Reparieren von 12 bis 12

Reparieren ist heutzutage ja wichtiger denn je. Und weil wir gerade nicht in einen Laden fahren können, der Kescher verkauft, habe ich es selbst versucht. Das alte Netz hatte in der Mitte ein kleines Loch. Es hing ganzjährig draußen rum, um Laub und Algen aus dem Teich zu fischen (und bei Putzaktionen auch Molche und anderes Getier). Es war sehr spröde und wurde im letzten Jahr schon einmal notdürftig geflickt, deshalb habe ich jetzt versucht, ein neues Netz aus Moskitostoff zu erstellen.

Hier ist das Ergebnis:

Getestet wurde es noch nicht. Gestern hat es den ganzen Tag geregnet und heute Morgen sind wir in einer weihnachtlichen Winterlandschaft erwacht…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

CrossBag2

Den „Rucksack, der auch als trendstarker Crossbag genäht werden kann“ aus der Taschenspieler 2-CD habe ich zwar irgendwann einmal ausgedruckt, aber nie genäht (das Schnittmuster könnte jetzt eigentlich bereinigt werden 😉 ). Deshalb habe ich mich auch mit Eifer an die CrossBag2, die etwas größere Variante gemacht.

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Außen wurde ein weiches Kunstleder verwendet und meine Sichtbarkeit für andere durch den applizierten reflektierenden Stern und den Retroverschluss enorm gesteigert. Innen habe ich einen blauen Baumwollstoff mit weißen Kreisen verwendet, der auch schon lange im Regal gelegen hat.

Die Rückseite verfügt über eine Reißverschlusstasche (da muss ich eventuell noch mal was reparieren, der Zipper ist mir gestern plötzlich abgegangen, konnte aber wieder richtig eingesetzt werden).

Meine CrossBag2 ist tatsächlich eine Crossbag geworden, Rucksäcke gibt es hier schon genug und durch den breiten, weichen Gurt kann sie auch auf dem Rad – ohne Korb – ganz toll mitgenommen werden.

Wenn ganz viel drin ist, sieht sie tatsächlich eher wie ein „Sack“ aus, weil die Oberkanten dann auseinanderklappen, aber für kleine Einkäufe bei Bäcker und Metzger im Städtle ist sie perfekt geeignet.

Das Kunstleder ließ sich wunderbar verarbeiten und fühlt sich toll an (Mike hat beim Anblick entsetzt mit den Augen gerollt und irgendwas von Schischi-Fufu-BlingBling gefaselt – aber mir gefällt sie 🙂 )

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt auf dem Farbenmix-Blog.


Wir haben heute übrigens Tag 3/x erfolgreich hinter uns gebracht. Mathe läuft eher zäh, Deutsch Hausaufgaben macht Frederik aber mit Begeisterung. Gestern saß er zum ersten Mal hinter der Nähmaschine und hat ein Utensilo genäht. Der Aufgabennachschub kam heute auch per Mail, da muss er noch ganz schön viel bearbeiten, bis die Schule wieder anfängt (aber im Moment weiß ja keiner, wann das ist, da ist es schon sinnvoll, mehr Aufgaben zu verschicken – nicht, dass Langeweile aufkommt…).
Benjamin dagegen nervt am liebsten die Nachbarn, rührt gerne Schlammsuppe im Sandkasten an, hat mittlerweile schon drei Abstürze im Garten fabriziert (einen vom Klettergerüst aufs Gras, der ziemlich schmerzhaft war) und sieht ziemlich verschrammt aus.
Heute war ich einkaufen und hoffe, dass ich erst Mitte nächster Woche wieder raus muss. Ist schon gruselig, wenn Menschen, die einem entgegen kommen plötzlich auf die Straße ausweichen, um einen großen Sicherheitsabstand zu erhalten.
Ach ja: und Klopapier gibt es auch hier nur noch vereinzelt. Ich hoffe, das normalisiert sich bald wieder 🙂

CityStyle ♥

In weiser Voraussicht (eine Woche ist doch recht sportlich für eine Tasche – und Corona ist jetzt auch im Städtle angekommen) habe ich schon am letzten Wochenende die CityStyle zugeschnitten. Mit Reißverschlussblende, zwischengefasster Innentasche und Reißverschluss in der Taschenklappe. Wenn schon, denn schon – das volle Programm.

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Außen besteht sie aus einem braunen Velours-Kunstleder von Farbenmix. Der Stoff fühlt sich wunderbar weich an, lässt sich toll vernähen und verleiht der Tasche genau den richtigen Stand. Verstärkt habe ich die CityStyle nicht, mein Bügelversuch mit Vlieseline H250 hat üblen Geruch und ein gewelltes Vorderteil ergeben – war aber auch etwas zu heiß, wie ich nach kurzer Recherche herausgefunden habe. Innen habe ich einen stabilen Dekostoff verwendet, aus dem in der letzten Woche, wie auf dem Farbenmix Blog zu sehen, auch eine schöne CityHopper entstanden ist.

