Carrybag

Puh! Hab ich es doch noch geschafft diese große Tasche fertig zu stellen…

IMG_7947 (2)Zwischenzeitlich habe ich etwas mit der Carrybag gehadert. Zu Beginn sah alles noch recht einfach aus, die großen Schnittteile waren auch ganz schnell mit dem langen Patchworklineal zugeschnitten. Auf einem äußeren Taschenteil habe ich eine Reißverschlusstasche angebracht um da nicht aus der Übung zu kommen. Dann ging es auch schon ans Zusammennähen der vier Taschenteile. Die Aussparungen für den Gurt waren schnell fertig und die Taschenteile abgesteppt.

Also habe ich mich am verstärkten Boden versucht. Und am Ende entschieden, diesen lieber nur innen reinzulegen anstatt außen dranzunähen. Das trägt dazu bei, dass die Tasche einen ganz schönen Stand hat.

Die Carrybag ist eigentlich auch ganz schnell zusammengenäht, und dann kommt auch schon die Sache mit dem Gurt. Die Anleitung ist gut geschrieben und nach mehrmaligem Lesen weiß man, wie man ihn am besten einsetzt. Ich wollte an der Seite und eigentlich auch oben unbedingt Buchschrauben einsetzen, das hat mir im Beispiel sehr gut gefallen. Leider hat das mit meinem Gurtband nicht funktioniert. Erst wollte der Gurt kein Loch bekommen, dann hat sich die Seitennaht der Tasche beinahe aufgetrennt als ich da das Loch für die Buchschraube vorbereitet habe. Da hätte ich wohl vor dem Zusammennähen die Rückseiten noch mit Vlieseline H250 oder Stylefix Filz etwas verstärken müssen.) Also sofort blauen Faden eingefädelt und mit einer Raupe gesichert, was zu sichern war. Die Buchschrauben habe ich an der Seite schließlich irgendwie reinbekommen – und oben dann den Gurt einfach nur noch angenäht.

Versöhnt hat mich am Ende die Tatsache, dass in diese Tasche wirklich ein ganzer Spontaneinkauf fürs Abendessen reinpasst. Und ich auch diese Tasche nur aus vorhandenen Materialien genäht habe.

Jetzt schaue ich mal bei Emma vorbei und hole mir Anregungen für die nächste Tasche. Die Herzmuschel kann seit gestern verlinkt werden. Die wird deutlich runder…

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Wunderbare Burger aus dem „Wunderteig“

Endlich hat es geklappt! Der dritte Versuch, Brötchen mit Hilfe des „Wunderteigs“ aus dem Buch „Auf die Hand“ zu zaubern, war erfolgreich.
Beim ersten Mal wollten wir an Sylvester eine Beilage zum Fondue machen. Das Ergebnis war zwar gut, die Herstellung aber ziemlich matschig, ich hatte wohl zu viel Flüssigkeit verwendet.
Vor einem Monat hatten wir am Samstagabend schon alle beim Bäcker gekauften Semmeln aufgegessen und kein Brot in Reserve, deshalb mussten wir am Sonntagmorgen experimentieren (wir hätten auch einfach beim Bäcker vorbeifahren können, Selbermachen macht aber viel mehr Spaß). Die Herstellung war dieses Mal einfacher, die Brötchen ließen sich viel besser formen. Allerdings hatten wir die maximale Backzeit wohl überschritten. Die Farbe war alles andere als Goldbraun. Geschmeckt haben sie allerdings schon.
Also haben wir gestern einen weiteren Versuch gestartet. Alles hat gepasst, wir haben am Ende elf mit körnigen Haferflocken, Sesam, Mohn oder Schwarzkümmel überzogene Brötchen gehabt, die einfach vorzüglich geschmeckt haben. Am Mittag hat es selbstgemachte Burger gegeben, sogar die Kinder haben alles aufgegessen und am Ende noch den übriggebliebenen Salat verdrückt.

Burger

Hier ist ein Exemplar mit Schwarzkümmel-Topping. Schmeckt hervorragend. Oder köstlich, um es mit Benjamins Worten zu sagen 😉

Unsere Osterdekoration nimmt auch langsam Formen an. Weil es hier schon wieder schneit haben wir die Eier drinnen an ein Bäumchen gehängt.

Aber Frederiks Hasen sind besonders schön geworden…

Und weil in diesem Monat der „Wonky Star“ beim Row By Row-Quilt dran ist, habe ich „noch schnell“ (bzw. notgedrungen) meine „No Point Stars“ vollendet – damit ich hier nicht durcheinander komme.

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Also 30 Blöcke habe ich jetzt, daraus sollte eine tolle Decke gemacht werden können. Aber erst später, in den nächsten Tagen mache ich mich wirklich an meine dritte Reihe… oder fange die nächste Tasche an.

Bis demnächst,
Sonja 😉

RollUp-Tasche

Eine interessante kleine Tasche, in die man richtig gut vorhandene Reststoffe einarbeiten kann ist die RollUp-Tasche. Das Futter und die separate Innentasche habe ich aus vor Jahren gekauften Stoffen zusammengestellt, die endlich mal weniger werden müssen, das Vorderteil ist eine weitere Variante des äußerst griffigen Baumwollstoffs mit den wunderschönen Blümchen.

