Schnittmusterbereinigung 10/12

Als ich mit dem Nähen anfing, habe ich ziemlich viele Jungs-Schnittmuster erstanden. Vor allem Shirts/Pullis, Schlafanzüge, kurze Hosen, Jogginghosen, Unterhosen und Mützen werden hier gerne angezogen, wenn sie selbst genäht sind. In meinem Schnittmusterverhau befindet sich auch das Raglanshirt „Leo“ von pattydoo. Gekauft im Oktober 2015, war es eines der ersten Shirts, die ich überhaupt genäht habe. Seither sind bestimmt zwanzig Stück in unterschiedlichen Größen entstanden. Meistens mit kurzen Ärmeln. Die gehen sehr schnell – und mittlerweile auch ohne Anleitung 😉 Sie werden von den Kindern gerne getragen und passen wie angegossen, wenn man die richtige Größe nimmt.

Aus einem Panelstoff, der aus Schwertern und einem Drachenreiter besteht und eigentlich ziemlich jungstauglich rüberkommt, habe ich das Shirt in Größe 128 zugeschnitten. Frederik hat zwar erst vor kurzem die 120 cm überschritten, aber das Shirt sollte eher luftig sein. Gesäumt wurde mit dem Stretch-Dreifach-Geradstich, der hält einfach am besten. Selbst beim Sport geht da nichts kaputt.

Das Shirt ist schön geworden, leider lag es zwei Wochen im Schrank und ich dachte schon, es wird nie benutzt. Aber letztes Wochenende wurde es erstmals zu Hause getragen und mittlerweile auch schon einmal in der Schule. So peinlich kann es also gar nicht sein 😉

Im Gegensatz zum Pulli, für den ich roten Rennauto-Stoff mit schwarz-weißem Restjersey kombiniert habe. Das wird wohl ein Schrankhüter bleiben.

Fazit: „Raglanshirt Leo“ ist einer meiner Lieblingsschnitte für die Jungs, sehr variabel, wobei wir hier bisher weder Kapuze noch Kängurutasche ausprobiert haben. Das Papierschnittmuster bleibt auf jeden Fall erhalten, so lange Frederik noch selbst genähte Shirts trägt.

Zwei Schnitte kann ich in diesem Jahr noch ausprobieren oder vielleicht auch aussortieren, ich bin gespannt, was ich in den letzten beiden Monaten in Angriff nehmen werde!

Bis demnächst (oder bis morgen),
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Mein Reparaturstapel ist in diesem Monat erst einmal nur gewachsen. Nach und nach konnte ich alles reparieren, bis auf ein Loch im Ärmel von Benjamins Bauernhofpulli und das Bündchen meiner Yoga.HOSE … Glücklicherweise gibt es ja noch November und Dezember, da soll es einem ja auch nicht langweilig werden 🙂

Verschiedene Jeans wurden an der Seitennaht getrennt und anschließend geflickt.

Den hellblauen Jeansstoff habe ich dabei bei allen Reparaturen verwendet. Bei den beiden Versionen mit dem geflickten Loch habe ich ihn jedoch auf die Innenseite aufgebügelt. Bei der anderen Jeans wurde auf dem Flicken auf der Außenseite ein Zierstich ausprobiert.

Weiter ging es mit dem Kürzen einer Hose für Opa Günter, dem Flicken eines zentimetergroßen Loches in meiner Sporthose und dem Kleben einer Muschel, die Benjamin heruntergefallen war.

Zu guter Letzt wurde bei Benjamin noch eine Jeans mit Loch entdeckt. Da dort aber auf dem anderen Hosenbein schon eine Reflektor-Eule aufgebügelt war, habe ich auf das neue Loch einen Frosch erst aufgebügelt und – zur besseren Fixierung – aufgenäht. Außerdem habe ich für Frederiks Freund einen Panda-Vorhang gekürzt.

Selbstverständlich bin ich auch in diesem Monat bei Valomeas Linkparty dabei!


