Adventskalendertasche Tag 9 – 12

[Achtung: Enthält vermutlich Werbung, da ich auf den Farbenmix-Blog verlinke, um an der Verlosung teilzunehmen]

Geschafft! Nach dem Adventsbuffet im Kindergarten (bei dem wir glücklicherweise auch was schnabulieren durften) habe ich die Adventskalendertasche „MixMich“ fertig gestellt. Dazu mussten die Seiten geschlossen, der Boden eingenäht, die Wendeöffnung verschlossen und zwei Halter für das Gurtband angenäht werden.

Für die Tasche habe ich nur Stoffe aus der Restekiste verwendet: Jeans, Kunstleder, Patchworkversuche für Innenfutter und Reißverschlusstasche. Den Boden des Innenfutters habe ich mit einer Lage H630 und einer Lage H640 erst gequiltet und dann erst ausgeschnitten. Diese „Standfestigkeit“ reicht mir vollkommen aus. Zur Not kann sie auch eingerollt und in eine andere Tasche gepackt werden. Die Bling-Bling-Verzierung auf der Vorderseite stammt von entsorgten FlipFlops. Weitere Webbänder bzw. einen Taschenbaumler wollte ich unter dem Gurtband anbringen, habe es aber – wie so oft – vergessen, so schnell war das Gurtband angenäht 🙂

Jetzt steht oder vielmehr lehnt sie da. Es passt ordentlich was rein, damit kann man einige Dinge zum Kindergarten und wieder nach Hause transportieren!

Vielen Dank an das Farbenmix-Team für den diesjährigen Adventskalender! Ich nähe immer wieder gerne mit 😉


Hier sind noch ein paar Bilder vom Buffet – da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen, oder?

IMG_9941 (2)IMG_9940 (2)

Bis demnächst,
Sonja 😉

Adventskalendertasche Tag 4 – 8

Up to date! Schon Tag 8 und bis jetzt habe ich die Innentasche mit Karabiner, die verdeckte Reißverschlusstasche auf der Vorderseite und den Reißverschluss zum Verschließen der ganzen Tasche genäht. Die „MixMich“ soll auf jeden Fall ein verstellbares Gurtband bekommen, damit kann ich im Alltag am besten umgehen. Das Innenfutter habe ich mit Vlieseline H630 verstärkt, sowohl Innenfutter als auch die nahtverdeckte Tasche bestehen aus Scrappy-Quilt-Stücken. Da wurde also in der Restebox auch mal wieder ordentlich aufgeräumt. So sieht das ziemlich voluminöse Teil – in Ausschnitten – im Moment aus:

Ich bin gespannt, wie es weitergeht, wann ich das nächste Mal zum Nähen komme und wie groß die Tasche tatsächlich wird!


Vorgestern habe ich die beiden unbunten Dezember-Blöcke gemacht, und diese letzte Reihe gestern auch gleich angenäht. Rechts und links wurden dann noch zwei Streifen angenäht, die ich, wie die Streifen zwischen den Blöcken, nur 1,5″ im nicht vernähten Zustand abgemessen habe. Ob ich das für die bunte Version auch so mache oder doch größer, muss ich mit noch überlegen. Da bin ich ja gerade erst an der letzten Reihe dran, das kann also noch etwas dauern…

Benjamin hat mir freundlicherweise beim Fotografieren geholfen. Das Top wurde dann aber offenbar schnell zu schwer, sodass wir nur ein Bild machen konnten… Und das hätte ruhig etwas schärfer sein können.

IMG_9927 (4)


Die Badvorleger sind auch fertig geworden, auf die Rückseite muss nun nur noch Sockenstopp aufgetragen werden. Mein Vorrat ist leider eingetrocknet, deshalb muss man jetzt ein bisschen vorsichtig sein, wenn man drüber läuft 😉


Im Städtle ist gerade Nikolausmarkt. Zeit, um ausgiebig Karussell und Bähnle zu fahren, Wildbratwürstle oder Wildburger zu essen, die Schafe zu beobachten und in die Menschenmenge einzutauchen. Bis jetzt haben wir noch kein Kind verloren – morgen müssen wir allerdings noch mal hin, denn sechs Fahrten mit dem Karussell stehen noch aus. Der Sparpreis für 10 Tickets war einfach zu verlockend 😉

In der nächsten Woche würde ich sehr gerne das bunte Top fertig stellen. Und das sollte ich auch schaffen, wenn ich nicht wieder neue Projekte starte 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

Adventskalendertasche Tag 1 – 3

Es ist erst der dritte Dezember und ich bin schon in das Nähen der Adventskalendertasche eingestiegen. Ungewöhnlich, denn bis jetzt habe ich immer bis Tag 6 gewartet, weil vorher einfach noch zu viel zu erledigen war (oder ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, wohin die Reise geht, und deshalb lieber gewartet habe 😉 ).

