PerlMuschel

Geschafft, Tasche sieben von zehn ist fertig. Die Umsetzung der PerlMuschel war eine schweißtreibende und sehr langwierige Angelegenheit.

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Hat man erst einmal alle Teile zugeschnitten – und das kann dauern, vor allem, wenn man sich mal wieder total unsicher ist, ob die Kombination Kunstleder und Velours-Kunstleder zu dem gewünschten Effekt führt – geht es auch schon ans Verzieren der Taschenaußenseiten. Weil ich Ösen verwenden wollte, musste ich zuerst wieder ein paar Probelöcher in ein Reststück Kunstleder schlagen. Um die Haltbarkeit zu erhöhen, habe ich sowohl mit Wonder Dots, als auch mit Stylefix-Filz verstärkt. Die Löcher mussten dann zwar knapp ausgeschnitten werden, weil das Werkzeug dafür nicht scharf genug war, dafür halten sie jetzt und hoffentlich zukünftig bombenfest. Als die Ösen drin waren, wurden die Magnetverschlüsse eingebaut. Da war das oberste Gebot, die Seiten der kleineren Stoffteile nicht zu verwechseln.

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Hier sieht man die Taschenaußenseiten, die vorbereitete Reißverschlussblende und die eingesetzten Magnetverschlüsse. Alle anderen Teile warten noch nummeriert auf den Einsatz.

Dann geht es los mit dem Zusammennähen. Einfach stur die Anleitung abarbeiten, dann kann gar nichts schief gehen – vorausgesetzt, man näht die Teile nicht links auf rechts zusammen.

Wenn dann nur noch vier große Teile übrig sind, kommt die schwierigste Aufgabe: Die Randstreifen müssen so angenäht werden, dass ein Zentimeter oben übersteht und zwar an jeder Seite an genau der gleichen Stelle. An drei Stellen hat das auch wunderbar geklappt, an der vierten ist mir bei der unteren Kurve eine Ungenauigkeit die Nahtzugabe betreffend passiert und das hat sich dann bis nach oben ausgewirkt.

Das war allerdings nicht so gravierend, dass die Tasche nicht hätte vollendet werden können. War ich froh, als nach dem Wenden alles einigermaßen gepasst hat. Noch kurz die letzten Nähte von außen abgesteppt, die Wendeöffnung per Hand verschlossen und schon kann sie getragen werden. Ich finde allerdings die etwas höheren Innentaschenteile gewöhnungsbedürftig, da sie so instabil sind. Na ja, erst einmal ausprobieren, dann kann ich immer noch entscheiden, für was sich die PerlMuschel am besten eignet.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Tag 33/x war heute ein wunderschöner Osterferientag. Das Wetter war sommerlich, die Kinder waren den ganzen Tag über im Garten mit Instandhaltungsmaßnahmen beschäftigt. Zusammen mit den Großeltern wurde Unkraut im Erdbeer-Hochbeet entfernt, die Erdbeeren richtig eingesetzt und gedüngt. Frederik hat Seilhüpfen probiert, Benjamin hat über 30 Molche gezählt. Steine wurden von einem zum anderen Ort verlagert, bei der neuen Affenschaukel musste der Opa ein gerissenes Seil ersetzen. Beim Hochdruckreinigen eines Sitzplatzes durften sie immerhin zusehen.

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Am Montag bekommen wir wieder Wochenpläne geschickt. Mindestens für drei Wochen, dann schauen wir mal, wann die Erstklässler wieder in die Schule dürfen, bzw. müssen. Und ob der Kindergarten bis zu den Sommerferien überhaupt wieder besucht werden darf.

