Shimmer block-a-long

Im Januar habe ich bei Allison von Cluck Cluck Sew gelesen, dass sie einen block-a-long veranstaltet: Von Februar bis Juni werden jeden Monat 4 Blöcke genäht und dann im Juli zu einem relativ großen Top zusammengenäht. Der Block dafür heißt „Shimmer“ und wenn mehrere davon kombiniert werden, sieht das Ergebnis richtig cool aus 😉

Anfang Februar habe ich hin und her überlegt, ob ich da mitmachen soll. Der Block sah sehr kompliziert aus. Dann kam aber der Propeller und ich dachte mir, wenn man den nähen kann, dann geht der Shimmer-Block auch. Schnell war der erste Probeblock genäht und ich war infiziert.

Vor zwei Wochen habe ich dann in einigen Stunden erst einmal alle benötigten Teile des Hintergrundstoffs (in diesem Fall weiß) ausgeschnitten. Dann ging es weiter mit den vier Blöcken für den Monat Februar. Und hier hat tatsächlich auch die im Blog beschriebene Methode mit dem Washi-Tape funktioniert. Außerdem reicht es, wenn man erst beim finalen Zusammennähen der drei Reihen viele Stecknadeln benutzt und alles gut positioniert. Alles, was vorher kommt, kann – wenn man gut ausgeschnitten, bzw. die HSTs richtig getrimmt hat – sehr gut ohne Nadeln zusammengenäht werden. Das kommt mir sehr gelegen.

Damit kann ich ordentlich Stoff abbauen. Und nachdem dieses Projekt im August oder September abgeschlossen werden kann, habe ich auch schon ein Weihnachtsgeschenk für irgendeinen lieben Menschen.

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Im März werde ich immer mal wieder einen Block nähen, wenn gerade Zeit ist und dann gegen Ende des Monats alle vier Blöcke zeigen.

Ab Morgen ist erst einmal Fasching angesagt. Drückt uns die Daumen, dass bis Samstag alle wieder gesund werden, bzw. gesund bleiben! Und dass das Wetter hält…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 2/12

Im Februar hatte ich aufgrund der vielen Rehkostüme und anderer widriger Umstände weder Zeit noch Muse für ein großes Schnittmusterbereinigungs-Experiment. Glücklicherweise wartete die „Panty Eve“ von pattydoo schon seit Jahren ausgedruckt und geklebt auf ihren Einsatz in der passenden Größe. Das Schnittmuster ist übrigens gratis und in einem tollen Video wird jeder Schritt sehr gut erklärt – man muss es nur genau ansehen, aber dazu später mehr. Alles wird im Video mit der normalen Nähmaschine genäht. Das wollte ich auch!

Zunächst habe ich mein allererstes, mittlerweile viel zu großes Party.KLEID (genäht Weihnachten 2015) aus weißem Jersey mit roten Sternen zerschnitten und aus den Ärmeln und dem oberen VT bzw. RT die Hosenteile ausgeschnitten. Schon da ist der erste Fehler passiert, das Rückteil wird zwei Mal benötigt, und ich hatte den Fadenlauf nur einmal richtig berücksichtigt. Das neue ausgeschnittene Teil war korrekt und es ging ans Zusammennähen. Ich habe es zuerst mit der Nähmaschine versucht, dann aber schnell gemerkt, dass ich lieber doch die Overlock dafür nehmen sollte. Mein elastischer Zierstich, mit dem ich die verkehrten Seiten des Rückteils zusammengenäht habe, hat die beiden Stofflagen eher aufeinander gefaltet und dann irgendwie fixiert – außerdem hat mir das alles zu lange gedauert. Deshalb wurde wieder getrennt, die Overlock aufgestellt, erneut – falsch – zusammengenäht und erst jetzt beim Weitermachen habe ich bemerkt, dass das so gar nicht passen kann. Also habe ich noch mal zwei Teile für das Rückteil zugeschnitten… An dieser Stelle habe ich mir das Video noch einmal komplett angesehen, um auch ja keinen weiteren Fehler einzubauen.

