UFO-Abbau im Juni

Die Nähmaschine wurde in diesem Monat nur in der ersten Ferienwoche benutzt. Wenigstens sind dabei ein paar luftige Sommerkleider und eine weitere Sitzauflage entstanden.

Allerdings habe ich auch UFOs in anderen Bereichen entdeckt, die tatsächlich beseitigt wurden.

Wir haben STING gesehen. Im Wiley Sportpark, an einem wunderbar sonnigen Sonntagabend mit 11.000 anderen Menschen. Zweieinhalb Jahre nach dem Kartenkauf.

Und ich habe die Kluftinger-Bände neun bis elf in den Ferien geradezu verschlungen und warte jetzt, dass Opa Günter den zwölften Band ausgelesen hat und ihn mir ausleiht.

In den nächsten Tagen bzw. Wochen ist einiges los. Gleich ist Buchstabenfest der ersten Klassen in der Schule, mit Büffet, Gesang und Gedichten. Wir sind schon fast auf dem Sprung. Und die Steuererklärung ist leider auch noch nicht fertig… Ob im Juli überhaupt ein UFO bearbeitet werden kann?

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Pas de Deux – Juni

Pinwheel Star, der Block des Monats Juni konnte gleich am ersten Wochenende genäht werden. Weil ich nicht wusste, ob es vorteilhafter ist 8 oder 16 unterschiedliche Grüntöne zu verwenden, habe ich schließlich zwei Varianten gemacht. Am Ende lagen die 16 Grüntöne vorn und die rechte Seite hat es in das Gesamtwerk geschafft. Aus der anderen wird wohl ein Kissen entstehen 🙂

Toll finde ich, dass einige Teile jetzt schon zusammengesetzt werden können. Da steht man im Dezember nicht da, wie der Ochs vorm Berg. Und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand diesen Quilt unter dem Weihnachtsbaum findet, steigt enorm.

So sehen die einzelnen Blöcke noch vor dem Zusammennähen aus.

Gerade im Bereich rot/grün und blau/lila wurden einige Teile schon verbunden und erleichtern sehr das weitere Vorgehen.

Die Hälfte ist schon genäht, ich bin gespannt auf die restlichen Blöcke – und, ob meine Gelb- und Brauntöne für einen – im Moment – noch sehr kompliziert wirkenden Block ausreichen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Mit dem Bähnle nach Ulm

Heute Vormittag sind wir mit dem Bähnle nach Ulm gefahren. Einfach zum Testen, wie das mit dem Zugfahren so funktioniert – dem 9 Euro-Ticket sei Dank. Benjamin war schon sehr gespannt, immerhin war es seine erste Zugfahrt.

Das hat alles ganz toll geklappt. Es waren nicht viele Leute im Zug, und in der Fußgängerzone auch (noch) nicht, denn wir waren bereits um halb zehn dort. Wir sind also vorbei an unzähligen neuen Bauten Richtung Münster gelaufen (zu meiner Verteidigung muss ich gestehen, dass ich seit 2014 nicht mehr in dieser Gegend war). Im Müller habe ich den Kindern das Spielzeug-Stockwerk gezeigt – ein Fehler, wie sich bald herausstellte… Dann sind wir zur Blau abgebogen und auf einen tollen Spielplatz gegangen. Leider hatte Frederik heute einen „Ich-bin-dagegen-Tag“ und zuerst war ihm der Spielplatz zu voll, dann war alles zu klein und er hat sich überall den Kopf angeschlagen. Aber 45 Minuten haben sich die beiden dann doch amüsiert. Auf dem Rückweg zum Bahnhof haben wir ein Eis gekauft (Frederik war dagegen, weil es noch zu früh am Tag für ein Eis war) und gesehen, wie jemand in Handschellen abgeführt wurde.

Im Bahnhof haben wir dann sofort das richtige Gleis gefunden und sind bis ans Ende gelaufen, denn dort fährt der „Weißenhorner“ wieder ab. Meine jahrelange Zugerfahrung aus den späten 90ern hat sich also doch noch bewährt. Dass das Ticket – bzw. die Tickets – jetzt ganz bequem über die App gezeigt werden kann hat mir sehr gut gefallen. Die Kinder sehen so jung aus, dass ich zwei Mal gefragt worden bin, ob sie denn auch wirklich ein Ticket brauchen.