In dieser Woche habe ich zwei WalHaie genäht. Ein tolles Projekt für Zwischendurch. Die Anleitung ist wunderbar geschrieben und sehr ausführlich. Die Tipps und Tricks, wie man runde Flossen erhält, funktionieren wirklich – und am Ende hat man ein riesiges Schlampermäppchen. Warum es zwei WalHaie werden mussten könnt ihr euch sicherlich denken 🙂

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KleineFeine

Eine Tasche, die wirklich schnell genäht ist und dazu auch noch Spaß macht, ist die KleineFeine. Auch wenn es gerade überall im Land an Gelegenheiten mangelt, diese Tasche standesgemäß auszuführen, sollte man sie unbedingt nähen.

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Meine erste Version habe ich aus Krokodil-Kunstleder gemacht. In die Klappe wurde ein Steckschloss integriert, das weitaus schwieriger zu befestigen war, als das bei der DoktorTasche. Mit dem Skalpell ist es mir beinahe geglückt, nur den relevanten Bereich vorsichtig auszuschneiden. Schwierig wurde es, als sich die Schrauben auch noch ihren Weg durch das Kunstleder bahnen mussten…

Innen wurde eine unterteilte Aufsatztasche angebracht, die Wendeöffnung routinemäßig erst einmal zugenäht, dann wieder getrennt und schließlich per Hand geschlossen. Das finale Absteppen an der Oberkante forderte meine Maschine schon sehr. Bei der Krokodilkunstleder-Variante ist mir das aber noch einigermaßen geglückt.

Nicht jedoch bei meinen beiden anderen Taschen… Im Zuge der Utensilo-Produktion habe ich alle neuen und alten Taschenstoffe benutzt und bin dann in den Tiefen des Regals auf Kunstleder in rot und weiß gestoßen. Das haben wir 2014 benötigt, um die Esszimmerstühle im alten Haus aufzupeppen. Es lagen noch vier Kilogramm weißes und rotes Kunstleder hier herum und bevor alles für die Utensilos verbraucht wurde, habe ich kurzerhand je eine KleineFeine in rot und in weiß ausgeschnitten.

Diese beiden Taschen wurden mit Paspeln versehen, die weiße Version ist maritim gestaltet, die rote Tasche lässt zumindest mich eher an die 80er Jahre denken.

Die Tasche ist wirklich sehr leicht zu nähen – vorausgesetzt, man nimmt weiches Kunstleder oder gleich andere Stoffe. Das Absteppen aller Nähte bei diesen Versionen war eine Tortur, da sich das gut haftende Kunstleder nur mühsam vom Transporteur weiterbefördern ließ. Innen habe ich deshalb auch nur eine einfache Innentasche ohne Schnickschnack gemacht, beide Wendeöffnungen aber auch hier per Hand geschlossen.

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Bei allen drei Taschen habe ich bei den Gurtaufhängungen nicht den Außenstoff verwendet, das wäre zu dick gewesen. Es kam braunes Velour-Kunstleder, der blaue Innenstoff und ein schwarzes Gurtband mit weißen Streifen zum Einsatz. Eine ausrangierte Kette mit zwei Karabinern kann zumindest die braune und rote Tasche sicher halten, bei der weißen sind die D-Ringe zu dick, da gehen die Karabiner nicht mehr zu.

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Interessant finde ich auch die unterschiedlichen Verschlussmöglichkeiten. Es fehlt eigentlich nur noch eine mit Magnetverschluss, eine mit KamSnaps und eine mit Knopf. Aber so schnell wird hier keine mehr genäht 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

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FlexiBag

Zeit zum Durchschnaufen! Mit der FlexiBag steht in dieser Woche eine Tasche auf dem Programm, die wirklich einfach genäht werden kann – vor allem, wenn man die Schablone verwendet. Und die Reißverschlusstasche weg lässt (was ich natürlich nicht getan habe). Die Aufsatztasche außen sollte unbedingt genäht werden, dadurch lässt sich die FlexiBag wirklich platzsparend falten und aufbewahren.

