Verregnete Pfingstferien

Ich weiß, ich weiß, die Natur braucht den Regen… Aber ein bisschen weniger hätte es schon sein dürfen in diesen Ferien. Wir hatten gerade einmal drei richtig warme Tage, der Rest war Regen oder Temperaturen um die 15 Grad. Oder beides zusammen…

Die Zeit haben wir aber trotzdem gut rumgebracht. Opa hat begonnen, den Kindern eine eigene Hütte vor dem Komposthaufen zu bauen. Darin können sie sich aufhalten, wenn sie die Vögel bei den Fütterungsstationen beobachten wollen. Rückwand, Türe und die Tarnfarbe fehlen noch 😉

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Der neue Pool wurde eingeweiht. Und im Teich hat irgendein Tier mehrere Molche gefrühstückt und komische blaue Fragmente hinterlassen. Wir tippen auf den Reiher, der aus dem Nachbarsgarten alle Fische stibitzt hat. Die verbleibenden Molche wurden mit einem Netz gesichert. Benjamin kann seiner Lieblingsbeschäftigung – dem Algen entfernen und Tiere fischen – jetzt leider nicht mehr nachgehen.


Ein bisschen unterwegs waren wir auch: Die Kinder waren nach drei Monaten endlich mal wieder beim Friseur. Und Benjamin musste beim Augenarzt ganz tapfer sein, weil er im Garten Dreck ins Oberlid bekommen hatte.


Mike hat Ableger der Monstera zum Wurzeln gebracht und einige auch schon eingepflanzt. Überhaupt grünt es gerade wunderbar auf den Fensterbrettern… Wir durften außerdem die Öffnung eines Elefantenohr-Blattes beobachten (da ist dieses tolle Zeitraffer-Video entstanden).


Am letzten Freitag haben wir zu viert abends eine etwas größere Radtour durch den Wald, über die Felder und auf dem Radweg unternommen. Frederik kommt mit dem neuen Rad und der Gangschaltung selbst den steilsten Berg hinauf. Benjamin muss zwar schieben, ist aber mit Frederiks altem Rad um einiges flotter unterwegs als mit seinem Anfänger-Puky.

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Wir haben Marmelade gekocht, im Dörrautomat Rhabarberstückchen und Zucchini-Knoblauch-Chips hergestellt, viel gebacken und haufenweise Aufläufe mit Brokkoli, Kartoffeln und Zucchini gemacht.

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Im Chaosschrank wurden zwei Bastel-Sets gefunden, mit denen die Kinder ihre Handabdrücke verewigen konnten. Normalerweise macht man sowas ja mit Babys… Für den 3-D-Abdruck der Hand musste diese jedoch eine halbe Stunde in eine Gummiartige Masse gedrückt werden. Frederiks Geduld wurde arg strapaziert, denn in der Anleitung stand, dass die Masse nach spätestens vier Minuten fest wird. Ein jüngeres Kind hätte das niemals geschafft, ich war froh, dass wir es nicht schon vorher probiert hatten. Allerdings kann es auch sein, dass die Sets hier einfach schon zu lange gelegen sind…


Natürlich wurde auch genäht 😉 Die neue Overlock wollte ja getestet werden. Nachdem ich mit den Einstellungen einigermaßen zufrieden war, sind ein paar neue Shirts für mich und die Kinder entstanden. Dabei habe ich sämtliche Reste eines Modalstoffes in grau und blau aufgebraucht, einen fünf Jahre alten indianisch gemusterten Jersey komplett verwendet und mit einem Meter Musselin aus dem Adventskalender von 2017 experimentiert. Hier kommt eine Auswahl, der Rest ist in der Wäsche oder wird gerade getragen.

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Außerdem sind zwei Quilttops entstanden von denen die einzelnen Blöcke schön länger auf diversen Haufen dahinvegetierten. Insgesamt gibt es jetzt drei fertige Tops, wovon ich zwei schon zum Quilten vorbereitet habe (die Reisequilts für die Kinder). Und wenn ich diese großen Brocken von irgendeiner Liste streichen kann, geht es auch hier mal mit dem Skillbuilder weiter.


