Frohe Ostern!

Bereits seit den 80er Jahren backe ich regelmäßig einen Osterhasen an Ostern. Früher noch mit meiner Oma, dann alleine und seit einiger Zeit mit meinen Jungs. Eine Lammform und eine neue Hasenform haben wir uns auch zugelegt. Inzwischen ist das Ergebnis auch gar nicht mehr so trocken, wie noch vor einigen Jahren 😉
[Liebe Familie, wenn ihr auch probieren wollt, dann kommt doch morgen Nachmittag vorbei, wir bekommen Besuch!]

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Ansonsten steht dieses Wochenende ganz im Zeichen von selbstgemachtem Essen. Gestern gab es geräucherten Lachs, sous-vide gegart mit Reis und Gemüse in einer Weißweinsoße. Und heute wollten wir eigentlich Pizza mit dem Pizzastein auf dem Grill machen (der erste Versuch war abenteuerlich – es hat geschmeckt, allerdings war zuerst der Hefeteig zu klebrig, dann die Pizza zu groß und viel zu viel Belag drauf, der ist dann beim Auflegen auf den Stein gerutscht und hat sich dort festgebrannt…).
Aus dem Grill ist schließlich der Backofen geworden, das Wetter war noch zu unbeständig. Der Teig ist mir dieses Mal sehr gut gelungen, langsam werde ich ein Hefeteigexperte ;-). Die Pizzen haben wir kleiner gemacht und mit Hilfe eines Spachtels aus dem Baumarkt auf dem Stein bewegt – diesen Tipp haben wir letzten Samstag auf einem Grillevent bekommen. Vom Teigrest haben wir dann noch Pizzaböbbel gemacht. Auch sehr lecker 🙂

In der Küche sah es aus wie auf einem Schlachtfeld. Überall war das Mehl verteilt. Aber jetzt ist schließlich Zeit für den Frühjahrsputz und der Backofen muss auch mal gründlich gereinigt werden.

Letztes Jahr an Ostern haben wir zum ersten Mal hier übernachtet und sind kurz darauf endgültig umgezogen – kaum zu glauben, dass das schon fast ein Jahr her ist!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Angegrillt

… haben wir eigentlich schon am zweiten März. Wir wurden spontan von guten Freunden zu Würstchen-am-Stecken mit Semmel eingeladen. Gegrillt wurde über der Feuerschale, die Würstchen der Kinder sahen ziemlich schwarz aus, haben aber sehr lecker geschmeckt. Die Getränke konnten bequem in der Schneebar kaltgestellt werden und schließlich sind wir bei dichtem Schneetreiben heimgelaufen.

Aber heute war es dann so weit: am Nachmittag genossen wir Marshmallows am Spieß und alle Sonnenstrahlen, die unseren Garten erreichten wurden dankbar entgegengenommen. Die bunten Eier konnten wir auch endlich im Garten aufhängen.

Am Freitag war im Kindergarten das traditionelle Osterfrühstück. Es wurden von den Eltern wieder kulinarische Köstlichkeiten vorbereitet, die nach einer kurzen Gesangseinlage der Kinder verspeist werden durften.

Die Spiegeleier-Muffins im zweiten Bild waren von mir. Gehen schnell, schmecken lecker und sind vor allem nicht zu süß. Hier geht es zum Rezept.

Und wenn hier nicht schon wieder die halbe Mannschaft in den Seilen hängen würde (also im Moment Benjamin mit hohem Fieber und ich mit Ohrenschmerzen), könnte ich endlich mal
– die schon längst notwendige Frühjahrs-Entrümpelungs-Aktion beginnen,
– die Wonky-Stars fertig stellen [du liebe Zeit, wenn man sich da nicht konzentriert, kommen abenteuerliche Blöcke raus],
– die Steuererklärung machen,
– Angela Walters Tipps fürs Free Motion Quilting üben und meine Quiltsandwiches fertig stellen oder
– die letzten Taschen für den Sew Along nähen,
– …

Meine Herzmuschel zeige ich euch morgen!

Bis dann,
Sonja 🙂

Wunderbare Burger aus dem „Wunderteig“

Endlich hat es geklappt! Der dritte Versuch, Brötchen mit Hilfe des „Wunderteigs“ aus dem Buch „Auf die Hand“ zu zaubern, war erfolgreich.
Beim ersten Mal wollten wir an Sylvester eine Beilage zum Fondue machen. Das Ergebnis war zwar gut, die Herstellung aber ziemlich matschig, ich hatte wohl zu viel Flüssigkeit verwendet.
Vor einem Monat hatten wir am Samstagabend schon alle beim Bäcker gekauften Semmeln aufgegessen und kein Brot in Reserve, deshalb mussten wir am Sonntagmorgen experimentieren (wir hätten auch einfach beim Bäcker vorbeifahren können, Selbermachen macht aber viel mehr Spaß). Die Herstellung war dieses Mal einfacher, die Brötchen ließen sich viel besser formen. Allerdings hatten wir die maximale Backzeit wohl überschritten. Die Farbe war alles andere als Goldbraun. Geschmeckt haben sie allerdings schon.
Also haben wir gestern einen weiteren Versuch gestartet. Alles hat gepasst, wir haben am Ende elf mit körnigen Haferflocken, Sesam, Mohn oder Schwarzkümmel überzogene Brötchen gehabt, die einfach vorzüglich geschmeckt haben. Am Mittag hat es selbstgemachte Burger gegeben, sogar die Kinder haben alles aufgegessen und am Ende noch den übriggebliebenen Salat verdrückt.

Burger

Hier ist ein Exemplar mit Schwarzkümmel-Topping. Schmeckt hervorragend. Oder köstlich, um es mit Benjamins Worten zu sagen 😉

Unsere Osterdekoration nimmt auch langsam Formen an. Weil es hier schon wieder schneit haben wir die Eier drinnen an ein Bäumchen gehängt.

Aber Frederiks Hasen sind besonders schön geworden…

Und weil in diesem Monat der „Wonky Star“ beim Row By Row-Quilt dran ist, habe ich „noch schnell“ (bzw. notgedrungen) meine „No Point Stars“ vollendet – damit ich hier nicht durcheinander komme.

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Also 30 Blöcke habe ich jetzt, daraus sollte eine tolle Decke gemacht werden können. Aber erst später, in den nächsten Tagen mache ich mich wirklich an meine dritte Reihe… oder fange die nächste Tasche an.

Bis demnächst,
Sonja 😉