So ein schöner Tag…

… ich danke allen Gratulanten, Spontan-Besuchern, Kuchenessern und Geschenke-Vorbeibringern. Und natürlich dem Wettergott, der mich mit traumhaftem Sommerwetter verwöhnt hat und das Gewitter samt Hagel erst ab halb neun auf uns niederprasseln ließ.

Leider habe ich vergessen, die Pflanzen rechtzeitig unterzustellen. Aber sobald das Gewitter vorbei ist, starte ich den nächsten Versuch.

Ein Zahlenshirt habe ich mir dieses Jahr nicht genäht (dafür sind aber einige Projekte in der letzten Woche ziemlich weit vorangeschritten), deshalb habe ich heute Morgen nur das Shirt vom letzten Jahr ergänzt. Und siehe da, es kann bei gleichbleibender Figur bis 2026 getragen werden…

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Bis demnächst,
Sonja 😉

Wellness zum Muttertag

Der Mai steht offenbar ganz im Zeichen der DSGVO. Ich habe bisher wirklich viel recherchiert und gelesen – wie viele andere auch – und vorgestern zufällig entdeckt, wie ich das Cookie-Banner auf meiner Website anzeigen kann. Das gab es Anfang Mai noch nicht. Damals wurde ein Cookie-Vermerk nur in der teuren Business-Version als Plugin angeboten und ich habe meine Recherchen erst einmal auf Eis gelegt und lieber genäht.

In den letzten Wochen habe ich außerdem einige Einstellungen angesehen und überprüft, Buttons entfernt, die eventuell Probleme bereiten könnten, Impressum und Datenschutzerklärung aktualisiert. Ich denke bei der DSGVO ist Transparenz das Stichwort. Man muss einfach schnell erkennen und verstehen können, wo welche persönlichen Daten gespeichert werden, was damit gemacht wird und wie das wieder rückgängig gemacht werden kann. Das betrifft aber eher Shops, in denen man einkauft und nicht die äußerst kreativen Seiten der Menschen, mit denen ich mein Hobby teile. Ich bin gespannt, was in den nächsten Wochen noch passiert.

Die Befürchtung, dass meine Kreativität aufgrund der stundenlangen Recherchen in Bezug auf die DSGVO leidet, hat sich jedenfalls nicht bewahrheitet. Nach den ganzen Taschen war mir mal nach was anderem. Hier sind in der letzten Woche drei Kleider (Lady Amalya von Mialuna), zwei Shirts und zwei bequeme Hosen, die noch nicht fotografiert wurden und endlich die Schlafanzüge aus dem Baustellenstoff für die Kinder entstanden (Babyhose RAS von Nähfrosch und Super-Kid (Minis) Summer Rockies von Almfee).

Außerdem wurden die Eltern ja letzte Woche beschenkt:

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Ganz nach meinem Geschmack, nichts zum Rumstellen oder Aufhängen (das Bodypeeling schmeckt übrigens auch noch köstlich – da fällt gar nicht mehr auf, dass der Apostroph hier nichts verloren hat). Im Kindergarten wurde am letzten Freitag mit den Mamas und Omas nach einer Maiandacht noch ein bisschen gefeiert, wir haben Muffins mit Himbeeren und Rhabarber dafür gebacken. Die Amerikaner mit Schokokuss und Smarties, die Frederik mit Oma gebacken hat, wurden übrigens noch am Muttertag restlos verputzt.

Bald beginnen die Pfingstferien im Kindergarten, vorher muss ich unbedingt noch meine Criss Cross Blöcke fertig stellen, weiter Dreiecke ausschneiden, mit der Familie meinen Geburtstag feiern, die ersten Erdbeeren ernten und endlich mal wieder Freihandquilten üben. Ihr seht, es gibt viel zu tun in der nächsten Woche!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Ballast abwerfen im Wonnemonat

