Schnittmusterbereinigung 8/12

Auch im August habe ich ein Schnittmuster gefunden, das in mehreren ausgedruckten Größen viel Platz im Schnittmuster-Holzwagen wegnimmt. Aber Shirts und kurze Hosen kann man eben immer brauchen. Die Super-Kid Summer Rockies von Almfee habe ich im letzten Jahr erstmals genäht. Dabei muss mir ein Fehler beim Ausmessen des Bündchens passiert sein – oder ich habe die falschen Maße abgelesen… Eine Hose vom letzten Jahr wurde deswegen als kurzer Schlafanzug genutzt und die andere beim wenigen Tragen immer wieder hochgezogen 😉

Um so ein Debakel zu verhindern, habe ich es dieses Mal sehr genau ausgemessen und noch genauer zugeschnitten. Was soll ich sagen: mein berechnetes Büdchen war ziemlich genau so breit, wie das in der Anleitung angegebene. Deshalb vermute ich, dass ich beim ersten Mal einfach nicht genau gelesen habe…

Hier sind die beiden Hosen, die im Sommer wunderbar zum Sport genommen werden können. Und zum Schlafen. Und überhaupt immer.

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Fazit: Das Schnittmuster wird auf jeden Fall wieder genäht. Es geht noch bis Größe 146 und beinhaltet außerdem den Schnitt für ein T-Shirt. Sowohl Hose als auch Shirt sind schnell genäht, man kann den Abschluss entweder mit Saum oder mit Bündchen nähen. Und hier liegen noch einige Stoffe für Jungs rum, die aufgebraucht werden sollten, bis sie zu alt für selbst genähte Kleidung sind.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Vor den Ferien mussten im Kindergarten alle Fächer geräumt werden. Dabei haben wir auch Frederiks Namenskissen mit nach Hause genommen. Das habe ich im Oktober 2014 genäht, es war eines meiner ersten Projekte. Es wurde in der Kinderkrippe als Sitzkissen für Morgen- und Abschlusskreis und im Kindergarten zum Ausruhen nach dem Mittagessen verwendet. Das Kissen war also oft im Einsatz und sah auch dementsprechend aus. Die Buchstaben samt Katze habe ich damals mit einem ganz schmalen Zickzackstich appliziert, deshalb waren einige Bereiche schon ausgerissen.

Ich habe das Kissen an zwei Seiten aufgetrennt, farblich passende Garne herausgesucht und alle Elemente mit einem breiteren Zickzackstich noch einmal fixiert. Alle abgerissenen Schnurrhaare sind jetzt auch wieder am Platz. Die Generalüberholung wurde gleich bemerkt und für sehr gut befunden 😉

Gut gefüllt kann es jetzt wieder zum Kuscheln verwendet werden. Die Reparatur habe ich übrigens mit der neuen Maschine gemacht. Der automatische Fadenabschneider hat sich hier bestens bewährt.

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In diesem Monat vergesse ich auch nicht, wieder bei Valomeas Reparatur-Linkparty zu verlinken!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schlechtes Karma

Am Samstag habe ich die neue Maschine bekommen und bin seitdem am Ausprobieren. Es ist wieder eine Pfaff geworden (die Quilt Ambition 630). Dafür hatte ich so viele Zusatzfüße, die regelmäßig benutzt werden und hier auch wieder passen. Die Kinder und ich haben gleich die schönsten Zierstiche ausprobiert und den automatischen Fadenabschneider ausgiebig getestet. Ein tolles Geräusch!

Dann habe ich am Wochenende die restlichen Shimmerquilt-Blöcke beendet. Das war so entspannend und ging ratzfatz. Nun sind 30 Stück vorhanden, die in den nächsten Tagen zu Reihen zusammengenäht werden. Es ist einfach schön, eine akkurate 1/4 “-Naht nähen zu können!

So sollen die Blöcke zusammengenäht werden, die zwei untersten Reihen sind mittlerweile fertig.

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Im Moment traue ich mich aber nicht weiter zu machen. Hier geht gerade alles kaputt, was ich anfasse, das soll mit der neuen Maschine nicht passieren. Gestern ist bei einem Ausflug in die Stadt mein Rad kaputt gegangen (eine Speiche ist gebrochen, das Hinterrad ließ sich dann nur noch schwer bewegen, weil die Bremse sich festgesetzt hatte). Und vor einer Stunde war ich mit dem Auto unterwegs, um Papier wegzufahren. In einer 30-er Zone in der Nähe vom Kindergarten ist die Feder eines Stoßdämpfers gebrochen. Das hat einen lauten Schlag getan! Ich habe das Auto sofort abgestellt, bin heimgelaufen und habe Mike benachrichtigt. In seiner Mittagspause sind wir dann dort hin gefahren. Der Fehler wurde gleich gehört und auch schnell gefunden, jetzt brauchen wir nur noch einen Werkstatttermin. Dann bin ich hier auch wieder mobiler.
Ich werde mir Mikes Rad ausleihen, um die Kinder später abzuholen – seine Gangschaltung hat nur noch drei Gänge und muss dringend überholt werden, hoffen wir, dass nicht noch mehr Defekte dazukommen 🙂

