Es schimmert…

Tadaaa! Der Schimmerquilt, den ich im Februar spontan im Zuge einer kleinen Challenge begonnen habe, ist vor ein paar Tagen fertig geworden. Statt 20 habe ich 30 Blöcke genäht – man soll ja auch bequem drunter Platz haben. Die dreimonatige Abwesenheit einer vernünftigen Nähmaschine hat mich zwar etwas gebremst, denn eigentlich hätte das Top im Juli fertig sein sollen. Aber seitdem es hier wieder läuft, wurde auch ziemlich oft am Shimmerquilt gearbeitet.

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Er gefällt mir übrigens sehr gut 🙂

Die Rückseite habe ich aus großen Quadraten gepatched und anschließend mit einem weißen Border versehen. Das Binding besteht aus einem im Quilt verwendeten Stoff.

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Natürlich habe ich wieder diagonale Linien gequiltet, dieses Mal allerdings mit einem anderen Quiltstich. Es sind zwar auch Wellen geworden, aber wesentlich stürmischere als sonst 😉

Wenn die Sonne kräftig scheint, kann man die Blöcke sogar durch die Rückseite erahnen.

Mittlerweile ist er schon verpackt, denn er wird heute verschenkt. Ich hoffe, er gefällt und ist zur Hand, falls hier doch ein kalter, langer Winter ausbricht…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Shimmerquilt-Top

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Das Shimmerquilt-Top ist am Freitag endlich fertig geworden. Das Zusammennähen war einfacher als erwartet. Man hat gar nicht so viele Nadeln gebraucht, wie bei den einzelnen Blöcken. Jetzt fehlt nur noch ein passender Rückseitenstoff und Baumwollvlies in ausreichender Größe. Dann wird tatsächlich der Shimmerquilt der erste, der auf der neuen Nähmaschine gequiltet wird.


Und dann wollte ich euch ja noch zeigen, was in der Zwischenzeit mit der alten Nähmaschine fabriziert wurde…

Ein Sitzkissen für Mikes Hocker (bei seinem Stuhl ist ein Fuß abgebrochen, wir schauen gerade, ob sich das noch reparieren lässt). Hinten mit Klettverschluss, vorne mit Ziernaht.

Einen Bezug für das unförmige Gelkissen, das im Moment im Wohnzimmer benutzt wird. Dafür habe ich Jeanspatchworkstücke benutzt, die ich im Dezember für die Farbenmix-Tasche vorbereitet und dann doch verworfen hatte. Die Rückseite besteht aus Modal. Dadurch ist gewährleistet, dass auch das ganze Kissen dort bequem Platz hat.

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Und eine Hülle für mein Glückstagebuch. Vor kurzem konnte man bei Bluprint mal in ein paar Kurse reinschauen, da habe ich mir von Christina Cameli „Free-Motion Quilted Gifts“ angesehen. Da zeigt sie, wie man eine Buchhülle, ein Körbchen und eine einfache Reißverschlusstasche quilten kann.

Die Buchhülle habe ich ein paar Tage später aus dem Gedächtnis nachgenäht. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, vor allem mit dem Woodgrain-Quiltmuster. Das hat auf der alten Maschine hervorragend funktioniert, die Stiche waren oben wie unten sehr sauber. Wird bestimmt noch einmal versucht.

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Bis demnächst,
Sonja 😉

Schlechtes Karma

Am Samstag habe ich die neue Maschine bekommen und bin seitdem am Ausprobieren. Es ist wieder eine Pfaff geworden (die Quilt Ambition 630). Dafür hatte ich so viele Zusatzfüße, die regelmäßig benutzt werden und hier auch wieder passen. Die Kinder und ich haben gleich die schönsten Zierstiche ausprobiert und den automatischen Fadenabschneider ausgiebig getestet. Ein tolles Geräusch!

Dann habe ich am Wochenende die restlichen Shimmerquilt-Blöcke beendet. Das war so entspannend und ging ratzfatz. Nun sind 30 Stück vorhanden, die in den nächsten Tagen zu Reihen zusammengenäht werden. Es ist einfach schön, eine akkurate 1/4 “-Naht nähen zu können!

So sollen die Blöcke zusammengenäht werden, die zwei untersten Reihen sind mittlerweile fertig.

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Im Moment traue ich mich aber nicht weiter zu machen. Hier geht gerade alles kaputt, was ich anfasse, das soll mit der neuen Maschine nicht passieren. Gestern ist bei einem Ausflug in die Stadt mein Rad kaputt gegangen (eine Speiche ist gebrochen, das Hinterrad ließ sich dann nur noch schwer bewegen, weil die Bremse sich festgesetzt hatte). Und vor einer Stunde war ich mit dem Auto unterwegs, um Papier wegzufahren. In einer 30-er Zone in der Nähe vom Kindergarten ist die Feder eines Stoßdämpfers gebrochen. Das hat einen lauten Schlag getan! Ich habe das Auto sofort abgestellt, bin heimgelaufen und habe Mike benachrichtigt. In seiner Mittagspause sind wir dann dort hin gefahren. Der Fehler wurde gleich gehört und auch schnell gefunden, jetzt brauchen wir nur noch einen Werkstatttermin. Dann bin ich hier auch wieder mobiler.
Ich werde mir Mikes Rad ausleihen, um die Kinder später abzuholen – seine Gangschaltung hat nur noch drei Gänge und muss dringend überholt werden, hoffen wir, dass nicht noch mehr Defekte dazukommen 🙂

Gestern war übrigens der letzte Ferientag (gekrönt durch einen Ausflug ins Freibad – obwohl das für Benjamin mittlerweile fast zu kalt ist). In dieser Woche ist für Frederik noch einmal Kindergarten angesagt, anschließend kann er eine letzte Ferienwoche mit dem Papa genießen, bevor am 10. September der erste Schultag ansteht.

