Klettergerüst und Katzendressur in den Pfingstferien

Das Klettergerüst ist in den Ferien fast ganz fertig geworden 😉 . Man kann jedenfalls wunderbar klettern, rutschen, einen Piratenschatz verstecken, Feuerwehr spielen.
Ergänzen könnte man
– eine Stange zum Dranhängen und Hangeln für Benjamin,
– eine höhere Stange zum Dranhängen und Hangeln für Frederik,
– eine Feuerwehrrutschstange für Beide, wenn der Einsatz schnell gehen muss,
– eine Schaukel, die auch mich aushält,
– ein Netz zum Hochklettern…

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Die Stange für Benjamin ist schon in Arbeit, mal sehen, ob die anderen Wünsche auch irgendwann realisiert werden. Der Sand- bzw. Kieskasten, der sich jetzt unter dem Klettergerüst befindet, wird jedenfalls sehr gut bespielt.

Anfang Juni durften wir bei der Verwandtschaft frisch geschlüpfte Küken bestaunen und streicheln. Die Jungs trieben sich mit Vorliebe im Hühnerstall rum und haben eine Menge Federn gesammelt. Mit Kandinsky dem Kater wurde auch gespielt. Er jagte mit Freude einem roten Holzball hinterher. Und zu guter Letzt durften die Kinder noch auf Stelzen durch den Garten spazieren.

In vier Wochen findet das alljährliche Sommerfest der Familie statt. Wir bringen einen Kuchen und ein Dessert mit. Vor zwei Wochen habe ich zum ersten Mal diesen ApfelStreuselkuchen gebacken. Er schmeckt lecker und die Zutaten hat man eigentlich immer daheim, den machen wir auf jeden Fall. Die Butter darf nur beim nächsten Mal nicht so weich sein, vielleicht streuselt es dann besser. Somit fehlt noch ein Dessert, aber da wird mir schon noch was einfallen.

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Und ein Kräuter-Zupfbrot aus der stern-App stand auch auf meiner Ausprobier-Liste. Mit Parmesan. Schmeckt würzig und passt hervorragend zu Grillgut und Salat.

Die erste runde Zucchini lag auch schon auf dem Grill, der Geschmack ist hervorragend – kein Vergleich zur Supermarktware. Und Minigurken kann man auch oft ernten.

Ansonsten arbeite ich gerade am Top des Triangle Quilts. Diese stundenfüllende Tätigkeit lässt fast keine Zeit für andere Sachen…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Zoobesuch in Augsburg

Heute haben wir den Vormittag im Augsburger Zoo verbracht. Trotz einiger Umwege wegen unplausibler Verkehrsführung haben wir kurz vor neun einen Parkplatz gefunden und konnten an der Kasse glücklicherweise einen Bollerwagen ausleihen. Der war weniger für die Kinder gedacht, als vielmehr für Rucksack mit Wasser und Proviant, Wickeltasche mit Wechselkleidung und Proviant und Regenkleidung (die nicht benötigt wurde). Benjamin hat sich auf den letzten Metern dann aber freiwillig reingesetzt. Und Frederik wäre ihm gerne gefolgt, wenn noch Platz gewesen wäre.

Wir haben drei Stunden Tiere gesucht, gefunden und beobachtet, ein Schiff auf einem Spielplatz bestiegen, fast das komplette Proviant gegessen und das sonnige Wetter in der Anlage genossen.

Das Nashorn trabte in schnellem Galopp über das Außengehege, die Seehunde zeigten eindrucksvoll, dass sie besser schwimmen können als Frederik, der Löwe machte sich lautstark bemerkbar. Die Baumsteigerfrösche und vor allem das gesamte Reptilienhaus fanden großen Anklang bei den Jungs, das neue Elefantengehege wird gerade gebaut und das Giraffenhaus war leider geschlossen, da die Giraffen erst vor kurzem angekommen sind und sich noch eingewöhnen müssen. Am Mittag war der Zoo jedoch sehr voll und wir fix und fertig, deshalb haben wir den Heimweg angetreten und im Garten wurde weitergebaut am Klettergerüst. Langsam nimmt es Formen an, so sieht es jetzt schon nicht mehr aus, die Rutsche wurde schon angebracht und morgen wird das Dach festgeschraubt. Und eine Leiter.