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Bei meiner FlexiBag habe ich tatsächlich nur Stoffe aus dem Bestand verwendet, so wie es eigentlich für alle Taschen geplant war 😉

Der blaue mit den Blümchen hat gerade so gereicht. Das Innenfutter ist aus gelbem Baumwollstoff, die Aufsatztasche auch. Als Träger habe ich ein Kordel-Überbleibsel der „Packs ein“ verwendet, ein blau gelber Tassen-Knopf verschließt die Außentasche. Also ganz schlicht 🙂

Die KleineFeine ist schon zugeschnitten – in drei Varianten, eine davon werde ich bestimmt schaffen in dieser Woche.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Tag 20/x war eigentlich der erste Tag der „Osterferien“. Für die nächsten zwei Wochen ist tatsächlich Erholung angesagt – falls es den Kindern langweilig ist, können sie natürlich weiterhin Plus- und Minusaufgaben machen, in verschiedenen Apps arbeiten, viel lesen. Und die Lehrerin fragen, sie schickt dann Material. Heute war eigentlich Pause angesagt, das Wetter war einfach zu schön. Am Mittag haben wir gegrillt, die Kinder waren lange im Garten. Als es Frederik dann am späten Nachmittag langweilig wurde, hat er tatsächlich noch Matheaufgaben gemacht – und gelesen sowieso. Wie es nach den Osterferien weitergeht, erfahren die Lehrer in der zweiten Ferienwoche. Ich glaube, es rechnet im Moment niemand damit, dass dann die Schule wieder losgeht.

Gestern Nachmittag waren wir auch im Garten, der Opa hat das gebastelte Vogelhäuschen aufgehängt, die Kinder im Sandkasten einen Tunnel nach Island begonnen. Plötzlich roch es nach Rauch, Asche wehte ums Haus und verteilte sich auf Balkon, Grill, Polstern, dem Klettergerüst. Also ab nach drinnen, alles verstaut, alle Fenster und Türen geschlossen. Nach kurzer Recherche durch das Dachbodenfenster sahen wir in einer Nebenstraße gelbe und graue Rauchwolken in den Himmel steigen. Sirenen waren zu hören. Der Brand war glücklicherweise schnell gelöscht. Drei Feuerwehrfahrzeuge und zwei Polizeiautos waren vor Ort, wie haben sie nach dem Brand zurückfahren sehen, als wir wieder auf dem Balkon waren. Später wurde bekannt, dass wohl eine Hecke und eine Papiermülltonne in Brand geraten waren.


Ich habe mich in den letzten Tagen an ein ziemlich anspruchsvolles Projekt gewagt, für das ich 2019 leider keine Zeit hatte: Die Eierhenne Hennriette. Wenn Ostern dieses Jahr anders gefeiert werden muss, dann darf hier auch neue Dekoration entstehen. Ein Huhn, das Eier legt, bereichert bestimmt unseren Frühstückstisch 🙂

Der Nahttrenner war mir zwar ein treuer Begleiter, aber letztendlich hat alles so hingehauen, wie es in der Anleitung stand. Obwohl eine Nahtzugabe von 0,5 cm wirklich gewöhnungsbedürftig ist. Auch die Arbeit mit dem Schrägband hat mich nicht abgeschreckt. Bei mir funktioniert das Annähen auf der anderen Seite zwar nie so, wie es sein soll. Deshalb habe ich hier immer auf der sichtbaren Seite einmal mit einem Zickzack-Stich abgesteppt, da wird dann alles mitgefasst und sieht auch auf der Rückseite halbwegs professionell aus. Bei diesem Projekt können viele Stoffreste, Webbänder, Borten und Zackenlitzen zum Einsatz kommen – perfekt, um vorhandenes Material zu reduzieren.
Jetzt fehlt nur noch die Kükenbande – vielleicht hilft mir Frederik ja dabei…


