habe ich dran gelassen. Ist bestimmt toll im Winter, wenn man kalte Hände hat 🙂


Aus den Resten des Brightly (die ich auch schon bei der Doktortasche verwendet habe) sind sechs Untersetzer für den Balkontisch entstanden:

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Und hier kommen die Einzelteile:

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In einer Klarsichthülle verpackt, wartet eine sehr bequeme und leider gerissene Leinenhose aus dem Jahr 2014 darauf, dass ich den Schnitt kopiere und mir selbst eine nähe. Das Leinen dafür habe ich schon gar nicht mehr, das wurde bei einer langen Hose verwendet…
Ein „filigraner Schal“ in einer anderen Hülle, der hier sowieso nicht getragen wird, würde sich gut als kurze Hose machen. Das Schnittmuster dafür wurde bereits auf Folie kopiert und wartet etwa seit drei Jahren auf den Einsatz.
Zahlreiche genähte Probeblöcke, Restblöcke, FPP-Blöcke und HSTs wurden in diversen Boxen gefunden. Da muss ich mich in den nächsten Wochen erst einmal durchwühlen und sehen, was weiter bearbeitet oder gleich entsorgt wird.
Alle Reste aus dem Skillbuilder wurden erfolgreich zusammengenäht (die beiden rechten Blöcke ergänze ich wahrscheinlich noch) und können demnächst für die Rückseite hergenommen werden.
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Bei zwei MugRugs und drei Quilt-Übungsstücken, die ich mit Überbleibseln aus dem Row-By-Row-Quilt gemacht habe, fehlt noch das Binding.

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Es gibt also doch noch was zu zeigen in den nächsten Monaten!


Was ihr alle in den letzten vier Wochen beseitigt habt, sehe ich mir in den kommenden Tagen an. Wir sind derzeit ziemlich beschäftigt: Benjamins Geburtstagsplanung hat heute erst richtig begonnen, wir haben endlich die Einladungskarten gebastelt.

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Er wünscht sich Schokoladekuchen, weil sein bester Freund keine Erdbeeren mag. Die Familie darf am Freitag mit uns feiern, die Kinder am Samstag – und noch an diesem Wochenende feiert mein Bruder einen runden Geburtstag und hätte gerne eine Erdbeerroulade…

Bis demnächst,
Sonja 😉

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UFO-Abbau im Mai

Tadaaa! Unglaublich aber wahr: Alle Stick-UFOs wurden in diesem Monat beseitigt. Nach den Wochen voller Taschen wollte ich der Maschine (oder mir) wohl ein bisschen Ruhe gönnen. Jeden einzelnen Tag habe ich mich hingesetzt und ein bisschen was gestickt. Übung macht auch hier den Meister, deshalb lief es nach einiger Zeit hervorragend mit der weihnachtlichen Mitteldecke. Ein Segment nach dem anderen wurde vervollständigt. Dann musste ich mich wieder mit dem Stielstich vertraut machen (der Anfang war wie immer etwas holprig) und schon drei Tage später waren alle Stängel grün gefärbt, die Decke gewaschen und gebügelt.

Jetzt muss nur noch der Weihnachtsstern durchhalten, dann bekommt er zum Fest eine passende Unterlage. Bis jetzt schaut es gut aus, er wird regelmäßig zurückgeschnitten, braucht Unmengen Wasser und einen Karton zum Abdecken, damit er rechtzeitig wieder rote Blätter bekommt, haben wir auch schon hergerichtet.

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Dann war das Türschild mit der Hortensie dran. Es fehlte ja nur noch der Schriftzug. Aufgehängt wird es im Atelier – von dort gelangt man in den Garten, unser „Paradies“. Für alle, die hier wohnen, der Ort, an dem man seine Ruhe findet und wieder auftanken kann.

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Was ich hierbei festgestellt habe: Es ist gar nicht so leicht, etwas wieder richtig zusammenzunähen, wenn es schon vor langer Zeit getrennt wurde… Die Kordel auf der Rückseite habe ich nicht erst am Schluss angebracht, sondern vor dem Zusammennähen. Das Ganze wurde dann noch mit einem farblich passenden Webband abgedeckt. Jetzt sieht es auch auf der Rückseite gut aus.


Und weil ich dann immer noch keine Lust auf Nähen hatte (unglaublich, aber wahr), habe ich noch das letzte kleine Bild fertig gestellt. Am Montag, nach sieben Tagen war es soweit, die Trilogie ist beendet. Jetzt muss nur noch ein Platz dafür gefunden werden…

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So ist es entstanden:


Wie geht es jetzt weiter? Das zeige ich euch im nächsten Monat. In meinen Regalen sind noch einige UFOs aufgetaucht.
– MugRugs bei denen noch das Binding fehlt
– Die Edelstahlabdeckung für den Balkon-Schrank
– 5 „Sonder“-Blöcke vom Row By Row Quilt, die vielleicht auch noch eine Verwendung finden.

Und dann sind da ja noch die laufenden Projekte (die noch keine UFOs sind, aber auch niemals welche werden wollen): Die beiden Wohnmobilquilts für die Kinder (aber da man derzeit nicht verreisen kann, sind die nicht so dringend), der Skillbuilder für Mike (da wird gerade an der Rückseite gearbeitet), der Quilt, den ich Anfang März begonnen habe (die 30 Blöcke sind mittlerweile fertig und warten auf ein passendes Arrangement) – und ein Haufen weitere Ideen 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

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UFO-Abbau im April

Danke für eure anspornenden Kommentare an meinem letzten UFO-Abbau-Zeigetag. im April ist es außerordentlich gut gelaufen mit der Tischdecke. Mittlerweile denke ich auch, dass ich sie in diesem Jahr noch fertig stellen kann. Und das will was heißen 🙂

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In den letzten Wochen habe ich ein wenig gestöbert und herausgefunden, dass Marita auch schon für Weihnachten produziert. Und außerdem bei ihren tollen Werken einen anderen Stickrahmen verwendet. Da habe ich mich an eine Leihgabe der Schwiegermutter erinnert, und siehe da, mit diesem schnell und vor allem stramm spannenden Teil geht das gleich viel besser von der Hand.

Jetzt sollte nur das Wetter wieder ein bisschen besser werden! Dann können sich die Kinder wieder mehr im Garten bewegen und ich setzte mich mit dem Tischdeckchen und dem neuen Rahmen entspannt auf den Balkon 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Damit ihr seht, wie bunt unser Garten in der letzten Woche war, habe ich ein paar Pflanzen fotografiert – eine Augenweide. Die Kinder haben Abends mit dem Papa Frisbee gespielt (mit mir nicht, ich muss erst wieder das Werfen üben 🙂 ) oder sind mit den vom Blütenstaub befreiten Rädern im Garten Rennen gefahren.