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Irgendwo muss noch eine Querstange zum Dranhängen für Benjamin hin. Heute musste dafür nämlich der Ginko herhalten – ich weiß nicht, ob er das noch lange aushält.

Der Tag war am Ende leider ziemlich feucht, weil die Jungs beim Gesicht abwischen eine kleine Wasserschlacht im Bad veranstaltet haben, die dann sogar den Flur etwas in Mitleidenschaft gezogen hat. Ergebnis war ein nasser Hundi, der heute Abend nicht mit ins Bett genommen werden kann und die Nacht auf der Heizstange im Bad verbringen muss, ein nasser Frederik, ein sehr nasser Benjamin und Papa und Mama, die die Sauerei aufputzen durften – und alles andere als erfreut waren.


Unser Gemüse wächst und gedeiht, die ersten großen Erdbeeren erwarte ich diese Woche. Gurken haben wir schon fünf geerntet, sie sind wirklich lecker. Runde Zucchini sind auch schon zu erkennen und die Tomaten blühen. Einzig die Bohnen können in diesem Jahr nicht so richtig wachsen, den Schnecken schmecken die kleinen Pflänzchen wohl besonders gut.


Und was sonst noch alles im Mai etwas weiter vorangeschritten ist, seht ihr hier:

Näheres zu den Criss Cross Blöcken gibt es hier. Ich bin sogar dazu gekommen, weitere Dreiecke für den Triangle Quilt auszuschneiden – und habe endlich das Vlies und den Hintergrundstoff besorgt. Mehr zu den anderen Deckchen und Decken gibt es in den nächsten Wochen, wenn ich auch mal ein Projekt richtig abschließen kann…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Der Winter zeigt sich von seiner schönsten Seite

Einen Tag vor dem meteorologischen Frühlingsanfang hat uns der Winter noch voll im Griff und zeigt sich eiskalt von seiner schönsten Seite:

Wir waren seit dem 17. Februar fast täglich auf dem Schlittenberg oder dem Schanzenberg unterwegs. Beide Hänge sind mittlerweile sehr gut eingefahren, beinahe schon eisig – und sehr schnell. Es macht einen riesen Spaß, mit dem alten Bob hinunterzufahren (gestern war sehr wenig los, da bin ich dann auch mal losgedüst).
Benjamin fährt am liebsten mit dem Papa und Frederik ist mit seinem Bob regelrecht verschmolzen.

In der letzten Woche habe ich endlich mit dem New York Beauty-Projekt begonnen, für das ich schon im Dezember 2016 einen Probeblock in einer ganz anderen Farbkombination genäht habe. Die Vorderseite ist fast fertig, im Moment sieht es so aus:

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Leider hat die angegebene Stoffmenge selbst bei sehr vorsichtigem Zuschneiden nicht gereicht, statt sechs mussten sieben unterschiedliche Stoffe eingesetzt werden und für einen Rand in einer schon verwendeten Farbe reicht der Stoff natürlich auch nicht… Also kann ich jetzt entweder gleich quilten und das Binding direkt anschließen oder nochmal meine Stoffe durchwühlen, vielleicht passt ja irgendwas für einen kleinen Rand.

So, heute Abend setzte ich mich wahrscheinlich noch an die RuckZuck-Tasche (die natürlich nicht so schnell genäht ist, wenn man noch Außen- und Innentaschen mit Reißverschluss einbaut und weiteres Klimbim) und morgen Früh freue ich mich schon auf den nächsten Block der 6 Köpfe.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Hexe Nr. 2

Auch in diesem Jahr hat der Kindergarten vor dem Funkenfeuer auf dem Marktplatz toll gesungen. Anscheinend kam diese Einladung sehr spontan, denn im Kindergarten wurden wir erst am Donnerstag darüber informiert und eine Laterne wurde auch nicht gebastelt. Aber macht ja nichts, die vom letzten Jahr konnte erneut eingesetzt werden.

