Ruckzuck-Tasche

Am Samstag ist sie fertig geworden, die Ruckzuck-Tasche, die dank zweier Reißverschlüsse dann doch etwas länger gedauert hat. Die Idee, zum Verschließen nur einen Strang des Endlosreißverschlusses zu nehmen, ist charmant. Das Einnähen kam mir nicht so schwierig vor, wie bei meiner ersten Tasche, dem 5-Fach-Organiser. Allerdings war das Absteppen wieder eine Katastrophe. Der Zipper ist nach dem Einsetzen nur bis zur Mitte gelaufen, dann wollte er nicht mehr, also hatte ich wieder einmal die Raupe zu eng angenäht. Deshalb musste ich auch hier noch mal auftrennen, mit sehr vielen Nadeln neu abstecken und beim zweiten Mal hat es dann funktioniert.

Im Moment bin ich noch gut im Plan: Alle verwendeten Materialien waren vorhanden. Der Meter Dekostoff „Steine“ ist jetzt so gut wie aufgebraucht und wurde inzwischen bei drei Taschen eingesetzt. Die Außentasche auf der Vorderseite besteht aus dem Rest stabilem Baumwollstoff von der PopUp-Tasche und Innen wurde beschichtete Baumwolle verwendet. Ein paar Webbänder und vor allem ein Karabinerhaken für die Außentasche runden das Gesamtwerk ab.

Die Ruckzuck-Tasche gefällt mir sehr gut. Hier wurde Größe M genäht. Und in 10 Tagen wird sie an die neue Besitzerin überreicht. Ich hoffe, sie gefällt und wird auch benutzt.
Weitere schöne Ruckzuck-Taschen können wie immer bei Emma bewundert werden.

Wie man an den Bildern erkennen kann, hatten wir gestern ein paar schöne Sonnenstunden: Unsere Balkonüberdachung hat keine Schneedecke mehr und in den Beeten haben schon vereinzelt Krokusse gelbe Farbtupfer gesetzt. Heute Morgen durfte Frederik endlich wieder mit dem Rad in den Kindergarten fahren. Juhuu!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Der Winter zeigt sich von seiner schönsten Seite

Einen Tag vor dem meteorologischen Frühlingsanfang hat uns der Winter noch voll im Griff und zeigt sich eiskalt von seiner schönsten Seite:

Wir waren seit dem 17. Februar fast täglich auf dem Schlittenberg oder dem Schanzenberg unterwegs. Beide Hänge sind mittlerweile sehr gut eingefahren, beinahe schon eisig – und sehr schnell. Es macht einen riesen Spaß, mit dem alten Bob hinunterzufahren (gestern war sehr wenig los, da bin ich dann auch mal losgedüst).
Benjamin fährt am liebsten mit dem Papa und Frederik ist mit seinem Bob regelrecht verschmolzen.

In der letzten Woche habe ich endlich mit dem New York Beauty-Projekt begonnen, für das ich schon im Dezember 2016 einen Probeblock in einer ganz anderen Farbkombination genäht habe. Die Vorderseite ist fast fertig, im Moment sieht es so aus:

IMG_7855 (2)

Leider hat die angegebene Stoffmenge selbst bei sehr vorsichtigem Zuschneiden nicht gereicht, statt sechs mussten sieben unterschiedliche Stoffe eingesetzt werden und für einen Rand in einer schon verwendeten Farbe reicht der Stoff natürlich auch nicht… Also kann ich jetzt entweder gleich quilten und das Binding direkt anschließen oder nochmal meine Stoffe durchwühlen, vielleicht passt ja irgendwas für einen kleinen Rand.

So, heute Abend setzte ich mich wahrscheinlich noch an die RuckZuck-Tasche (die natürlich nicht so schnell genäht ist, wenn man noch Außen- und Innentaschen mit Reißverschluss einbaut und weiteres Klimbim) und morgen Früh freue ich mich schon auf den nächsten Block der 6 Köpfe.

Bis demnächst,
Sonja 😉

PopUp-Tasche

Glücklicherweise hat der Taschenspieler 4 – Sew Along in der letzten Woche mit der einfachsten Tasche begonnen (von der hier grassierenden Grippewelle wurden wir nämlich gestreift – und außerdem mussten wir jeden Tag auf den Schlittenberg zum Bobfahren bei diesem tollen Schnee). Am Wochenende davor habe ich es tatsächlich geschafft, alle Schnittmuster auszudrucken und zu kleben – dabei habe ich auch gesehen, welche Tasche mir wahrscheinlich weitere graue Haare bescheren wird. Am Sonntag wurde dann noch das Material für die PopUp-Tasche zugeschnitten und der Reißverschluss vorbereitet und am Montagvormittag habe ich es auch tatsächlich geschafft, alles zu nähen.

Außen habe ich eine ziemlich starke Baumwolle verwendet, Innen beschichtete Baumwolle. Sie bleibt schön stehen, wenn man sie aufgeklappt hat. Und bietet sehr viel Platz.

