Wasser

Schon wieder dreht sich bei uns alles um das kühle Nass. Aber nicht, weil wir heute Morgen beim Schwimmen waren. Es ist schön, Frederiks Fortschritte zu sehen. Leider kann ich mich überhaupt nicht mehr dran erinnern, wie ich schwimmen gelernt habe, es scheint jedenfalls nicht so einfach zu sein, die Arm- und Beinbewegung gleichzeitig und vor allem regelmäßig auszuführen. Nächste Woche werden wir deshalb erneut die kühle Kleinschwimmhalle aufsuchen und ein paar Bahnen üben.

Aber zurück zum Thema: Seit Donnerstag muss im Städtle das Wasser abgekocht werden zum Trinken, Zähneputzen, Obst/Gemüse waschen, Nahrung zubereiten, Abspülen und Kaffee/Tee zubereiten. Oder man verwendet Flaschenwasser.
Da merkt man erst, wie selbstverständlich man den Hahn aufdreht und das – normalerweise – saubere Wasser ver(sch)wendet. Und wie schlecht man auf solche Situationen vorbereitet ist. Wir haben es aus lauter Gewohnheit ein paar Mal doch aus dem Hahn benutzt, das Zähneputzen läuft eben schon so automatisch ab. Und wenn man schnell etwas abspülen muss, dreht man einfach den Hahn auf.

Am Wochenende haben wir deutlich weniger Salat, Obst und Gemüse gegessen als sonst. Das umständliche Waschen lässt einen zuerst nach einem anderen Lebensmittel greifen. Wie Joghurt, Schokolade, Tiefkühlzeugs, Brot…

Für einen Ernstfall brauchen wir auf jeden Fall einige große Kanister, in die das abgekochte Wasser dann abgefüllt und einfach wieder entnommen werden kann. Und die Wasserhähne müssen markiert, abgedeckt oder beklebt werden, damit man immer dran erinnert wird, wenn man sich mal wieder kurz den Mund abwaschen will. In den Supermärkten haben am Wochenende offenbar auch Hamsterkäufe stattgefunden, Wasser war sehr gefragt.


Neue Nähwerke gibt es im Moment nicht, man merkt, dass es auf Weihnachten zugeht. Die Adventskalender sollten noch gefüllt, Weihnachtsgeschenke besorgt und ein Adventsbuffet im Kindergarten organisiert werden. Das Faschingskostüm für 2019 steht schon fest und ich muss noch vor Weihnachten einen tollen Prototyp erstellen, damit möglichst viele Kinder mit ihren Eltern teilnehmen. Zur Entspannung probiere ich mich gerade durch ein Buch, das 130 Mini Quilt Blocks zeigt, und was man damit machen kann, wenn man ganz viele von den einzelnen Blöcken näht. Der Log Cabin in allen Variationen ist hierfür sehr gut geeignet.

Und damit ihr nicht ganz ohne Bild auskommen müsst, das war bei einem Samstagsspaziergang in der Stadt.

Balanceakt auf dem kleinen Spielplatz an der Stadtmauer

WordPress testet gerade einen neuen Editor. Ich habe da vorher –  wahrscheinlich im Zustand geistiger Umnachtung – auch noch zugestimmt, kann aber im Moment wenig Positives dran entdecken. Ich bin ja mal gespannt, wie es sich da weiter schreibt. Und worin genau die Verbesserungen bestehen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Mit kaputter Brille näht es sich schlecht

Benjamin ist vor elf Tagen mit Schwung gegen meine Brille gestoßen als wir auf dem Sofa rumgeblödelt haben. Natürlich bin ich gleich danach zum Optiker meines Vertrauens aufgebrochen, der das wieder repariert hat. Am Nachmittag (ein Samstag, unter der Woche passiert so was selten) haben dann die Bügel an den Ohren nicht mehr gepasst. Das Kopfweh ist immer schlimmer geworden, am Sonntag bin ich zweitweise ohne Brille unterwegs gewesen…

Also war ich am Montag noch mal beim Optiker. Im Laufe des Dienstags hatte ich das Gefühl, dass noch eine Kleinigkeit am rechten Ohr stört, das wollte ich am Mittwoch noch mal nachjustieren lassen. An diesem Tag ist gegen Mittag das Kopfweh wieder stärker geworden, bald habe ich auch entdeckt, warum:

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Am Mittelteil war etwas abgebrochen und das Glas war versetzt vor dem Auge. Ein merkwürdiges Gefühl. Man sieht zwar gut, die räumliche Wahrnehmung ist allerdings katastrophal.

Am Freitagnachmittag wurde mir ein neues Mittelteil eingesetzt, seitdem geht es wieder aufwärts.

Am Freitagabend hat der Kindergarten einen tollen Gottesdienst für den heiligen Martin gemacht. Frederik durfte einen Soldaten spielen, es wurde viel gesungen und eine kleine Laternenwanderung um die Stadtmauer zurück zur Kirche gemacht. Nach dem Umzug hat jedes Kind eine im Kindergarten gebackene Gans bekommen. Diese wurde selbstverständlich gleich zu Hause aufgegessen. Lecker 😉


In der letzten Woche sind neue Mugrugs entstanden, eine davon habe ich meiner Schwiegermutter zum Geburtstag geschenkt – sie ist ein Elch-Fan.

