Mailights

Die Bohnen wurden heute im Freigehege ausgesetzt. Der angepflanzte Salat schmeckt wirklich köstlich. Der neue Stöpsel für das Badwaschbecken wurde endlich geliefert und eingebaut. Alle aus der Familie haben zusammengeholfen, um vor dem Haus einen zusätzlichen Stellplatz zu bauen. Die Blumen im Garten setzen einzigartige Farbtupfer. Die Steuererklärung wurde schon abgeschickt.
Die weiteren Blöcke für den Shimmerquilt wurden noch vor dem Burnout meiner Maschine genäht. Ich hatte gerade beschlossen 30 statt 20 Blöcke für den Quilt zu nähen, um eine angenehme Größe zu erhalten. Jetzt warten sehr viele zugeschnittene Teile auf die Rückkehr der bisher wirklich zuverlässigen Diva.
Wir haben mal wieder Brötchen mit dem Wunderteig zubereitet und Burger auf dem Balkon genossen. Viele Grillparties im Mai haben uns das gute Wetter optimal ausnutzen lassen. Die Kinder waren doch noch auf eine Übernachtung im WoMo-Urlaub mit Oma und Opa. Herrlich 😉
Ein „Babyquilt“ wurde begonnen (Name und Geburtsdatum wurden aus Gründen des Datenschutzes weiß überpinselt, deshalb sieht er etwas komisch aus). Die dunklen Rahmen wurden noch mit der Diva genäht, für alle anderen Teile und die Zusammensetzung der Reihen ist meine herausgekramte allererste Maschine verantwortlich. Natürlich musste diese noch ein bisschen aufgerüstet werden. Ein 1/4 “ Nähfuß, ein größerer Anschiebetisch und ein passender Walkingfoot standen nach kurzer Recherche auf meiner Bestellliste. Und was soll ich sagen – es funktioniert ganz gut bisher.

Auch wenn ich morgen nicht gleich mit dem neuen Block vom Skillbuilder loslegen kann – und die Zusammensetzung der weiteren Blöcke des Shimmerquilts auch noch warten muss, bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht und ob ich im Juli dann tatsächlich wieder einsteigen kann.

Bis demnächst, jetzt wird erst einmal mit Freunden gegrillt!
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 5/12

Im ersten Drittel des Monats waren wir auf einem 40er Geburtstag eingeladen, bei dem ganz oben auf der Wunschliste „Schotter, Zaster, Moneten“ stand. Diese wollten natürlich auch schön verpackt werden, deshalb beschloss ich, eines meiner zahlreichen Schnittmuster für Geldbeutel hervorzukramen und loszulegen.

Der erste Versuch war der Männergeldbeutel „Zeus“. Ohne Schnickschnack und einfach zusammenzusetzen. Er kann aus robustem Material erstellt werden und enthält in der schwierigen Version ein Reißverschlussfach für Münzen, ein großes Fach für Scheine und sechs Kartenfächer.

Zudem ist er wirklich schnell genäht und deshalb ideal als „Geschenkverpackung“. Natürlich musste ich wieder experimentieren. Das Reißverschlussfach wird ohne Futter genäht, irgendwie hat mir das nicht gefallen und ich habe ein weißes Futter hinzugefügt. Dadurch ließen sich allerdings die oberen Ecken nicht mehr so schön herausarbeiten und der Aufsatz mit den Karten war ein bisschen zu groß. Aus diesem ersten Versuch ist deshalb ein Mäppchen geworden.

Das zweite Reisverschlussfach habe ich dann tatsächlich ohne Innenfutter genäht, aber gleich etwas größer zugeschnitten. Jetzt ist das Außenteil größer als der Aufsatz mit den Steckfächern und alles fügt sich harmonisch zusammen.

Diese Geldbeutel-Mäppchen-Kombination wurde dann doch nicht verschenkt. Ich habe beim Aufräumen im April ganz hinten im Regal SnapPap und Kulörtexx in großer Menge entdeckt und die Anleitung von Pattydoo hergenommen um mit diesem Material zu experimentieren. Der erste Geldbeutel ist aus blauem Kulörtexx entstanden. Kaum hatte Frederik ihn entdeckt, wollte er natürlich auch einen Geldbeutel haben. Und da ich ja noch in der Probierphase war, habe ich ihn ihm geschenkt. Daraufhin wollte Benjamin natürlich auch einen. Parallel zum seinem hellblauen Geldbeutel habe ich dann noch einen in braunem SnapPap ausgeschnitten und auch zusammengenäht. Das geht auch ziemlich fix, sobald man sich an die Eigenheiten des Materials gewöhnt hat. Das SnapPap fand ich in der Verarbeitung ein bisschen besser, weicher, formbarer. Der braune wurde letztendlich gefüllt verschenkt und die beiden anderen warten im Kinderzimmerregal auf einen Einsatz.