IMG_9875

So macht es aber mehr Spaß!

Die Tasche wird außen aus vorhandenen Jeansresten zusammengesetzt und innen werde ich das noch unbenutzte kunterbunte Scrappy-Quilt-Stück verwenden. Eine Tasche zwischen Ober- und Mittelteil mit verdecktem Reißverschluss sollte eigentlich heute genäht werden. Ob das mit Jeansstoff funktioniert muss ich aber erst testen. Immerhin habe ich schon mal den Reißverschluss rausgesucht 🙂

Morgen geht es weiter!

Bis dann,
Sonja 😉

Bald geht der Weihnachtstrubel los

Letzten Mittwoch durften wir glücklicherweise wieder Leitungswasser trinken und schon am nächsten Tag hatten wir kein Telefon und kein Internet mehr. Für ziemlich genau 24 Stunden. War auch mal ganz erholsam, die Kinder konnten allerdings am Abend nicht „Shaun das Schaf“ schauen, weil die Festplatte nur funktioniert, wenn auch ein Netz vorhanden ist. Also haben wir Steinzeit Junior gespielt 😉

Dann habe ich Mitte November überlegt, was in diesem Jahr unbedingt noch erledigt werden muss, damit wir das neue Jahr mit weniger Ballast starten können. Das Ergebnis schockiert, denn Punkt 1 sollte schon längst erledigt sein, ein erster Versuch wurde immerhin im April gestartet:

Alle wichtigen Dokumente sollen so einsortiert/aufbereitet werden, dass jeder, der hier wohnt, innerhalb von 5 Minuten das findet, was er oder jemand anders sucht.

Das Regal im oberen Atelierbereich und die Wohnzimmerschränke sollten aufgeräumt und luftiger gestaltet werden. Da lagern PC-Spiele aus den späten 90ern, die schon gar nirgendwo mehr laufen und haufenweise DVDs, die wir nie wieder anschauen werden.

Nicht mehr benötigte Babyspielsachen / Wickelunterlagen / Kleinkinderklamotten bis Größe 92 / Toilettenaufsatz und Töpfchen / Bücher für Kleinkinder / Fahrzeuge / Kinderwagen / Fellsack sollten verkauft / verschenkt / entsorgt werden [Achtung: Falls jemand aus der Verwandtschaft in naher Zukunft doch eine Familienvergrößerung anstrebt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich alles dafür notwendige abzuholen!] 

Und nachdem diese Punkte relativ klar waren, ich mich aber nicht dazu durchringen konnte mit irgendetwas zu beginnen, habe ich erst mal im Stoffregal gewühlt, eine Jellyroll gefunden und endlich ein paar neue Vorleger fürs Bad im Tumbler-Stil gestaltet. Das hat Spaß gemacht! Und ging auch sehr schnell. Aus 160 bunten Tumbler-Schnitteilen mit jeweils 1,5 “ Sashingstreifen sind so drei Tops entstanden. Die beiden kleinen brauchen mittlerweile nur noch ein Binding, das Große liegt gerade unter der Nähmaschine. Gequiltet wird mit dem tollen Pseudo-Handquiltstich der Nähmaschine. Ein Allover-Design konnte ich mir hier nicht vorstellen.

Aber das war ja nicht alles: Eine Geschenkeverpackung für heute Abend, mehrere Mugrugs bzw. Untersetzter und den Prototyp für das Kindergarten-Faschingskostüm habe ich auch gemacht. Außerdem 4 Jeans geflickt und bei einer Jogginghose die löcherigen Bündchen abgetrennt und neu vorbereitet. Drei Adventskalender befüllt. Einen Kranz geschmückt. Des Weiteren teste ich gerade meine selbstgenähten „Stoff-Wischtücher“ um unseren Papiertücherverbrauch zu reduzieren.

