Reparieren von 12 bis 12

In diesem Monat wurde ziemlich viel repariert, allein die Dokumentation habe ich komplett vergessen…

So gibt es also keine Bilder von Benjamins Pulli, der zu einem Shirt wurde, weil die erste Klasse in der Schule in Werken und Gestalten einen Scherenführerschein gemacht hat. Und auch keines von Martins ausgerissener Hosentasche auf der Rückseite einer schwarzen Jeans, die sehr schnell wieder richtig befestigt war.

Dafür zeige ich euch jetzt die Jeans, die im letzten Monat schon seitlich zur Reparatur aufgetrennt wurden.

Auch wenn es wahrscheinlich cool ist, im Alter von 7 bis 10 so herumzulaufen, es lohnt sich keineswegs eine Hose zu kaufen, der man künstliche Löcher verpasst hat. Komischerweise ist sie an diesen Stellen gar nicht weiter aufgerissen, obwohl die innen angeklebten „Pflaster“ teilweise schon abgelöst waren. Ein richtig großes Loch hat sie am linken Knie bekommen – wo sonst 😉

Ich habe innen einen Flicken aufgebügelt und dann rundherum mit einem Zickzackstich versehen. Die Löcher wurden zusätzlich noch mit dem Quiltfuß über diesem Flicken gesichert. Jetzt kann die linke Hose auch wieder bei Temperaturen um die null Grad angezogen werden, ohne dass der Wind durchpfeift – und die Jeans ist bestimmt froh, dass sie weiterhin zum Einsatz kommt 😉

Ich war ja im Oktober noch fest davon überzeugt, dass ich noch nie eine solche Hose gekauft habe. Dann wurde mein Kleiderschrank ausgemistet und siehe da, im Jahr 2014 habe ich mir eine Jeans mit „Abschürfungen“ gekauft. Eine davon – über dem linken Knie, wo sonst? – wird demnächst zu einem Loch werden und bestimmt auch bald hier zu sehen sein. Da muss ich beim nächsten Jeanskauf unbedingt drauf achten…

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Oma Hedis Reisequilt

Offenbar habe ich im letzten Jahr ganz vergessen, euch Oma Hedis Reisequilt zu zeigen. Begonnen wurde der im Februar 2020. Damals war ich noch mit den Kindernähkursen beschäftigt und hatte unbändige Lust, nach den ganzen Turnbeuteln und Kissen mal wieder was Anderes zu nähen. Allein, in vollkommener Ruhe…

Ein Brightly von CluckCluckSew wurde angefangen. Ich liebe diese Anleitungen. Die Quiltgröße kann man variabel zusammenstellen, die einzelnen Blöcke sind sehr schnellt genäht und alles ist sehr ausführlich beschrieben.

Bis zum 10. November 2020 habe ich dann tatsächlich den Quilt fertig gestellt, verpackt und verschenkt. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich ihn „On the Road again“ genannt, er soll ja auch im WoMo mit auf Reisen gehen.

Damals waren allerdings die Sterne noch nicht gequiltet, das ist erst im Laufe der nächsten Monate passiert. Jetzt hält alles bestimmt sehr gut zusammen!

Auf der Rückseite habe ich einige Stoffe der Vorderseite verwendet und in der Mitte eine Pineapple eingefügt. Dafür wurden mehrere Versuchsblöcke genäht. Aus dreien davon habe ich für Omas heutigen Geburtstag auch noch was gezaubert: Ein bequemes Kissen und zwei Untersetzer. Das könnte ich glatt noch im UFO-Abbau posten 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

PS: Das im letzten Jahr besorgte Werkzeug zum Kürbisschnitzen hat sich bestens bewährt. Noch nie ging mir eine Katze so leicht von der Hand. In gerade mal 50 Minuten konnte der riesige Kürbis ausgehöhlt, die Katze übertragen und auch noch ausgesägt werden.

UFO-Abbau im Oktober

Ein wieder einmal ungewöhnliches UFO, das aber auch gar nichts mit Handarbeit zu tun hat, wurde gestern endlich beendet: Die Steuererklärung. Sie war Ende Mai schon so gut wie fertig und wir haben es – warum auch immer – damals nicht geschafft, sie gemeinsam noch einmal durchzulesen und auf den „Versenden“-Knopf zu drücken. Am Dienstagabend habe ich glücklicherweise gelesen, dass die Frist bald endet, also wurde sie gestern – immerhin fünf Tage vor dem Stichtag – abgeschickt. Natürlich nicht ohne kleine Schwierigkeiten, denn beim Absenden zeigte es einen Übertragungsfehler an, da gerade in diesem Moment kein Netz mehr vorhanden war.
Aber das schönste ist: In etwas mehr als zwei Monaten kann man dann schon wieder mit der nächsten Steuererklärung beginnen 🙂


Meine erste Sitzunterlage ist allerdings auch noch fertig geworden (und die Kiste mit den 5“-Squares weiter angewachsen). Ich habe für die Unterseite einen beerenfarbenen beschichteten Staars-Stoff verwendet, somit weiß jeder, dass das meine ist 😉 Mike bekommt eine schwarzen Staars, für Benjamin wurde bisher immer gelb und für Frederik blau verwendet.