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Vorderteil, zwei neue Teile für die Rückseite, falsch zusammengenähtes Rückteil

Das hätte auch beinahe geklappt, leider musste der Gummi wieder entfernt werden, weil ich da einen kleinen Denkfehler bezüglich des Umklappens hatte…

Das gute Stück ist dennoch fertig geworden – und hätte perfekt zu meinem Kleid gepasst 🙂

Fazit: Eine Panty zu nähen ist ein nettes Projekt für Jersey-Stoffreste, die ja im Prinzip immer von größeren Projekten abfallen. An den Sitz muss man sich gewöhnen. Dass der Gummi so hervorragend angenäht werden kann und beim Tragen kaum bemerkt wird, hat mich erstaunt. Dieses Schnittmuster habe ich zwar entsorgt, sollte ich jedoch jemals wieder eine Panty nähen, kann es wirklich sehr schnell vorbereitet werden (die Nahtzugabe ist auch schon drin!).

Und morgen zeige ich euch, was ich in diesem Monat unbedingt beginnen musste.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Frohe Weihnachten (2)

Das Rotwild ist bereit für den Umzug

Juhuu! Gerade eben habe ich die letzten Augen auf die Mützen geklebt (alles andere ist natürlich genäht, ich bin – noch – kein Freund der Heißklebepistole 😉 ) und die Taschen für die Bonbons sind auch so gut wie fertig. Lediglich bei den Kindern muss ich noch die Länge der Träger abmessen und dann mit Klettverschluss versehen.

Ein Tragebild von uns allen gibt es dann vom Umzug – bei dem hoffentlich genauso frühlingshaftes Wetter herrscht, wie gerade eben…

Bei Mike habe ich noch eine Innentasche angebracht, bei mir eine Reißverschlusstasche. Die bunten Blumen auf den Bonbontaschen sorgen hoffentlich für ein paar Farbtupfer – denn im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren sind wir als Rehe nicht ganz so bunt unterwegs.

Der Nähabend am letzten Mittwoch war übrigens ganz toll. Am Nachmittag sah es in der Turnhalle so aus:
IMG_0245 (2)Einige haben sich gegen 18:00 Uhr einfach ihre Tüten abgeholt und zuhause dann einen kleinen Näh- und Bastelabend veranstaltet. Alle die dageblieben sind, konnten in Ruhe ihre Kostüme anfangen, wenigstens eines fertig stellen und den Rest dann daheim weiter machen – bzw. sich alles nähen lassen, was es zu nähen gab, und zu Hause dann den Rest mit der Heißklebepistole aufkleben.

Für die tolle Organisation und Vorbereitung haben wir die ganze Woche über viel Lob erhalten. Und positive Rückmeldungen, dass viele Kostüme am letzten Wochenende entstanden sind, bzw. nicht mehr viel dazu fehlt.

Da kann der Umzug ja nur toll werden :-)!

Und jetzt setze ich mich auf den Balkon, genieße die Sonne und einen Cappuccino. Außerdem lese ich mir noch einmal genau die Anleitung für den Propeller durch, den ich jetzt endlich anfangen kann!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 1/12

Nachdem es hier mittlerweile drei chaotische Orte gibt, an denen ich schon geklebte Schnittmusterbögen aufbewahre, muss ich da mal etwas Ordnung reinbringen. Deshalb wird jetzt jeden Monat mindestens ein schon vorbereitetes Schnittmuster ausprobiert und anschließend sauber aufgeräumt oder entsorgt.

Im Januar hatte ich Gelegenheit, gleich zwei lange aufgeschobene Projekte umzusetzen. Zum einen hat Frederiks bester Freund seinen sechsten Geburtstag gefeiert und von mir einen Turnbeutel bekommen – den er jetzt allerdings als Flötenbeutel benutzt. Das verwendete Schnittmuster besitze ich seit August 2015, den Fliegenpilzstoff seit 2013. Ein Meter hat tatsächlich für drei Turnbeutel gereicht. Ich habe – anders als in der Originalanleitung – noch Reflexband aufgebügelt und eine reflektierende Paspel an die abgenähten Ecken des Vorderteils angebracht. Zudem ziert eine kleine Reißverschlusstasche das Vorderteil. Es ist nie verkehrt, einen Ort zu haben, an dem man Kleingeld, Taschentücher oder Schlüssel gut unterbringen kann.

