Pas de Deux – März

Mit dem vierten Block dieses wunderbaren Projekts habe ich mir bis zum letzten Wochenende im März Zeit gelassen.

Leider habe ich nicht so viele unterschiedliche Stoffe in den Farben apricot und blaugrün gefunden, um den Sawtooth Burst so richtig leuchten zu lassen. Letztendlich waren aber alle Teile richtig herum und ohne großen Versatz angenäht.

Der Block fügt sich doch recht harmonisch ins Gesamtbild ein… Mittlerweile weiß ich auch, wer den fertigen Quilt bekommt 🙂 .

Bis demnächst,
Sonja 😉


In diesem sonnigen Monat waren wir ziemlich viel draußen unterwegs – zu Fuß und mit dem Rad. Die Pappeln am Ortsausgang wurden letzte Woche zurückgeschnitten. Dafür war die Straße zwei Tage gesperrt. Wir haben die Autofahrer beobachtet, die umdrehen mussten, weil sie gedacht haben, dass man da bestimmt durchfahren darf (das waren ganz schön viele 🙂 ). Der Gehweg wurde gekehrt. Oma und Opa haben im Garten gewerkelt. Günni hat uns zum zweiten Mal besucht und geholfen, ein Osternest zu bauen.

Morgen soll der Schnee noch einmal zurückkommen, vielleicht können wir Benjamins Bob ja doch kurz ausprobieren!

Reparieren von 12 bis 12

Noch liegt der Jeans-Stapel unberührt im Atelier und wächst immer weiter. In diesem Monat habe ich nur eine leicht zusammenknüllbare blaue Wal-Tasche von Frederik repariert. Zwei Henkel waren abgerissen und wurden neu angenäht und zusätzlich mit einem Kreuz fixiert. Innen habe ich mit der Overlock gesäumt und zusätzlich noch die vorhandene Naht mit einem kleineren Stich nachbearbeitet, jetzt sollte es am Boden also kein Loch geben. Bei dieser Gelegenheit wurde Benjamins roter Nemo gleich mit verstärkt, dort dürften die Henkel also nicht so schnell kaputt gehen.

Der Opa hat gestern die Reparatur des Monats geliefert: Mein Rad hört sich wieder an, wie kurz nach dem Kauf vor circa 15 Jahren. Jetzt muss es nur noch bei nächster Gelegenheit etwas geputzt werden, dann sieht es auch wieder so aus 😉

Beim Fahren traten seit einigen Wochen komische Geräusche auf und ich war der Meinung, das muss die verrostete Kette sein, die jeden Moment reißen kann. Es war aber der Kettenschutz, der sich an einer Seite gelöst hatte und nur noch locker am rechten Pedal befestigt war.

Wir benötigten mehrere Werkzeuge, Einfallsreichtum und auch etwas Glück – der Kettenschutz konnte wieder fest angebracht werden.


In den viel zu kurzen Faschingsferien, die wir mit Puzzeln, Schwimmen, dem Aufsuchen von Spielplätzen, Schuhe kaufen und Spielen verbracht haben, haben wir am letzten Samstag noch ein kleines privates Funkenfeuer veranstaltet – es wurden Würstchen im Grill versenkt, selbstgebastelte Hexen verbrannt und zwei Mal Scherben aufgekehrt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Pas de Deux – Februar

Bereits am ersten Februarwochenende konnte man den Block „Postage Stamps“ im Sew-Along beginnen, die Anleitung wurde ausnahmsweise früher bereitgestellt. Ich habe dafür den Samstag gewählt und konnte den Block tatsächlich fertig stellen. Aber nur, weil in der Blockübersicht schon vorgegeben war, welche Teile ausgeschnitten werden mussten und bis auf wenige rosafarbene Quadrate alles schon vorbereitet war.

Ganz langsam wurden die Blöcke zusammengesetzt, die Nahtzugaben der Reihen wollte ich immer in die entgegengesetzte Richtung bügeln, damit am Ende möglichst wenig Nadeln benutzt werden müssen. Hat geklappt!

So sieht der Block fertig aus. Das Fotoshooting gestern im Garten ist leider vom Winde verweht worden, deshalb wurde er heute im Atelier an den Putz geklebt.


Heute Nachmittag durften wir mit einer sehr netten Begleitung fast eine Stunde einen Spaziergang machen und haben dieses tolle Wetter und den Wald genossen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Bis demnächst,
Sonja 😉

UFO-Abbau im Februar

An einem Tag mit solchen Nachrichten fällt es einem wirklich schwer, über erfolgreich abgeschlossene Nähprojekte zu schreiben. Als ob die Pandemie für alle nicht schon kräftezehrend genug ist, ist im Osten scheinbar der Wahnsinn ausgebrochen und jemand versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen…


Hier, im friedlichen Städtle, musste man sich im letzten Monat nur an Corona vorbei manövrieren. Das haben wir erfolgreich geschafft, die Kinder sind (laut meiner Rechnung seit Tag 685/x) zwei Mal geimpft und alle Erwachsenen geboostert. Mehr kann man nicht machen und jetzt warten wir, wann es bei uns den ersten positiven Schnelltest gibt und wir uns doch noch in Quarantäne begeben müssen. Für Puzzles ist jedenfalls gesorgt.

