Pas de Deux – September: Das Top ist fertig

In weiser Voraussicht bin ich nach dem „Still Point“ im Juli auf die schnellere Pas de Deux-Variante umgestiegen, die beinhaltet immer zwei Anleitungen pro Monat. Die Sommerferien standen vor der Tür und der Plan war, gemütlich weiter zu machen. Hat ja auch beinahe geklappt…

Im August habe ich also die Anleitungen für die Blöcke Orange Peel und Transparency bekommen. Der erste davon wurde Mitte des Monats an einem sonnigen Wochenende genäht. Alleine betrachtet wirkt er ähnlich beruhigend wie ein Waldspaziergang. Dieses Mal wurden keine Rundungen genäht wie beim Row by Row, sondern mit der Nähmaschine appliziert.

Anfang September – die neue Anleitung war noch nicht da – wurde Transparency genäht. Dabei kann man schon mal ausgiebig die halben Nähte üben, die für das Zusammennähen des kompletten Quilts benötigt werden. Diesen Block habe ich falsch herum begonnen, am Ende war aber trotzdem alles da, wo es sein sollte…

Ein paar Tage später kam auch schon die Anleitung für den September mit den Blöcken Economy und Hourglass. Economy wird mit FPP genäht. Die Blöcke waren schneller genäht, als ich Fotos machen konnte. Ich habe darin die Farben des Transparecy Blocks wieder aufgegriffen und diese mit mehr bzw. dunklerem Grau kombiniert. Und Hourglass ist letztes Wochenende entstanden.

Ein Teil der Blöcke war ja schon zusammengenäht. Die ganze Woche über wurde ein Teil nach dem anderen irgendwo hinzugefügt, der Quilt wuchs und am Freitag war das Top dann fertig. Na ja, fast. Ich hatte vergessen, den gelben Kreis zu applizieren. Das war schwieriger als gedacht. Im ersten Versuch habe ich den Kreis mit ein paar Nadeln fixiert und drauf los appliziert. Als noch ein Viertel übrig war, hat man deutlich gesehen, dass das so nicht funktioniert. Also wurde getrennt. Dann der Stickrahmen gesucht, gefunden und eingesetzt. Vorher noch einmal gefaltet, mit mehr Nadeln fixiert und ohne weiteres Auftrennen angenäht.

Bis Weihnachten soll er fertig sein, die Chancen dafür stehen gut…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Pas de Deux – Juli und August

Der Juli-Block Still Point war unglaublich herausfordernd. Nicht unbedingt wegen der Y-Seams, die ich ja auch schon ausprobiert habe… Begonnen habe ich am letzten Wochenende im Juli. Zu spät, um rechtzeitig fertig zu werden, aber da war ich noch der Meinung, dass das in zwei Tagen doch ganz locker gemacht werden kann. Das Zuschneiden hat sehr viel Zeit beansprucht. Ich musste die Anleitung mehrmals lesen, weil der sich Knoten im Gehirn gar nicht lösen wollte. Dann habe ich auch noch einen Stoff auf die falsche Seite gelegt und Rauten in einem Braunton in verkehrter Richtung zugeschnitten.

Als alles zugeschnitten war, habe ich erst einmal geschaut, wie sich alles gut arrangieren lässt und beschlossen, am nächsten Tag weiter zu nähen. Die seitlichen Teile waren schnell zusammengenäht. Als es darum ging, die Dreiecke an die Rauten zu bekommen, war es schon wieder dahin mit dem Flow. Mehrmals musste getrennt werden. Viele Nadeln wurden verwendet. Bis zum Donnerstag wurde der Block in winzigen Etappen fertig gestellt.

Kurze Zeit später kam auch schon die Anleitung für den August-Block raus und zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht. Diesen Block hatte ich schon genäht, Checkers ließ sich dank der Maße in der ersten Übersicht schon zusammenstellen.

Außerdem konnten wieder einige Blöcke aneinandergenäht werden. Das habe ich am Donnerstag dann auch noch erledigt, jetzt bin ich wieder up to date!

So sehen die Blöcke zusammen aus:

Ganz schön bunt. Aber glaubt mir, da wo dieser Quilt mal hinkommt, wird Farbe dringend benötigt…

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im Juli

Gestern Abend konnte ich endlich die drei „Abschiedsgeschenke“ für die Lehrerinnen beenden, die für die Kinder in diesem Jahr besonders wichtig waren. Ich wusste schon in den Pfingstferien, was ich machen wollte, allerdings habe ich erst Mitte Juli damit begonnen. Und am letzten Wochenende kam dann auch noch ein in Mitleidenschaft gezogenes, linkes Sprunggelenk dazwischen, das mich komplett blockiert hat und kurzzeitig an der Fertigstellung zweifeln lies.