Gestickt habe ich auch. Oder besser gesagt, ein UFO fürs nächste Jahr begonnen 😉

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Wir haben heute übrigens Tag 91/x. Benjamin darf morgen das erste Mal seit dem 13. März wieder in den Kindergarten. Und ist schon sehr aufgeregt. Denn in dieser Zeit ist er zwei Zentimeter gewachsen und spricht jetzt ab und zu ein „sch“ dort, wo eines hingehört. Vor drei Stunden habe ich noch schnell seinen Kindergartenrucksack repariert (Details folgen) und gewaschen. Du liebe Zeit, er sah aus, als ob er mit ihm eine Ausgrabung im staubtrockenen Dreckelberg unternommen hätte…

Frederik hat erst nächste Woche wieder Präsenzunterricht. Den findet er übrigens viel besser, als mit Mama daheim Mathe zu machen.

Ich bin gespannt, was uns erwartet. Bis demnächst,
Sonja 😉

 

5 Gedanken zu “Verregnete Pfingstferien

  1. eSTe 15. Juni 2020 / 9:39

    Liebe Sonja, so vielseitig ist dein Beitrag, schön zu lesen was sich bei euch alles tut. Deine Sukkulentenauswahl kann sich sehen lassen, die Hütte für die Kinder findet bestimmt Anklang und fertig gestellt bietet sie auch Schutz vor dem Regen! Deine neue Overlock hat den Test bestanden und die Quilttops sind superschön! Für den Skillbuilder sind bei mir auch noch 2 Blöcke zu nähen, immerhin hab ich mit etwa 8 Teilen schon einen Quilt fix und fertig, was mit den anderen geschieht weiß ich noch nicht (vllt noch ein kleiner Quilt? fällt mir gerade so ein).
    Ich wünsch dir eine schöne Zeit bis zum nächsten mal, und gemäßigtes Sommerwetter wär auch toll, da warten wir alle drauf …
    LG eSTe

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    • Apfelbaum und Ententeich 17. Juni 2020 / 18:50

      Liebe eSTe, dir fällt bestimmt was Tolles zu den Restblöcken ein, bei deiner kreativen Ader 😉
      Und eventuell haben wir ja dann nächste Woche alle ein etwas trockeneres Juniwetter, noch nasser kann es ja gar nicht werden…
      LG Sonja

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  2. Nanusch 16. Juni 2020 / 16:35

    Liebe Sonja,
    hach, es hat Spaß gemacht deinen Beitrag zu lesen! Meine Tochter darf seit dieser Woche auch endlich wieder zur Schule, der Große erst in der nächsten Woche – und dann immer abwechselnd – wobei, an der Grundschule gibt es ja schon wieder Änderungen!
    Deine Tops sehen allesamt klasse aus! Ich bin schon auf dein Quilting gespannt. Bei mir warten auch noch zwei Tops aufs Quilten, nämlich der 2017er und der 2018er 6K12B… und der Skillbuilder – nunja, da müsste ich auch mal wieder ran! Gut wenn einem die Ideen nicht ausgehen!
    LG
    CHristiane

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    • Apfelbaum und Ententeich 17. Juni 2020 / 18:43

      Vielen Dank, Christiane! Das ist aber auch blöd, wenn sie immer abwechselnd Schule haben, oder? Wobei – nachdem Benjamin ja bis um zwei im Kindergarten ist, kann Frederik vormittags gerade viel konzentrierter arbeiten 😉 Und im Moment gefällt ihm sogar Mathe!
      Auf mein Quilting bin ich auch gespannt 🙂 Du hast ja auch noch einiges vor dir mit diesen drei Großprojekten! Aber es lohnt sich auf jeden Fall die Schmuckstücke fertig zu stellen…
      LG Sonja

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  3. Valomea 26. Juni 2020 / 6:23

    Liebe Sonja,
    da hattet Ihr ja genauso schöne verregnete Pfingstferien wie wir! *lach*
    Es war richtig was los bei Euch und es kommt sowieso immer drauf an, was man draus macht.
    Über das UFO für nächstes Jahr freue ich mich sehr – ich werde zum Jahresende mit Sicherheit Dinge übrig haben, die die UFO-Party für nächstes Jahr anstacheln… 😉
    LG
    Elke

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