Zwischendrin habe ich noch ein neues Projekt angefangen, bzw. zwei, eines in blau, eines in gelb 🙂 Für das Top wurden jeweils 63 Blöcke in der Größe 8 1/2 * 8 1/2 Inch genäht. Die Zwischenstreifen sind schon zugeschnitten, jetzt wird auf den passenden Zeitpunkt gewartet, die Einzelteile zu verbinden. Dabei habe ich mittlerweile 25 Garnrollen mit einem kleinen Rest hellgrau vernäht, der übrig geblieben ist, als ich mit meiner Ersatzmaschine die Unterfadenspulen bestückt habe…

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

 

Tiny QAL – Mini Grecian Square

Beim Tiny QAL befinden wir uns auch schon auf der Zielgeraden. Der sechste Block, Mini Grecian Square, wurde von mir sechs Mal genäht. Leider habe ich bei drei Blöcken mehr unterschiedliche Stoffe zugeschnitten, als benötigt waren, deshalb ist bei diesen der „Ring“ um das Mittelquadrat nicht so gut erkennbar. Bei den anderen sieht man ihn daher umso besser… Ist aber egal, der Hundi bekommt eine richtige Version für seine Decke und der Rest wandert in die Edelstahlabdeckung.

Hier der Vergleich: Die „Schönen“ … mit den anderen 🙂

Hoffentlich komme ich in den nächsten Tagen endlich dazu, den aktuellen Block der 6 Köpfe, meinen fast fertigen Shimmerquilt und sämtliche Reparaturen zu bloggen, die in den letzten Wochen angefallen sind. Vor lauter Nähen bleibt zum Schreiben, Lesen und Kommentieren überhaupt keine Zeit mehr…

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

Geschafft!

Der Kindergeburtstag ist überstanden und Frederik war begeistert – nach der eher kleinen Runde vom letzten Jahr mit halbfertig gebastelten Drachen ist das aber auch nicht weiter überraschend 😉

Wir haben Kuchen gegessen, Topfschlagen gespielt, Geschenke ausgepackt und teilweise zusammengebaut (anwesende Zweitklässler haben hierbei geholfen auch Textanleitungen zu verstehen), gebastelt (Schatztruhen mit Acrylfarben angemalt und mit Schmucksteinen beklebt, wer wollte, konnte auch noch einen Untersetzer anmalen), waren im Garten und haben kurz vor Schluss noch Fleischbällchen mit Kartoffelsalat gegessen. Lecker wars!

Jetzt sind alle Umbauten wieder rückgängig gemacht und die Spülmaschine eingeräumt. Wir brauchen dringend ein Wochenende der Erholung…


Gestern haben wir übrigens mit Freunden einen Ausflug bei bestem Herbstwetter gemacht und zuerst die SinnWelt in Biberach an der Riß besichtigt – da konnte die ganze Familie schauen, bauen, bewegen, riechen, experimentieren, probieren, tasten, hören, überlegen, staunen. Danach haben wir noch das Wildtiergehege im Tannenbühl in Bad Waldsee besucht und Hirsche, Mufflons und Wildschweine beobachtet. Herrlich!

Aber jetzt wird ausgeruht!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Schnittmusterbereinigung 9/12

Im September musste ein Freebook herhalten, das bereits drei (!) Jahre ausgedruckt zwischen den anderen Schnittmustern verbracht hat. Über den Jerseyrock von Ki-ba-doo ist man vor einigen Jahren unweigerlich gestolpert, wenn man Kleidung selbst genäht hat. Natürlich wollte ich auch unbedingt einen haben, allerdings scheiterte das – zumindest im Jahr 2016 – an der Auswahl der richtigen Größe. Und dann fehlte die Zeit…

Mit dem Zuschnitt hatte ich ja schon im Juni begonnen. Für das Testobjekt wurden deshalb Reste von Benjamins Geburtstagsshirt mit einem wunderschönen roten Blumenstoff kombiniert. Der Rock ist in Größe 38 genäht und ziemlich bunt geworden. Eine dezentere Farbwahl wäre im Nachhinein besser gewesen. Er passt allerdings wie angegossen 😉

Fazit: Das Schnittmuster bleibt. Es ist ein toller Rock, der schnell genäht ist und Ösen vorsieht (eine tolle Übung, wenn man schon wieder vergessen hat, wie man die Teile aufeinanderlegen muss). Außerdem ein Gummiband, rutschen kann da wirklich nichts mehr. Die Passform überzeugt. Dadurch, dass die vorderen und hinteren Rockteile geteilt werden können, kann man sehr viele Reste verwenden – oder auch sparsamer mit den Farben umgehen, je nach Gusto. Es gibt hier unzählige Möglichkeiten, kreativ zu werden.


Morgen gibt es einen großen Block von den 6 Köpfen und im November startet ein Mystery-QAL, der heute im Bernina Blog Newsletter vorgestellt wurde. Den werde ich mir auf jeden Fall aufmerksam anschauen – auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich jemals wieder bei einem Row By Row Quilt mit nähen werde…

Bis demnächst,
Sonja 😉