Für diese Tasche sind sehr viele Einzelteile nötig und nachdem man drei Reißverschlüsse eingebaut hat, weiß man wieder, wie das geht. Vor allem mit der Blende hatte ich am Anfang meine Schwierigkeiten. Die einzelnen Schritte sind aber toll erklärt und die Größe der Tasche ist nahezu perfekt für mich. Sie ist vergleichbar mit meinem 80% Bube aus dem Jahr 2017. Aufgrund der verwendeten Materialien sieht sie außerdem sehr edel aus 😉

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Die Taschenklappe ziert eine Blumen-Applikation, die ich mit reflektierendem Stoff erstellt habe. Als wir in den Wintermonaten in der Dunkelheit zur Schule gelaufen sind, habe ich festgestellt, dass ich – im Gegensatz zu den Kindern – leider kaum gesehen werde, weil an meiner Kleidung keine Reflektoren befestigt sind.

Wenn man einmal mit der CityStyle angefangen hat, kann man nur schwer wieder aufhören und bis zum nächsten Tag warten. Nur so konnte ich mir letztendlich erklären, warum in der Innentasche keine Wendeöffnung vorhanden war und ich kurz vor Schluss erst einmal den Nahttrenner bemühen musste. In der Taschenklappe habe ich eine schwarze Samtpaspel eingebaut und es wurde abgesteppt, wo es nur ging.

Bestimmt wird sie hier noch oft getragen! 🙂

Verlinkt auf dem Farbenmix Blog.


Wie es in den nächsten Wochen im Städtle aussieht, kann im Moment noch keiner sagen. Bis zum Ende der Osterferien sind natürlich auch hier Schule und Kindergarten geschlossen. Frederik kam heute mit allen Büchern, Heften, Fibeln, 13 Hausaufgaben und einem „Lesegeheft“ der zweiten Klasse nach Hause (das von der ersten Klasse hat er schon gemacht). In den nächsten Tagen bekommen wir per Mail noch Aufgaben von der Lehrerin geschickt. Und dann heißt es, die fünf Wochen so sinnvoll zu nutzen, dass am Ende auch der Erstklass-Stoff prima beherrscht wird. Schwieriger wird es sein, Benjamin so zu beschäftigen, dass Frederik in Ruhe seine Sachen erledigen kann 🙂

Noch bin ich voller Zuversicht (für Werken und Gestalten und HSU habe ich mir auch schon was überlegt 😉 )!
Und freue mich immer, wenn ich bei zahlreichen Blogs neue Einträge finde. Dann weiß ich, dass es euch allen gut geht. Bleibt gesund und schaltet in den nächsten Wochen ein paar Gänge zurück. Diese Taktik erscheint mir gerade nicht die Schlechteste zu sein. Und gilt natürlich auch für Freunde und Familienmitglieder!

Bis demnächst,
Sonja 😉

CityHopper

Der TS5SA startet mit einem richtigen Knaller. Zum Einstieg hatte ich eigentlich eine leichte Tasche erwartet bzw. erhofft, aber dieses Mal geht es nach dem Alphabet. Die erste Tasche ist somit die CityHopper: Eine sehr geräumige Tasche, die einem allerdings einiges abverlangt mit Schwierigkeitsgrad 4. Die Träger zu nähen ist wirklich kein Zuckerschlecken 😉
Glücklicherweise gibt es dazu ja ein Video. Wenn man das mitsamt der Anleitung mehrmals studiert und exakt nacharbeitet, hat man am Ende tatsächlich eine „knuffige“ Tasche erschaffen.

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Verwendet wurde für meine CityHopper ein gut abgelagerter Leinenstoff, von dem ich nicht mehr weiß, wofür ich ihn gekauft habe… Innen drinnen ist auch ein Blumenstoff, der ist allerdings neu. Meine Restbettlaken und sonstigen Schrankleichen eignen sich nicht einmal mehr für eine Tascheninnenseite – denn wenn die zu gruselig aussieht, macht das Verwenden der Tasche gar keinen Spaß. Die D-Ringe an den Trägern stammen von einer entsorgten Tasche und sind leider sehr schwer, das hätte ich besser lösen können.

Noch am Donnerstag wusste ich nicht, wer diese Tasche einmal tragen wird. Jetzt bin ich mir sicher, dass ich sie behalte. Schwarz-Weiß passt eigentlich überall dazu. Und selbst vollgepackt hat sie im Fahrradkorb Platz 🙂

Jetzt verlinke ich aber erst einmal auf dem Farbenmix Blog und mache mir Gedanken über die CityStyle, die man bis nächsten Sonntag nähen kann – ist zwar „nur“ Schwierigkeitsgrad 3, aber ich glaube, dafür kann man auch sehr viel Zeit aufwenden. Vor allem, wenn man nicht die einfachste Variante wählt…

Bis demnächst,
Sonja 😉


Unsere wunderschönen Frühlingsboten im Garten möchte ich euch auch noch zeigen:

UFO-Abbau im Februar

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Im Februar wurde tatsächlich auch ein wenig gestickt… Wenn es in diesem Tempo weitergeht, könnte die Tischdecke im Jahr 2028 fertig gestellt sein.

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Hoffen wir mal, dass ich im März ein gutes Stück vorankomme…

Verlinkt bei Klaudias-Kreativ-World.


Heute hat es hier übrigens wunderschön geschneit. Überall schossen Schneemänner aus dem Boden und auf dem Schlittenberg gab es sogar – kaum war er bedeckt – einige unerschütterliche Bobfahrer. Benjamin hat beim Heimlaufen nicht einmal gemeckert und Grüffelospuren im Schnee hinterlassen.

Bis demnächst,
Sonja 😉