Falls ich es im August noch schaffe, zeige ich euch, was ich mit meiner alten Maschine noch gezaubert habe, welche Schnittmuster in diesem Monat auf den Prüfstand kamen, was repariert wurde und was für Frederiks Schultüteninhalt geplant ist…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Mailights

 

Die Bohnen wurden heute im Freigehege ausgesetzt. Der angepflanzte Salat schmeckt wirklich köstlich. Der neue Stöpsel für das Badwaschbecken wurde endlich geliefert und eingebaut. Alle aus der Familie haben zusammengeholfen, um vor dem Haus einen zusätzlichen Stellplatz zu bauen. Die Blumen im Garten setzen einzigartige Farbtupfer. Die Steuererklärung wurde schon abgeschickt.
Die weiteren Blöcke für den Shimmerquilt wurden noch vor dem Burnout meiner Maschine genäht. Ich hatte gerade beschlossen 30 statt 20 Blöcke für den Quilt zu nähen, um eine angenehme Größe zu erhalten. Jetzt warten sehr viele zugeschnittene Teile auf die Rückkehr der bisher wirklich zuverlässigen Diva.
Wir haben mal wieder Brötchen mit dem Wunderteig zubereitet und Burger auf dem Balkon genossen. Viele Grillparties im Mai haben uns das gute Wetter optimal ausnutzen lassen. Die Kinder waren doch noch auf eine Übernachtung im WoMo-Urlaub mit Oma und Opa. Herrlich 😉
Ein „Babyquilt“ wurde begonnen (Name und Geburtsdatum wurden aus Gründen des Datenschutzes weiß überpinselt, deshalb sieht er etwas komisch aus). Die dunklen Rahmen wurden noch mit der Diva genäht, für alle anderen Teile und die Zusammensetzung der Reihen ist meine herausgekramte allererste Maschine verantwortlich. Natürlich musste diese noch ein bisschen aufgerüstet werden. Ein 1/4 “ Nähfuß, ein größerer Anschiebetisch und ein passender Walkingfoot standen nach kurzer Recherche auf meiner Bestellliste. Und was soll ich sagen – es funktioniert ganz gut bisher.

Auch wenn ich morgen nicht gleich mit dem neuen Block vom Skillbuilder loslegen kann – und die Zusammensetzung der weiteren Blöcke des Shimmerquilts auch noch warten muss, bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht und ob ich im Juli dann tatsächlich wieder einsteigen kann.

Bis demnächst, jetzt wird erst einmal mit Freunden gegrillt!
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Im März hat eine Reparatur zu Schnittmusterbereinigung geführt, im April ist es genau anders rum: In der ersten Aprilwoche habe ich mich dazu durchgerungen, endlich einen Hoodie mit Kapuze zu nähen. Das Ergebnis – und wie es dazu kam – zeige ich euch im Schnittmusterbereinigungsartikel.
Jedenfalls waren in dem Hoodie Ösen angebracht, durch die man am Ende die Kordel für die Kapuze ziehen sollte. Meine Kordel war sehr stabil und hat gerade so durch die Ösen gepasst. Die erste Öse hat prima gehalten, die zweite Öse hatte ich allerdings nach dem Kordel-Durchziehen in der Hand. Und in dem Moment brach sich schiere Verzweiflung Bahn…

Da hat man das fertige Teil in den Händen und ist kurz davor, es überzuwerfen und außer Haus zu tragen, und dann passiert die Katastrophe.

Ich habe mich entschlossen, eine Nacht drüber zu schlafen und am nächsten Tag zu schauen, wie eine Reparatur aussehen könnte.
Die Kapuze wird nämlich mit einem Besatz im Rückteil angenäht, der dann eher nicht mehr abgetrennt werden kann. Also blieben mir am Vorderteil der Kapuze ungefähr sieben Zentimeter zum Trennen und wenig Raum zum Reparieren. Die Kapuze wurde dann in diesem kleinen Bereich abgetrennt, der Tunnel für die Kordel auch etwas geöffnet, der Jersey erneut an der Stelle für die Öse mit Vlies verstärkt und eine neue Öse eingeschlagen. Vor dem erneuten Zusammennähen habe ich den Halt der Öse ausgiebig getestet. Als alles wieder wunderschön ausgesehen hat habe ich schließlich eine etwas dünnere Kordel eingezogen.

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Aber das war nicht alles, was repariert wurde 😉 Beim Ausmisten des Ateliers habe ich folgende Dinge gefunden, repariert und anschließend an ihren richtigen Platz gebracht:

  • ein Top, bei dem die Arm- und Halsbündchen nach einer für mich neuen Variante angenäht wurden und am Ende viel zu groß waren
  • eine gekaufte Leggins, die ein Loch an der Innenseite im Bereich des Oberschenkels hatte
  • ein Nachthemd, an dem ich ein kleines Loch mit einem Bügelbild überdeckt hatte, das leider abgefallen ist
  • ein Mobile im Kinderzimmer, bei dem ein Stern gefehlt hat
  • eine Schneckenlaterne, die ich 2014 in der Kinderkrippe für den St. Martinsumzug gebastelt habe
  • ein Utensilo für die Kinderwagenschubstange (für Geldbeutel, Tempos und Getränke, die man in Griffweite braucht) – wird zwar nicht mehr benötigt, kam mir aber in die Finger.

Ich bin sehr gespannt, ob sich auch im Mai noch kaputte Teile hier verstecken.


Und bei den Shimmerquilt-Blöcken ging es auch voran. Wieder alle auf einmal… Vielleicht klappt es ja im nächsten Monat mit einem Block pro Woche.

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Bis demnächst,
Sonja 😉