Oma Hedis Reisequilt

Offenbar habe ich im letzten Jahr ganz vergessen, euch Oma Hedis Reisequilt zu zeigen. Begonnen wurde der im Februar 2020. Damals war ich noch mit den Kindernähkursen beschäftigt und hatte unbändige Lust, nach den ganzen Turnbeuteln und Kissen mal wieder was Anderes zu nähen. Allein, in vollkommener Ruhe…

Ein Brightly von CluckCluckSew wurde angefangen. Ich liebe diese Anleitungen. Die Quiltgröße kann man variabel zusammenstellen, die einzelnen Blöcke sind sehr schnellt genäht und alles ist sehr ausführlich beschrieben.

Bis zum 10. November 2020 habe ich dann tatsächlich den Quilt fertig gestellt, verpackt und verschenkt. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich ihn „On the Road again“ genannt, er soll ja auch im WoMo mit auf Reisen gehen.

Damals waren allerdings die Sterne noch nicht gequiltet, das ist erst im Laufe der nächsten Monate passiert. Jetzt hält alles bestimmt sehr gut zusammen!

Auf der Rückseite habe ich einige Stoffe der Vorderseite verwendet und in der Mitte eine Pineapple eingefügt. Dafür wurden mehrere Versuchsblöcke genäht. Aus dreien davon habe ich für Omas heutigen Geburtstag auch noch was gezaubert: Ein bequemes Kissen und zwei Untersetzer. Das könnte ich glatt noch im UFO-Abbau posten 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

PS: Das im letzten Jahr besorgte Werkzeug zum Kürbisschnitzen hat sich bestens bewährt. Noch nie ging mir eine Katze so leicht von der Hand. In gerade mal 50 Minuten konnte der riesige Kürbis ausgehöhlt, die Katze übertragen und auch noch ausgesägt werden.

UFO-Abbau im Oktober

Ein wieder einmal ungewöhnliches UFO, das aber auch gar nichts mit Handarbeit zu tun hat, wurde gestern endlich beendet: Die Steuererklärung. Sie war Ende Mai schon so gut wie fertig und wir haben es – warum auch immer – damals nicht geschafft, sie gemeinsam noch einmal durchzulesen und auf den „Versenden“-Knopf zu drücken. Am Dienstagabend habe ich glücklicherweise gelesen, dass die Frist bald endet, also wurde sie gestern – immerhin fünf Tage vor dem Stichtag – abgeschickt. Natürlich nicht ohne kleine Schwierigkeiten, denn beim Absenden zeigte es einen Übertragungsfehler an, da gerade in diesem Moment kein Netz mehr vorhanden war.
Aber das schönste ist: In etwas mehr als zwei Monaten kann man dann schon wieder mit der nächsten Steuererklärung beginnen 🙂


Meine erste Sitzunterlage ist allerdings auch noch fertig geworden (und die Kiste mit den 5“-Squares weiter angewachsen). Ich habe für die Unterseite einen beerenfarbenen beschichteten Staars-Stoff verwendet, somit weiß jeder, dass das meine ist 😉 Mike bekommt eine schwarzen Staars, für Benjamin wurde bisher immer gelb und für Frederik blau verwendet.

Das Teil ist leicht und auf zwei Arten zusammenrollbar und kann mit einem Rest Hoodieband zusammengebunden werden. So passt sie in jeden Rucksack.

Man kann sie auf nasses Grad, schmutzige Bänkle oder Asphalt legen und so eine kleine Pause einlegen. Da sich innen nur eine Schicht Thermolam befindet, ist sie nicht sehr bequem, eine weitere Lage würde allerdings die kleinen Faltmaße verhindern. Für mehr Komfort kann man sie aber auch zweimal falten, mit vier Lagen fühlt es sich schon viel luxuriöser an.


Frederik ist gerade auf seiner ersten Halloween-Party in der Schule. Von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr gibt es unter anderem eine Nachtwanderung mit Taschenlampen und den Film Hotel Transsilvanien. Eine Mutter hat vorher zum Abschied gesagt: „Genießt es, das wird für die nächste Zeit eure letzte Party sein.“ Auch wenn die Inzidenzzahlen hier gerade in ungeahnte Höhen steigen, wollen wir das doch nicht hoffen. Die Herbstferien werden bestimmt wieder etwas Ruhe da hineinbringen.

In den Ferien haben wir allerhand kreative Sachen geplant, wahrscheinlich reicht diese eine Woche dafür gar nicht aus. Wir sind jedenfalls gespannt und freuen uns am allermeisten aufs Ausschlafen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Nachfeier mit Schnitzeinlage

Heute wurde Frederiks 9. Geburtstag nachgefeiert – am Nachmittag, mit sieben eingeladenen Gästen, bei uns zu Hause. Das Wetter war unglaublich gut für Ende Oktober und so konnten wir das Projekt „Wir schnitzen uns einen Halloween-Kürbis“ im Garten durchziehen. Alle Finger waren am Abend noch dran und die Kürbisse sahen zauberhaft aus. Die Kinder waren gute zweieinhalb Stunden draußen unterwegs, neben Schnitzen, Schaukeln und Fußballspielen wurde auch eine geschenkte Piñata auseinandergenommen (die selbst gemachten sind übrigens viel besser als die gekauften Piñatas 😉 ). Drinnen waren wir eigentlich nur kurz für die Blaubeer-Muffins, zum Geschenke auspacken und beim Abendessen, als sich jedes Kind seinen eigenen Burger kreieren konnte. Ein ziemlich coronakonformes Fest also 😉

