Auf dem Glücksweg durch das Kettershausener Ried

Einen 1. Mai-Ausflug der etwas anderen Art haben wir heute Nachmittag unternommen. Zwei Stunden sind wir auf einem etwa 7 Kilometer langen Rundweg durch das Ried bei Kettershausen gewandert und haben Rostgänse, Enten, zankende Schwäne, einen Silberreiher, Möwen und Blässhühner entdeckt.

Das Wetter war sonnig, aber nicht zu heiß. Die Kneipp-Anlage mittendrin konnten wir leider nicht ausprobieren. Da war schon viel los. Außerdem hatten wir lange Hosen an, die zu eng zum Krempeln waren und natürlich wieder kein Handtuch dabei. Allein, dass es unterwegs nur zwei Möglichkeiten gegeben hat, sich auf einem Bänkle niederzulassen, hat uns etwas gestört (wird Zeit, dass ich mit den UFO-Sitzgelegenheiten weiter mache). Also haben wir das meiste Proviant – bestehend aus Tee, Hefezopf und Keksen – erst kurz vor der Heimreise am Auto verdrückt.

Diese Tour haben wir durch einen Artikel in der Tageszeitung entdeckt. Drei weitere gibt es noch, die man mit Kindern prima laufen kann. Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Meteoritenkrater Steinheimer Becken

Am Sonntagnachmittag sind wir ziemlich spontan Richtung Steinheim am Albuch aufgebrochen, um den exzellent erhaltenen Meteoritenkrater zu erkunden. Die Hinfahrt wurde von den Jungs gut überstanden, wolkenloser Himmel wechselte sich ab mit grauen Wolkenwänden und Schneegestöber. Als wir an dem Meteorkratermuseum in den Parkplatz eingebogen sind, klarte der Himmel auf und wir beschlossen, erst einmal den Spuren des Kraterrandes zu folgen und anschließend ins Museum zu gehen, um uns eventuell wieder aufzuwärmen vor der Heimfahrt.

Bepackt mit Kaffee, Tee, Keksen, Hefegebäck und Leckerlies erklommen wir den Kraterrand und hatten einen fantastischen Ausblick über den Ortsteil Sontheim auf den Zentralberg im Mittelpunkt des Kraters.

Nach dem Abstieg vom Kraterrand ging es im Sonnenschein über trockenes Gras in ein kleines verwunschenes Wäldchen. Dort gab es eine Sitzgelegenheit und wir machten eine kurze Snack-Pause.

Kaum hatten wir uns hingesetzt und das Proviant ausgepackt wurde der Wind immer stärker, es war richtig ungemütlich, kalt und nass und wir beschlossen, weiter zu laufen. Die Sonne war verschwunden, dicke graue Wolken brachten erst Niesel-Schnee und dann Regen. Was an einer Weggabelung dazu führte, dass Kinder und Frauen Richtung Museum abbogen und die Männer samt Hund noch den Aufstieg auf den Zentralberg wagten.

Im Museum bekamen wir einen interessanten Film zur Kraterentstehung bei einem Meteoriteneinschlag gezeigt und lernten, welche Tiere sich nach dem Einschlag in der Gegend niederließen. Außerdem sahen wir viele winzige Schnecken, die dort überall gefunden wurden. Zeitgleich entdeckten die Männer (oder Wulli) einen Steinbruch und sammelten dort in einer freigegebenen Zone kleine Schneckenhäuser ein. Nachdem sie wieder am Museum angekommen waren fuhren wir alle noch einmal mit dem Auto zum Steinbruch und die Kinder konnten noch eine halbe Stunde im Sand wühlen, während wir die restlichen Kaffeereserven aufbrauchten.

Die Heimreise verlief auch gut – im Sonnenschein und ohne Zwischenfälle!

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Winterliches Wochenende

Geschafft! Benjamin hat seinen Bob gestern in der Früh auf dem Schanzenberg ausprobiert. Er fährt sich ziemlich gut 🙂 .