Mein Fazit in diesem Monat: Das Schnittmuster der SnapPap Geldbörse darf bleiben. Daraus kann man wirklich sehr spontan ein tolles Geschenk herstellen. Mit der richtigen Verzierung, bzw. schönen Webbändern lässt sich ein sehr persönlicher Geldbeutel erstellen. Das Schnittmuster des Männergeldbeutels Zeus wandert jedoch in die Papiertonne. Mir ist aufgefallen, dass ich hier noch mindestens fünf Schnittmuster zu diesem Thema liegen habe. Die wollen ja auch einmal genäht werden.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Schon vor dem eventuellen Motorschaden musste ich an Frederiks Jogginghose den dritten Fußball applizieren. Auf das zweite Hosenbein. Die Methode mit dem dehnbaren Vlies hat sich bewährt und geht mittlerweile ruckzuck.

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Dann gab es leider den Maschinenwechsel und ich habe noch unzählige Jeans gestopft. Das funktioniert mit der alten Maschine übrigens hervorragend.

Und heute durfte ich bei einer im letzten Jahr verschenkten Tasche den Reißverschluss reparieren. Das ging auch einfacher als gedacht. Bei dieser Tasche wird nämlich nur eine Seite der Raupe eingebaut und dann der Schieber aufgefädelt. Dieser war letztendlich kaputt, er konnte die Zähnchen nicht mehr schließen. Also das kurze Reißverschluss-Endstück aufgetrennt, Schieber getauscht, neues Endstück hergestellt (eigentlich zwei, das erste Endstück war zu klein) und wieder angenäht. Innerhalb von 35 Minuten war die Tasche wie neu 😉
Das Webband am Schieber habe ich auch gleich erneuert.

Es freut mich sehr, dass die Ruckzuck-Tasche noch immer im Einsatz ist. Und falls noch einmal was kaputt geht: Einfach vorbeibringen Anke, ich versuche auf jeden Fall, die Tasche zu retten.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schlimmer geht’s (n)immer

Letzten Mittwoch hat meine Nähmaschine einfach aufgegeben. Mitten in einem neuen Projekt (ein kleiner Quilt für ein bald einjähriges Mädchen – zur Geburt hat es leider nicht gereicht 😉 ) ist sie nach zwei komischen Klopfgeräuschen einfach stehen geblieben und hat nicht einmal mehr „Motor überlastet“ angezeigt. Als auch mehrmaliges Aus- und wieder Einschalten nicht geholfen hat, war mir klar, dass da ein Fachmann ran muss. Am Donnerstag habe ich die Maschine in einen schnuckeligen Nähmaschinenladen in Ulm gebracht. Und darf jetzt sechs Wochen warten, denn so lange dauert die Reparatur mindestens. Falls man nicht vorher angerufen wird, weil es einen Totalschaden gegeben hat… Drückt mir bitte die Daumen, dass es klappt. Wie soll ich denn sonst den Skillbuilder und den Shimmerquilt weiter machen?

Glücklicherweise habe ich meine allererste Nähmaschine noch hier. Gleich am Donnerstag habe ich sie aufgebaut um zu sehen, was mit ihr alles gemacht werden kann. Da fällt natürlich zuerst auf, was alles fehlt und welche Handgriffe einem schon so in Fleisch und Blut übergegangen sind und plötzlich nicht mehr funktionieren. Wir lernen uns gerade erneut kennen und ich bin froh, die nächsten Wochen nicht ganz aufs Nähen verzichten zu müssen. Hosen reparieren funktioniert zumindest ausgezeichnet, das wird sie jetzt öfters machen dürfen 🙂

Und heute habe ich ein „Projekt“ fertig gestellt, das ich Anfang 2016 begonnen hatte. Aus einem Werkzeug-Panel habe ich vor über drei Jahren die Werkzeuge genäht und mit Füllwatte befüllt. Babyspielzeug für Benjamin eben. Beim Umzug ist mir dann die Idee gekommen, aus dem noch nicht verwendeten Teil für Gürtel und Taschen eine Deko fürs Kinderzimmer zu machen – wurde aber nicht umgesetzt. Und um die alte Maschine ein bisschen zu testen habe ich heute zwei Gürtel mit je einer angedeuteten Tasche gemacht, die durch Knopflöcher gezogen wird. Sie lassen sich per Klettverschluss schließen und haben je 6 Kamsnaps an denen das Werkzeug befestigt werden kann. Damit wurde heute schon ausgiebig herumgealbert. Außerdem kann der Gürtel auch im nächsten Fasching verwendet werden.