Beim Lesen von Blogs ist mir in den letzten beiden Wochen zunehmend aufgefallen, dass ich manchmal nicht mehr unterscheiden kann, wer denn jetzt richtige Werbung macht und nicht und wofür überhaupt. Da liest man im Artikel „Werbung … und da mir die Anleitung [Anmerkung: Es geht um den Row By Row Quilt der 6 Köpfe] kostenlos zur Verfügung gestellt wurde“. Ernsthaft? Das kann doch echt nicht sein, dass dies als Werbung deklariert werden muss. Wenn man dafür Stoff erhält und mit diesem nähen muss, bitteschön. Aber doch nicht wegen einem Link zur Anleitung?

Bin ich froh, dass morgen schon der erste Dezember ist: Die letzte Reihe des Row By Row erscheint (das Zusammennähen des Tops wird bei mir wahrscheinlich länger dauern) und außerdem gibt es bei Farbenmix wieder die Adventskalendertasche zum Mitnähen (und das war keine Werbung…). Ich freu mich!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Hier noch ein paar Impressionen aus dem Garten. Nachbars Ginko Mitte November mit sehr vielen gelben Blättern – und am nächsten Tag hatte er drei Viertel davon verloren. (Unser Ginko sah zu dem Zeitpunkt schon ziemlich nackig aus 😉 )

 

Mit kaputter Brille näht es sich schlecht

Benjamin ist vor elf Tagen mit Schwung gegen meine Brille gestoßen als wir auf dem Sofa rumgeblödelt haben. Natürlich bin ich gleich danach zum Optiker meines Vertrauens aufgebrochen, der das wieder repariert hat. Am Nachmittag (ein Samstag, unter der Woche passiert so was selten) haben dann die Bügel an den Ohren nicht mehr gepasst. Das Kopfweh ist immer schlimmer geworden, am Sonntag bin ich zweitweise ohne Brille unterwegs gewesen…

Also war ich am Montag noch mal beim Optiker. Im Laufe des Dienstags hatte ich das Gefühl, dass noch eine Kleinigkeit am rechten Ohr stört, das wollte ich am Mittwoch noch mal nachjustieren lassen. An diesem Tag ist gegen Mittag das Kopfweh wieder stärker geworden, bald habe ich auch entdeckt, warum:

IMG_9753 (2)

Am Mittelteil war etwas abgebrochen und das Glas war versetzt vor dem Auge. Ein merkwürdiges Gefühl. Man sieht zwar gut, die räumliche Wahrnehmung ist allerdings katastrophal.

Am Freitagnachmittag wurde mir ein neues Mittelteil eingesetzt, seitdem geht es wieder aufwärts.

Am Freitagabend hat der Kindergarten einen tollen Gottesdienst für den heiligen Martin gemacht. Frederik durfte einen Soldaten spielen, es wurde viel gesungen und eine kleine Laternenwanderung um die Stadtmauer zurück zur Kirche gemacht. Nach dem Umzug hat jedes Kind eine im Kindergarten gebackene Gans bekommen. Diese wurde selbstverständlich gleich zu Hause aufgegessen. Lecker 😉


In der letzten Woche sind neue Mugrugs entstanden, eine davon habe ich meiner Schwiegermutter zum Geburtstag geschenkt – sie ist ein Elch-Fan.

Für den Kürbis findet sich bestimmt noch jemand!


Und um die letzten Überbleibsel vom Samplerquilt sinnvoll zu verwenden, habe ich aus dem Rolling Stone ein Kissen gemacht (die Rückseite besteht aus einem geschenkten Hoodie, der in Guatemala hergestellt wurde und gut 25 Jahre alt ist).

Bei der etwas verbügelten Pineapple habe ich beim Anbringen der weiteren Streifen Briefecken ausprobiert – hat erstaunlich gut geklappt. Und um dafür noch eine Kissen-Rückseite zu bekommen (die allerdings noch etwas größer werden muss), habe ich ein Tutorial von Shannon Brinkley ausprobiert (ich bin nämlich seit kurzem Mitglied der Meander Quilt Guild) und eine improvisierte Technik für Rundungen ausprobiert:

Der Kreis ist doch deutlich zu erkennen, oder?


Heute muss ich unbedingt noch eine neue Mugrug für Freitag vorbereiten. Während Frederiks Schwimmunterricht lässt sich ganz locker das Binding auf der Rückseite befestigen und die Zeit vergeht wie im Flug 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