Wir haben uns kurz nach neun dort getroffen und waren die ersten am Berg, Schlittenhund Wulli war auch mit von der Partie und hat sich prächtig amüsiert. Die Kinder mussten erst eine Bahn spuren. Mit der Zeit wurden es immer mehr, aber das Schneegestöber legte auch zu. Nachdem die Teereserven fast aufgebraucht waren, sind wir nach eineinhalb Stunden wieder nach Hause getrottet.

Der Schnee ist glücklicherweise schon wieder auf dem Rückzug. Und nachdem hier schon kaputte Winterstiefel entsorgt werden mussten, ist das auch bitter nötig 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Pas de Deux – März

Mit dem vierten Block dieses wunderbaren Projekts habe ich mir bis zum letzten Wochenende im März Zeit gelassen.

Leider habe ich nicht so viele unterschiedliche Stoffe in den Farben apricot und blaugrün gefunden, um den Sawtooth Burst so richtig leuchten zu lassen. Letztendlich waren aber alle Teile richtig herum und ohne großen Versatz angenäht.

Der Block fügt sich doch recht harmonisch ins Gesamtbild ein… Mittlerweile weiß ich auch, wer den fertigen Quilt bekommt 🙂 .

Bis demnächst,
Sonja 😉


In diesem sonnigen Monat waren wir ziemlich viel draußen unterwegs – zu Fuß und mit dem Rad. Die Pappeln am Ortsausgang wurden letzte Woche zurückgeschnitten. Dafür war die Straße zwei Tage gesperrt. Wir haben die Autofahrer beobachtet, die umdrehen mussten, weil sie gedacht haben, dass man da bestimmt durchfahren darf (das waren ganz schön viele 🙂 ). Der Gehweg wurde gekehrt. Oma und Opa haben im Garten gewerkelt. Günni hat uns zum zweiten Mal besucht und geholfen, ein Osternest zu bauen.

Morgen soll der Schnee noch einmal zurückkommen, vielleicht können wir Benjamins Bob ja doch kurz ausprobieren!

Reparieren von 12 bis 12

Noch liegt der Jeans-Stapel unberührt im Atelier und wächst immer weiter. In diesem Monat habe ich nur eine leicht zusammenknüllbare blaue Wal-Tasche von Frederik repariert. Zwei Henkel waren abgerissen und wurden neu angenäht und zusätzlich mit einem Kreuz fixiert. Innen habe ich mit der Overlock gesäumt und zusätzlich noch die vorhandene Naht mit einem kleineren Stich nachbearbeitet, jetzt sollte es am Boden also kein Loch geben. Bei dieser Gelegenheit wurde Benjamins roter Nemo gleich mit verstärkt, dort dürften die Henkel also nicht so schnell kaputt gehen.

Der Opa hat gestern die Reparatur des Monats geliefert: Mein Rad hört sich wieder an, wie kurz nach dem Kauf vor circa 15 Jahren. Jetzt muss es nur noch bei nächster Gelegenheit etwas geputzt werden, dann sieht es auch wieder so aus 😉

Beim Fahren traten seit einigen Wochen komische Geräusche auf und ich war der Meinung, das muss die verrostete Kette sein, die jeden Moment reißen kann. Es war aber der Kettenschutz, der sich an einer Seite gelöst hatte und nur noch locker am rechten Pedal befestigt war.

Wir benötigten mehrere Werkzeuge, Einfallsreichtum und auch etwas Glück – der Kettenschutz konnte wieder fest angebracht werden.


In den viel zu kurzen Faschingsferien, die wir mit Puzzeln, Schwimmen, dem Aufsuchen von Spielplätzen, Schuhe kaufen und Spielen verbracht haben, haben wir am letzten Samstag noch ein kleines privates Funkenfeuer veranstaltet – es wurden Würstchen im Grill versenkt, selbstgebastelte Hexen verbrannt und zwei Mal Scherben aufgekehrt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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