Kostümwahnsinn

Die Resonanz war atemberaubend: 130 Kinder, Eltern & Betreuerinnen der KITA haben sich in der letzten Woche für unser Faschingskostüm „Reh/Hirsch“ eingetragen. Das Berechnen der Stoffmengen und das Bestellen der schon auf Länge geschnittenen einzelnen Kostümteile hat drei Abende und unzählige WhatsApp-Nachrichten beansprucht. Der Stoff ist bei mir am Dienstag angekommen (alleine für die Kostüme habe ich rund 200 m Fleece in vier Farben bestellen müssen – und vor einer halben Stunde wurde der Rest für Accessoires und Kopfschmuck angeliefert).

Alle Moosgummi-Elemente, die wir verwenden habe ich schon aufgezeichnet und zum Ausschneiden verteilt. Langsam trudeln sie wieder bei mir ein. Am Sonntag wollen wir uns außerdem hier treffen, um einen Großteil der Flecken, Puschelschwänze, Bäuche, Ohren und des Kopfschmucks schon aufzuzeichnen, bzw. auch schon so weit wie möglich auszuschneiden.

Am nächsten Mittwoch ist unser Nähabend, bis dahin herrscht hier leider ein sehr kreatives Chaos. Deshalb muss der neue Block auch bis mindestens nächste Woche warten. Erst wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, kann ich mich dem Skill Builder widmen – und vor allem dem Row By Row, der immer noch ungequiltet über dem Treppengeländer hängt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verrückt…

Dieses Wort beschreibt nicht nur den diesjährigen Februar mit dem äußerst kurzen Fasching, sondern auch meinen Geisteszustand. Ich weiß nicht, ob es an der Fertigstellung des Samplerquilts lag oder daran, dass die Faschingskostüme – bis auf Kleinigkeiten – schon am ersten Februar fertig waren [am Nähabend zwei Tage vorher hat das noch ganz anders ausgesehen – meine Maschine weigerte sich, vier Lagen Fleece zusammenzunähen und ich brauchte alleine zwei Stunden um sämtliches Zubehör für unsere vier Kostüme auszuschneiden].
Jedenfalls habe ich am zweiten Februar mal kurz in Nadras Tutorial für den Bright Hopes-Block reingeschnuppert und am Abend gleich losgelegt. Und weil man nicht mehr aufhören kann, wenn man mal mit diesem Block angefangen hat, sind nicht nur meine Blöcke für den RowByRow-Quilt entstanden, sondern auch 70 (!) weitere kleine Blöcke, die im Moment zu zwei Quilts verarbeitet werden.

Die Version mit den kleinen Blümchen wird ein Tischläufer und aus dem anderen wird ein Babyquilt. Für die Rückseite muss ich mir noch was überlegen – und hoffen, dass das nächste Baby im Bekanntenkreis ein Mädchen wird 😉


Dann habe ich noch einen No Point Stars-Quilt begonnen, um die Weihnachtsstoffe abzubauen. Ich brauche 30 Blöcke für den Quilt, 18 habe ich schon fertig und fünf sind gerade am Entstehen.

Wenn das in diesem Tempo weitergeht, wird der bestimmt bis Weihnachten fertig 😉

Bei der Herstellung der „Zacken“ bleiben ganz viele kleine 2 1/4 “ Quadrate übrig, aus denen man bestimmt auch noch was zaubern kann. Seid also gespannt!


Und weil das ja alles noch nicht reicht, habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr beim Taschenspieler Sew-Along von Emma mitzumachen. Der beginnt am Montag und ich werde versuchen, alles aus bereits vorhandenen Materialien zu nähen. Bei den ganz großen Taschen wird das schwierig, aber durchaus machbar. An diesem Wochenende werde ich erst mal alle Schnittmuster ausdrucken und kleben.


Hier noch zwei Bilder vom wunderbar sonnigen Faschingsdienstag:

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir beim Umzug ungefähr so viele Bonbons eingesammelt, wie wir beim Kinderumzug verteilt haben. Die Kinder sind dann mit dem Opa heimgelaufen und wir konnten noch ganz entspannt ein paar Radler genießen 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

Der Paradiesvogel, aus dem ein Drache wurde, der wie ein Hai aussieht

In diesem Jahr haben wir uns im Kindergarten dazu entschlossen, das Kostüm vom letzten Jahr wiederzuverwenden. Zumindest die blauen Erwachsenenkostüme konnten so wieder eingesetzt werden, für die Kinder habe ich allerdings neu genäht.
Der wunderschöne Paradiesvogel hat sich in wenigen Stunden in einen Drachen verwandelt: Am Rücken wurden Zacken eingenäht, das Kostüm bekam zudem einen Bauch (oder „Feuer“, aber das wäre mit dem Reißverschluss zu aufwändig gewesen – deshalb haben das nur die Kinder bekommen). Die Kopfbedeckung wurde komplett neu hergestellt. Zacken und Zähne wurden eingenäht, die Augen und Nüstern aufgeklebt. Und damit auch Drachen überhaupt hören können, habe ich vorgestern spontan noch Ohren angebracht. Im Kopf selber ist ein wenig Füllwatte untergebracht.

Gestern hat der Kinderumzug stattgefunden. Das Wetter war leider nicht so schön wie im letzten Jahr, aber wenigstens hat es nicht geregnet. Vom Kirchplatz aus ging es in die Fuggerhalle – in diesem Jahr war die Straßenführung eine andere, deshalb standen weniger Zuschauer am Rand (und wir haben doch tatsächlich einige Süßigkeiten wieder mit nach Hause gebracht).

Vor der Halle haben wir noch ein Gruppenbild gemacht, und wer drinnen einen Platz ergattern konnte, hat mit Sicherheit noch ausgiebig zu Faschingsliedern getanzt. [Als wir durch die Halle gelaufen sind, hat mich nicht nur ein Kind als Hai bezeichnet, deshalb muss ich am Dienstag eventuell noch etwas an der Gesichtsbemalung feilen…]
Wir haben im nahegelegenen Supermarkt einen Kaffee getrunken und Faschingskrapfen gegessen und sind dann gemütlich nach Hause gelaufen 🙂

Ich bin gespannt, ob der Kindergarten im nächsten Jahr wieder am Umzug teilnimmt!

Bis demnächst,
Sonja 😉