Wenn man überwiegend beschichtete Baumwolle verwendet, eignet sie sich bestimmt auch sehr gut als Reise-Utensilo fürs Bad. Dafür würde ich allerdings oben noch ein Aufhängerle einbauen und die Reißverschlusstasche am unteren Rand andersrum einsetzen. Eventuell wage ich mich ja noch mal an eine etwas andere Umsetzung ran. Das Nähen war jedenfalls kein Hexenwerk und ist auch von Anfängern relativ leicht umsetzbar. Da ich versuche, jede Tasche mit den vorhandenen Mitteln so gut wie möglich zu nähen, habe ich die Innentasche natürlich so erstellt, dass das Futter auch schön versäubert ist und man keine offenen Kanten sieht.

Glücklicherweise habe ich es geschafft, die RollUp Mitte letzter Woche fertig zu stellen, bevor uns hier die Pest in Form irgendeiner dubiosen-Magen/Darm-Sache überrollt hat. Wahrscheinlich haben wir uns bei einem Kinderarzt-Kontrolltermin irgendetwas eingefangen, wir mussten nämlich eine Stunde im Wartezimmer ausharren.

Das hat natürlich den gesamten Nähzeitplan durcheinandergebracht (in diesem Monat warten noch ein paar Taschen und die Wonky Stars auf Fertigstellung). Aber im Moment sind Frederik und ich noch zu Hause und ruhen uns überwiegend aus. Langsam wird es allerdings langweilig, also haben wir vorhin die Osterbastelsachen ausgepackt. Und was daraus wird, zeige ich euch bald!

Aber jetzt verlinke ich erst einmal bei Emma und hole mir Anregungen für die Carrybag.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Ruckzuck-Tasche

Am Samstag ist sie fertig geworden, die Ruckzuck-Tasche, die dank zweier Reißverschlüsse dann doch etwas länger gedauert hat. Die Idee, zum Verschließen nur einen Strang des Endlosreißverschlusses zu nehmen, ist charmant. Das Einnähen kam mir nicht so schwierig vor, wie bei meiner ersten Tasche, dem 5-Fach-Organiser. Allerdings war das Absteppen wieder eine Katastrophe. Der Zipper ist nach dem Einsetzen nur bis zur Mitte gelaufen, dann wollte er nicht mehr, also hatte ich wieder einmal die Raupe zu eng angenäht. Deshalb musste ich auch hier noch mal auftrennen, mit sehr vielen Nadeln neu abstecken und beim zweiten Mal hat es dann funktioniert.

Im Moment bin ich noch gut im Plan: Alle verwendeten Materialien waren vorhanden. Der Meter Dekostoff „Steine“ ist jetzt so gut wie aufgebraucht und wurde inzwischen bei drei Taschen eingesetzt. Die Außentasche auf der Vorderseite besteht aus dem Rest stabilem Baumwollstoff von der PopUp-Tasche und Innen wurde beschichtete Baumwolle verwendet. Ein paar Webbänder und vor allem ein Karabinerhaken für die Außentasche runden das Gesamtwerk ab.

Die Ruckzuck-Tasche gefällt mir sehr gut. Hier wurde Größe M genäht. Und in 10 Tagen wird sie an die neue Besitzerin überreicht. Ich hoffe, sie gefällt und wird auch benutzt.
Weitere schöne Ruckzuck-Taschen können wie immer bei Emma bewundert werden.

Wie man an den Bildern erkennen kann, hatten wir gestern ein paar schöne Sonnenstunden: Unsere Balkonüberdachung hat keine Schneedecke mehr und in den Beeten haben schon vereinzelt Krokusse gelbe Farbtupfer gesetzt. Heute Morgen durfte Frederik endlich wieder mit dem Rad in den Kindergarten fahren. Juhuu!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Der Winter zeigt sich von seiner schönsten Seite

Einen Tag vor dem meteorologischen Frühlingsanfang hat uns der Winter noch voll im Griff und zeigt sich eiskalt von seiner schönsten Seite:

Wir waren seit dem 17. Februar fast täglich auf dem Schlittenberg oder dem Schanzenberg unterwegs. Beide Hänge sind mittlerweile sehr gut eingefahren, beinahe schon eisig – und sehr schnell. Es macht einen riesen Spaß, mit dem alten Bob hinunterzufahren (gestern war sehr wenig los, da bin ich dann auch mal losgedüst).
Benjamin fährt am liebsten mit dem Papa und Frederik ist mit seinem Bob regelrecht verschmolzen.

In der letzten Woche habe ich endlich mit dem New York Beauty-Projekt begonnen, für das ich schon im Dezember 2016 einen Probeblock in einer ganz anderen Farbkombination genäht habe. Die Vorderseite ist fast fertig, im Moment sieht es so aus:

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Leider hat die angegebene Stoffmenge selbst bei sehr vorsichtigem Zuschneiden nicht gereicht, statt sechs mussten sieben unterschiedliche Stoffe eingesetzt werden und für einen Rand in einer schon verwendeten Farbe reicht der Stoff natürlich auch nicht… Also kann ich jetzt entweder gleich quilten und das Binding direkt anschließen oder nochmal meine Stoffe durchwühlen, vielleicht passt ja irgendwas für einen kleinen Rand.

So, heute Abend setzte ich mich wahrscheinlich noch an die RuckZuck-Tasche (die natürlich nicht so schnell genäht ist, wenn man noch Außen- und Innentaschen mit Reißverschluss einbaut und weiteres Klimbim) und morgen Früh freue ich mich schon auf den nächsten Block der 6 Köpfe.

Bis demnächst,
Sonja 😉