Herzmuschel

Nach vier eher „geraden“ Taschen – zumindest, was die Schnittteile anbelangt – kommt mit der Herzmuschel die erste etwas rundlichere Tasche daher. Beim Zusammenkleben des Schnittmusters habe ich noch gedacht, dass das Nähen dieses Mal bestimmt nervenaufreibend wird und hatte schon das Horror-Szenario mit der Kurventasche im Kopf: Damals musste ich mehrmals trennen und den Randstreifen mit Stylefix an die Seitenteile kleben – was unter anderem auch daran gelegen hat, dass ich mich echt dämlich angestellt habe. Aber bei der Herzmuschel ist das gar nicht so schwer: Wenn man erst einmal alle Taschenteile vorbereitet hat – und das kann hier dauern, je nachdem, wie viele Aufsatz- oder Reißverschlusstaschen man wählt – geht das Nähen aber Ruckzuck 😉

Herzmuschel Taschenteile
Alle Taschenteile sind vorbereitet und der Reißverschluss ist eingefasst: Jetzt kommt der einfache Teil.

Ganz besonders gefällt mir hier die Art, den Reißverschluss mitsamt den Gurtschlaufen einzubauen. Das sieht einfach sauber aus, nichts verklemmt sich beim Absteppen.

Passend zu Stoff und Reißverschluss habe ich dann noch eine Paspel in meinem Sammelsurium gefunden, die natürlich auch eingenäht wurde. Zum allerersten Mal habe ich das H630 zur Verstärkung nicht aufgebügelt, sondern in der Nahtzugabe mitgefasst – gefällt mir sehr gut und wird bestimmt noch öfters gemacht.

Die Tasche fühlt sich flauschig an und würde auch toll stehen – wenn nicht die D-Ringe so schwer wären.

Jetzt verlinke ich noch schnell bei Emma und versuche auch in dieser Woche ein bisschen Nähzeit zu bekommen. Was allerdings schwierig werden kann, denn neben einem kranken Kind ist nun auch ein Mann mit Urlaub zu Hause…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Angegrillt

… haben wir eigentlich schon am zweiten März. Wir wurden spontan von guten Freunden zu Würstchen-am-Stecken mit Semmel eingeladen. Gegrillt wurde über der Feuerschale, die Würstchen der Kinder sahen ziemlich schwarz aus, haben aber sehr lecker geschmeckt. Die Getränke konnten bequem in der Schneebar kaltgestellt werden und schließlich sind wir bei dichtem Schneetreiben heimgelaufen.

Aber heute war es dann so weit: am Nachmittag genossen wir Marshmallows am Spieß und alle Sonnenstrahlen, die unseren Garten erreichten wurden dankbar entgegengenommen. Die bunten Eier konnten wir auch endlich im Garten aufhängen.

Am Freitag war im Kindergarten das traditionelle Osterfrühstück. Es wurden von den Eltern wieder kulinarische Köstlichkeiten vorbereitet, die nach einer kurzen Gesangseinlage der Kinder verspeist werden durften.

Die Spiegeleier-Muffins im zweiten Bild waren von mir. Gehen schnell, schmecken lecker und sind vor allem nicht zu süß. Hier geht es zum Rezept.

Und wenn hier nicht schon wieder die halbe Mannschaft in den Seilen hängen würde (also im Moment Benjamin mit hohem Fieber und ich mit Ohrenschmerzen), könnte ich endlich mal
– die schon längst notwendige Frühjahrs-Entrümpelungs-Aktion beginnen,
– die Wonky-Stars fertig stellen [du liebe Zeit, wenn man sich da nicht konzentriert, kommen abenteuerliche Blöcke raus],
– die Steuererklärung machen,
– Angela Walters Tipps fürs Free Motion Quilting üben und meine Quiltsandwiches fertig stellen oder
– die letzten Taschen für den Sew Along nähen,
– …

Meine Herzmuschel zeige ich euch morgen!

Bis dann,
Sonja 🙂

Wunderbare Burger aus dem „Wunderteig“

Endlich hat es geklappt! Der dritte Versuch, Brötchen mit Hilfe des „Wunderteigs“ aus dem Buch „Auf die Hand“ zu zaubern, war erfolgreich.
Beim ersten Mal wollten wir an Sylvester eine Beilage zum Fondue machen. Das Ergebnis war zwar gut, die Herstellung aber ziemlich matschig, ich hatte wohl zu viel Flüssigkeit verwendet.
Vor einem Monat hatten wir am Samstagabend schon alle beim Bäcker gekauften Semmeln aufgegessen und kein Brot in Reserve, deshalb mussten wir am Sonntagmorgen experimentieren (wir hätten auch einfach beim Bäcker vorbeifahren können, Selbermachen macht aber viel mehr Spaß). Die Herstellung war dieses Mal einfacher, die Brötchen ließen sich viel besser formen. Allerdings hatten wir die maximale Backzeit wohl überschritten. Die Farbe war alles andere als Goldbraun. Geschmeckt haben sie allerdings schon.
Also haben wir gestern einen weiteren Versuch gestartet. Alles hat gepasst, wir haben am Ende elf mit körnigen Haferflocken, Sesam, Mohn oder Schwarzkümmel überzogene Brötchen gehabt, die einfach vorzüglich geschmeckt haben. Am Mittag hat es selbstgemachte Burger gegeben, sogar die Kinder haben alles aufgegessen und am Ende noch den übriggebliebenen Salat verdrückt.