Neben der Hennriette habe ich in dieser Woche auch einige Mund-Nasen-Schutzmasken für die Verwandtschaft genäht, da probiere ich gerade noch Schnittmuster aus (Anleitungen von ChezNu und Nähfrosch).
Seitdem die Schulen und Kindergärten geschlossen sind, wurden hier allerdings auch über 30 Utensilos hergestellt (selbst an einem total stressigen Tag kann am Abend wenigstens ein Utensilo genäht werden und schon hat man wieder ein Lächeln im Gesicht 😉 ). Aus allen Stoffen, die vom Taschennähen übrig bleiben, bzw. geblieben sind und Kunstleder, mit dem wir vor Jahren unsere Esszimmerstühle im alten Haus renoviert haben, entstehen mehr oder weniger stabile Exemplare. Und es werden bestimmt noch einige folgen!

DoktorTasche

Die DoktorTasche mit dem sehr speziellen Design hat es wirklich in sich. Obwohl mit „nur“ drei Sternen angegeben, war sie für mich eine echte Herausforderung. Das lag aber daran, dass ich wieder mit Velours-Kunstleder gearbeitet habe. Die seitliche Verstärkung musste dort zwingend aufgenäht werden, damit sie auch nach ein paar Jahren noch am Platz ist. Und an den Taschenhenkeln, die ebenfalls aus Kunstleder sind. Diese können maximal einmal gefaltet werden, mehr wollte die Nähmaschine nicht zusammennähen. Deshalb musste ich an den Henkeln mit Webband improvisieren. Aber seht selbst: Ist sie nicht schick geworden 🙂 ?

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Alle vorhandenen Öffnungen wurden am Donnerstag mit dem Matratzenstich geschlossen. Anschließend habe ich die beiden Kinder-U-Hefte in die Innentasche gesteckt, und weitere Utensilien hineingelegt, die man bei einem Kinderarzt-Besuch eventuell benötigt. Jetzt steht sie im Schrank und wartet auf ihren ersten Einsatz, der hoffentlich erst im Juli zur nächsten Untersuchung von Benjamin kommt 😉

Die Idee für die Haupttaschenteile habe ich schon Ende Februar im Kopf gehabt. Da kehrte die Kreativität zurück und ich musste spontan mit einem neuen Quilt beginnen. 15 Blöcke wurden schon Anfang März genäht, der Rest kommt dran, wenn alle Taschen fertig sind… Von diesen „Sternen“ waren natürlich kleinste Reste übrig, die dann bei der DoktorTasche verwendet wurden. Und zwar vorne und hinten.

Mit Thermolam auf der Rückseite wurden beide Teile mit dem Handquiltstich der Maschine gequiltet. Jetzt sind diese Taschenteile in etwa so stabil wie das Kunstleder.

Das Zusammennähen der einzelnen Teile hat erstaunlich gut geklappt. Bei der DoktorTasche wird kein einziger Reißverschluss benötigt. Am Boden habe ich zusätzlich noch Bodennägel eingebaut, damit sie auch bei Regenwetter schnell mal abgestellt werden kann. Der Verschluss auf dem Taschenteil musste am Ende leider noch etwas nach unten versetzt werden, deshalb habe ich darüber ein Label aufgenäht.

Die nächsten beiden Taschen sind nicht schwierig und sollten „so nebenbei“ gemacht werden können, mal schauen, ob das klappt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Der wunderschön sonnige Tag 13/x wurde heute größtenteils im Garten verbracht. Am Nachmittag war ich kurz unterwegs und habe ein paar Schritte auf meiner Walking-Runde gesammelt. Im Nachhinein war das wahrscheinlich keine gute Idee. Aus jedem Waldweg kamen urplötzlich Familien raus, die das ganze Jahr über nicht gemeinsam an der frischen Luft unterwegs sind. Und mit den entgegenkommenden Radlern musste man sich dahinter einreihen (natürlich mit dem Mindestabstand von 1,5 Metern), bevor man überholen konnte.