Gestern war übrigens der letzte Ferientag (gekrönt durch einen Ausflug ins Freibad – obwohl das für Benjamin mittlerweile fast zu kalt ist). In dieser Woche ist für Frederik noch einmal Kindergarten angesagt, anschließend kann er eine letzte Ferienwoche mit dem Papa genießen, bevor am 10. September der erste Schultag ansteht.

Falls ich es im August noch schaffe, zeige ich euch, was ich mit meiner alten Maschine noch gezaubert habe, welche Schnittmuster in diesem Monat auf den Prüfstand kamen, was repariert wurde und was für Frederiks Schultüteninhalt geplant ist…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 7/12

Wir haben Benjamin lange vor seinem vierten Geburtstag erzählt, dass dann der Kinderwagen verschenkt wird und er zukünftig mit dem Laufrad fahren muss. Alle Versuche, den Wagen schon vorher abzuschaffen sind gründlich gescheitert. Meistens war er nach dem Mittagessen im Kindergarten so kaputt, dass er einen Mittagsschlaf halten musste und das Heimfahren war – gerade aufgewacht – eine einzige Qual.

Seit dem sechsten Juli jedoch haben wir den Wagen nicht mehr benutzt. Das war der erste Tag, an dem Benjamin mit dem Laufrad in die Stadt gefahren ist – wir zu Fuß hinterher. Und seitdem ist auch der Weg in den Kindergarten und zurück kein Problem mehr.

Mir allerdings fehlte plötzlich die Möglichkeit, eine Menge Dinge der Kinder mitzunehmen, ohne alles selbst tragen zu müssen (Bilder, Gebasteltes, Schuhe, Wechselkleidung, Spielzeug, und am Wochenende Gemüse und Obst vom Markt). Deshalb habe ich mich endlich dazu durchgerungen, den Rucksack Ukko von sitztwackeltundhatluft zu nähen. Mit der alten Maschine eine echte Herausforderung. Mehrere Lagen liegen ihr nicht so gut.

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Das Zuschneiden der einzelnen Teile hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert. Dann wurde alles ein bisschen verziert und an meine Anforderungen angepasst. Die Rückseite wurde mit zwei Schichten Thermolam gequiltet. Für alle anderen verstärkten Teile wurde Vlies H630 verwendet. Der Boden besteht aus einer Schicht Thermolam und Schabrackeneinlage. Die Seitentaschen wurden vergrößert und oben mit einem Gummizug versehen. Jetzt passen auch die Tupper-Flaschen rein (andere Plastikflaschen haben wir nicht mehr, seit über einem Monat benutzen wir nur noch Glas 😉 ). Bei der vorderen Aufsatztasche habe ich einen Karabiner für den Schlüssel angebracht – ein weiterer Karabiner mit Webband befindet sich bei der Innentasche. Die Lasche aus Gurtband an der Aufsatztasche ist so stabil befestigt, dass sie einen großen Karabinerhaken halten kann, an den man dann beispielsweise eine Kindergartentasche anhängt.

Die komplette Tasche wurde in anthrazit-senfgelb gestaltet mit einem wasserfesten Taschenstoff von farbenmix. Die Webbänder und das Gurtband wurden auch auf diese Farben abgestimmt. Und obwohl die Tasche wahrscheinlich niemals an einem Kinderwagen hängen wird, habe ich an den Seitenteilen oben eine Aufhängemöglichkeit angebracht. Die ist aber für den Bollerwagen. Ich liebe es, wenn Dinge ihren festen Platz haben und man sie unterwegs nicht so leicht verlieren kann.

Es passt wirklich viel rein – heute habe ich eine Kindergartentasche, zwei Kissen, zwei Regenjacken, ein Bild, zwei „Raupen“ aus dem Pappteil einer Küchenrolle und ein Herz aus Bügelperlen darin untergebracht und sicher nach Hause gefahren.

Fazit: Ein toller Rucksack! Und obwohl ich so schnell keinen Rucksack mehr brauche, wird das Schnittmuster aufgehoben. Vielleicht gibt es ja in der Verwandtschaft noch jemanden, der gerne mit dem Rad fährt – dann würde ich eine Variante aus Canvas machen.

Bis demnächst,
Sonja 😉