Als ob der Winter geahnt hat, dass er am Sonntagabend vertrieben werden soll, hat er am Samstag noch einmal alles gegeben. Von halb 9 bis spät in den Abend hat es pausenlos geschneit, gut 20 cm Schnee haben sich angehäuft.
Am Sonntag waren wir nach dem Mittagessen beim Schlittenfahren. Leider waren wir die ersten, die auf diese Idee gekommen sind, denn es waren so gut wie keine Spuren vorhanden. Und als es dann mal gelaufen ist, waren alle so kaputt und verfroren, dass wir wieder heimgegangen sind… Für Benjamin war dieser Ausflug sehr anstrengend, er ist teilweise bis zu den Knien im Schnee versunken 🙂

Daheim ist Frederik im Garten noch auf einen Berg gestiegen.

Der Überhang mit den Eiszapfen auf dem Balkon sieht bedrohlich aus, ist aber bis jetzt noch nicht abgerutscht.

Vielleicht schnappen wir uns nachher noch mal den Schlitten und ziehen los!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verrückt…

Dieses Wort beschreibt nicht nur den diesjährigen Februar mit dem äußerst kurzen Fasching, sondern auch meinen Geisteszustand. Ich weiß nicht, ob es an der Fertigstellung des Samplerquilts lag oder daran, dass die Faschingskostüme – bis auf Kleinigkeiten – schon am ersten Februar fertig waren [am Nähabend zwei Tage vorher hat das noch ganz anders ausgesehen – meine Maschine weigerte sich, vier Lagen Fleece zusammenzunähen und ich brauchte alleine zwei Stunden um sämtliches Zubehör für unsere vier Kostüme auszuschneiden].
Jedenfalls habe ich am zweiten Februar mal kurz in Nadras Tutorial für den Bright Hopes-Block reingeschnuppert und am Abend gleich losgelegt. Und weil man nicht mehr aufhören kann, wenn man mal mit diesem Block angefangen hat, sind nicht nur meine Blöcke für den RowByRow-Quilt entstanden, sondern auch 70 (!) weitere kleine Blöcke, die im Moment zu zwei Quilts verarbeitet werden.

Die Version mit den kleinen Blümchen wird ein Tischläufer und aus dem anderen wird ein Babyquilt. Für die Rückseite muss ich mir noch was überlegen – und hoffen, dass das nächste Baby im Bekanntenkreis ein Mädchen wird 😉


Dann habe ich noch einen No Point Stars-Quilt begonnen, um die Weihnachtsstoffe abzubauen. Ich brauche 30 Blöcke für den Quilt, 18 habe ich schon fertig und fünf sind gerade am Entstehen.

Wenn das in diesem Tempo weitergeht, wird der bestimmt bis Weihnachten fertig 😉

Bei der Herstellung der „Zacken“ bleiben ganz viele kleine 2 1/4 “ Quadrate übrig, aus denen man bestimmt auch noch was zaubern kann. Seid also gespannt!


Und weil das ja alles noch nicht reicht, habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr beim Taschenspieler Sew-Along von Emma mitzumachen. Der beginnt am Montag und ich werde versuchen, alles aus bereits vorhandenen Materialien zu nähen. Bei den ganz großen Taschen wird das schwierig, aber durchaus machbar. An diesem Wochenende werde ich erst mal alle Schnittmuster ausdrucken und kleben.


Hier noch zwei Bilder vom wunderbar sonnigen Faschingsdienstag:

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir beim Umzug ungefähr so viele Bonbons eingesammelt, wie wir beim Kinderumzug verteilt haben. Die Kinder sind dann mit dem Opa heimgelaufen und wir konnten noch ganz entspannt ein paar Radler genießen 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