In den unteren Ecken wird je eine Öse eingeschlagen, durch die dann die Kordel gezogen und verknotet wird. Eine hübsche Idee! Meine bisherigen Versuche mit Ösen waren allerdings eher ernüchternd, deshalb habe ich hier fleißig geübt: Schon nach fünf verschlagenen Ösen in einem Probestück hatte ich den Dreh endlich raus. Alle Ösen halten noch, keine ist verbogen, der Stoff drum herum nicht ausgerissen. Und der Ösenvorrat hat sich auch verringert 😉

Fazit: Ein toller Turnbeutel, bietet allerdings im Winter zu wenig Platz, wenn man Turnschuhe, Jogginghose und Wasserflasche einpacken muss. Ist aber prima, um den richtigen Umgang mit Kordelstoppern zu üben. Das Schnittmuster wurde jedenfalls entsorgt, da der nächste Turnbeutel eine Nummer größer sein muss.

Dann habe ich noch das hier – das Papier war schon fertig ausgeschnitten und bereit für Stoff – gefunden: Das Spielzeug-Aufräum-Monster, in meinem Besitz seit Juni 2017. Offenbar hatten die Jungs da schon zu viel Spielzeug und keine Lust aufzuräumen. Das Spielzeug ist in der Zwischenzeit natürlich nicht weniger geworden – obwohl wir heute wieder einige Sachen aussortiert haben – aber sie räumen auch regelmäßig auf.

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Ich musste natürlich zwei nähen, die Füße hätten eigentlich nach außen zeigen sollen 🙂 Es wurden zwei Stoffe untergebracht, die ich sonst wohl nicht hätte verwenden können: Giraffenstoff, der eher für ein Faschingskostüm taugt und weißen Cordstoff (auch ein Fehlkauf, denn er ist dehnbar und war für das Projekt „Reittier Pferd“ im Jahr 2015 im Prinzip ungeeignet).

Fazit: Da meine Kinder mittlerweile wissen, wie man das Kinderzimmer aufräumt und das mindestens zwei Mal im Monat auch freiwillig machen, hätte ich die Monster gar nicht mehr nähen müssen. Um den Stoffvorrat etwas zu verringern sind sie allerdings hervorragend geeignet. Im Moment fristen sie im Schrank ihr Dasein, aber sobald es draußen Haken gibt, werden sie als Wäsche-Monster benutzt. Denn da gibt es noch Nachholbedarf: Ausgezogene Socken finde ich sehr oft unter dem Sofa – zumindest einen davon. Dieses Schnittmuster wurde auch entsorgt. Zwei Monster sind mehr als genug!

Ich weiß auch schon, auf was ich mich im Februar stürze – sofern mir unser Faschingskostüm nicht in die Quere kommt.

Neuigkeiten zum Kostüm gibt es übrigens beim nächsten Mal!

Bis dann,
Sonja 😉

 

 

Schneefieber

Endlich ist der Schnee auch bei uns angekommen!

Seit Mittwoch hat es immer mal wieder geschneit, zum Teil auch ziemlich stark. Leider hat Frederik am Montag Fieber bekommen und lag zwei Tage flach, bis es sich gebessert hat. Am Donnerstag war er den ersten Tag fieberfrei, musste aber noch zu Hause bleiben 😉

Deshalb haben wir Vormittags das Kinderzimmer aufgeräumt, die komplette Bettwäsche gewaschen, zwei Küchenschubladen entrümpelt und kurz vor 12 einen Spaziergang zum Supermarkt gemacht, weil wir nicht schon wieder Spaghetti essen wollten. Er hat sich Currywurst rausgesucht…