Hier sind jedenfalls zwei neue Mugrugs und eine Biene entstanden, dieses Mal mit einem gelben Rahmen.

Damit mein Vorhaben gelingt, alle Exemplare aus dem Buch umzusetzen, muss ich noch zwei Schneemänner, einen Schriftzug, Pilze und eine Mugrug mit Servietteneinsteckmöglichkeit machen. Das ist zu schaffen!

Auch wenn die Übergabe morgen nicht so abläuft wie geplant (mit den Versetzungswünschen hat es leider nicht so geklappt), wünsche ich allen sonnige Sommerferien – die haben wir jetzt sehr nötig :-)!

Die „garstige“ Steuererklärung habe ich so gut wie fertig, aber da man erst im Oktober abgeben muss und wir in diesem Jahr nach bisherigen Berechnungen kein Geld zurückbekommen, darf sich das Finanzamt noch ein bisschen gedulden.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

Pas de Deux – Juni

Pinwheel Star, der Block des Monats Juni konnte gleich am ersten Wochenende genäht werden. Weil ich nicht wusste, ob es vorteilhafter ist 8 oder 16 unterschiedliche Grüntöne zu verwenden, habe ich schließlich zwei Varianten gemacht. Am Ende lagen die 16 Grüntöne vorn und die rechte Seite hat es in das Gesamtwerk geschafft. Aus der anderen wird wohl ein Kissen entstehen 🙂

Toll finde ich, dass einige Teile jetzt schon zusammengesetzt werden können. Da steht man im Dezember nicht da, wie der Ochs vorm Berg. Und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand diesen Quilt unter dem Weihnachtsbaum findet, steigt enorm.

So sehen die einzelnen Blöcke noch vor dem Zusammennähen aus.

Gerade im Bereich rot/grün und blau/lila wurden einige Teile schon verbunden und erleichtern sehr das weitere Vorgehen.

Die Hälfte ist schon genäht, ich bin gespannt auf die restlichen Blöcke – und, ob meine Gelb- und Brauntöne für einen – im Moment – noch sehr kompliziert wirkenden Block ausreichen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Pas de Deux – Mai

Im Wonnemonat wurde der Block Wedge Cross genäht.

Mit Foundation Paper Piecing. Bei dieser Technik werde ich letzten Endes vom Ergebnis immer ein bisschen überrascht, denn auch die beste Planung wird durch ein falsch angenähtes Teil sofort über den Haufen geworfen. Wobei „falsch“ hier nicht der richtige Ausdruck ist. Eher seitenverkehrt… Man muss also nicht nur die Vorstellung haben, wie ein Block aussieht, wenn er fertig ist – nein, hier ist es außerdem wichtig, die Richtung der grauen Mittelteile schon zu Beginn richtig anzuordnen. An einer Seite sind sie nämlich breiter.

Insgesamt 28 kleine Blöcke mussten erstellt werden. So sollte es nach dem ersten Plan aussehen – und hat bis auf ein paar Ausnahmen auch funktioniert.

Zwischendrin wurde ich von einem lauten Piepen hinter mir unterbrochen und entdeckte einen jungen Kleiber auf der Galerie. Er hatte sich ins Atelier verirrt und vor lauter Angst auf der Edelstahlabdeckung, einer Treppenstufe, zwei vorbereiteten Hintergründen für Mugrugs und dem letzten Block vom Pas de Deux ein kleines Häufchen hinterlassen. Wir konnten ihn durch das Dachfenster wieder ins Freie locken und ich leitete sofort Stoff-Rettungsmaßnahmen ein. Der Fleck auf der Abdeckung ist nach einigen Umdrehungen in der Waschmaschine auch fast nicht mehr zusehen.

Am letzten Freitag – ich hatte ausnahmsweise Brückentag – ist also der Wedge Cross entstanden und sieht im Gesamtbild gar nicht verkehrt aus 🙂

Hier muss ich gestehen, dass der Checkers-Block rechts unten noch gar nicht genäht wurde. Allerdings kann man da ja nicht so viel falsch machen, wenn man schon die Maße hat, ich hoffe einfach, dass sich das irgendwie hinzufügen lässt!

In den Pfingstferien gibt es bestimmt ein paar Stunden im Atelier, in denen ich den nächsten Block erstellen kann – dann aber ohne tierische Begleitung.

Bis demnächst,
Sonja 😉