Ich liebe den Mai! Nicht nur, weil mein Geburtstag naht (bis zum nächsten Zehnerübergang habe ich ja noch sehr viel Zeit 😉 ).
Es wird spürbar wärmer, die Kinder müssen weniger anziehen für den Weg in die KITA, man kann wieder barfuß laufen. Der Garten grünt und blüht, die Zaungucker und andere Teichbewohner werden wieder aufgestellt (wir müssen nur aufpassen, dass Benjamin keine Tierchen versteckt oder im Teich versenkt – heute hat er schon probiert, Schildkröten zu angeln und den Drachen vom Zaun zu werfen). Opa und Oma haben im Garten ein Hochbeet selbstgebaut, dafür haben wir drei Zucchini eingekauft (rund, gestreift und gelb) und eingesetzt. Frederiks Bohnen wachsen auch, Tomaten, Gurke und Erdbeeren blühen schon. Der Grill wird praktisch jeden Tag benutzt und die Kinder können stundenlang im Garten rumtoben.

Frederik hat in diesem Jahr wieder auf der Maifeier gesungen und dieses Mal haben wir das Würstchen in der Mini-Semmel mit Capri-Sonne auch abgeholt. Obwohl das Wetter am ersten Mai gar nicht so schlecht war, haben wir den Nachmittag im Garten verbracht und die letzten Marshmallows gegrillt. Dieses Mal hat sich Mike eine Brandblase zugezogen…

Die Kinder waren zwei Mal innerhalb einer Woche im Aquarium in der Friedrichsau. Einmal mit Oma und Opa bei strahlendem Sonnenschein und einmal mit Mama und deren Cousine Lisa bei dem Wetter, das wir immer haben, wenn wir uns treffen. Offenbar isst immer irgendjemand seinen Teller nicht leer… Bei unserem zweiten Besuch war allerdings sehr wenig los und im Aquarium waren wir praktisch alleine.

Die Nähmaschine habe ich volle zwei Wochen am Stück nicht angerührt, aber dafür sind andere Baustellen bearbeitet worden: Papiere wurden gesichtet und aussortiert, sogar alte Tagebücher und ehemalige Lieblingskrimis konnte ich in der Papiertonne entsorgen. Die Kindergartenanmeldung für Benjamin ist schon komplett ausgefüllt und muss nur noch abgegeben werden, an einer Umfrage für Betreuungsangebote vom Landkreis für Kinder unter drei Jahren haben wir teilgenommen, die Steuererklärung wurde schon abgeschickt.

Am Wochenende habe ich es dann allerdings nicht mehr ausgehalten und natürlich mit dem neuen Block für den Row by Row Quilt begonnen. Zugeschnitten ist schon alles, die Reihenfolge der Farben steht auch fest, jetzt muss nur noch ein Block nach dem anderen zusammengenäht werden.

Dann habe ich noch einen neuen Bezug fürs Bügeleisen nach einer Anleitung von Eda Lindgreen gemacht und sechs Utensilos von Pattydoo aus Restbaumwolle und Canvas. In den nächsten Wochen sind einige Geburtstage und die eignen sich hervorragend als Geschenkekorb.

In der letzten Woche war ich am Donnerstag mit ein paar Mamis aus der KITA beim Frühstücken. Fabelhaft 🙂 Da merkt man erst mal wieder, dass eigentlich alle die gleichen Problemchen haben. Wird hoffentlich wiederholt!

In meinem Stickereibehälter habe ich noch eine Tischdecke gefunden, die ich nach Fertigstellung der ersten auch schon begonnen habe. Mal sehen, wie lange es dieses Mal dauert, vier Jahre bestimmt nicht…

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Und ins Training gehe ich auch wieder seit Ende April. Gestern hatte ich offenbar zu viel Zeit zum Nachdenken, jedenfalls ist mir aufgefallen, dass 15 von 18 Plätzen belegt waren, dabei haben
– alle Anwesenden eine schwarze Hose getragen
– neun hatten ein türkisfarbenes oder dunkelblaues Shirt an (7 weiblich, 2, männlich)
– vier hatten ein grünes Shirt an (3 weiblich, 1 männlich
– zwei waren in weiße Shirts gekleidet (1 weiblich, 1 männlich)
In welcher Gruppe bin ich wohl zu finden? Mit gefällt das Training um neun Uhr morgens. Die meisten Teilnehmer sind in diesen frühen Kursen zwischen 65 und 80 Jahre alt und ich hoffe inständig, in diesem Alter auch noch Gewichte zu stemmen und mich regelmäßig zu bewegen!