Am Nachmittag haben wir zu Fuß Benjamin abgeholt und auf dem Rückweg eine Menge Schneebälle geworfen. Wir haben beinahe eine dreiviertel Stunde für 700 Meter gebraucht 🙂

Und gestern durfte er endlich wieder in den Kindergarten und wurde schon sehnsüchtig von seinen Freunden erwartet. Die Kinder waren vormittags außerdem beim Poporutschen auf dem nahegelegenen Schlittenberg. Am Abend hat der zweite Schwimmkurs begonnen – Frederik kennt glücklicherweise mindestens drei Kinder, die auch im letzten Kurs dabei waren und aus seiner Kindergartengruppe hat jetzt auch jemand angefangen. Wenn wir es auch einmal in der Woche hinbekommen, eine Stunde in die Kleinschwimmhalle zu gehen, dann schafft er es in diesem Kurs bestimmt!


Mit dem Quilten meines Row-By-Row bin ich natürlich noch nicht weitergekommen. Sollten nächste Woche alle gesund sein, starte ich einen neuen Versuch. Immerhin habe ich endlich einen Artikel über den Merry Kite verfasst. Den habe ich schon Anfang Januar genäht – ich war einfach zu neugierig ;-).


Außerdem habe ich mir eine persönliche monatliche Herausforderung überlegt. Bei meinen Entrümpelungsaktionen sind viele schon ausgedruckte und teilweise auch zusammengeklebte Schnittmuster aufgetaucht, die ich dann doch nicht umgesetzt habe. Warum auch immer… (zu kompliziert, Anleitung nicht verstanden, Kinder sind zu schnell größer geworden, Interessen haben sich geändert, schönes Wetter, Umzug, Nähzimmer zu kalt…). Da picke ich mir jeden Monat mindestens eines raus und setze es um. Das Ganze nenne ich dann „Schnittmusterbereinigung“: Die Frage ist: Lohnt es sich noch, Tasche/Deko/Kleidung/… zu nähen, wenn das fertig geklebte und in der richtigen Größe ausgeschnittene Schnittmuster jahrelang vor sich hinvegetiert – oder sollte man es gleich in die Papiertonne werfen?


Nächste Woche hat Frederiks bester Freund Geburtstag und weil er der einzige in seiner Familie ist, der von mir noch nie was Genähtes geschenkt bekommen hat, werden wir das dieses Mal ändern. Am Mittwoch sollte es fertig sein – auch deshalb ist es wichtig, dass jetzt keiner mehr krank wird.


Unser Faschingskostüm nimmt auch langsam Formen an. Jetzt weiß ich immerhin schon, wie man die Stoffmenge berechnet, welche Materialien sich für Ohren, Augen, Geweih eignen, wie unsere Kopfbedeckung mit Augen und Nase aussehen wird und dass der schon angesetzte Nähabend verschoben werden muss. Um die Preise nicht in exorbitante Höhen zu treiben, ist es nämlich erforderlich, dass einige Wenige so ziemlich alles entweder schon zuschneiden, oder zumindest aufzeichnen. Es müssen zudem stabile Schablonen für sämtliche Zubehörteile, sowie eine Anleitung zum Selbermachen vorbereitet werden, für diejenigen, die am Nähabend keine Zeit haben. Wir können glücklicherweise auf unsere Kostümfee der letzten vier Jahre zurückgreifen (was Design, Umsetzung, Preisgestaltung, Bestellvorgang betrifft) – sonst hätte ich jetzt schon schlaflose Nächte. Und das ist nicht selbstverständlich, denn ihr Kind ist im September in die Schule gekommen. Noch bin ich sehr zuversichtlich, dass wir es bis zum zweiten März schaffen. Drückt mir bitte die Daumen!


Und aus allen vorhandenen Schnipseln vom letzten Jahr habe ich jetzt auch endlich was gemacht. Zumindest mal größere Teile zusammengenäht (zwischendurch immer mal wieder getrennt). Zwei davon werde ich für eine PopUp Tasche nutzen, die kann man immer gut verschenken – oder Reste von Blöcken drin aufbewahren.

Bis demnächst,
Sonja 😉