Burger

Hier ist ein Exemplar mit Schwarzkümmel-Topping. Schmeckt hervorragend. Oder köstlich, um es mit Benjamins Worten zu sagen 😉

Unsere Osterdekoration nimmt auch langsam Formen an. Weil es hier schon wieder schneit haben wir die Eier drinnen an ein Bäumchen gehängt.

Aber Frederiks Hasen sind besonders schön geworden…

Und weil in diesem Monat der „Wonky Star“ beim Row By Row-Quilt dran ist, habe ich „noch schnell“ (bzw. notgedrungen) meine „No Point Stars“ vollendet – damit ich hier nicht durcheinander komme.

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Also 30 Blöcke habe ich jetzt, daraus sollte eine tolle Decke gemacht werden können. Aber erst später, in den nächsten Tagen mache ich mich wirklich an meine dritte Reihe… oder fange die nächste Tasche an.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Der Winter zeigt sich von seiner schönsten Seite

Einen Tag vor dem meteorologischen Frühlingsanfang hat uns der Winter noch voll im Griff und zeigt sich eiskalt von seiner schönsten Seite:

Wir waren seit dem 17. Februar fast täglich auf dem Schlittenberg oder dem Schanzenberg unterwegs. Beide Hänge sind mittlerweile sehr gut eingefahren, beinahe schon eisig – und sehr schnell. Es macht einen riesen Spaß, mit dem alten Bob hinunterzufahren (gestern war sehr wenig los, da bin ich dann auch mal losgedüst).
Benjamin fährt am liebsten mit dem Papa und Frederik ist mit seinem Bob regelrecht verschmolzen.

In der letzten Woche habe ich endlich mit dem New York Beauty-Projekt begonnen, für das ich schon im Dezember 2016 einen Probeblock in einer ganz anderen Farbkombination genäht habe. Die Vorderseite ist fast fertig, im Moment sieht es so aus:

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Leider hat die angegebene Stoffmenge selbst bei sehr vorsichtigem Zuschneiden nicht gereicht, statt sechs mussten sieben unterschiedliche Stoffe eingesetzt werden und für einen Rand in einer schon verwendeten Farbe reicht der Stoff natürlich auch nicht… Also kann ich jetzt entweder gleich quilten und das Binding direkt anschließen oder nochmal meine Stoffe durchwühlen, vielleicht passt ja irgendwas für einen kleinen Rand.

So, heute Abend setzte ich mich wahrscheinlich noch an die RuckZuck-Tasche (die natürlich nicht so schnell genäht ist, wenn man noch Außen- und Innentaschen mit Reißverschluss einbaut und weiteres Klimbim) und morgen Früh freue ich mich schon auf den nächsten Block der 6 Köpfe.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Hexe Nr. 2

Auch in diesem Jahr hat der Kindergarten vor dem Funkenfeuer auf dem Marktplatz toll gesungen. Anscheinend kam diese Einladung sehr spontan, denn im Kindergarten wurden wir erst am Donnerstag darüber informiert und eine Laterne wurde auch nicht gebastelt. Aber macht ja nichts, die vom letzten Jahr konnte erneut eingesetzt werden.

Als ob der Winter geahnt hat, dass er am Sonntagabend vertrieben werden soll, hat er am Samstag noch einmal alles gegeben. Von halb 9 bis spät in den Abend hat es pausenlos geschneit, gut 20 cm Schnee haben sich angehäuft.
Am Sonntag waren wir nach dem Mittagessen beim Schlittenfahren. Leider waren wir die ersten, die auf diese Idee gekommen sind, denn es waren so gut wie keine Spuren vorhanden. Und als es dann mal gelaufen ist, waren alle so kaputt und verfroren, dass wir wieder heimgegangen sind… Für Benjamin war dieser Ausflug sehr anstrengend, er ist teilweise bis zu den Knien im Schnee versunken 🙂

Daheim ist Frederik im Garten noch auf einen Berg gestiegen.

Der Überhang mit den Eiszapfen auf dem Balkon sieht bedrohlich aus, ist aber bis jetzt noch nicht abgerutscht.

Vielleicht schnappen wir uns nachher noch mal den Schlitten und ziehen los!

Bis demnächst,
Sonja 😉