In dieser Woche haben sich die vormittäglichen Aufgaben einigermaßen routiniert durchführen lassen. Wir haben von der Lehrerin einen gut ausgearbeiteten Wochenplan bekommen, den wir Punkt für Punkt abgearbeitet haben. Yoga, Mathevideos zur Wiederholung und ein Film über Schneeglöckchen standen auch auf dem Plan. Benjamin war bei diesen Fächern auch mit Leib und Seele dabei 😉 Am Nachmittag waren die Kinder meistens im Garten unterwegs und haben allerhand angestellt und dafür gesorgt, dass es dem Opa nicht langweilig wird. Der musste am Dienstag kurzerhand den Teich einzäunen und gestern alle ausgegrabenen Pflastersteine wieder einsetzen. Die Kinder haben ihn dabei natürlich tatkräftig unterstützt 😉

CrossBag2

Den „Rucksack, der auch als trendstarker Crossbag genäht werden kann“ aus der Taschenspieler 2-CD habe ich zwar irgendwann einmal ausgedruckt, aber nie genäht (das Schnittmuster könnte jetzt eigentlich bereinigt werden 😉 ). Deshalb habe ich mich auch mit Eifer an die CrossBag2, die etwas größere Variante gemacht.

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Außen wurde ein weiches Kunstleder verwendet und meine Sichtbarkeit für andere durch den applizierten reflektierenden Stern und den Retroverschluss enorm gesteigert. Innen habe ich einen blauen Baumwollstoff mit weißen Kreisen verwendet, der auch schon lange im Regal gelegen hat.

Die Rückseite verfügt über eine Reißverschlusstasche (da muss ich eventuell noch mal was reparieren, der Zipper ist mir gestern plötzlich abgegangen, konnte aber wieder richtig eingesetzt werden).

Meine CrossBag2 ist tatsächlich eine Crossbag geworden, Rucksäcke gibt es hier schon genug und durch den breiten, weichen Gurt kann sie auch auf dem Rad – ohne Korb – ganz toll mitgenommen werden.

Wenn ganz viel drin ist, sieht sie tatsächlich eher wie ein „Sack“ aus, weil die Oberkanten dann auseinanderklappen, aber für kleine Einkäufe bei Bäcker und Metzger im Städtle ist sie perfekt geeignet.

Das Kunstleder ließ sich wunderbar verarbeiten und fühlt sich toll an (Mike hat beim Anblick entsetzt mit den Augen gerollt und irgendwas von Schischi-Fufu-BlingBling gefaselt – aber mir gefällt sie 🙂 )

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Wir haben heute übrigens Tag 3/x erfolgreich hinter uns gebracht. Mathe läuft eher zäh, Deutsch Hausaufgaben macht Frederik aber mit Begeisterung. Gestern saß er zum ersten Mal hinter der Nähmaschine und hat ein Utensilo genäht. Der Aufgabennachschub kam heute auch per Mail, da muss er noch ganz schön viel bearbeiten, bis die Schule wieder anfängt (aber im Moment weiß ja keiner, wann das ist, da ist es schon sinnvoll, mehr Aufgaben zu verschicken – nicht, dass Langeweile aufkommt…).
Benjamin dagegen nervt am liebsten die Nachbarn, rührt gerne Schlammsuppe im Sandkasten an, hat mittlerweile schon drei Abstürze im Garten fabriziert (einen vom Klettergerüst aufs Gras, der ziemlich schmerzhaft war) und sieht ziemlich verschrammt aus.
Heute war ich einkaufen und hoffe, dass ich erst Mitte nächster Woche wieder raus muss. Ist schon gruselig, wenn Menschen, die einem entgegen kommen plötzlich auf die Straße ausweichen, um einen großen Sicherheitsabstand zu erhalten.
Ach ja: und Klopapier gibt es auch hier nur noch vereinzelt. Ich hoffe, das normalisiert sich bald wieder 🙂