Für den Kürbis findet sich bestimmt noch jemand!


Und um die letzten Überbleibsel vom Samplerquilt sinnvoll zu verwenden, habe ich aus dem Rolling Stone ein Kissen gemacht (die Rückseite besteht aus einem geschenkten Hoodie, der in Guatemala hergestellt wurde und gut 25 Jahre alt ist).

Bei der etwas verbügelten Pineapple habe ich beim Anbringen der weiteren Streifen Briefecken ausprobiert – hat erstaunlich gut geklappt. Und um dafür noch eine Kissen-Rückseite zu bekommen (die allerdings noch etwas größer werden muss), habe ich ein Tutorial von Shannon Brinkley ausprobiert (ich bin nämlich seit kurzem Mitglied der Meander Quilt Guild) und eine improvisierte Technik für Rundungen ausprobiert:

Der Kreis ist doch deutlich zu erkennen, oder?


Heute muss ich unbedingt noch eine neue Mugrug für Freitag vorbereiten. Während Frederiks Schwimmunterricht lässt sich ganz locker das Binding auf der Rückseite befestigen und die Zeit vergeht wie im Flug 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Der Alltag hat uns wieder

Die kleinen Ferien sind vorbei, der Kindergarten hat heute wieder begonnen. Und obwohl die Kinder in den letzten Tagen immer sehnsüchtig nach dem Kindergarten gefragt haben, wollten sie heute Morgen dann doch nicht mehr hin 😉 Diese kleine Phase war aber vorbei, als sie ihre Freunde in der Bauecke gesehen haben..

In den letzten Tagen haben wir außerordentlich viele Puzzle zusammengebaut, gemalt, Quartett gespielt, Zahlen verbunden, genäht, Fenster geputzt, Geld zur Bank gebracht und dafür Luftballons erhalten. Dafür haben wir zwei Sparbüchsen geleert:
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Wenn man versucht die Luftballons möglichst lange in der Luft zu halten und sich so durch Küche und Flur bewegt, dann kommt man ganz schön ins Schwitzen 🙂

Frederik war am sonnigen Feiertag auf einem Geburtstag im Spieleland eingeladen und war so begeistert, dass er seinen nächsten Geburtstag auch dort feiern will.

Ich habe außerdem tagelang über Orangenhaut nachgedacht. Was es damit auf sich hat kann hier nachgelesen werden 🙂

In den nächsten Wochen stehen wieder einige Geburtstage an, ich muss langsam mal wieder kreativ werden.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Mugrugs

In den letzten beiden Wochen habe ich sechs weitere Mugrugs aus dem schon im Juli erwähnten Buch „Learn to make quilted Mugrugs“ von Carolyn S. Vagts fertig gestellt. Und ein weiteres Allover-Quiltmuster ausprobiert. Bei der Christbaumkugel sind es wieder Pebbles geworden, die gehen immer…

Bei der Biene und dem Muffintörtchen habe ich dann „Swirls“ ausprobiert, die zwischendurch zu „Concentric Circles“ mutiert sind. Stört aber überhaupt nicht, man muss nur mal anfangen, dann klappt das fast wie von selbst. Man darf nur das Atmen nicht vergessen 😉

Bei Libelle, Frosch und den Ahornblättern habe ich ein „Stipple“ versucht, das ich in einer größeren Variante auch schon beim Triangle Quilt verwendet habe. Dieses Mal aber ohne die Linien vorzuzeichnen.


Das Top meiner Baumwoll-True-Scrappy-Quilt Variante habe ich auch endlich fotografiert, einen Verwendungszweck habe ich allerdings noch nicht gefunden.

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Der unbunte Row by Row-Quilt wurde schon so weit wie möglich mit Zwischenstreifen versehen und zusammengenäht. Beim Fotografieren ist mir aufgefallen, dass das Binding unbedingt dunkel werden muss, damit die helle linke Seite auch gut wahrgenommen werden kann. Hier musste ich glücklicherweise keine Reihen verlängern, nur das Windrad ist etwas zu breit geworden, alle anderen passen.

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Ich bin gespannt, was in den letzten beiden Monaten noch auf uns zukommt. Am Donnerstag erscheint ja schon die vorletzte Reihe. Aber bevor ich mich da ran wage muss unbedingt noch der Kürbis geschnitzt werden!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Nahtloser Übergang

… vom Sommer in den Winter 😉
Vor zwei Tagen sind wir am Abend noch bei Sonnenschein mit dem Rad zum Schwimmkurs gefahren und heute Morgen war draußen alles weiß.

Die Kinder fanden es toll, der erste Schnee im Jahr ist ja sowieso immer was Besonderes.

Da wir zum Mittagessen beim Familienfest in Dillingen eingeladen waren, musste Mike in der Früh noch schnell die Reifen wechseln. Hat trotz Schneetreiben gut geklappt, wir sind rechtzeitig angekommen – und das ohne Zwischenfälle.

Wir freuen uns schon auf das nächste Familienfest im November!

Bis demnächst,
Sonja 😉