Dieser Februar war äußerst kreativ: Ich konnte ein begonnenes UFO abschließen, alle erforderlichen Teile für den Summer Sampler 2021 ausschneiden und dann sogar noch vier weitere Blöcke nähen.


Der Sommer im letzten Jahr war zwar nicht so heiß, wie die davor, dennoch ist in mir der Entschluss gereift, für dieses Jahr ein paar Blusen oder Tuniken aus nicht dehnbaren Stoffen zu nähen. Für den ersten Versuch – das Tunikakleid Angel von pattydoo – habe ich einen fließend fallenden, leichten Javanaise mit rot-braunen Wellenlinien verwendet. Der hat immerhin seit April 2016 im Regal auf seinen Einsatz gewartet. Der Zuschnitt des Oberteils hat zunächst gut funktioniert. Dann war ich mir aber nicht sicher, wie viele Stufen ich an das Oberteil annähen kann. Die Anleitung wurde gewälzt, beiseitegelegt, Stoff abgemessen, Ärmelarten verworfen und doch wieder für gut befunden. Monatelang passierte nichts, die Schnitteile lagen einfach auf einem Haufen im Atelier. Als ich die Teile Ende Januar wieder entdeckte, sah ich, dass bei einigen Schnitteilen die Knipse nicht mehr so gut erkennbar waren, wie erhofft. Also musste ich endlich weiternähen, bevor sich die schon ausgeschnittenen Teile in einzelne Fäden auflösen konnten. Ich entschied mich für Rüschenärmel und habe erfolgreich eine Stufe zum Annähen ausgeschnitten und gekräuselt.

Der Kragen war bei diesem Projekt mal wieder der Knackpunkt. Wenn man einen Stoff verwendet, der nicht so heiß gebügelt werden kann, schmiegt sich das einfach nicht so toll an. Mit Müh und Not und ganz vielen Stecknadeln hat es einigermaßen geklappt. Es schaut nichts an den Seiten heraus und die Nahtzugaben sind verdeckt.
Zu diesem Zeitpunkt sah das Teil ziemlich komisch aus. Rückteil, zwei Vorderteile, Kragen, ausgefranste Nahtzugabe an den Armlöchern. Man hätte meinen können, ich habe die falsche Größe ausgeschnitten. Aber dann kamen die Ärmel dazu (die Knipse habe ich sicherheitshalber noch einmal mit Kreide eingezeichnet), das Oberteil wurde an den Seiten zusammengenäht und voilà, es passte. Das Annähen der gekräuselten Stufe klappte ziemlich gut, Ärmel und Stufe waren schnell gesäumt. Ich habe mich tatsächlich nicht vermessen 🙂

Für die nächste Version möchte ich allerdings probieren, ob man die erste Stufe auch ungekräuselt an das Oberteil annähen kann. Mir ist das da irgendwie zu voluminös. Allerdings ist die Tunika wirklich schön luftig!


Hier sind alle ausgeschnittenen Teile der Blöcke vier bis 13 vom Summer Sampler 2021. Gerade sitze ich an Block acht, der braucht noch eine Weile, da gibt es so viele Rundungen…
Beim Summer Sampler geht es in den nächsten Wochen auch weiter voran – aber wie meine Blöcke aussehen verrate ich euch erst später.

Jetzt hoffe ich, dass die Nachrichten morgen Früh besser sind als heute. Die Kinder sollen eigentlich verkleidet in die Schule kommen…

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Reparieren von 12 bis 12

Die ersten Reparaturen in diesem Jahr waren keine Jeans – obwohl die sich hier schon wieder stapeln. Aber Benjamin ist in der letzten Zeit offenbar ein paar Millimeter größer geworden und mindestens zwei Hosen können daher gleich entsorgt oder als Flickmaterial hergenommen werden.

Beim Verstauen der Weihnachtsdekoration im Januar wurden einige „Schmuckstücke“ entdeckt, die eine kleine Reparatur benötigten, damit wir sie auch im nächsten Jahr wieder verwenden können: Eine Nikolausmütze mit aufgerissener Seitennaht, ein Joseph mit hängendem Kopf und ein Rentier an einer Lichterkette, das leider im Atelier in die Schranktür geraten ist.

Bei der Mütze musste der Bommel entfernt werden, danach wurden die gerissenen Nähte mit rotem Garn und kleinem Stich geschlossen. Zu guter Letzt wurde der Bommel wieder angenäht.
Joseph und Maria hat Frederik in seinem ersten Kindergartenjahr zu Weihnachten als Geschenk mitgebracht. Mit der Heißklebepistole wurde schnell alles wieder am richtigen Platz angebracht, denn die Kindergarten-Basteleien stellen wir immer noch unheimlich gerne auf.
Auch beim Rentier kam die Heißklebepistole zum Einsatz. Da allerdings nicht großflächig, sondern wohldosiert. Mit der Nagelfeile habe ich den heißen Kleber in dem Riss angebracht und jetzt hält das Geweih bestimmt noch ein paar Jahre.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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