Morgen ist Kulturnacht im Städtle. Das letzte Mal waren wir 2012. Mein Plan ist, dass wir vier bei lang anhaltendem Sonnenschein bis ca. halb neun bleiben und uns dann auf den Heimweg machen. Ich bin gespannt, ob es klappt!

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

 

JetSet-Tasche

Der Wellnesstag 2018 kann kommen! Alles, was für unseren Mädels-Thermentag notwendig ist, kann in diese wundervolle, bei Bedarf riesige JetSet-Tasche eingepackt werden und wird garantiert nicht nass, da der Boden aus meinem allerletzten beschichteten schwarzen Staaars genäht wurde.

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Ich habe bestimmt 20 Stunden an dieser Tasche gesessen. Man benötigt ziemlich viel Stoff und ich war alleine einen ganzen Vormittag mit dem Ausschneiden der Schnittmusterteile beschäftigt. Der Außenstoff ist ein schöner stabiler Jacquard von „Alles für Selbermacher“, der sich hervorragend für Taschen eignet (und nicht für Kleidung, wie beim Einkauf vorgesehen…). Der schwarze Staaars hat für den hochgezogenen Boden und die Taschenklappen gerade noch so gereicht. Der gelbe Futterstoff wurde mit Volumenvlies H630 verstärkt, und war früher wahrscheinlich ein Bettlaken. Das Gurtband musste ich selbst herstellen. Leider hat keine vorhandene Farbe richtig gut gepasst, so dass es dann also schwarz geworden ist. Es war gerade noch so viel Saumvlies da, um insgesamt 4,30 Meter Gurtband herzustellen.

Ich habe bei diesem Sew Along versucht, immer die schwierigste Variante zu nähen. Das ist mir bei der letzten Tasche gut gelungen: Die Außenseiten haben je eine Plustertasche und eine Aufsatztasche, die zwischen den Gurten liegt. Beide Taschen können mit einer Taschenklappe mit Steckschloss verschlossen werden. Die Steckschlösser habe ich jeweils vor dem Zusammennähen angebracht und auf der Rückseite zusätzlich mit Stylefix-Filz verstärkt. In der Tasche befinden sich eine Reißverschlusstasche und eine Aufsatztasche mit Druckknopf.

Beim verstärkten Boden habe ich je zwei Lagen Thermolan, Vlieseline H250 und Decovil Light aufeinander genäht und anschließend die beschichtete Baumwolle mit den Bodennägeln angebracht. Greift sich stabil und hört sich toll an beim Hinstellen 😉

Besonders pfiffig ist die Idee, bei erhöhtem Platzbedarf die seitlichen Karabiner zu lösen und ein Gurtband an die beiden D-Ringe zu hängen, um die voluminösere Tasche auch über der Schulter tragen zu können.

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Mit dieser Tasche kann man wirklich einen Kurztrip machen… Und wenn alle Stricke reißen wird eben noch die Reisetasche XXL vollgepackt!

Kaum zu glauben, dass ich es auch dieses Mal geschafft habe, alle Taschen zu nähen. Der Anfang war wirklich zäh, dann kam die Herzmuschel und ab da lief es hervorragend. Wahrscheinlich hat auch das Wetter einen nicht unbedeutenden Einfluss auf meine Taschennäherei gehabt 😉

Ich habe es tatsächlich geschafft, nichts zum Taschennähen einzukaufen. In den letzten beiden Jahren habe ich hier offenbar so viele alte Taschen ausgeschlachtet, dass genügend Karabiner und D-Ringe vorhanden waren. Vom Stoff ganz zu schweigen – natürlich hat man davon zu viel im Haus, wenn man eine Nähmaschine besitzt und diese regelmäßig benutzt. Meine in die Jahre gekommene Reißverschlusssammlung konnte ich auch gut reduzieren und von den gekauften Gurtbändern sind jetzt noch Reste vorhanden. Alles in allem war es also eine wunderbare Abbauaktion!