Die Sonne hat gelegentlich durch die Wolken gebitzelt, der Komposthaufen ist um viele Kürbissamen reicher geworden und das Ergebnis konnte sich auf jeden Fall sehen lassen:

Auf der Einladung hatten wir vermerkt, dass Frederik sich einen „kleinen Buchgutschein oder Süßigkeiten“ wünscht. Bekommen hat er viele Süßigkeiten und sieben großzügige Buchgutscheine. Diese wird er jetzt nach und nach bei unserer Lieblingsbuchhandlung einlösen – und seine Schätze danach auch bestimmt gerne verleihen. Am Montag will er sich gleich mal den neuesten Asterix und den ersten Band von Harry Potter besorgen. Die leihe ich mir dann bestimmt beide einmal aus 😉

Morgen machen wir mal nichts – nach den letzten Wochenenden brauchen wir dringend einen Tag, der von vorne bis hinten langweilig ist…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Die kurze Lieblingsjeans, die schon drei Mal ausgebessert wurde, lag in diesem Monat mal wieder unter der Maschine. Nachdem ein relativ großes Loch gleich neben der Gesäßtasche geflickt war, zeigte sich am rechten Knie ein Loch, das sich im Moment immer noch vergrößern kann.

Darum kümmere ich mich im Oktober. Die Wahrscheinlichkeit, in diesem Jahr noch einmal eine kurze Jeans anziehen zu können tendiert gerade gegen Null.

Außerdem werde ich für Benjamin noch einige geschenkte Jeans reparieren. Aufgetrennt sind sie schon. Alle haben die Größe 116, aber alle sind unterschiedlich lang 😉

Interessant finde ich die Machart einer bereits beim Kauf „kaputten“ Jeans. Da wurden auf der Innenseite um die extra angefertigten Löcher Baumwollstücke aufgeklebt, damit die Löcher möglichst nicht weiter aufreißen. Diese Baumwollstücke waren aber nicht mehr komplett aufgeklebt und haben bestimmt auf der Haut gestört. Deshalb habe ich sie ganz entfernt und werde nun nach und nach versuchen, alle Löcher wieder zu zumachen.

Der Muskelkater in meinen Waden war heute wirklich schlimm. Falls in fünf Jahren wieder eine Wanderung ansteht, werde ich vorher Trainieren müssen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Am 2. Oktober durften wir am Nachmittag zehn Ballons auf großer Fahrt beobachten. Immerhin acht Ballons haben gleichzeitig aufs Bild gepasst, der Anblick war jedenfalls außergewöhnlich 🙂

25 Jahre KABItulation – Wandern im Allgäu

Und schon ist es wieder vorbei – das fünfte Klassentreffen seit dem Abitur 1996. 28 Teilnehmer (von über 60 Abiturienten und noch viel mehr Eingeladenen, weil alle angeschrieben wurden, die überhaupt irgendwann einmal in einer Klasse dabei waren) haben sich am Samstag gegen 10 Uhr an der Talstation der Mittagbahn in Immenstadt getroffen und gemeinsam den Aufstieg gewagt – der in der Einladung mit „sehr einfache Wanderung“ angepriesen wurde. Das ist es allerdings nicht, wenn man nicht den asphaltierten Weg, sondern ausgewiesene Kletterwege durch den Wald nimmt, um in einer Rekordzeit an der Alpe Oberberg eine Brotzeit einzunehmen. Mein heutiger Muskelkater ist übrigens derselben Meinung 😉

Es war wirklich toll! Obwohl einige zum ersten Mal aufs Klassentreffen kamen, konnte man sich sofort gut mit allen unterhalten. Als ob man erst vor kurzem Abitur geschrieben hätte und sich auch sonst andauernd über den Weg läuft. Natürlich wurde über „Weißt-du-noch…-Sachen“ gesprochen und diverse „Und-was-machst-du-jetzt-so?“-Fragen gestellt, es wurde viel gelacht und über diejenigen gerätselt, die leider nicht erschienen waren. Die Kinder waren auch ein großes Thema, es gibt sehr viele, die bereits erwachsene Kinder haben, aber auch einen, der demnächst erst Vater wird. Wir sind da so mittendrin wie einige andere auch und bei denen geht es genauso zu wie bei uns ;-). Wie beruhigend!

In der Alpe saßen wir zuerst draußen und hofften, dass die Sonne den Nebel schnell verscheuchen könnte. Nach kurzer Zeit bekamen wir eine exklusive Führung durch die Sennerei, bestaunten die vielen Laibe im Keller und bekamen eine Kostprobe der hergestellten Käsesorten. Weil es danach immer noch kalt war, setzten sich einige in einen beheizten Nebenraum und genossen Kaffee und Kuchen, während eine kleine Gruppe noch den Aufstieg zum Gipfelkreuz wagte.

Nachdem fast alle ihren Käsevorrat aufgefüllt hatten, wagten wir um halb vier den Abstieg, der eineinhalb Stunden dauerte und die Knie ganz schön beanspruchte. Um halb sechs sollte ja der nächste Programmpunkt stattfinden, ein Abendessen im Hotel Krone zum Ausklang des Tages. Das hat dann bis ein Uhr nachts gedauert. Heute Morgen wurde noch ein ausgezeichnetes Frühstück eingenommen, weitere Mitfahrer samt Gepäck aus anderen Hotels aufgesammelt, bzw. ausgetauscht und wieder nach Hause gefahren.

Der Plan ist, dass wir uns nach Weihnachten wieder treffen – zumindest die, die hier in der Nähe wohnen oder dann gerade auf Verwandtenbesuch sind. Mal sehen, ob sich das realisieren lässt, oder ob wir uns alle erst wieder in fünf Jahren über den Weg laufen 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