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Der Dauerregen der letzten Tage hat sich ja jetzt verzogen, der Sandkasten steht nicht mehr unter Wasser. Frederik kommt im September eventuell in eine Kombi-Klasse 1/2 oder in eine einzelne Klasse mit dann allerdings 28 Schülern. Und morgen werde ich schon wieder ein Jahr älter… Aber ich bekomme von Frederik etwas ganz tolles zum Geburtstag geschenkt. Schon vor drei Wochen hat er mir im Kindergarten einen Brief geschrieben (ganz alleine, nur mit Hilfe der aufgehängten ABC-Fähnchen) – ich bin gespannt!

Wäre doch toll, wenn in den nächsten Wochen mal die guten Nachrichten überwiegen und man endlich ohne Jacke das Haus verlassen kann.

Und nächste Woche zeige ich euch meine Reparaturen im Mai, die schon vor dem Malheur genähten Shimmerblöcke, meine Schnittmusterbereinigung für diesen Monat und den begonnenen Geburtstags-Quilt. Morgen wird erst einmal ein Tortenboden mit Erdbeeren belegt und ein bisschen gefeiert!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Im März hat eine Reparatur zu Schnittmusterbereinigung geführt, im April ist es genau anders rum: In der ersten Aprilwoche habe ich mich dazu durchgerungen, endlich einen Hoodie mit Kapuze zu nähen. Das Ergebnis – und wie es dazu kam – zeige ich euch im Schnittmusterbereinigungsartikel.
Jedenfalls waren in dem Hoodie Ösen angebracht, durch die man am Ende die Kordel für die Kapuze ziehen sollte. Meine Kordel war sehr stabil und hat gerade so durch die Ösen gepasst. Die erste Öse hat prima gehalten, die zweite Öse hatte ich allerdings nach dem Kordel-Durchziehen in der Hand. Und in dem Moment brach sich schiere Verzweiflung Bahn…

Da hat man das fertige Teil in den Händen und ist kurz davor, es überzuwerfen und außer Haus zu tragen, und dann passiert die Katastrophe.

Ich habe mich entschlossen, eine Nacht drüber zu schlafen und am nächsten Tag zu schauen, wie eine Reparatur aussehen könnte.
Die Kapuze wird nämlich mit einem Besatz im Rückteil angenäht, der dann eher nicht mehr abgetrennt werden kann. Also blieben mir am Vorderteil der Kapuze ungefähr sieben Zentimeter zum Trennen und wenig Raum zum Reparieren. Die Kapuze wurde dann in diesem kleinen Bereich abgetrennt, der Tunnel für die Kordel auch etwas geöffnet, der Jersey erneut an der Stelle für die Öse mit Vlies verstärkt und eine neue Öse eingeschlagen. Vor dem erneuten Zusammennähen habe ich den Halt der Öse ausgiebig getestet. Als alles wieder wunderschön ausgesehen hat habe ich schließlich eine etwas dünnere Kordel eingezogen.

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Aber das war nicht alles, was repariert wurde 😉 Beim Ausmisten des Ateliers habe ich folgende Dinge gefunden, repariert und anschließend an ihren richtigen Platz gebracht:

  • ein Top, bei dem die Arm- und Halsbündchen nach einer für mich neuen Variante angenäht wurden und am Ende viel zu groß waren
  • eine gekaufte Leggins, die ein Loch an der Innenseite im Bereich des Oberschenkels hatte
  • ein Nachthemd, an dem ich ein kleines Loch mit einem Bügelbild überdeckt hatte, das leider abgefallen ist
  • ein Mobile im Kinderzimmer, bei dem ein Stern gefehlt hat
  • eine Schneckenlaterne, die ich 2014 in der Kinderkrippe für den St. Martinsumzug gebastelt habe
  • ein Utensilo für die Kinderwagenschubstange (für Geldbeutel, Tempos und Getränke, die man in Griffweite braucht) – wird zwar nicht mehr benötigt, kam mir aber in die Finger.

Ich bin sehr gespannt, ob sich auch im Mai noch kaputte Teile hier verstecken.


Und bei den Shimmerquilt-Blöcken ging es auch voran. Wieder alle auf einmal… Vielleicht klappt es ja im nächsten Monat mit einem Block pro Woche.

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Bis demnächst,
Sonja 😉