Das habe ich in diesen zehn Wochen verwendet:
– Endlosreißverschluss: 4,50 m
– Reißverschluss 25 cm: 6 Stück
– Karabiner: 6 Stück (mein Universalgurtband kam hier auch zum Einsatz)
– D-Ringe: 8 Stück
– Doppelstegschieber: 2 Stück
– Gurtversteller: 4 Stück
– Webband: zu wenig, wenn ich meinen Schrank ansehe…
– Labels und Aufnäher: 4 Stück
– Druckknöpfe: 9 Stück
– Steckschlösser: 2 Stück
– Magnetverschlüsse: 3 Stück
– Gurtband: ca. 11,50 m (mein Universalgurtband kam hier auch zum Einsatz)
– Bodennägel: 6 Stück
– Klettband: 10 cm
– viel Stoff…

Zwei Taschen (Ruckzuck-Tasche und CarryBag) konnte ich erfolgreich verschenken. Aus meiner Alltagsheldin ist eine Lieblingstasche geworden. Die Hüfttasche wird sehr oft benutzt. Rollup (Kabelgedöns) und Popup (getrimmte HSTs) haben eine Funktion erhalten. Den Edelshopper probiere ich eventuell noch in der Badetaschenvariante. Herzmuschel und Männertasche könnten noch an ein neues Zuhause abgegeben werden…
Sollte es bei Emma in ferner Zukunft auch einen TS5SA geben, bin ich vielleicht wieder mit dabei. Jetzt werde ich aber so schnell keine Tasche mehr nähen…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Sommer im Frühling ❤

Wahnsinn, die letzte Woche war einfach wunderbar: Wir haben
– Sonne getankt
– Molche und einen Frosch im Teich beobachtet
– den Erdbeeren beim Wachsen zugesehen
– Blumen gepflanzt und umgetopft
– den Opa beim Rasenmähen, Vertikutieren und Hochdruckreinigen beobachtet
– die Oma beim Gießen und Pflanzen unterstützt
– viel Eis gegessen und viel gegrillt
– bei der Eröffnung einer Vernissage gesungen (Frederik)
– im Kindergarten ein Buffet organisiert
– im Garten aufgeräumt
– mit Freunden auf dem Spielplatz geschaukelt
– das kleine Trampolin ausprobiert & das Leben genossen.

Bei diesen wunderbaren Temperaturen habe ich die Nähmaschine nur mal kurz angeschaltet um Frederik eine ganz kaputte Hose zu kürzen. Hat gut geklappt 😉

Aber ich war sehr motiviert, endlich meine Baustellen anzugehen, die noch in der Elternzeit erledigt werden müssen: ich habe zehn Ordner durchgesehen, viel Papier entsorgt, Bücher weggeworfen, alle Unterlagen für die noch zu erledigende Steuererklärung in einem Karton gesammelt, das Bad inklusive Medizinschränkchen entrümpelt, den Wohnzimmerschrank aufgeräumt, endlich Gemüsekisten bestellt. Bis jetzt sind wir begeistert, schmeckt gut, ist abwechslungsreich, eignet sich für Salate und zum Grillen.

Außerdem habe ich ein Projekt abgeschlossen, das ich 2014 begonnen habe: meine gestickte Mohnblumentischdecke ist fertig!

Hier noch ungebügelt und – wie man auf dem ersten Bild sehen kann – nicht „richtig“ gestickt, normalerweise kleben alle Stiche aneinander. War aber meine erste Tischdecke und der Stoff erschien mir zu filigran für eine derartige Stickerei. Gar kein Problem waren am Ende die Knotenstiche und Stielstiche – man muss nur die richtigen Videos auf Youtube finden!

Bis demnächst,
Sonja 😉