Wanderung zwischen Dietenheim und Regglisweiler

Beim gestrigen Lagerfeuer am Teich haben wir beschlossen, wieder eine Tour zu unternehmen. Es war ja sonniges, warmes Wetter vorhergesagt, deshalb suchten wir nach einer kleinen Herausforderung direkt ums Eck. Wir entschieden uns für einen 7,1 km langen Rundwanderweg entlang der Iller und durch schattige Waldpfade. Diesen wollten wir am Vormittag laufen, um den Nachmittag im Garten mit aufgebautem Pool verbringen zu können. Hat auch fast geklappt. Wir sind etwas zu spät losgekommen und mussten unterwegs mehrere Pausen einlegen. Die Kinder haben bereits nach 2 Kilometern angefangen zu fragen, wann wir wieder beim Auto sind. Frederik ist noch leicht gehandicappt von einem kleinen Unfall am letzten Mittwoch in der Hüpfburg im Kikimondo und Benjamin bekam gleich auf den ersten 500 Metern drei Bremsenstiche verpasst, die offenbar wahnsinnig gejuckt haben. Das Fenistil war natürlich zu Hause im Apothekerschrank.

Wieder im Städtle haben wir an der Eisdiele gehalten, uns dort etwas Kühles gegönnt und vorbeifahrende Cabrios gezählt. Und am Nachmittag wurde geplanscht, gegossen und geerntet.

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Reparieren von 12 bis 12

Der gewachsene Reparaturstapel im Atelier war nicht mehr schön anzusehen. Lust hatte ich allerdings überhaupt keine. Ich hatte ernsthaft überlegt, ob die x-te Reparatur noch sinnvoll ist und man den ganzen Haufen nicht einfach nur entsorgen sollte. Aber dann war auch die letzte Hose von Benjamin durch und ich machte mich ans Werk.

Schließlich wurden sieben auf einen Streich repariert. Eine Jeans von Mike, eine von mir, eine, die Benjamin in zwei Jahren anziehen kann – und vier aktuelle Hosen von Benjamin, die er unbedingt für die Schule braucht. In der Früh ist es nämlich immer noch ziemlich frisch.

Von Vorteil war, dass praktisch alle Hosen schon einmal repariert worden sind und so das lästige Auftrennen der Seitennaht weggefallen ist. Und wenn man die Hosen jetzt alle auf einem Haufen sieht, muss man zugeben, dass es schon schade gewesen wäre, diesen Berg einfach zu entsorgen.

Für den Garten taugen sie allemal!


Im Esszimmer wurde im Laufe des letzten Monats schon das nächste Großprojekt begonnen. Die Stuhlpolster haben nach 5 Jahren kleine Löcher bekommen, die sich rasch zu einem großen Riss ausbreiten. Also wird jetzt nach und nach eine Sitzauflage neu bezogen und wieder angeschraubt.

Am Stoff wurde zuerst rumgemäkelt. Ich finde allerdings, dass er die Farben der Küche ausgezeichnet widerspiegelt und es mit diesem Muster gar nicht so auffällt, wenn doch mal etwas auf dem Stuhl landet.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

Pas de Deux – Mai

Im Wonnemonat wurde der Block Wedge Cross genäht.

Mit Foundation Paper Piecing. Bei dieser Technik werde ich letzten Endes vom Ergebnis immer ein bisschen überrascht, denn auch die beste Planung wird durch ein falsch angenähtes Teil sofort über den Haufen geworfen. Wobei „falsch“ hier nicht der richtige Ausdruck ist. Eher seitenverkehrt… Man muss also nicht nur die Vorstellung haben, wie ein Block aussieht, wenn er fertig ist – nein, hier ist es außerdem wichtig, die Richtung der grauen Mittelteile schon zu Beginn richtig anzuordnen. An einer Seite sind sie nämlich breiter.

Insgesamt 28 kleine Blöcke mussten erstellt werden. So sollte es nach dem ersten Plan aussehen – und hat bis auf ein paar Ausnahmen auch funktioniert.

Zwischendrin wurde ich von einem lauten Piepen hinter mir unterbrochen und entdeckte einen jungen Kleiber auf der Galerie. Er hatte sich ins Atelier verirrt und vor lauter Angst auf der Edelstahlabdeckung, einer Treppenstufe, zwei vorbereiteten Hintergründen für Mugrugs und dem letzten Block vom Pas de Deux ein kleines Häufchen hinterlassen. Wir konnten ihn durch das Dachfenster wieder ins Freie locken und ich leitete sofort Stoff-Rettungsmaßnahmen ein. Der Fleck auf der Abdeckung ist nach einigen Umdrehungen in der Waschmaschine auch fast nicht mehr zusehen.

Am letzten Freitag – ich hatte ausnahmsweise Brückentag – ist also der Wedge Cross entstanden und sieht im Gesamtbild gar nicht verkehrt aus 🙂

Hier muss ich gestehen, dass der Checkers-Block rechts unten noch gar nicht genäht wurde. Allerdings kann man da ja nicht so viel falsch machen, wenn man schon die Maße hat, ich hoffe einfach, dass sich das irgendwie hinzufügen lässt!

In den Pfingstferien gibt es bestimmt ein paar Stunden im Atelier, in denen ich den nächsten Block erstellen kann – dann aber ohne tierische Begleitung.

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im Mai

Ist das herrlich, wenn die UFO-Liste schrumpft! Bei eSTe habe ich Anfang des Jahres die vielen Kissenbezüge entdeckt, die ihr so locker von der Maschine gehüpft sind. Und gedacht, dass sich etwas in der Art auch für die Skillbuilder-Reste eignen würde. Ein riesiges Gelkissen im Wohnzimmer hat förmlich nach einem Bezug geschrien. Das Kissen wurde erst einmal vermessen und dann die einzelnen Blöcke entsprechend vergrößert. Am Ende habe ich sechs Blöcke so kombiniert, dass ein etwa 70 x 40 cm großes Stück herausgekommen ist (nur ein Block ist jetzt noch übrig!). Das Top wurde erst auf Thermolan geklebt, anschließend der Hintergrund mäandernd gequiltet. Auf der Rückseite wurde der komplette Rest eines schwarzen Interlocks verwendet, bei dem ich mittendrin einen Klettverschluss angebracht habe. So lässt sich das schwere Kissen sehr gut beziehen.

Passt doch perfekt zum Skillbuilder, oder?


Vier andere „Probeblöcke“ habe ich dann auch noch spontan für zwei kleine Untersetzer verwendet. Kann man ja immer brauchen und zum Quilten üben bzw. Stiche ausprobieren eignen die sich auch hervorragend.

In den nächsten Wochen muss ich unbedingt mal mit den Liegematten beginnen, das Freibad hat schon geöffnet und der Urlaub naht!

Bis demnächst,
Sonja 🙂

Auf die nächsten 45…

Dieser Tag war voller Überraschungen. In der Schule wurden mir Blumen überreicht und etwa 135 Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte haben ein Ständchen für mich gesungen, mit Geigenbegleitung. Dann durfte ich früher nach Hause gehen und nachmittags kam noch die Verwandtschaft auf Kaffee und Kuchen auf dem Balkon vorbei. Nette Menschen haben an mich gedacht und geregnet hat es erst am Abend, dafür gab es aber ein heftiges Gewitter.

Ich selbst habe mir auch etwas geschenkt, das zeige ich euch aber in den nächsten Wochen, da muss vorher noch ein bisschen probiert werden.

Seid gespannt & bis demnächst,
Sonja 😉