Nach einem kalten Couscous-Salat mit Roten Beeten und Karotten sind wir am Nachmittag noch auf einen Sprung ins Freibad gegangen. Benjamin hat ein paar Minuten gemeckert, dann aber doch gemerkt, dass Schwimmen auch Spaß macht. Frederik dagegen fand es wie immer zu kalt und er wäre am liebsten gleich wieder nach Hause gegangen. Unterwegs haben wir einen Reiher in der Roth gesehen und offenbar Benjamins Trinkflasche verloren. Ich bin den ganzen Weg ein zweites Mal abgefahren, aber bis jetzt ist sie nicht mehr aufgetaucht…

Hier ist ein Reiher versteckt. Hast du ihn schon entdeckt?

Bis demnächst,
Sonja 😉

Wanderung zwischen Dietenheim und Regglisweiler

Beim gestrigen Lagerfeuer am Teich haben wir beschlossen, wieder eine Tour zu unternehmen. Es war ja sonniges, warmes Wetter vorhergesagt, deshalb suchten wir nach einer kleinen Herausforderung direkt ums Eck. Wir entschieden uns für einen 7,1 km langen Rundwanderweg entlang der Iller und durch schattige Waldpfade. Diesen wollten wir am Vormittag laufen, um den Nachmittag im Garten mit aufgebautem Pool verbringen zu können. Hat auch fast geklappt. Wir sind etwas zu spät losgekommen und mussten unterwegs mehrere Pausen einlegen. Die Kinder haben bereits nach 2 Kilometern angefangen zu fragen, wann wir wieder beim Auto sind. Frederik ist noch leicht gehandicappt von einem kleinen Unfall am letzten Mittwoch in der Hüpfburg im Kikimondo und Benjamin bekam gleich auf den ersten 500 Metern drei Bremsenstiche verpasst, die offenbar wahnsinnig gejuckt haben. Das Fenistil war natürlich zu Hause im Apothekerschrank.

Wieder im Städtle haben wir an der Eisdiele gehalten, uns dort etwas Kühles gegönnt und vorbeifahrende Cabrios gezählt. Und am Nachmittag wurde geplanscht, gegossen und geerntet.

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Reparieren von 12 bis 12

Der gewachsene Reparaturstapel im Atelier war nicht mehr schön anzusehen. Lust hatte ich allerdings überhaupt keine. Ich hatte ernsthaft überlegt, ob die x-te Reparatur noch sinnvoll ist und man den ganzen Haufen nicht einfach nur entsorgen sollte. Aber dann war auch die letzte Hose von Benjamin durch und ich machte mich ans Werk.

Schließlich wurden sieben auf einen Streich repariert. Eine Jeans von Mike, eine von mir, eine, die Benjamin in zwei Jahren anziehen kann – und vier aktuelle Hosen von Benjamin, die er unbedingt für die Schule braucht. In der Früh ist es nämlich immer noch ziemlich frisch.

Von Vorteil war, dass praktisch alle Hosen schon einmal repariert worden sind und so das lästige Auftrennen der Seitennaht weggefallen ist. Und wenn man die Hosen jetzt alle auf einem Haufen sieht, muss man zugeben, dass es schon schade gewesen wäre, diesen Berg einfach zu entsorgen.

Für den Garten taugen sie allemal!


Im Esszimmer wurde im Laufe des letzten Monats schon das nächste Großprojekt begonnen. Die Stuhlpolster haben nach 5 Jahren kleine Löcher bekommen, die sich rasch zu einem großen Riss ausbreiten. Also wird jetzt nach und nach eine Sitzauflage neu bezogen und wieder angeschraubt.

Am Stoff wurde zuerst rumgemäkelt. Ich finde allerdings, dass er die Farben der Küche ausgezeichnet widerspiegelt und es mit diesem Muster gar nicht so auffällt, wenn doch mal etwas auf dem Stuhl landet.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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