Das Teil ist leicht und auf zwei Arten zusammenrollbar und kann mit einem Rest Hoodieband zusammengebunden werden. So passt sie in jeden Rucksack.

Man kann sie auf nasses Grad, schmutzige Bänkle oder Asphalt legen und so eine kleine Pause einlegen. Da sich innen nur eine Schicht Thermolam befindet, ist sie nicht sehr bequem, eine weitere Lage würde allerdings die kleinen Faltmaße verhindern. Für mehr Komfort kann man sie aber auch zweimal falten, mit vier Lagen fühlt es sich schon viel luxuriöser an.


Frederik ist gerade auf seiner ersten Halloween-Party in der Schule. Von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr gibt es unter anderem eine Nachtwanderung mit Taschenlampen und den Film Hotel Transsilvanien. Eine Mutter hat vorher zum Abschied gesagt: „Genießt es, das wird für die nächste Zeit eure letzte Party sein.“ Auch wenn die Inzidenzzahlen hier gerade in ungeahnte Höhen steigen, wollen wir das doch nicht hoffen. Die Herbstferien werden bestimmt wieder etwas Ruhe da hineinbringen.

In den Ferien haben wir allerhand kreative Sachen geplant, wahrscheinlich reicht diese eine Woche dafür gar nicht aus. Wir sind jedenfalls gespannt und freuen uns am allermeisten aufs Ausschlafen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Nachfeier mit Schnitzeinlage

Heute wurde Frederiks 9. Geburtstag nachgefeiert – am Nachmittag, mit sieben eingeladenen Gästen, bei uns zu Hause. Das Wetter war unglaublich gut für Ende Oktober und so konnten wir das Projekt „Wir schnitzen uns einen Halloween-Kürbis“ im Garten durchziehen. Alle Finger waren am Abend noch dran und die Kürbisse sahen zauberhaft aus. Die Kinder waren gute zweieinhalb Stunden draußen unterwegs, neben Schnitzen, Schaukeln und Fußballspielen wurde auch eine geschenkte Piñata auseinandergenommen (die selbst gemachten sind übrigens viel besser als die gekauften Piñatas 😉 ). Drinnen waren wir eigentlich nur kurz für die Blaubeer-Muffins, zum Geschenke auspacken und beim Abendessen, als sich jedes Kind seinen eigenen Burger kreieren konnte. Ein ziemlich coronakonformes Fest also 😉

Die Sonne hat gelegentlich durch die Wolken gebitzelt, der Komposthaufen ist um viele Kürbissamen reicher geworden und das Ergebnis konnte sich auf jeden Fall sehen lassen:

Auf der Einladung hatten wir vermerkt, dass Frederik sich einen „kleinen Buchgutschein oder Süßigkeiten“ wünscht. Bekommen hat er viele Süßigkeiten und sieben großzügige Buchgutscheine. Diese wird er jetzt nach und nach bei unserer Lieblingsbuchhandlung einlösen – und seine Schätze danach auch bestimmt gerne verleihen. Am Montag will er sich gleich mal den neuesten Asterix und den ersten Band von Harry Potter besorgen. Die leihe ich mir dann bestimmt beide einmal aus 😉

Morgen machen wir mal nichts – nach den letzten Wochenenden brauchen wir dringend einen Tag, der von vorne bis hinten langweilig ist…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Die kurze Lieblingsjeans, die schon drei Mal ausgebessert wurde, lag in diesem Monat mal wieder unter der Maschine. Nachdem ein relativ großes Loch gleich neben der Gesäßtasche geflickt war, zeigte sich am rechten Knie ein Loch, das sich im Moment immer noch vergrößern kann.

Darum kümmere ich mich im Oktober. Die Wahrscheinlichkeit, in diesem Jahr noch einmal eine kurze Jeans anziehen zu können tendiert gerade gegen Null.

Außerdem werde ich für Benjamin noch einige geschenkte Jeans reparieren. Aufgetrennt sind sie schon. Alle haben die Größe 116, aber alle sind unterschiedlich lang 😉

Interessant finde ich die Machart einer bereits beim Kauf „kaputten“ Jeans. Da wurden auf der Innenseite um die extra angefertigten Löcher Baumwollstücke aufgeklebt, damit die Löcher möglichst nicht weiter aufreißen. Diese Baumwollstücke waren aber nicht mehr komplett aufgeklebt und haben bestimmt auf der Haut gestört. Deshalb habe ich sie ganz entfernt und werde nun nach und nach versuchen, alle Löcher wieder zu zumachen.

Der Muskelkater in meinen Waden war heute wirklich schlimm. Falls in fünf Jahren wieder eine Wanderung ansteht, werde ich vorher Trainieren müssen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Am 2. Oktober durften wir am Nachmittag zehn Ballons auf großer Fahrt beobachten. Immerhin acht Ballons haben gleichzeitig aufs Bild gepasst, der Anblick war jedenfalls außergewöhnlich 🙂