So einfach war das Ganze aber dann doch nicht… Mein Problem bei Taschen dieser Art ist das – saubere – Absteppen der zweiten Reißverschlussnaht. Trotz mehrmaligem Ansehen des tollen Videos konnte ich die Tasche nicht so problemlos unter das Füßchen klemmen. Bei mir ist links neben dem Fuß einfach noch zu viel Nähmaschine 🙂

In den nächsten 10 Tagen kann die Ruckzuck-Tasche verlinkt werden. Dieses Schnittmuster ist schon eher nach meinem Geschmack! Und ich weiß auch schon, wer sie bekommt, wenn sie fertig ist.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verrückt…

Dieses Wort beschreibt nicht nur den diesjährigen Februar mit dem äußerst kurzen Fasching, sondern auch meinen Geisteszustand. Ich weiß nicht, ob es an der Fertigstellung des Samplerquilts lag oder daran, dass die Faschingskostüme – bis auf Kleinigkeiten – schon am ersten Februar fertig waren [am Nähabend zwei Tage vorher hat das noch ganz anders ausgesehen – meine Maschine weigerte sich, vier Lagen Fleece zusammenzunähen und ich brauchte alleine zwei Stunden um sämtliches Zubehör für unsere vier Kostüme auszuschneiden].
Jedenfalls habe ich am zweiten Februar mal kurz in Nadras Tutorial für den Bright Hopes-Block reingeschnuppert und am Abend gleich losgelegt. Und weil man nicht mehr aufhören kann, wenn man mal mit diesem Block angefangen hat, sind nicht nur meine Blöcke für den RowByRow-Quilt entstanden, sondern auch 70 (!) weitere kleine Blöcke, die im Moment zu zwei Quilts verarbeitet werden.

Die Version mit den kleinen Blümchen wird ein Tischläufer und aus dem anderen wird ein Babyquilt. Für die Rückseite muss ich mir noch was überlegen – und hoffen, dass das nächste Baby im Bekanntenkreis ein Mädchen wird 😉


Dann habe ich noch einen No Point Stars-Quilt begonnen, um die Weihnachtsstoffe abzubauen. Ich brauche 30 Blöcke für den Quilt, 18 habe ich schon fertig und fünf sind gerade am Entstehen.

Wenn das in diesem Tempo weitergeht, wird der bestimmt bis Weihnachten fertig 😉

Bei der Herstellung der „Zacken“ bleiben ganz viele kleine 2 1/4 “ Quadrate übrig, aus denen man bestimmt auch noch was zaubern kann. Seid also gespannt!


Und weil das ja alles noch nicht reicht, habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr beim Taschenspieler Sew-Along von Emma mitzumachen. Der beginnt am Montag und ich werde versuchen, alles aus bereits vorhandenen Materialien zu nähen. Bei den ganz großen Taschen wird das schwierig, aber durchaus machbar. An diesem Wochenende werde ich erst mal alle Schnittmuster ausdrucken und kleben.


Hier noch zwei Bilder vom wunderbar sonnigen Faschingsdienstag:

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir beim Umzug ungefähr so viele Bonbons eingesammelt, wie wir beim Kinderumzug verteilt haben. Die Kinder sind dann mit dem Opa heimgelaufen und wir konnten noch ganz entspannt ein paar Radler genießen 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

Der Paradiesvogel, aus dem ein Drache wurde, der wie ein Hai aussieht

In diesem Jahr haben wir uns im Kindergarten dazu entschlossen, das Kostüm vom letzten Jahr wiederzuverwenden. Zumindest die blauen Erwachsenenkostüme konnten so wieder eingesetzt werden, für die Kinder habe ich allerdings neu genäht.
Der wunderschöne Paradiesvogel hat sich in wenigen Stunden in einen Drachen verwandelt: Am Rücken wurden Zacken eingenäht, das Kostüm bekam zudem einen Bauch (oder „Feuer“, aber das wäre mit dem Reißverschluss zu aufwändig gewesen – deshalb haben das nur die Kinder bekommen). Die Kopfbedeckung wurde komplett neu hergestellt. Zacken und Zähne wurden eingenäht, die Augen und Nüstern aufgeklebt. Und damit auch Drachen überhaupt hören können, habe ich vorgestern spontan noch Ohren angebracht. Im Kopf selber ist ein wenig Füllwatte untergebracht.

Gestern hat der Kinderumzug stattgefunden. Das Wetter war leider nicht so schön wie im letzten Jahr, aber wenigstens hat es nicht geregnet. Vom Kirchplatz aus ging es in die Fuggerhalle – in diesem Jahr war die Straßenführung eine andere, deshalb standen weniger Zuschauer am Rand (und wir haben doch tatsächlich einige Süßigkeiten wieder mit nach Hause gebracht).

Vor der Halle haben wir noch ein Gruppenbild gemacht, und wer drinnen einen Platz ergattern konnte, hat mit Sicherheit noch ausgiebig zu Faschingsliedern getanzt. [Als wir durch die Halle gelaufen sind, hat mich nicht nur ein Kind als Hai bezeichnet, deshalb muss ich am Dienstag eventuell noch etwas an der Gesichtsbemalung feilen…]
Wir haben im nahegelegenen Supermarkt einen Kaffee getrunken und Faschingskrapfen gegessen und sind dann gemütlich nach Hause gelaufen 🙂

Ich bin gespannt, ob der Kindergarten im nächsten Jahr wieder am Umzug teilnimmt!

Bis demnächst,
Sonja 😉